Imprint Logo
Ravel
Jean Echenoz
18.00 € [D] | € [A] |Kaufen
Roman
Aus dem Französischen von Hinrich Schmidt-Henkel

112 Seiten   Gebunden
ISBN-13: 9783827006936

Erscheinungstermin: 23. Februar 2007

In Frankreich ein riesiger Erfolg: Echenoz’ Roman zeichnet die letzten zehn Jahre im Leben des französischen Komponisten Maurice Ravel nach.
»Der immense Erfolg seines Ravel bestätigt, dass auch ein anspruchsvoller Schriftsteller vom großen Publikum geliebt werden kann.« Magazine Littéraire

Alles ist von ihm da: seine 60 Hemden, 20 Paar Schuhe und 75 Krawatten in der Luxuskabine der France, die ihn nach Amerika bringt, auf dem Gipfel des Ruhms die triumphale viermonatige Tournee 1928, Carnegie Hall, Boston, Detroit, Milwaukee, Seattle, die 53. Geburtstagsfeier mit Gershwin, Hollywood mit Douglas Fairbanks und Chaplin, in Wien der kriegsversehrte Paul Wittgenstein, für den er das Konzert „Für die linke Hand“ komponiert, der gefeierte, aber introvertierte Dandy an den mondänen Orten der Welt, seine Schlaflosigkeit, die ohne Ende gerauchten Gauloises, seine Manie, nicht ohne Lackschuhe auftreten zu können, der griesgrämige, allein lebende Sonderling, der geniale Musiker, seine notorische Vergesslichkeit, die ihm vom König von Rumänien noch verziehen wird, aber an seinem tragischen Ende muss er nach dem Namen des Komponisten seines „Streichquartetts“ fragen, und die Welt kommt ihm abhanden, bis er 1937 an einer Gehirnkrankheit stirbt — all dies sind biographische Elemente, recherchierte Zeugnisse, aber alles zusammen
ist es alles andere als eine Biographie. Sondern ein funkelnder „Echenoz“, dessen fiktiver Held den Namen eines der berühmtesten französischen Komponisten des 20. Jahrhunderts trägt: Maurice Ravel.
Am Piano
»Die Arbeit des Pianisten setzt strikte Disziplin voraus. Sie schließt jede Zerstreuung aus, die den Künstler vom Klavier fernhalten könnte. Dennoch würde auch er gerne einmal das Licht der Welt, die Süße des Lebens, die Lauheit der Luft oder die Liebe der Frauen genießen. Aber nein: ob tot oder lebendig, der Pianist muss sich zuerst seinem Publikum widmen.«

mehr
Bibliographie
Am Piano
Ein Jahr
Cherokee
Ich gehe jetzt
Am Piano
Ein Jahr
Ravel
Laufen
Die großen Blondinen
Ich gehe jetzt
Laufen

ecke Copyright © 2010 Berlin Verlag | Kontakt | Site Map | Rechtliche Hinweise | Impressum