Deutschland ist bedroht

Deutschland ist bedroht

Warum wir unsere Werte jetzt verteidigen müssen

Erschienen am 17.03.2016
224 Seiten
Klappenbroschur
ISBN: 978-3-8270-1328-6
€ 16,99 [D], € 17,50 [A], sFr 22,90
Lieferzeit 2 Werktage

»Wir dürfen nicht länger zusehen, wie unsere Grundwerte mit Füßen getreten werden.«

Düzen Tekkal

 

»Krieg macht ehrlich«, ist das Motto von Düzen Tekkal. Als deutsche Jesidin hat sie 2014 den Genozid an ihrem Volk im Nordirak mitangesehen. Gerade deswegen sorgt sie sich angesichts des wachsenden Zuspruchs, den extremistische Strömungen in Deutschland erfahren, um unsere Demokratie: »Extremisten bedrohen das Fundament jeglichen Zusammenlebens. Wer davor die Augen verschließt oder auch nur gleichgültig zusieht, macht sich mitschuldig am Verlust unserer politischen Freiheit.« Tekkals Analyse zielt daher nicht nur auf die islamistischen Hardliner, sondern auch auf die wachsende Gewalt von rechts: Jeder der beiden »bösen Zwillinge« verhöhnt die Errungenschaften des Grundgesetzes und stellt Werte wie Meinungs- und Religionsfreiheit in Frage. Die Politik reagiert auf diese Entwicklung hilflos oder überfordert. Düzen Tekkal aber will nicht länger schweigen: Sie möchte offen über die Probleme sprechen, die die Integration mit sich bringt. Sie redet Klartext, wenn es darum geht, rechten Gesinnungstätern das Handwerk zu legen. Vor allem aber will sie die Werte verteidigen, für die sie als Deutsche und als Autorin einsteht.

 

 

 

Leseprobe

Vorwort
Weil ich Jesidin bin und die demokratischen Werte verteidige, erhalte ich Todesdrohungen. Eine große Kinokette will meinen Film über die Verbrechen des »Islamischen Staates« (IS) nicht zeigen – aus Angst vor Anschlägen. Ein Bürger, der die Produktion meines Films unterstützt hat, möchte im Abspann nicht namentlich genannt werden – aus Angst vor Repressalien. Die Angst zieht sich heute wie ein roter Faden durch mein Leben. Dabei bin ich eigentlich kein ängstlicher Mensch. Aber ich spüre die Angst überall. Ich spüre, wer sie verbreitet, wer Angst hat, wer etwas zu verlieren hat. [...]

Düzen Tekkal

Düzen Tekkal

Düzen Tekkal, ist Kurdin, Jesidin und Deutsche. Die renommierte Fernsehjournalistin und Filmemacherin wurde 1978 als eines von elf Kindern einer jesidischen Einwandererfamilie in Hannover geboren. Schon als Dreijährige nahm sie ihr Vater in den niedersächsischen Landtag mit. Die Frage, wie Integration gelingen kann, beschäftigt sie seit vielen Jahren. Für ihre Reportage »Angst vor den neuen Nachbarn«, in der sie jugendliche Straftäter mit Migrationshintergrund porträtiert, erhielt sie 2010 den Bayerischen Fernsehpreis. 2014 erlebte sie mit, wie der »Islamische Staat« (IS) im Nordirak ihr eigenes Volk verfolgte und ermordete. Was sie dort an unfassbarem Leid mitansehen musste, hat sie in dem Dokumentarfilm »Háwar – Meine Reise in den Genozid« verarbeitet.

Rezensionen und Pressestimmen

FAZ


»So unerschrocken streitbar, wie sie selbst es tut, sollten die Debatte alle führen. Weil die Angst und die "bösen Zwillinge" und der informelle Gesinnungsterror das Fundament unseres Zusammenlebens wirklich bedrohen.«   

EMMA


»Die Tochter jesidischer 'Gastarbeiter' schildert in ihrem Buch nicht nur die Geschichte einer gelungenen Integration. Sie kritisiert auch den wachsenden Einfluss der reaktionären Islamverbände und rät dringend davon ab, ausgerechnet ihnen die Integrationsarbeit mit den Flüchtlingen zu übertragen. Ihr eindringliches Plädoyer: 'Warum wir unsere Werte jetzt verteidigen müssen!'«   

ZEIT Literatur


»Die 'bösen Zwillinge' Rechtsradikalismus und Islamismus attackieren unsere Werte. Eine deutsche Jesidin mahnt: Kämpft endlich dagegen!«   

Radio Bremen


»Eine Streitschrift gegen den religiösen Fanatismus und gegen den Rechtsradikalismus habe sie verfasst, sagt Tekkal. Das seien 'die bösen Zwillinge' in Deutschland.«   

Die Welt


»Tekkal hat eines der wertvollen Debattenbücher für diese Buchmesse geschrieben, weil sie nicht nur ihre eigene Integrationsgeschichte (und die ihrer Religionsgemeinschaft) verhandelt. Es ist auch ein Beispiel dafür, wie sehr Menschen mit Migrationshintergrund Deutschland als Heimat bestimmter Werte manchmal besser zu würdigen und entschiedener zu verteidigen wissen als Alteingesessene, für die diese Werte geradezu selbstverständlich sind.«   

der-kultur-blog.de


»Ein mutiges Buch einer sehr mutigen Frau, die mit viel Offenheit über Integration und die damit verbundenen Probleme schreibt. Denn Integration kann nur gelingen, wenn beide Seiten aktiv daran arbeiten.«   

Deutschlandfunk


»Rechtsextremismus auf der einen und Islamismus auf der anderen Seite seien wie böse Zwillinge, sagte die Journalistin und Filmemacherin Düzen Tekkal im Gespräch auf der Leipziger Buchmesse dem Deutschlandfunk: Die Mitte der deutschen Gesellschaft werde dazwischen zerrieben. Falsche Toleranz und Integrationsversäumnisse seien Ursachen der Radikalisierung.«   

Deutschlandradio Kultur


»Islamismus und Rechtsextremis heißen die Gefahren, denen die Deutsch-Jesidin Düzen Tekkal mit energischer Stimme und druckreifer Rede in ihren Interviews entgegentritt. Ihr sehr politisches Buch »Deutschland ist bedroht - Warum wir unsere Werte jetzt verteidigen müssen« ist eine Kampfansage an Verfassungsfeinde und ein Werben um Verfassungsfreunde«   

SAT 1 "Frühstücksfernsehen"


»'Krieg macht ehrlich', ist das Motto von Düzen Tekkal. Als deutsche Jesidin hat sie 2014 den Genozid an ihrem Volk im Nordirak mitangesehen.«   

Rheinische Post


»Die 37-jährige Jesidin Düzen Tekkal fordert, dass Deutschland wieder stärker seine Werte verteidigt - und ohne Tabus auch die Probleme mit Flüchtlingen benennt.«   

BILD


»Für mich bedeutet gelungene Integration nicht nur, dass man die Werte anerkennt, sondern dass man sich damit identifiziert, sie verteidigt. Da haben wir noch viel zu viele Ausnahmen.«   

Kommentare zum Buch
1.
am 06.04.2016 - 21:48:12

2. Integration
Gerd Soldierer am 01.04.2016 - 10:15:31

Ein Problem fasst man vorne an. (agrosol@t-online.de)   Kinder im Islam werden konditioniert, bis hin zur Dressur auf Allah geprägt. Missionierung unter Ausnutzung einer Machtstellung. Das "Recht auf Freiheit im Glauben" - die Würde, wird dem Kind ge- nommen. Man mißbruacht das Kind für die eigenen Zwecke. Im Islam wird determiniert, indoktriniert, dogmatisiert, ideologisiert, ermahnt u. erinnert, alle Adjektive sind vernichtend für die kindliche Befindlichkeit. Wenn Du das nicht tust, kommst Du nicht ins Paradies. Der Islam hat kein Vertrauen zum Kind, daß es seine Einstellung zum Leben selbst erarbeiten kann, man vorenthält ihm die Werk- zeuge hierzu. Das ist die Mutter der Integrationsprobleme. Im intellektuellen Islam gibt's nur den Klon, no sex - nur Stillstand, keine Evolution.   Neutrale Kita ab 3 Jahren, kein konfessionsgebundener Unterricht - Nirgendwo !! nur erstklassigen Ethik- Unterricht an Schulen.   Wenn man nicht "vorn" anfängt, muß man oben doktern u. fuschen.

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