Zusammengeschlagen und eines Verbrechens angeklagt, an das er sich nicht erinnern kann, findet sich ein junger Farbiger auf einer Polizeiwache wieder.
Im Dunkel der Gefängniszelle überfällt ihn eine Flut von Erinnerungen. Da ist Mireille und die leidenschaftliche Liebe zu ihr. Da ist Drissa, sein Blutsbruder, der die Gewalt gegen sich selbst kehrt. Und immer wieder: die Stimmen der Ahnen. Sie beschwören ein Afrika, das für die an der Bruchlinie zweier Kulturen aufgewachsenen »Leopardenkinder« nur noch ein ferner Mythos ist. Ein Roman von hypnotisierender Musikalität.
»Ein furioser innerer Monolog.« KulturSPIEGEL
»Wilfried N’Sondé besitzt eine eigene, neue Stimme von literarischer Qualität.« Literarische Welt
»Nicht in seiner politischen Botschaft liegt die Stärke dieses kongenial übersetzten Romans, sondern in der Stilsicherheit des Autors, der es versteht, mitreißend zu erzählen.« FAZ