Seit wenigen Monaten wohnt Eric im Londoner East End und betreibt einen Friseursalon zwischen den Signallichtern der Shops und Bistros.
Eng an seiner Seite arbeitet Helen, eine erstaunlich junge und hochtalentierte Drehbuchautorin. Sie hat das variabelste Haar und Visionen für das Kino von morgen.
Ihr Vorbild ist Bea, die jung, erfolgreich die Kunstszene aufmischt. Doch niemand hat Bea je persönlich getroffen. Als ihre Statements plötzlich aus dem öffentlichen Raum Londons verschwinden, begibt sich Eric auf die Suche nach ihr. Helens irreal funkelndes Filmskript Leuchtspielhaus begleitet ihn …
Gestochen scharf und betörend schön schreibt Leif Randt über eine fiktive Szene im urbanen Raum von London, junge Menschen, die sich aus dem Internet zurückziehen und sich hauptsächlich über den Kult um eine rätselhafte Schweizer Künstlerin definieren. Wie neu ist Liebe, wie fragil Freundschaft in einer postdigitalen, hochglanzpolierten Großstadperipherie?
Ist es in Zeiten von Facebook, Twitter und MySpace noch möglich, eine eigene Identität zu entdecken oder funktioniert alles nur noch als Simulakrum einer virtuellen Welt?
»Leif Randt vereint Witz und Experiment ein Highlight in unserer literarischen Welt!« Deutschlandradio Kultur