Peter Abrahams ist der Autor zahlreicher Thriller-Bestseller für
Erwachsene. Er lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in
Falmouth, Massachusetts. Dies ist sein erstes Jugendbuch.
Andre Aciman, 1951 in Alexandria geboren, zog mit seiner Familie 1965 zunächst nach Italien, dann nach Frankreich und schließlich nach New York. Er studierte Komparatistik in Harvard, lehrt Französisch am Bard College und schreibt für verschiedene New Yorker Zeitungen. Aciman lebt in Manhattan.
Tim Adams ist verantwortlicher Literaturredakteur beim Observer, für den er manchmal auch über Tennis berichtet. Gelegentlich spielt er selbst und hat sogar einmal glatt gegen Martin Amis verloren. Tim Adams lebt in London.
Ricardo Adolfo wurde 1974 in Luanda, Angola, geboren und wuchs in
Lissabon auf. Er lebt heute als Werbetexter mit seiner Frau in
Amsterdam. Für seine Arbeiten wurde er in Cannes, London und New York
ausgezeichnet.
Cornelius Agrippa (14861535) war seinerzeit ein berühmt-berüchtigter Theologe, Jurist, Alchemist, Astrologe und Arzt, der unter anderem für Karl V. und den Papst arbeitete. Heute ist er vor allem für sein dreibändiges Werk De occulta philosophia und sein Pentagramm bekannt.
Valerian Iwanowitsch Albanow wurde 1881 in der Stadt Woronesch, knapp 500 km südlich von Moskau, geboren. Sein Vater starb früh und so wuchs der Junge bei seinem Onkel in Ufa auf. Mit 17 Jahren ging Albanow auf die Seefahrtsschule nach St. Petersburg, nach seinem Abschluss im Jahre 1904 lernte er auf verschiedenen Schiffen auf der Ostsee. 1912 heuerte er als Steuermann auf der "St. Anna" an. Obwohl er nur mit knapper Not dem Tode entkam, fuhr er weiter zur See. 1919 starb Albanow unter bis heute ungeklärten Umständen.
Naomi Alderman ist Absolventin der Oxford University. Sie hat als
Lektorin und Spieledesignerin gearbeitet, mehrere Jahre davon in New
York. Heute lebt sie in der orthodoxen Gemeinde Hendon im Nordwesten
von London, in der sie aufgewachsen ist. Für Ungehorsam, ihren ersten Roman, wurde sie mit dem Orange Award for New Writers ausgezeichnet.
Caroline Alexander hat u. a. für den New Yorker, Granta, Outside und National Geographic geschrieben. Sie lebt in New York und auf einer Farm in New Hampshire.
Paul Alexander war früher Reporter für Time Magazine, schrieb für Rolling Stone, The New York Times Magazine, The Nation, Village Voice und den Guardian. Er ist Autor von Man of the People: The Life of John McCain (2002), und er schrieb Biografien über Sylvia Plath, J. D. Salinger und James Dean. Er trat auch als Talkshow-Leiter auf und drehte einen Dokumentarfilm über John Kerrys Vietnam-Jahre. Paul Alexander lebt in New York City.
Swetlana Alexijewitsch , 1948 in der Ukraine geboren, ist eine der wichtigsten Zeitzeugen der postsowjetischen Gesellschaft. Ihre Bücher wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kurt-Tucholsky-Preis des schwedischen PEN , mit dem Triumph-Preis für Kunst und Literatur Russlands, mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung. Im Berliner Taschenbuch Verlag ist Der Krieg hat kein weibliches Gesicht erschienen.
Pedro Almodóvar wurde 1951 in einer kleinen Provinzstadt südöstlich von Madrid geboren. Mit 16 zog er mittellos in die Hauptstadt, wo er durch den Job bei einer Telefongesellschaft die hohe Kunst des Dialogschreibens erlernte, um die ihn Hollywood heute beneidet. Für seinen Film Alles über meine Mutter erhielt Pedro Almodóvar den Oscar.
Jorge Victoriano Alonso wurde 1936 in der argentinischen Provinzhauptstadt Coronel Suárez geboren. Lange Jahre arbeitete er als Journalist für verschiedene argentinische Zeitungen. Davor versuchte er sich u.a. als Schauspieler und Betreiber eines Spezialitätenrestaurants. Sein erster und bislang einziger Roman entstand auf Drängen von Freunden, die ihn baten, all die Anekdoten, mit denen er sie jahrelang unterhielt, endlich einmal aufzuschreiben. Das Buch gelangte auf Anhieb in die Endausscheidung des hochdotierten spanischen Literaturpreises Premio Primavera, wo es zuletzt äußerst knapp gegenüber nur noch einem konkurrierenden Roman das Nachsehen hatte.
Roberto Ampuero, 1953 in Valparaíso/Chile geboren, lebt heute in den USA, wo er an der University of Iowa Creative Writing unterrichtet. Er ist einer der erfolgreichsten Autoren Chiles. Sein Werk, in zahlreiche Sprachen übersetzt, wurde mehrfach ausgezeichnet. Der Fall Neruda stand in seiner Heimat mehrere Wochen auf Platz 1 der Bestsellerliste.
"Ich halte mich für einen Schriftsteller-Beduinen. Ich reise und
verabschiede mich wieder. Das verleiht mir vielleicht einen besondern
Blickwinkel, da ich die Perspektive immer wieder wechsle." Roberto Ampuero im Gespräch mit Doris Wieser, TITEL-Magazin
Manuel Andrack, geboren 1965 in Köln. Von 1995 bis 2008 Redaktionsleiter bei der Harald Schmidt Show und Schmidt & Pocher. Gekrönt wurde diese Tätigkeit durch den Deutschen Fernsehpreis 2001 und 2003. Seit 2004 publiziert er Bücher zum Thema Wandern, 1. FC Köln, Punk Rock und Ahnenforschung. Er ist Autor unter anderem für DIE ZEIT und den Stern wie auch Autor und Moderator beim Saarländischen Rundfunk.
Christian Ankowitsch wuchs in der Steiermark auf, studierte Kunstgeschichte und Geschichte in Graz und Hamburg und promovierte in Graz über das Thema „Abstraktion und Geheimlehren. Zur Genese der neuplastizistischen Theorie und Malerei Piet Mondrians.“ zum Dr. phil. Seit 1978 arbeitet Ankowitsch als Journalist. Er war von 1978 bis 1981 freier Mitarbeiter bei der „Kleinen Zeitung“ (Graz), von 1983 bis 1987 beim „Falter“ (Wien) und von 1988 bis 1993 bei „Der Standard“ (Wien). Von 1993 bis 2001 arbeitete er für Die Zeit (Hamburg), wo er von 1996 bis 1999 Leiter der Online-Redaktion war; in den Jahren 2000 und 2001 leitete er gemeinsam mit einem Kollegen das Ressort ZEITLeben in Berlin. Seitdem ist er als freier Journalist und Buchautor tätig. Ankowitsch lebt heute mit seiner Familie in Berlin-Schöneberg.
Annette C. Anton, geboren 1962 in Pforzheim, ist seit zwanzig Jahren in der Verlagsbranche tätig. Sie war u.a. Cheflektorin beim Aufbau Verlag und Literaturagentin bei Mohrbooks. Seit September 2005 ist sie Programmleiterin beim Campus Verlag. Von ihr erschienen Was die Welt nicht braucht. Von Chatten bis Waschbrettbauch ( zusammen mit Daniel Kiecol, 2001) und das Handtaschenbuch. Frauen und ihre ständigen Begleiter (2003)
Dawn Apperley lebt in London, wo sie als freie Autorin und Gestalterin von Kinderbüchern arbeitet. Sie schrieb und illustrierte u.a. There`s an Octopus under my Bed, für das sie in der engsten Auswahl für den Sheffield Book Prize war.
Dosh und Mike Archer arbeiten gemeinsam an ihren Kinderbüchern. Dosh Archer wuchs in Schottland auf. Sie studierte an der Kunsthochschule in Aberdeen und unterrichtete dann Kunst in London. Mike Archer ist in Surrey geboren. Er studierte Grafikdesign und Illustration in Rochester und unterrichtete dann ebenfalls Kunst in London. Heute leben Dosh und Mike Archer in Whitstable, Kent.
Karen Armstrong, geboren 1945, ist eine der weltweit renommiertesten Religionswissenschaftlerinnen. Sie hat zahlreiche Bücher verfasst, von denen einige in mehr als dreißig Sprachen übersetzt wurden. Zuletzt erschienen von ihr auf Deutsch Kleine Geschichte des Islam (BvT 2001), Buddha (2004) sowie Im Kampf für Gott. Fundamentalismus in Christentum, Judentum und Islam (2004).
Katrin Askan wurde 1966 in Ostberlin geboren. Nach ihrer Flucht in den Westen studierte sie Philosophie und Germanistik. 1998 erhielt sie den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis der Stadt Bad Homburg, 1999 das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln. Bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt 2001 gewann sie den 3sat-Literaturpreis. Katrin Askan lebt als freie Schriftstellerin in Köln.
Margaret Atwood ist heute die wohl berühmteste Autorin Kanadas. Sie wurde 1939 in Ottawa geboren. Nach dem Studium in Toronto und Harvard lehrte sie an verschiedenen nordamerikanischen Universitäten englische Sprache und Literatur. Ihr umfangreiches Werk umfasst Romane, Kurzgeschichten, Gedichte, Essays und Kinderbücher und wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Margaret Arwood erhielt mehrere Ehrendoktortitel und unzählige internationale Preise und Auszeichnungen, darunter den höchsten kanadischen Literaturpreis, den Governor General’s Award, den Giller Prize und im Jahr 2000 den Booker Prize. 2005 wurde sie für den ersten Man Booker International Prize nominiert, 2008 erhielt sie den spanischen Prinz-von-Asturien-Preis, im Frühjahr 2010 nahm sie in Dortmund den Nelly-Sachs-Preis entgegen. Margaret Atwood lebt mit ihrer Familie in Toronto.
Verena Auffermann, geboren in Höxter, machte eine Buchhandelslehre und studierte Kunstgeschichte. Seitdem arbeitet sie Kritikerin u.a. für die "Frankfurter Rundschau", "den Hessischen Rundfunk", "Die Zeit" und die "Süddeutsche Zeitung".
Shalom Auslander wuchs in einer jüdisch-orthodoxen Familie in Monsey, New York, auf. Seine aufsehenerregende Sammlung von Short Storys, Vorsicht, bissiger Gott, erschien 2007 im Berliner Taschenbuch Verlag. Er schreibt regelmäßig Kolumnen und Kurzgeschichten für The New Yorker, Esquire und The New York Times Magazine. Eine Vorhaut klagt an wurde von der New York Times zu einem der 100 besten Bücher des Jahres 2007 gewählt. Shalom Auslander lebt in Brooklyn.
Trezza Azzopardi, Waliserin maltesischer Abstammung, wurde in Cardiff geboren und lebt heute in Norwich. Ihr Debütroman Das Versteck (Berlin Verlag 2001) wurde für den Booker Prize und den Guardian First Book Award nominiert. Sie gilt als eine der wichtigsten neuen Stimmen der englischen Gegenwartsliteratur.
Die Autoren Christina Bacher und Ulrich Noller leben und arbeiten im Kölner Agnesviertel.
Christina Bacher ist Autorin und Journalistin sowie Herausgeberin des Krimikalenders und Redakteurin der ältesten Obdachlosenzeitung Deutschlands. Gemeinsam mit Ulrich Noller entwickelte und schreibt sie die hr2-Domino- Minikrimireihe Bolle und die Bolzplatzbande; außerdem sind die beiden Mitherausgeber des Krimijahrbuchs.
Ulrich Noller ist Journalist, Lektor und Moderator, Mitglied in der Jury des Deutschen Krimipreises und arbeitet vor allem für den WDR. Bei Bloomsbury K&J erschien von ihm gemeinsam mit Stephanie Busch das Familienbuch Das Haus-Buch. Hier wohnt das Wissen der Welt. Mit der Illustratorin und Grafikerin Birgit Jansen treffen sich die beiden Autoren regelmäßig zu konspirativen Sitzungen in ihrem Viertel.
Dieter Bachmann wurde 1940 in Basel geboren. Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie an der Universität Zürich und schloss mit einer Dissertation über „Essay und Essayismus“ ab. Danach arbeitete er als Literatur- und Theaterkritiker und schrieb Fernsehfeatures. 1970-78 war Bachmann Redakteur der Weltwoche, danach war er für das Tages Anzeiger Magazin tätig, für das er große Reportagen schrieb. Ab 1981 arbeitete Bachmann als freier Autor und war unter anderem für das Schauspielhaus Zürich tätig. 1988 übernahm er die Chefredaktion des Kulturmagazins du. Zehn Jahre später verabschiedete sich Bachmann von dieser Tätigkeit und zog sich zum Schreiben in den Tessin zurück.
Murray Bail, geboren 1941 in Adelaide, gehört zu den bekanntesten australischen Schriftstellern. Seine Romane wurden mit zahlreichen Preisen geehrt. Er lebt in Sydney.
Solvej Balle wurde 1962 geboren. Sie hat in Dänemark, Frankreich und den USA Literatur und Philosophie studiert. Heute lebt sie mit ihrem Mann, einem Neuro-Pathologen in Kopenhagen. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit ist sie Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift „Den Bla port“. Ihr drittes Buch, „Nach dem Gesetz“, war in Dänemark ein großer Erfolg und wurde inzwischen in acht Sprachen übersetzt.
Michael Ballhaus wurde 1935 in Berlin geboren. Nach dem Abitur absolvierte er eine zweijährige Fotografenlehre und arbeitete anschließend als Bühnenfotograf. Als er während den Dreharbeiten zu LOLA MONTEZ (1955) den Kameramann Raoul Coutard beobachten konnte, erwachte auch in ihm der Drang, diesen Beruf auszuüben. Vier Jahre später wurde Ballhaus beim Südwestfunk Baden-Baden engagiert, wo er bis 1966 als Chef-Kameramann arbeitete. Seinen ersten Kinofilm drehte er für Dieter Hallervordens Komödie MEHRMALS TÄGLICH (1968). Über den Schauspieler Ulli Lommel kam Michael Ballhaus in Kontakt mit dem legendären Regisseur Rainer Werner Fassbinder. Aus dem Treffen resultierte eine achtjährige fruchtbare Zusammenarbeit: 14 Filme wurden in dieser Zeit gedreht. Durch seine Arbeit an Peter Lilienthals Film DEAR MR. WONDERFUL (1982), der teilweise in Amerika gedreht wurde, kam er in Kontakt mit amerikanischen Filmemachern. Eine seiner ersten Arbeiten war RECKLESS (1982), danach folgte eine Zusammenarbeit mit Martin Scorsese für AFTER HOURS (1985) und THE COLOR OF MONEY (1986). Mit diesen Filmen konnte er sich endgültig etablieren und die Angebote ließen nicht mehr auf sich warten. Einen Oscar konnte er sich bisher noch nicht abholen, aber für die Filme BROADCAST NEWS (1987) und THE FABULOUS BAKER BOYS (1989) erhielt er je eine Nominierung.
Martin Baltscheit wurde 1965 in Düsseldorf geboren. Nach einem Kommunikationsdesign-Studium in Essen war er Theatermitglied, Comiczeichner, Moderator, Sprecher, Autor und Illustrator. Er lebt in Düsseldorf. 2007 erschien von ihm und Zoran Drvenkar bei Bloomsbury K&J das Kinderbuch Zarah.
Oliver Bantle wurde 1962 in Südbaden geboren und lebt in Freiburg im Breisgau. Er arbeitet als Journalist und war zehn Jahre bei der Süddeutschen Zeitung, zuletzt als Redaktionsleiter Politik der Onlineausgabe. 1985 publizierte er das Kinderbuch Der kleine Halbmond.
Aliza Barak-Ressler wurde 1930 in Michalovce (Slowakei) geboren. 1947 übersiedelte sie mit ihrer Familie nach Palästina und studierte Psychologie. Sie arbeitete als Lektorin und ist bis heute im Bildungsbereich aktiv. Aliza Barak-Ressler ist verheiratet, hat Kinder und Enkelkinder. Weine ruhig wurde im Jahr 2000 für den Ze'ev Prize for Young Adult Books nominiert.
Benny Barbasch wurde 1951 in Beersheba geboren, heute lebt er in Tel Aviv. Er ist Autor zahlreicher Theaterstücke und Drehbücher, u. a. zu dem Film Jenseits der Mauern seines Bruders Uri Barbasch, der 1984 den Kritikerpreis auf dem Filmfest von Venedig gewann und als Meilenstein in der Geschichte des israelischen Films gilt. Auf Deutsch erschien zuletzt der Roman Mein erster Sony (Berlin Verlag 1997).
Daniel Barenboim wurde 1942 als Sohn jüdisch-russischer Einwanderer in Buenos Aires geboren. Sein Debüt als Dirigent gab er 1967 mit dem New Philharmonic Orchestra in London. 1991 wurde Barenboim Chefdirigent des Chicago Symphony Orchestra, und seit 1992 ist er Generalmusikdirektor der Staatsoper Berlin.
.Lima Barreto, eigentlich Afonso Henriques de Lima Barreto, wurde 1881 in Rio de Janeiro geboren. Dort starb er auch im Alter von 41 Jahren. Seine Kindheit war bizarr; er wuchs in einer Nervenheilanstalt auf, in dem sein Vater arbeitete; sein Ingenieurstudium konnte er aus finanziellen Gründen nicht vollenden. Barreto hat ein vielbändiges Werk als Romancier, Erzähler und Chronist geschaffen. Das traurige Ende des Policarpo Quaresma (1915) ist sein bedeutendster Roman.
gilt als einer der einflussreichsten Erzähler der zeitgenössischen amerikanischen Literatur. Er wurde 1930 in Cambridge/Maryland geboren und war nach dem Abschluss seines Studiums lange Jahre Dozent für Literatur an der Johns Hopkins University in Baltimore. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem National Book Award und dem PEN/Malamud Award.
Reinhard Barth, geboren 1943, studierte Geschichte, Germanistik und Philosophie und arbeitete anschließend als Redakteur bei einem zeitgeschichtlichen Magazin und in einem Verlagsbüro. Er hat zahlreiche Artikel und Bücher zu historischen Themen verfasst. Zuletzt erschienen von ihm »Frauen, die Geschichte machten« (2004) sowie die Jugendbücher »Nachgefragt: Deutsche Geschichte. Basiswissen zum Mitreden« (2004) und »Nachgefragt: Weltgeschichte. Basiswissen zum Mitreden« (2006).
Louis Baum lebt in London, wo er 1983 sein erstes Kinderbuch veröffentlichte. Nach einer Karriere beim »Bookseller« konzentriert er sich nun wieder auf das Schreiben von Kinderbüchern.
Hildegard Baumgart ist promovierte Romanistin und übersetzt aus dem Spanischen. Neben journalistischen Arbeiten zum Paarthema veröffentlichte sie bislang die Bücher Briefe aus einem anderen Land (1972) sowie Eifersucht. Erfahrungen und Lösungsversuche im Beziehungsdreieck (1985). Seit etwa zehn Jahren beschäftigt sie sich mit der Romantik, besonders ihrer Ehe- und Liebesauffassung, und mit Paarträumen.
Chaim Be’er wurde 1945 in Jerusalem als Sohn einer orthodoxen Familie geboren. Er arbeitete zunächst als Korrektor, schließlich als Kolumnist für eine große Tageszeitung. Heute ist er Lektor in dem renommierten Literaturverlag Am Oved und unterrichtet Literatur an der Universität Tel Aviv. Sein schriftstellerisches Werk wurde mehrfach ausgezeichnet.
Josiane Behmoiras wurde 1953 in Paris geboren und emigrierte 1961 nach Israel. Sie arbeitete als Dokumentarfilmerin beim israelischen Fernsehen, bis sie 1985 nach Australien emigrierte. Das unglaubliche Leben der Dora B. ist ihr erstes Buch.
Hans-Georg Behr wurde 1937 in Wien geboren. Er studierte Medizin, Klinische Psychologie und Linguistik und schrieb für Die Zeit, den Stern und das Kursbuch. Er lebt in Hamburg und Wien.
Eduardo Belgrano Rawson wurde 1943 in einem kleinen Dorf in Argentinien geboren und lebt heute in Buenos Aires. Er ist Schriftsteller und Journalist. Belgrano Rawson erhielt mehrere literarische Auszeichnungen, darunter 1979 den Preis des Club de los XIII für Schiffbruch der Sterne.
Tahar Ben Jelloun wurde am 01.12. 1944 in Fès, Marokko geboren. Nach dem Abitur 1963 nimmt er das Studium der Philosophie in Rabat auf. Wegen des Verdachts, eine studentische Demonstration organisiert zu haben, wird er im Juli 1965 in einem Straflager interniert. 1968 nimmt er das Studium wieder auf, wird Philosophielehrer in Tetouan und Casa- blanca. 1971 geht er nach Paris, wo er sich als Publizist und Schriftsteller niederläßt. Für Die Nacht der Unschuld erhielt er 1987 den »Prix Goncourt«. Das Buch wurde, wie der Roman Sohn ihres Vaters (1985), auch in Deutschland ein großer Erfolg. Der korrumpierte Mann (1994) wurde mit dem »Prix Méditerranée« ausgezeichnet. Papa, was ist der Islam?, eine Unterhaltung mit seiner Tochter Mérième über den Rassismus, wurde in 25 Sprachen übersetzt. Für den Roman über ein marokkanisches Foltergefängnis, Das Schweigen des Lichts (2001) wurde ihm der renommierte internationale »IMPAC-Literaturpreis« 2004 zugesprochen. Im September 2004 erschien Der letzte Freund - eine bewegende Geschichte von Freundschaft und Verrat. 2006 wurde Ben Jelloun mit dem »Prix de la Paix de l'Association des Nations Unies en Espagne« ausgezeichnet und sein neuester Roman Verlassen veröffentlicht, in dem der Autor dem massenhaften Exodus aus Nordafrika ein figuren- und facettenreiches Gesicht gibt. Im März 2010 erschien das Pendant dazu: Zurückkehren - »Ein ergreifender Roman mit Beckett’schen Zügen« (Le Magazine Littéraire). Tahar Ben Jelloun gilt als bedeutendster Vertreter der französischsprachigen Literatur des Maghreb. Er lebt in Paris und Tanger.
Ronan Bennett wuchs in Belfast auf. Er hat bisher fünf Romane veröffentlicht, darunter Über den dunklen Fluss (2002) und Havoc in its Third Year (2004). Zugzwang erschien 2006 als Fortsetzungsroman in The Observer. Bennett lebt mit seiner Familie in London.
Patrick Benson wurde für seine Kinderbuch-Illustrationen bereits mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, zum Beispiel mit dem rennomierten Mother Goose Award. Er lebt als Illustrator und passionnierter Angler in Schottland.
Peter L. Bergen wuchs in England auf und studierte in Oxford. Von 1990 bis 1999 arbeitete er als Terrorismusexperte bei CNN. Für sein Buch Holy War Inc. erhielt er das renommierte Leonard-Silk-Journalism-Stipendium.
Isaiah Berlin wurde 1909 in Riga / Lettland geboren, zog 1915 mit seiner Familie nach Russland (Petrograd) - erlebte dort die Kerenski- und die Oktoberrevolution. Er emigrierte aufgrund der beginnenden Repressionen des Sowjetregimes 1921 nach England, wo er 1928 an der Oxford University seine akademische Karriere begann. 1932 war Berlin der erste jüdische Fellow im All Souls College, Oxford. 1938 wurde er Dozent für Philosophie am New College. Die erste Veröffentlichung Berlins war ein Buch über die politischen und philosophischen Ideen von Karl Marx. Der russisch-baltische Jude galt in Oxford als Inbegriff des britischen Intellektuellen. Zeitgenossen beschreiben sein Wissen als enzyklopädisch und extrem vielseitig, seine Redebegabung als außergewöhnlich und mitreissend.
Während des Zweiten Weltkriegs unterstützte Berlin den Kampf der Alliierten gegen die Nazis. 1940 ging er im Dienst des britischen Informationsdienstes nach New York, mit dem Ziel, die USA zum Kriegseintritt zu bewegen. 1942 arbeitete er in der britischen Botschaft in Washington und 1945 war er Erster Sekretär der britischen Botschaft in Moskau. Während seines Russlandaufenthalts begegnete Isaiah Berlin der russischen Dichterin Anna Achmatowa, ein Erlebnis, das ihn bewegte und prägte.
1949 nahm Berlin seinen ersten Lehrauftrag an einer amerikanischen Universität, Harvard, an. Weitere folgten.
1957 wurde Berlin nach anfänglichem Sträuben seinerseits zum Ritter geschlagen.. Ab 1958 war er Chichele Professor für Sozial- und Politische Theorie an der University of Oxford. Seine Antrittsvorlesung über Negative und Positive Freiheit wird als sein bedeutendster Vortrag bewertet und sollte sich als bahnbrechend für den Liberalismus erweisen. 1966 gründete Berlin das Wolfson College in Oxford er war damit einer der wenigen Philosophen des 20. Jahrhunderts, denen es gelang, eine akademische Institution aufzubauen, die seine eigenen Ideen widerspiegelt. 1971 erhielt er den Order of Merit, einen der höchsten britischen Verdienstorden.
Obwohl Professor in Oxford und durch Vorträge auf BBC Radio 4 vielen Briten als politischer Philosoph bekannt, setzte sein Ruhm innerhalb der akademischen Wissenschaften spät ein. 1974 begann Henry Hardy, ein Absolvent des Wolfson College, Berlins verstreute Aufsätze, unfertige Manuskripte und Vorlesungsaufzeichnungen zu sammeln und in Buchform neu zu publizieren. Erst mit dieser Veröffentlichung erkannte auch die Wissenschaft Berlin als einen der wichtigsten politischen Philosophen des 20. Jahrhunderts an.
1979 wurde Berlin die höchste literarische Auszeichnung Israels, den Jerusalem-Preis, verliehen, 1983 den mit 100.000 Gulden dotierten Erasmuspreis für Verdienste um die europäische Kultur, 1988 bekam er für seine Beiträge zum Verständnis der Ethik fortgeschrittener Gesellschaften den Agnelli-Preis.
Der bekannte und vielfach ausgezeichnete Ideengeschichtler starb 1997. Berlin hinterlässt ein vielfältiges Werk. Im Berlin Verlag erschienen bisher Der Magus in Norden (1995), Wirklichkeitssinn. Ideengeschichtliche Untersuchungen (1998), Persönliche Eindrücke (2001), Die Wurzeln der Romantik (2004) sowie eine Neuausgabe von Das krumme Holz der Humanität (2009), die anlässlich seines 100. Geburtstages erschien.
Johannes Betz hat unter anderem die Drehbücher zu den Kinofolgen Nichts als dieWahrheit, Der Tunnel, Die weiße Massai sowie zu zahlreichen Tatort-Folgen geschrieben.
Franziska Biermann studierte an der Hamburger Fachhochschule für Gestaltung. Sie arbeitet unter dem Label »brillante töchter« zusammen mit Antje von Stemm im Bereich Grafik, Webdesign und Literaturwerkstätten. Veröffentlichungen wie Herr Fuchs mag Bücher (Troisdorfer Bilderbuchpreis) und Wilma wünscht sich was erhielten stets exzellente Kritiken. Zuletzt erschienen von ihr Am Weihnachtsbaume, Feodora hat was vor und Zirkus. Franziska Biermann lebt mit ihrer Familie in Hamburg und arbeitet im Kreativbüro »Atelier Freudenhammer«, in dem auch ihr Mann, Nils Kacirek, die »Sonnenseiten Musikstudios« betreibt.
Rada Biller wurde 1930 in Baku geboren. 1937 wanderte die Familie
nach Moskau aus, in den Kriegsjahren lebte sie in Baschkirien und
Stalingrad. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte sie in Moskau
Geographie und zog in den fünfziger Jahren nach Prag. Nach der
Niederlage des „Prager Frühlings“ emigrierte sie 1970 mit ihrer Familie
nach Hamburg. Dort forschte sie am Außenwirtschaftsinstitut der
Hamburger Universität. Nebenbei schrieb sie in all diesen Jahren
Prosaskizzen und kurze Geschichten in ihrer russischen Muttersprache.
Maxim Biller, geboren 1960 in Prag, lebt seit 1970 in Deutschland. Er schreibt Romane und Geschichten. 2003 erschien bei Bloomsbury K& J sein Bilderbuch Adas größter Wunsch, illustriert von Sybille Hein. Zuletzt hat Maxim Biller den Short-Story- Band Liebe heute veröffentlicht.
Thomas Binotto, geboren 1966, ist Journalist und Buchautor. Seit er
zuhören kann, ist er geschichtensüchtig. Und weil er als Sechsjähriger
im Kino »The Kid« von Charlie Chaplin gesehen hat, ist er auch noch
kinosüchtig geworden. Aber er hat sich redlich bemüht, diese
Leidenschaften in den Griff zu bekommen, und arbeitet deshalb als
Filmkritiker für die NZZ, den filmdienst u. a. Nun kann er auch
vormittags ins Kino und behaupten, das sei Arbeit. Er hat vier Kinder
im kinofähigen Alter und lebt in Schaffhausen, Schweiz.
Harold Bloom ist Sterling Professor of Humanities an der Yale University, Berg Professor of English an der New York University und früherer Charles Eliot Norton Profesor in Harvard. Er ist Autor von mehr als 20 Büchern, wurde vielfach ausgezeichnet und gilt heute als einer der bedeutendsten Literaturwissenschaftler in den USA.
André Boesberg, 1949 in ’s-Hertogenbosch in den Niederlanden geboren, arbeitet als Lehrer und schreibt seit 1997 Jugendbücher. Zu seinen Romanen inspirieren ihn oft Zeitungsmeldungen und Geschichten, die ihm seine Schüler oder seine drei Kinder erzählen.
Stefan Bollmann, geboren 1958, lebt als Lektor und Autor in München.
Zuletzt erschienen von ihm die beiden überaus erfolgreichen Bild-
Text-Bände Frauen, die lesen, sind gefährlich (2005) und Frauen, die schreiben, leben gefährlich (2006), jeweils mit einem Vorwort von Elke Heidenreich.
Mark Bowden ist einer der gefeiertsten amerikanischen Reporter. Er arbeitet seit zwanzig Jahren für den Philadelphia Inquirer. Sein letztes Buch war Black Hawk Down, die Geschichte einer Militäraktion bei der unglücklichen amerikanischen Intervention in Somalia. Black Hawk Down war ein Bestseller in den USA und gewann mehrere Preise, darunter den Los Angeles Times Book Prize.
Gail Bowen , 1942 in Toronto geboren , arbeitet als Dozentin für Literatur. 1987 veröffentlichte sie ihren ersten Roman 1919 und gilt besonders wegen ihren Joanne-Kilbourne-Serie heute als eine der erfolgreichsten Krimiautorinnen Kanadas. Gail Bowen ist verheiratet und hat drei Kinder.
William Boyd wurde am 7. März 1952 in Accra (Ghana) geboren. Er studierte an der Gordonstoun School, der Glasgow University und am Jesus College in Oxford. Sein erster Roman A Good Man in Africa erschien 1981, während er als Englischdozent am St. Hildas Colleges (Oxford) tätig war, und gewann gleich zwei Preise: den Whitbread First Novel Award und den Somerset Maugham Award. Das Granta Magazine und das Book Marketing Council wählte Boyd 1983 zu den 20 besten jungen britischen Erzählern.
Christianna Brand, 1907 in Indien geboren, arbeitete u.a. als Tänzerin und Hauslehrerin und ist die Erfinderin der beliebten Dedektivfigur Inspektor Cockrill. Ausserdem ist sie die Grossmutter von Edward Ardizzone.
Peter Braun, geboren1960, ist Buchautor und freier Journalist. Es hat
mehrere Bücher zu literarischen Themen veröffentlicht, darunter
Dichterhäuser (2003), E.T.A. Hoffmann. Dichter, Zeichner, Musiker.
(2004), Dichterleben-Dichterhäuser (2005) und den Theatermonolog
Schiller, Tod und Teufel. Rede des Herrn von G. vor einem Totenschädel
(2005). Er lebt in Bamberg.
Michael Braungart ist Chemiker und Präsident des Hamburger Umweltinsituts und Professor für Chemische Verfahrenstechnik und Stoffstrommanagement an der Fachhochschule Lüneburg sowie Wissenschaftlicher Leiter der 1987 von ihm gegründeten EPEA Internationale Umweltforschung GmbH in Hamburg. Er lehrt zurzeit an der University of Virginia und am MIT in Boston.
Ich, Jan Peter Bremer, wurde 1965 in Berlin-Charlottenburg geboren und verbrachte bis zu meinem fünften Lebensjahr eine unbeschwerte, glückliche Kindheit in der Stadt. 1970 zog ich mit meinen Eltern in das damals noch sehr rückständige Zonenrandgebiet Lüchow-Dannenberg. Dort erfolgte die Einschulung und das mühsame Erlernen des Lesens und des Schreibens.
Christine Brinck wuchs in der DDR auf. Nach der Flucht ihrer Familie in den Westen ging sie aufs Gymnasium und studierte später Anglistik, Linguistik und Vergleichende Hochschulforschung in Hamburg. Heute arbeitet sie als freie Journalistin für DIE ZEIT, die FAS, die SZ. Sie sitzt im Beirat der START Stiftung und des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks. Die Übersetzerin von Art Spiegelmans Maus ist Herausgeberin und Autorin mehrerer Bücher und lehrt an der Hamburg Media School. Sie ist verheiratet, hat zwei Töchter und lebt in München und Hamburg.
Joanna Briscoe ist eine britische Star-Journalistin. Sie arbeitet zurzeit vor allem für The Times und The Guardian. Schlaf mit mir ist ihr dritter Roman.
Leopoldo Brizuela wurde 1963 in der Stadt La Plata in Argentinien geboren. Mit siebzehn Jahren schrieb er seinen ersten, preisgekrönten Roman Tejiendo agua (Wasser weben). Sein zweiter Roman, Inglaterra, wurde 1999 mit dem hoch dotierten argentinischen Literaturpreis Premio Clarín ausgezeichnet.
Henryk M. Broder wurde 1946 in Katowice (Polen) geboren und lebt seit 1958 in Deutschland. Er schreibt für die wichtigsten Zeitungen und Zeitschriften im deutschsprachigen Raum, vor allem für den SPIEGEL, war Produzent und Regisseur verschiedener Dokumentarfilme und ist Mitherausgeber des JÜDISCHEN KALENDERS. Zur Zeit lebt Henryk M. Broder in Berlin und Jerusalem.
Kai Brodersen ist an der Universität Mannheim für die Antike zuständig. Sein Buch »Asterix und seine Zeit« (2001) wurde von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur als Buch des Monats ausgezeichnet.
Mike Brownlow ist der Autor und Illustrator zahlreicher Kinderbücher und der Schöpfer der erfolgreichen Serie Mini Robos. Er lebt mit seiner Familie im englischen West Country.
Anatole Broyard war achtzehn Jahre lang Literaturkritiker, Kolumnist und Herausgeber der New York Times. Aus einer afroamerikanischen Familie aus New Orleans stammend, verlebte er seine Kinderzeit in Brooklyn. Später zog er nach Manhattan, um ein Leben als Weißer zu führen. Obwohl er sich vehement für afroamerikanische Staatsbürger einsetzte, verbarg er seine eigene Herkunft sogar vor seinen Kindern. Er starb 1990 in Cambridge, Massachusetts.
Bliss Broyard lebt in New York. Ihre Kurzgeschichten erschienen bislang in mehreren renommierten Anthologien, darunter Best American Short Stories (1998).
Thomas Bührke, geboren 1956, ist promovierter Physiker und Astronom und arbeitet als Wissenschaftsjournalist und Buchautor mit den Schwerpunkten, Raumfahrt, Astronomie und Physik. Er schreibt u. a. für die Süddeutsche Zeitung und Bild der Wissenschaft. Zuletzt erschien von ihm 2004 eine Biografie über Albert Einstein.
Milan Bulaty ist seit 1992
Direktor der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin. 1946 in
Prag geboren, studierte er Philosophie, Politische Ökonomie, Linguistik und
Psychologie in Prag, Freiburg i.Br. Und Heidelberg und absolvierte eine bibliothekarische
Ausbildung in der Amerika-Gedenkbibliothek in Berlin.
Frederick Busch wurde mit Girls, seinem vorletzten Roman, bekannt. Für seine Kurzgeschichten erhielt er den PEN/Malamud Award und eine Auszeichnung von der American Academy of Arts and Letters. Er lehrt heute als Professor für Literatur an der Colgate University.
Stephanie Busch ist Psychologin und arbeitet darüber hinaus als freie Autorin und Journalistin. Zusammen mit Ulrich Noller hat sie das Buch »Ohne Angst zum Kinderarzt« (2007) veröffentlicht.
Ulrich Noller ist Journalist, Lektor und Moderator und arbeitet vor allem für den WDR. Er ist u. a. Koautor der bekannten Kinder- und Jugendkrimireihe »Bolle und die Bolzplatzbande«, die der Hessische Rundfunk seit Jahren erfolgreich sendet.
Jürgen Busche, geboren 1944, studierte in Münster alte Geschichte, Philosophie und Germanistik. Er wurde 1972 Redakteur der FAZ. 1987 wechselte er zur Hamburger Morgenpost, ging dann 1989/90 als Redenschreiber zu Richard von Weizsäcker. Anschließend arbeitete er als Leiter des Ressorts Innenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung. Von 1996 an war Busche Chefredakteur der Wochenpost in Berlin. Danach leitete er die Badische Zeitung in Freiburg. In den letzten Jahren lebt Jürgen Busche als freier Autor in Berlin.
Bernadette Calonego, geboren in Stans (Schweiz), arbeitet als freie Journalisten, u.a. für Brigitte, Vogue, GEO und Emma. Sie ist seit 14 Jahren Auslandskorrespondentin für die Süddeutsche Zeitung und den Standard. Zurzeit lebt sie and der Westküste Kanadas. Dies ist ihr erster Roman.
Susan Campbell Bartoletti ist eine mehrfach preisgekrönte Kinder-und Jugendbuchautorin. Für »Black Potatoes«, eine Geschichte der großen irischen Hungersnot im 19. Jahrhundert, erhielt sie 2002 den renommierten Robert F. Sibert Award. Sie lebt mit ihrer Familie in Pennsylvania, USA.
Remco Campert, geboren 1929, aufgewachsen in Den Haag, war lange Jahre Verlagslektor in Amsterdam. Er ist Kolumnist, Lyriker, Erzähler und Romancier und wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Amsterdam. Im Herbst 2007 erscheint im Berliner Taschenbuch Verlag seine Erzählung Wie in einem Traum.
Martín Caparrós wurde 1957 in Buenos Aires geboren. Er ging 1976 ins Exil, studierte in Paris an der Sorbonne Geschichte, lebte in Madrid und New York, leitete Literaturzeitungen, übersetzte Voltaire, Shakespeare und Quevedo, erhielt 1992 den Premio Rey de España, 1994 ein Guggenheim-Stipendium und 2004 den Premio Planeta Latinoamérica für seinen Roman Valfierno, war in der Jury des Premio Cervantes und schrieb mehrere Bücher. Heute lebt er als Schriftsteller und Journalist in Buenos Aires. Er zählt zu den führenden Intellektuellen seines Landes.
Maite Carranza, 1958 in Barcelona geboren, studierte
Anthropologie und arbeitete als Gymnasiallehrerin, bevor sie sich ganz
dem Schreiben von Romanen und Drehbüchern widmete. Sie hat über vierzig
Titel veröffentlicht und wurde mit bedeutenden Literaturpreisen
ausgezeichnet, u. a. mit dem Kritikerpreis Serra d’Or und dem
Edebé-Preis für Kinderliteratur. Mit Der Klan der Wölfin kam sie 2008 in die Endrunde für den „Buxtehuder Bullen, außerdem wurde der Titelbei der
Kalbacher Klapperschlange 2008 zum Siegerbuch (7.-9. Klasse) gekürt.
Angela Carter (1940-1992) ist die Autorin zahlreicher Romane und Erzählungen, u. a. Nächte im Zirkus und Wie’s uns gefällt. Sie gab Märchenanthologien heraus und übersetzte die Märchen Charles Perraults ins Englische. Ihr umfangreiches Œuvre liegt in vielen Sprachen vor und wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Meerkater und Drachenkönig blieb ihr einziges Kinderbuch.
Raymond Clevie Carver wurde 1938 in Clatskanie/ Oregon geboren. Sein erster Erzählungsband Will You Please Be Quiet, Please? (1976) machte ihn schlagartig berühmt. Neben einer umfangreichen Lyrikproduktion folgten die Erzählungsbände What We Talk About When We Talk About Love (1981), Cathedral (1983) und, wenige Monate vor Carvers frühem Tod an Lungenkrebs, Where I’m Calling From (1988). Im selben Jahr wurde Carver in die American Academy of Arts and Letters aufgenommen
Roberto Casati, Jahrgang 1961, ist gebürtiger Mailänder und lebt in Paris. Er ist Wissenschaftler am Centre National de la Recherche Scientique (CNRS) in Aix-en-Provence und arbeitet zurzeit am Pariser Centre de Recherche en Epistémologie Appliquée (CREA). Zusammen mit Achille Varzi veröffentlichte er Holes and Other Superficialities (MIT Press, 1994) ein Werk, das auch außerhalb der Fachwelt für Aufsehen sorgte.
Victor Caspak, 1966 in Toronto geboren, lernte im Sommer 1994 Yves Lanois, 1972 in Natti, einem Vorort von Toronto, geboren, kennen. Sie hörten vom Mythos der Short Ones und gingen ihm nach. Im selben Jahr trafen sie die Mitglieder der Kurzhosengang und begannen, über sie zu schreiben. Beide Autoren leben zurückgezogen in einem Haus zweihundert Meilen von Toronto entfernt und sind inzwischen sehr menschenscheu.
Zoran Drvenkar wurde 1967 in Kroatien geboren und zog als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Berlin. Seit 1989 arbeitet er als freier Schriftsteller und lebt heute in der Nähe von Berlin in einer ehemaligen Kornmühle.
Ole Könnecke, 1961 in Göttingen geboren, verbrachte seine Kindheit in Schweden. Er hat zahlreiche eigene Texte und die anderer Autoren illustriert. Ole Könnecke lebt mit seiner Familie in Hamburg.
Javier Cercas wurde 1962 in Ibahernando in der spanischen Extremadura geboren. Er lebt als Schriftsteller, Publizist und Universitätsdozent in Gerona. Bisher veröffentlichte er einen Band Erzählungen und zwei Romane El móvil und El vientre de la ballena. Der große Durchbruch gelang ihm dann mit Soldaten von Salamis, für das er 2002 den "Premio Ciutat de Barcelona", sowie den “Primo Premio Salambó” erhielt.
Michael Chabon , geboren 1963 in Washington, D.C. , gehört zu den größten amerikanischen Autoren der Gegenwart. Sein Roman Die Wonderboys wurde erfolgreich verfilmt , und für Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier und Clay erhielt er den Pulitzer-Preis. Er lebt mit seiner Frau und vier Kindern in Berkeley , Kalifornien.
Rosa Chacel wurde am 3. Juli 1898 in Valladolid geboren.Seit 1937 war Rosa Chacel im Exil in Buenos Aires. Häufige Reisen nach Rio de Janeiro und New York. Erst 1974 kehrte Rosa Chacel endgültig nach Spanien zurück. 1978 wurde sie für ihr erzählerisches Werk mit dem „Premio Nacional de las Letras Españolas" ausgezeichnet, 1988 erhielt sie die Ehrenbürgerschaft ihrer Stadt Valladolid und 1990 den „Premio Castilla y León de las Letras". Kurz vor ihrem Tod am 27.Juli 1994 übereichte ihr König Juan Carlos im Krankenhaus die Goldmedaille der Schönen Künste.
Lynne Chapman studierte Textildesign an der Middlesex Polytechnic und arbeitete lange Zeit als freie Grafikerin. Nebenbei unterrichtete sie am Sheffield College. Vor einigen Jahren entschloss sie sich, ihre Leidenschaft für Kinderbücher zum Beruf zu machen.
Der Dichter und Schriftsteller Faustin Charles wurde 1944 in Trinidad geboren. Seit seiner Kindheit, die er an der karibischen Küste verbrachte, ist er fasziniert von der Natur und insbesondere den Tieren, denen er an Land und im Meer begegnet. Das sehr unfreundlicheKrokodil ist in England mit über 150 000 verkauften Exemplaren sehr erfolgreich, es erscheint als erstes seiner Bücher auf Deutsch. Charles lebt in London.
Daniil Charms, 1906 in St. Petersburg geboren und 1942 in Haft gestorben, ist einer der wichtigsten russischen Schriftsteller der Moderne. Er gehört zu den Mitbegründern der Künstlervereinigung »Oberiu« und wurde aufgrund seiner künstlerischen Haltung politisch verfolgt. Einzig das Schreiben von Kinderliteratur bot ihm eine Existenzgrundlage. Das Spiel mit Fantasie und Realität und der Hang zum Grotesken und Absurden, die Charms Werk auszeichnen, machten ihn in Russland für Generationen von Kindern zum Lieblingsautor.
Clifford Chase, geboren 1958 in Stamford, Connecticut, lebt heute in Brooklyn,New York. Winkie ist sein erster Roman. Chase besitzt einen Teddy, der ihm von seiner Mutter überlassen wurde, inzwischen mindestens achtzig Jahre alt ist und ziemlich zerlumpt.
Margaret Clark ist Schriftstellerin und Kinderbuch-Verlegerin. Sie hat u.a. schon verschiedene Nacherzählungen veröffentlicht, so z.B. Äsops Fabeln und die Märchen Hans Christian Andersens. Sie lebt in London.
Emma Chichester Clark, geboren 1955 in London, sudierte Illustration an der Chelsea School of Art und am Royal College. 1988 gewann sie für ihre erste Kinderbuchillustration den renommierten Mother Goose Award. Seitdem hat sie zahlreiche Kinderbücher geschrieben und illustriert, darunter die erfolgreiche Serie um das blaue Känguru. 2006 erschien von ihr bei Bloomsbury K & J das Bilderbuch Vincent und Krock.
Claire Clément hat schon als Achtjährige begonnen, Geschichten zu schreiben. Heute ist sie Redakteurin und lebt mit ihrer Familie auf einem Hausboot in der Nähe von Paris.
Frank Close ist Professor für Physik, leitet die Abteilung für Theoretische Physik am berühmten Rutherford Appleton Laboratory in Großbritannien und forscht unter anderem am Europäischen Zentrum für Elementarteilchenphysik CERN bei Genf. Für seine großen Verdienste um die laienverständliche Vermittlung physikalischer Themen wurde er mit der Kelvin-Medaille ausgezeichnet.
E. FOLEY & B. COATES waren Musterschülerinnen und haben immer ihre Hausaufgaben gemacht. Nun arbeiten sie als Lektorinnen in London und korrigieren für Geld die Hausaufgaben anderer Leute.
James Lincoln Collier ist der Autor von über fünfzig Büchern für Kinder und Erwachsene, darunter seine beliebten Jazzbücher. Für My Brother Sam is Dead wurde er mit dem Newbery Honor Award ausgezeichnet. Zweimal war er in der engeren Auswahl für den National Book Award. James Lincoln Collier lebt in New York.
Ross Collins wurde 1972 in Glasgow geboren, wo er heute auch lebt. Er hat bereits zahlreiche Kinderbücher geschrieben und illustriert. Im Jahr 1994 wurde er mit dem Macmillan Children’s Book Prize ausgezeichnet.
Harry Collins ist Wissenschaftssoziologe an der Cardiff University (Center for the Study of Knowledge, Expertise and Science). Für seiner Werke erhielt er 1997 den J. D. Bernal Preis der Society of Social Studies of Science.
Domenico Conoscenti wurde 1959 in Palermo geboren. Er begann zu schreiben, nachdem er auf der Insel Favignana Strafgefangene in der italienischen Literatur unterrichtet hatte. Das Zimmer der roten Lichter ist sein erster Roman. Er arbeitet als Literaturdozent in Palermo.
Eva Corino wurde 1972 in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte Philosophie, Germanistik und Romanistik in Tübingen. Ein Jahr verbrachte sie an der École Normale Supérieure in Paris. Corino lebt seit 1996 in Berlin. Seit 1997 ist sie Theaterkritikerin bei der Berliner Zeitung.
Christopher Corr wurde 1955 in London geboren. Er studierte Grafikdesign in Manchester und Illustration am Royal College of Art in London. 2002 erhielt er den renommierten AOI Silver Award. Er lebt und arbeitet als Künstler und Kinderbuchillustrator in England.
Anne Cottringer wurde in Niagara Falls, Kanada, geboren. Nach dem Studium ging sie nach London, wo sie als Regisseurin und Kamerafrau beim Fernsehen arbeitete. Seit der Geburt ihres ersten Sohnes schreibt sie Kinder- und Jugendbücher. Sie lebt mit ihrer Familie in Hereford, England.
Petra Cramsie hat Philosophie studiert und arbeitete u. a. für das britische Fernsehen, als Verlagslektorin und als Autorin von Kreuzworträtseln. Sie lebt mit ihrer Familie in Herefordshire, England.
Niall Edworthy ist der Autor von zwanzig populären Sachbüchern zu einer Vielzahl verschiedener Themen darunter Weihnachten, Militärgeschichte, Fußball, Ornithologie und Gärtnerei. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in West Sussex, England.
Alonso Cueto wurde 1954 in Lima, Peru, geboren. 1983 debütierte er mit dem Erzählband La batalla del pasado, den die Kritik als eines der bedeutendsten Bücher der modernen peruanischen Literatur feierte. Seitdem wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Premio Wiracocha (1985), dem Anna-Seghers-Preis (2000) und einem Stipendium der Guggenheim Foundation (2002). Für Die blaue Stunde erhielt er 2005 den renommierten spanischen Premio Herralde. Mit Das Flüstern der Walfrau wurde er 2007 Finalist des erstmalig vergebenen Premio Iberoamericano Planeta-Casa de América de Narrativa. Alonso Cueto zählt zu den wichtigsten Autoren der Gegenwartsliteratur Lateinamerikas.
Jörg Albrecht geboren 1981 in Bonn, aufgewachsen im Ruhrgebiet, lebt in Berlin, produziert Prosa, Hörspiel, Theater, zuletzt erschienen die Romane Drei Herzen (2006) und Sternstaub, Goldfunk, Silberstreif (2008, beide im Wallstein Verlag); als Teil des Theaterkollektivs copy & waste geht er Verbindungen von Macht- und Raumproduktion nach, in Berlin und anderswo; www.fotofixautomat.de
Luise Boege geboren 1985 in Würzburg, 2004 bis 2010 Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Erster Preis beim Wettbewerb des Leipziger Hörspielsommers 2005, Preisträgerin beim open mike 2006.
Paul Brodowsky geboren 1980 in Kiel, lebt in Freiburg. Mitbegründer und bis 2005 Mitherausgeber der Literaturzeitschrift BELLA triste sowie Initiator des Literaturfestivals PROSANOVA; 2002 erschien sein Debütband Milch Holz Katzen mit Prosaminiaturen, 2007 der Erzählband Die blinde Fotografin. Schreibt neben Prosa auch Hörspiele und Theaterstücke, zuletzt Lüg mir in mein Gesicht (UA Theater Freiburg)
Daniela Dröscher geboren 1977 in München, aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, lebt in Berlin, schreibt Prosa, Essays und Theaterstücke. 2008 Teilnahme am Klagenfurter Literaturkurs und Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa des LCB; 2009 Auszeichnung mit dem Martha-Saalfeld-Förderpreis sowie dem Anna-Seghers-Preis. Veröffentlichungen: Die Lichter des George Psalmanazar (2009), im Herbst 2010 folgt der Erzählband Gloria, beides Berlin Verlag.
Rabea Edel geboren 1982, lebt und arbeitet nach dem Studium der Italianistik in Berlin und Siena (Italien) als freie Autorin in Berlin. Ihr Debüt Das Wasser, in dem wir schlafen (Roman) erschien im Frühjahr 2006 im Luchterhand-Literaturverlag (btb-Taschenbuch 2008) und wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. nach Vorschlag von Hertha Müller mit dem Kunstpreis Berlin-Brandenburg 2006 und dem Nicolas-Born-Förderpreis 2007. Ihr zweiter Roman erscheint im Frühjahr 2011 im Luchterhand-Literaturverlag.
Anne-Kathrin Heier wuchs in Schleswig-Holstein und im Kanton Glarus auf und fühlte sich zuletzt in Berlin und in Brooklyn zuhause. Sie ist freie Autorin und Lektorin, und sie las Cormac McCarthy und Dylan Thomas zu der Zeit, als die Erzählung entstand.
Finn-Ole Heinrich geboren 1982, aufgewachsen in Cuxhaven, Filmstudium in Hannover, Stadtschreiber in Erfurt, lebt jetzt als freier Autor und Filmemacher in Hamburg. Bücher: die taschen voll wasser (Erzählungen), Räuberhände (Roman), Gestern war auch schon ein Tag (Erzählungen), Hörbuch: Auf meine Kappe (alles erschienen im mairisch Verlag). www.finnoleheinrich.de
Susanne Heinrich geboren 1985 in Leipzig. Einjähriges Intermezzo am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Teilnahme am Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis 2005, Aufenthaltsstipendium am Literarischen Colloquium Berlin 2008 und an der Villa Aurora L.A. 2010. Bei Dumont erschienen: In den Farben der Nacht (Erzählungen, 2005), Die Andere (Roman, 2007) und So, jetzt sind wir alle mal glücklich (Roman, 2009). Heinrich lebt und arbeitet als freie Schriftstellerin und Sängerin der Band watching me fall in Berlin. www.susanneheinrich.com www.myspace.com/watchingmefallmusic
Florian Kessler wurde 1981 in Heidelberg geboren. Studium Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. Mitbegründer und bis 2005 Mitherausgeber der Literaturzeitschrift BELLA triste. Florian Kessler veröffentlichte Prosa in Zeitschriften und Anthologien.
Thomas Klupp wurde 1977 in Erlangen geboren. Er war Mitherausgeber der Literaturzeitschrift BELLA triste und arbeitet am Literaturinstitut der Universität Hildesheim. Sein Debütroman Paradiso erschien 2009 im Berlin Verlag und wurde zuletzt mit dem Nicolas-Born-Förderpreis ausgzeichnet.
Christiane Neudecker geboren 1974, wuchs in Nürnberg auf und studierte Theaterregie an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Sie arbeitet heute als freie Regisseurin und Schriftstellerin in Berlin. 2005 erschien im Luchterhand Literaturverlag ihr Erzähldebüt In der Stille ein Klang, 2008 ihr erster Roman Nirgendwo sonst, für den sie den August-Graf-von-Platen-Förderpreis und den Förderpreis für Kunst und Wissenschaft der Stadt Nürnberg erhielt. 2010 folgte Das siamesische Klavier.
Thomas Pletzinger geboren 1975 in Münster, wuchs im Ruhrgebiet auf. Er lebt in Berlin, arbeitet als Autor und Übersetzer im Literaturatelier adler & söhne. 2009 war er „Writer-in-Residence“ an der New York University, 2010 am Grinnell College Iowa. Sein Roman Bestattung eines Hundes wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Uwe-Johnson-Förderpreis 2009. www.thomaspletzinger.de
Leif Randt geboren 1983 in Frankfurt am Main, schreibt Prosa und Drehbuch. Er studierte in Gießen, London und Hildesheim, war Finalist beim OpenMike und beim Plopp!-Hörspiel-Award. Mit der Erzählung Spätsommer 2010 wurde er „KuturSPIEGEL-Nachwuchsautor 2009“. Sein Roman Leuchtspielhaus (BvT) ist für den Debütpreis der LitCologne nominiert. Er wohnt in Berlin und Maintal-Ost.
Hanno Raichle geboren 1978, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus. Diverse Veröffentlichungen auf Bühnen, in Anthologien, Literaturzeitschriften, Hörfunk und im Internet. Er arbeitet als Drehbuchautor, Lektor, Autor und Stoffentwickler bei Script House und lebt derzeit in Berlin. www.hannoraichle.de
Janna Steenfatt wurde 1982 in Hamburg geboren. Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, Gastsemester an der Universität der Künste Berlin und an der Universiteit van Amsterdam. 2005 Publikumspreis des Hattinger Förderpreises; 2007 Stipendium des Klagenfurter Literaturkurses; 2009 Aufenthaltstipendium im Künstlerdorf Schöppingen; 2010 Aufenthaltstipendium auf Schloss Wiepersdorf. Lebt in Leipzig.
Gerhild Steinbuch 1983 in Mödling (Österreich) geboren, studierte Szenisches Schreiben in Graz. Sie wurde für ihre dramatischen Arbeiten und ihre Prosa mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. In der Saison 2008/2009 war Gerhild Steinbuch Hausautorin des Schauspielhauses Wien. Für die Arbeit an ihrem ersten Roman Berge und Täler mit Männern und Frauen erhielt sie das Staatsstipendium 2009/2010 des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.
Sophie Dahl arbeitet seit Jahren als internationales Model. Ihr erstes Buch Der Mann mit den tanzenden Augen erschien 2003 auf Deutsch. Sie lebt in England.
Anna Dale wurde 1971 geboren und wuchs in Suffolk, Hampshire und Essex auf. Sie studierte Geschichte an der Kent University. Inzwischen lebt sie in Southhampton, wo sie halbtags als Buchhändlerin arbeitet. Hexengeflüster ist ihr erstes Buch.
Dietmar Dath lebt in Freiburg/ Breisgau und Frankfurt am Main, ist Wissenschaftsjournalist und schreibt für so unterschiedliche Publikationen wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Spex.
Janina David (* 1930 in Polen) ist eine polnisch-britische Schriftstellerin. Die polnische Jüdin Janina David verlor ihre Eltern während der NS-Herrschaft und verließ Polen nach ihrer Errettung aus dem Ghetto im Jahr 1946. Sie lebte zunächst in Paris, emigrierte dann nach Australien, wo sie ein Stipendium für das Studium der Künste und Sozialwissenschaft an der Universität Melbourne bekam. 1958 kehrte sie nach Frankreich zurück und lebt heute in London.
Andrew Davidson wurde 1969 in Pinawa, Kanada, geboren. Nach seinem Literaturstudium an der University of British Columbia lebte er mehrere Jahre in Japan und konzipierte Englischkurse für japanische Internetseiten. Sein Debütroman Gargoyle wurde bereits vor Erscheinen in 26 Länder verkauft und stieg sofort in die New-York-Times-Bestsellerliste ein.
Frances de Pontes Peebles stammt aus Pernambuco, Brasilien, und lebt
heute in Chicago. Sie studierte an der University of Texas, Austin und
beim Iowa Writers’ Workshop. Sie hat zahlreiche Kurzgeschichten
veröffentlicht. Die Schneiderin von Pernambuco ist ihr erster Roman.
Tatiana de Rosnay wuchs in Paris und Boston auf und verbrachte einige Jahre in England. Seit 1984 lebt sie wieder in Paris. Sie ist die Autorin des Weltbestsellers Sarahs Schlüssel (Bloomsbury Berlin 2007, Bvt 2008, Bloomsbury K & J Tb 2008), der unter der Regie von Gilles Paquet-Brenner verfilmt wurde.
Xavier Deneux lebt und arbeitet in Paris. Er studierte Grafik an der Académie des Beaux Arts in Paris und ist spezialisiert auf Bücher für die ganz Kleinen.
Kiran Desai, Tochter der Schriftstellerin Anita Desai, wurde 1971 geboren. Sie studierte an der Columbia University und lebt heute abwechselnd in Indien, England und den USA. Ihr erster Roman erschien in Deutschland 1998 unter dem Titel Der Guru im Guavenbaum.
Patrick Desbois ist katholischer Priester und Beauftragter der französischen Bischofskonferenz und des Erzbischofs von Paris für den Dialog mit dem Judentum. Er ist Berater des Vatikans und Vorsitzender des Vereins Yahad-In-Unum, der von Kardinal Jean-Marie Lustiger und Israel Singer vom World Jewish Congress zur katholisch-jüdischen Verständigung gegründet wurde. Seit 2002 bereist er die Ukraine und erforscht die Geschichte der Massenerschießungen von Juden durch deutsche Besatzungstruppen während des Zweiten Weltkriegs. Patrick Desbois lebt in Paris.
Virginie Despentes, 1969 in Nancy geboren, arbeitete in Massagesalons und Peepshows, betrieb einen Plattenladen und trat als Rapsängerin auf, bevor sie zu schreiben begann. Ihr 1993 veröffentlichter Roman Baise-moi Fick mich machte sie auf Anhieb berühmt. Weitere Romane auf Deutsch: Die Unberührte (1999), Pauline und Claudine (2001), Teen Spirit (2003).
1978 in Furth im Wald geboren, studierte an der Filmakademie in Ludwigsburg Drehbuch. Sie erhielt diverse Stipendien und Preise für ihr literarisches Schaffen. „Vom Atmen unter Wasser“ ist Dickreiters erster Roman. Ihr gleichnamiges Drehbuch wurde 2008 mit Andrea Sawatzki, Adrian Topol und Thorsten Merten verfilmt. Lisa-Marie Dickreiter lebt in Berlin.
Annabel Dillig, Jahrgang 1981, besuchte die Deutsche Journalistenschule in München und studierte zeitgleich Journalistik in München und Paris. Sie schreibt unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, jetzt.de und NEON.
Dirk von Gehlen, Jahrgang 1975, ist Redaktionsleiter von jetzt.de, dem Online-Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung. Jetzt.de versammelt eine Community von über 100 000 Nutzern und wurde 2006 mit dem renommierten Grimme- Online-Award ausgezeichnet.
Die mit zahlreichen Preisen, z.B. dem American Book Award und dem PEN Oakland Award, ausgezeichnete Schriftstellerin und Dichterin Chitra Banerjee Divakaruni wurde 1957 in Indien geboren. Sie studierte Englische Literatur in Dayton, Ohio, und promovierte in Berkeley. Ihr literarisches Werk, darunter die Romane Die Hüterin der Gewürze und Der Duft der Mangoblüten, wurde in elf Sprachen übersetzt. Zurzeit unterrichtet Chitra Banerjee Divakaruni im Rahmen des renommierten Creative Writing Programms der University of Houston. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Houston.
Franz Dobler, geboren 1959, hat u. a. die Johnny Cash-Biografie The Beast in Me geschrieben, Hörspiele und Radio-Features verfasst und etliche CD-Compilations herausgegeben, zuletzt On the Road Again Mama. Er spielt so gut Tischtennis wie Manfred Coen, legt oft als DJ auf und bezeichnet sich als »letzten gottverdammten Punkrocker« seiner Generation.
TISHANI DOSHI ist Tänzerin, Journalistin und Autorin. Für ihre Lyrik wurde sie mehrfach ausgezeichnet. DIE GLÜCKSUCHER ist ihr erster Roman. Tishani Doshi lebt im indischen Chennai.
Paul Dowswell arbeitete als Forscher und Kindersachbuch-Lektor, bevor er sich als freier Autor von Sachbüchern selbstständig machte. Er hat bereits über 50 Bücher veröffentlicht und war zweimal für den Blue Peter Award nominiert. Powder Monkey ist sein erster Roman. heute lebt Paul Dowswell mit seiner Familie in Wolverhampton.
Daniela Dröscher, geboren 1977 in München, studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie in Trier und London und promovierte an der Universität in Potsdam zur Poetologie Yoko Tawadas. Sie schreibt Prosa, Theaterstücke, Essays, erhielt 2005 den Essaypreis der Jungen Akademie Berlin sowie den Schiller-Essay-Preis der Stadt Weimar. 2008 nahm sie als Stipendiatin an der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin teil.
Zoran Drvenkar wurde 1967 in Kroatien geboren und zog als Dreijähriger
mit seinen Eltern nach Berlin. Seit 1989 arbeitet er als freier
Schriftsteller und lebt heute in der Nähe von Berlin in einer Kornmühle.
Zoran Drvenkar wurde 1967 in Kroatien geboren und zog als Dreijähriger
mit seinen Eltern nach Berlin. Seit 1989 arbeitet er als freier
Schriftsteller und lebt heute in der Nähe von Berlin in einer Kornmühle.
Zoran Drvenkar wurde 1967 in Kroatien geboren und zog als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Berlin. Seit 1989 arbeitet er als freier Schriftsteller. Zoran Drvenkar hat für sein Werk zahlreiche Auszeichnungen erhalten und lebt heute in der Nähe von Berlin in einer Kornmühle.
Martin Baltscheit, geboren 1965, studierte Kommunikationsdesign an der Folkwangschule Essen. Im Anschluss daran war er tätig als Comiczeichner, Illustrator, Kinderbuch-, Prosa-, Hörspiel und Theaterautor. Auch als Sprecher für Kinder- und Jugendliteratur ist er vielen Lesern ein Begriff (Ritter Rost / Spiderwick Geheimnisse / Major Dux). Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Martin Baltscheit lebt in Düsseldorf.
Über Natan Dubowizki ist wenig mehr bekannt, als dass er Kolumnist des Lifestyle-Magazins Russki pioner ist. Zwar rätselte die russische und internationale Presse monatelang über die Autorschaft seines Aufsehen erregenden Romans Nahe Null, doch wünscht sich der Autor eigentlich nicht, dass die Menschen über seine Identität spekulieren. Vielmehr hofft er, dass der Roman als künstlerische und literarische Kostbarkeit für sich selbst steht.
In ihrer Begeisterung für Tiere hat Bibi Dumon Tak bereits 2001 das Jugendsachbuch Het koeienboek (Das Kuhbuch) verfasst. Es wurde mit dem Silver Slate Pencil ausgezeichnet.
Fleur van der Weel hat für ihre Ar beit u. a. den renommierten Woutertje Pieterse-Preis bekommen. Sie ist Illustratorin und Grafikdesignerin.
Patricia Duncker, geboren 1951, ist die Autorin von fünf Romanen, zwei Sammlungen von Kurzgeschichten und zahlreichen Essays. Sie lehrt Literaturwissenschaften an der University of Manchester. Im Berlin Verlag erschienen bisher ihre Romane Die Germanistin (1997), James Miranda Barry (1999; BvT 2002), Der tödliche Zwischenraum (2003; BvT 2004), Miss Webster und Chérif (2006; BvT 2007) und die Sieben Geschichten von Sex und Tod (2005; BvT 2006).
Heather Dyer wuchs in Wales und Kanada auf. Nach ihrem Studium in Wales arbeitete sie als Kirschenpflückerin, Englischlehrerin und in verschiedenen Hotels. Nixen in Zimmer 11 ist ihr erstes Buch.
Sarah Dyer ist Autorin und Illustratorin von Bilderbüchern (Fünf kleine Teufel) und unterrichtet Illustration an der Kingston University. Sie lebt in London.
Cindy Dyson wuchs in Alaska auf. Als Jugendliche jobbte sie in Kneipen und in der Fischereiindustrie. Sie schrieb mehrere Sachbücher für Jugendliche. Dies ist ihr erster Roman. Sie lebt in Glacier Park, Montana.
David Eagleman ist Neurowissenschaftler am Baylor College of Medicine in Houston und dort Direktor des Zentrums für Synästhesie. Er studierte Britische und Amerikanische Literatur, bevor er seinen Doktor im Bereich der Neurowissenschaften machte. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Erforschung des menschlichen Wahrnehmungsvermögens, zum Beispiel des Zeitlupeneffekts in beängstigenden Situationen. Nachts schreibt er Prosa.
Jürgen Ebertowski, geboren 1949 in Berlin. Studium der Japanologie und
Sinologie, Aikidolehrer, Autor zahlreicher Romane und Krimis. Er lebt
in Berlin.
Wolfram Eilenberger, geb. 1972, ist Philosophischer Korrespondent des Monatsmagazins Cicero und langjähriger Kolumnist des Berliner Tagesspiegels. Er ist Autor zahlreicher philosophischer Bücher, u. a. Lob des Tores (BvT, 2006) und Wie Wittgenstein das Rechnen verlernte (2004). Wolfram Eilenberger lebt mit seiner Familie in Toronto.
Bernice Eisenstein wurde 1949 in Toronto geboren. Sie ist Künstlerin.
Ihre Zeichnungen und Illustrationen erschienen in zahlreichen
kanadischen Zeitungen und Zeitschriften. Außerdem arbeitete sie als
freie Lektorin. Mit ihrem Mann und zwei Kindern lebt sie in Toronto.
Lise Eliot ist Neurobiologin und hat in den führenden Fachzeitschriften zahlreiche Beiträge zur frühen Gehirnentwicklung beim Menschen veröffentlicht. Sie lehrt an der Chicago Medical School und lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in der Nähe von Chicago.
Lucy Ellmann wurde 1956 in Chicago geboren. Auf Deutsch erschienen ihre Romane Götterspeise, Verschiedene Grade der Hoffnungslosigkeit sowie Mann oder Mango. Ihre Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Guardian Fiction Prize sowie dem Prize for Comic Writing 2003. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Todd McEwan, in Schottland.
Mathias Énard, geboren 1972 in Niort (Westfrankreich), Studium der Kunstgeschichte und der orientalischen Sprachen, lebt, nach längeren Aufenthalten im Nahen Osten, heute in Barcelona, wo er Arabisch lehrt. Für Zone erhielt er in Frankreich 2008 den Prix Décembre und 2009 den Prix du Livre Inter, in Deutschland den deutsch-französischen Candide-Preis 2008.
Adolf Endler, geboren 1930 in Düsseldorf, siedelte 1955 in die DDR über. Nach dem Studium am Literaturinstitut in Leipzig
veröffentlichte er Gedichte, Essays und Prosa. Endler war vor allem
als »Vater der oppositionellen Literaturszene« am Prenzlauer Berg im
Ostteil Berlins bekanntgeworden. 1976 gehörte er zu den Unterzeichnern
der Protestresolution gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann.
Nach
1989 wurde er in den 90er Jahren mit dem Erinnerungsband »Tarzan am
Prenzlauer Berg« auch im Westen Deutschlands einem größeren Publikum
bekannt. Endler wurde mit wichtigen Literaturpreisen geehrt, darunter
dem Brüder-Grimm-Preis und dem Peter-Huchel-Preis.
Am 2. August 2009 ist Adolf Endler nach langer Krankheit in Berlin gestorben.
David Ensikat wurde 1968 in Berlin geboren, hat Geschichte und Publizistik studiert und arbeitet als Redakteur beim Berliner Tagesspiegel. Für die Nachrufseite ist er seit dem Jahr 2000 verantwortlich.
Stephan Enter, geboren 1968, hat in den Niederlanden bereits den Erzählband Winterhanden und den Roman Lichtjaren veröffentlicht. Die Bücher wurden von der Kritik begeistert aufgenommen und für den Gerard-Walschap- und den Libris-Literaturpreis nominiert. Stephan Enter gilt als eine der wichtigsten Stimmen der jüngeren niederländischen Literatur. Spiel ist sein erster Roman auf Deutsch.
Theodor Eschenburg wurde 1904 in Kiel geboren, studierte Nationalökonomie, war Geschäftsführer von Industrieverbänden, 1947 Stellvertreter des Innenministers von Württemberg-Hohenzollern, 1951 Staatsrat und Professor für Politikwissenschaft. Er starb 1999 in Tübingen.
Péter
Esterházy wurde 1950 in Budapest in einer Familie geboren, die zu den ältesten
der ungarischen Aristokratie gehört. 1951 wurde die Familie von den Kommunisten
enteignet und als Volksfeind in ein abgelegenes Dorf verbannt. 1957 durfte sie
wieder nach Budapest zurückkehren. Péter
Esterházy machte auf einem
Piaristengymnasium sein Abitur, 1969 1974 studierte er Mathematik an der
Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Budapest, 1974 - 1978
arbeitete er an einem Institut für Datenverarbeitung. Seit 1978 lebt er als
freiberuflicher Schriftsteller. Als Stipendiat des DAAD-Künsterlerprogramms
verbrachte Péter Esterházy 1980 längere Zeit in West-Berlin, 1996/97 war er
Fellow im Wissenschaftskolleg Berlin. Er ist u.a. Mitglied in der Deutschen
Akademie für Sprache und Dichtung. Er lebt mit seiner Familie in Budapest.
Gerhard Falkner, geboren 1951, gehört inzwischen unbestritten zu den bedeutenden Dichtern der Gegenwart. Er veröffentlichte die Gedichtbände wemut (1989), X-te Person Einzahl (1996), Endogene Gedichte (2000) und zuletzt Gegensprechstadt ground zero (2005). Daneben ist er Herausgeber von Anthologien wie AmLit. Neue Literatur aus den USA (1992) und Budapester Szenen. Jüngste Lyrik aus Ungarn (1999). Sein literarisches Werk wurde 1987 mit dem »Bayerischen Staatsförderpreis« und 2004 mit dem »Schillerpreis« ausgezeichnet. 2008 erschien im Berlin Verlag Bruno. Für diese Novelle sowie für sein lyrisches Gesamtwerk erhielt Gerhard Falkner im gleichen Jahr den vom Deutschen Literaturfonds vergebenen Kranichsteiner Literaturpreis. Im Jahr 2009 nahm Falkner den Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik entgegen. Die Jury würdigte seinen Band Hölderlin Reparatur als »herausragende Neuerscheinung des Jahres 2008«. Der Autor lebt in Berlin und Bayern.
Orlando Figes lehrt Geschichte am Birkbeck College in London. Sein großes Standardwerk zur Geschichte der russischen Revolution, Die Tragödie eines Volkes, wurde von der Kritik enthusiastisch gefeiert und mit zahllosen Preisen ausgezeichnet.
Thomas Fischermann, geboren 1969, ist Volkswirt und Korrespondent der Wochenzeitung Die Zeit in New York. Er setzt sich seit Jahren mit Fragen der wirtschaftlichen Globalisierung und der neuen Informationsökonomie auseinander.
Richard Flanagan wurde mit Goulds Buch der Fische berühmt. Tod auf dem Fluss ist sein erster Roman und machte ihn mit einem Schlag zu einem der bekanntesten und anerkannt besten Schriftsteller Australiens. 1961 geboren, wuchs er in Tasmanien auf, studierte dann als Rhodes Scholar in Oxford. Heute lebt er mit seiner Frau und drei Töchtern in Tasmanien.
Richard Ford wurde 1944 in Jackson, Mississippi, geboren und lebt
heute in Maine. Nach dem Literaturstudium und diversen Jobs u.a.
als Sportreporter, gelang ihm mit seinem gleichnamigen Roman 1986 der
Durchbruch. 1996 erhielt Ford sowohl den Pulitzer Preis als auch den
PEN/Faulkner Award für Unabhängigkeitstag.
Jamie Ford wuchs in der Nähe von Seattles Chinatown auf. Seine chinesischen Verwandten nannten ihn »Ji Mai«, was bald zu »Jamie« wurde. Er ist Absolvent der Squaw Valley Community of Writers. Jamie Ford lebt in Montana, USA. Keiko ist sein erster Roman.
Aminatta Forna lebt in Sierra Leone und London. Ihre Kindheitserinnerungen Tanz mit dem Teufel wurden für den »Samuel Johnson Prize 2003« nominiert. Abies Steine ist ihr Romandebüt, für das sie im Oktober 2008 mit dem »LiBeraturpreis« ausgezeichnet wurde.
Paula Fox wurde 1923 in New York geboren, wo sie heute noch lebt. Sie veröffentlichte zahlreiche Kinderbücher, für die sie 1978 mit dem Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet wurde. Ihr erst nach dreißig Jahren in Deutschland veröffentlichter Roman Was am Ende bleibt wurde zum internationalen Bestseller.
Mario Frank wurde 1958 in Rostock geboren und wuchs in der Schweiz auf. Er studierte Rechtswissenschaften in Regensburg und Freiburg im Breisgau und ist heute Geschäftsführer der Sächsischen Zeitung und der Morgenpost in Dresden.
Vivian French war erst Schauspielerin, dann Geschichtenerzählerin - und schließlich wurde sie Kinderbuchautorin. Mittlerweile hat sie über 200 Kinderbücher veröffentlicht. Sie hat vier erwachsene Töchter und lebt in Edinburgh.
Esther Freud wurde 1963 in London geboren. Sie ist die Tochter des Künstlers Lucian Freud und die Urenkelin von Sigmund Freud. 1991 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, Marrakesch, der mit Kate Winslet verfilmt wurde. Seither sind von Esther Freud zahlreiche Romane erschienen, die in über 15 Sprachen übersetzt wurden.
Nell Freudenberger studierte an der Harvard Univerität und arbeitete u.a. für den New Yorker, die Paris Review und als Englischlehrerin in Indien und Thailand. Lucky Girls ist ihr erstes Buch.
Henry Friedlander wurde 1930 in Berlin geboren. Er war als Junge selbst Inhaftierter verschiedener Konzentrationslager, u.a. Auschwitz, wo seine Mutter 1944 umgebracht wurde. Seit 1947 lebt er in den USA. Er gehört zu den herausragenden Wissenschaftlern über den Holocaust und lehrt derzeit Geschichte am Brooklyn College der City University of New York.
Gayle Friesen wurde 1960 in Chilliwack, Britisch Columbia, geboren.
Bisher hat sie vier Kinderbücher veröffentlicht und wurde mehrfach mit
Preisen ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern
in Kanada.
Roman Frister wurde 1928 in Bielsko/Bielitz (Polen) geboren. Er überlebte Konzentrationslager und Todesmärsche. Nach Kriegsende arbeitete er bis zu seiner Verhaftung durch die kommunistischen Behörden als Journalist in Polen. 1957 emigrierte er nach Israel. Seine Autobiografie Die Mütze oder der Preis des Lebens hat auf Grund ihrer schonungslosen Offenheit großes Aufsehen erregt.
Anna Katharina Fröhlich, 1971 in Bad Hersfeld geboren und aufgewachsen in Frankfurt sowie München, lebt am Gardasee. 2004 erschien ihr Debütroman Wilde Orangen.
Charlotte Fröhlich besucht zurzeit die St. Angela Schule in Königstein. Ihr Vater Gert Scobel ist der Autor verschiedener TV-Dokumentationen und Anchorman der TV-Kultur- Magazine Kulturzeit und delta in 3sat. Für seine journalistische Arbeit hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten.
Eckhard Fuhr studierte Geschichte und Soziologie in Freiburg. Er trat 1986 in die Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein, arbeitete dort als Ressortleiter Innenpolitik und ging anschliessend nach Berlin. Im Juli 2000 übernahm er die Leitung des Feuilletons der Tageszeitung Die Welt.
Jill Fullerton-Smith arbeitet seit über zehn Jahren für die BBC, wo sie Beiträge für diverse Wissenschaftssendungen, unter anderem Horizon, produziert hat. Sie lebt in Glasgow und London.
Neal Gabler wurde in Chicago geboren. Der renommierte Kulturjournalist und Sozialhistoriker schreibt regelmäßig für die New York Times und die Los Angeles Times. Sein Buch “Das Leben ein Film. Die Eroberung der Wirklichkeit durch das Entertainment” erschien 1999 im Berlin Verlag. Für sein jüngstes Werk “Ein eigenes Reich. Wie jüdische Emigranten Hollywood erfanden” wurde er u. a. mit dem Los Angeles Book Prize for History ausgezeichnet. Neal Gabler lebt mit seiner Familie in Amagansett, New York.
Christian Gailly wurde 1943 geboren. Er war Jazzsaxofonist, dann Psychoanalytiker und lebt heute als Autor in Paris. Ein Abend im Club wurde vom Magazin lire zum besten französischen Roman des Jahres 2002 gewählt.
Luiz Alfredo Garcia-Roza lebt in Rio de Janeiro und lehrte dort über dreißig Jahre lang die Theorie der Psychoanalyse. Er schrieb mehrere philosophische und psychologische Fachbücher, bevor er sich vor einigen Jahren dem Kriminalroman zuwandte.
Simon Garfield zählt zu den bekanntesten britischen Journalisten.Der ehemalige Herausgeber von Time Out und Independent hat auch als Autor zahlreicher Sachbücher Furore gemacht. Für The End of Innocence: Britain in the Time of AIDS erhielt er den Somerset Maugham Award.
Helen Garner wurde 1942 im australischen Geelong geboren. Zu ihrem preisgekrönten Werk zählen Romane und Kurzgeschichten sowie Sachbücher. Mit Das Zimmer kehrte die Autorin nach 15 Jahren erstmals wieder zum Roman zurück. Sie eroberte sofort die australische Bestsellerliste und wurde mit dem Victorian Premier's Literary Award for Fiction sowie dem Queensland Premier’s Literary Award for Fiction ausgezeichnet.
Laurie Garrett studierte Biologie mit dem Schwerpunkt Bakteriologie und Immunologie. Ihr vielfach preisgekröntes Buch Die kommenden Plagen wurde noch im Jahr des Erscheinens mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Die Autorin lebt als Wissenschaftsjournalistin in New York.
Anna Gavalda wurde 1970 in Boulogne-Billancourt geboren. Bis zu dem überwältigenden Erfolg ihrer ersten Erzählungssammlung, Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet, für die sie im Jahr 2000 den Grand Prix RTL-Lire erhielt, arbeitete sie als Lehrerin. Auch ihr zweites Buch, der Roman Ich habe sie geliebt, eroberte sofort die Bestsellerlisten. 35 Kilo Hoffnung ist ihr erster Jugendroman. Anna Gavalda lebt mit ihren zwei Kindern als freie Autorin in Paris.
Ruth Gay ist Historikerin und lebt mit ihrem Mann in New York und Hamden. Sie veröffentlichte unter anderem Geschichte der Juden in Deutschland. Von der Römerzeit bis zum Zweiten Weltkrieg (1993). Ihr Buch Unfinished People wurde mit dem National Jewish Book Award ausgezeichnet.
Camilla Gibb, 1968 in England geboren, kam im Alter von drei Jahren nach Kanada. Nach ihrem Studium ging sie nach England zurück; in Oxford promovierte sie im Fach Anthropologie. Sie lebt in Toronto. Ihr erster Roman Worüber niemand spricht wurde auch international ein großer Erfolg.
Gerd Gigerenzer ist der in Wissenschaftskreisen derzeit meistzitierte deutsche Psychologe. Nach Lehrtätigkeiten in Konstanz, Salzburg und Chicago ist er heute Direktor am Max-Planck-Insitiut für Bildungsforschung in Berlin. Dort erforscht er u.a., wie Menschen mit begrenzter Zeit und begrenztem Wissen Entscheidungen treffen, die Natur sozialer Intelligenz sowie Risikoverhalten und kommunikation. Für seine Arbeiten hat er zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten, u.a. von der American Association for the Advancement of Science und den von der Assocciation of American verliehenen Publishers Prize.
Dagoberto Gilb, geboren 1950 in Los Angeles, verdiente sein Geld zunächst als gelernter Zimmermann, bevor er Philosophie studierte und sich schließlich aufs Schreiben verlegte. Der letzte bekannte Wohnsitz des Mickey Acuña ist sein erster Roman. Bekannt wurde er 1993 mit dem viel beachteten und mehrfach prämierten Erzählband The Magic of Blood. Dagoberto Gilb lebt heute in Texas.
Elizabeth Gilbert hat bisher Kurzgeschichten und einen Roman veröffentlicht. Sie schreibt regelmässig für GQ, Harper`s Bazaar und The New York Times Magazine. Sie lebt in Philadelphia, Pennsylvania.
Malcolm Gladwell wurde in England geboren und wuchs in Kanada auf. In der Zeit von 1987 bis 1996 schrieb er für die Washington Post über Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin, bevor er Bürochef derselben Zeitung in New York City wurde. Gegenwärtig arbeitet er für den New Yorker, der auch einen ersten Essay Gladwells über den „Tipping Point“ veröffentlichte und damit große Aufmerksamkeit erregte. Malcolm Gladwell lebt in New York.
Debi Gliori wurde in Glasgow geboren und studierte Kunst und Illustration in Edinburgh. Sie hat zahlreiche Bilderbücher verfasst und illustriert, unter anderem So wie du bist und Geschichten von Herrn Bär. Debi Gliori lebt mit ihrem Ehemann und ihren drei Kindern in der Nähe von Edinburgh.
Rozanne Gold ist eine passionierte Köchin. Bereits mit 23 Jahren wurde sie Chefköchin in der Residenz des New Yorker Bürgermeisters Ed Koch. Seitdem kocht sie in New Yorks besten und angesagtesten Restaurants. Gold ist Autorin mehrerer Kochbücher und hat renommierte Preise wie den »James Beard Cookbook Award« gewonnen. Sie tritt häufig in TV Kochshows auf und lebt mit ihrem Mann in Brooklyn, New York.
Hans Graf von der Goltz gehörte lange einem der größten Industrieimperien der Bundesrepublik an und saß in vielen Aufsichtsräten des Landes. Er ist einer der wenigen deutschen Schriftsteller, die auf eine derartige Erfahrung in der Wirtschaft zurückblicken können. Seine Autobiographie Unwegsames Gelände sowie die Romane Anderland (Berlin Verlag, 2004) und Die Erben wurden von der Kritik mit Begeisterung aufgenommen.
Nadine Gordimer wurde am 20. Nov. 1923 in Springs/Transvaal bei Johannesburg als Tochter jüdischer Eltern geboren. Die Mutter stammte aus England, der Vater aus Litauen. Schon während der Schulzeit unternahm sie mit Kindergeschichte die ersten schriftstellerischen Versuche. Mit 15 wurde ihre erste Erzählung publiziert. Nach dem Studium der Geisteswissenschaften widmete sie sich ganz dem Schreiben. 1949 erschien ein erster Band mit Kurzgeschichten, 1953 folgte ihr, noch stark autobiographisch geprägter Debütroman The Lying Days (dt. Entzauberung). Seit ihrer Kindheit mit der Realität der Apartheidspolitik konfroniert, beschreibt sie in ihren Büchern immer wieder schwarze und weiße Opfer des Rassismus. Ihr politisches Engagement für die Gleichberechtigung der schwarzen Bevölkerung machte sie bald zur persona non grata in Südafrika. Dennoch beruht ihre Wirkung nicht auf agitatorischer Polemik, sondern auf einer seismographischen Sensibilität. Sie wird gerühmt als eine Meisterin der leisen Töne und »Schriftstellerin der Nuance« (François Bondy). Gordimer erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1974 den begehrten englischen Booker Prize für »The Conservationist« (dt. »Der Besitzer«) und 1985 den Nelly-Sachs-Preis der Stadt Darmstadt. 1991 erhielt sie als siebte Frau den Nobelpreis für Literatur. Obwohl die Frage nach der Zukunft des kolonisierten Afrika und das Engagement gegen den Rassismus, oder die Frage nach dem Platz der »weißen Afrikaner« in Südafrika nach einem Sieg der schwarzen Mehrheit, die Gordimer in Essays und Romanen immer wieder stellt, ihrer Literatur einen unverwechselbaren Stempel aufdrücken, begreift sich die Südafrikanerin nicht in erster Linie als politische Autorin. Als der ANC, dessen Mitglied Gordimer seit 1990 ist, sie als Kandidatin für die ersten freien und demokratischen Wahlen aufstellen wollte, lehnte sie mit der Begründung ab, sie sei Künstlerin nicht Politikerin. Über sich selbst sagt sie, »Ich bin ein unpolitischer Mensch in einer Situation, in der man politisch sein muss, um Wirkung zu haben.« »Ich habe nichts anzubieten als mein schriftstellerisches Talent.« Dieses Talent erlaubt ihr, der Welt verständlich zu machen, »inwieweit die Apartheid das Leben ganz normaler Leute durcheinander gebracht hat«. Auch als »unpolitischer Mensch« nimmt Gordimer in zahllosen Organisationen aktiv an den Veränderung in ihrem Land teil und gestaltet auf ihre Weise, mit einer unbestechlichen Beobachtungsgabe und ihrer Aufmerksamkeit für die Psychologie des Individuums in bestimmten, sozialen und politischen Situationen, das neue Südafrika.
Nadine Gordimer, geboren 1923 in Springs/Transvaal, ist eine der bedeutendsten Autorinnen der Weltliteratur. 1991 wurde sie mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Sie lebt in Johannesburg, Südafrika. Im Berlin Verlag erschienen ihre Romane Die Hauswaffe (1998), Ein Mann von der Straße (2001) und der Erzählband Beute (2003). Zudem ist sie Herausgeberin der Anthologie Telling Tales (BvT 2005), deren Erlöse der Bekämpfung von HIV/AIDS zugute kommen.
Patricia Görg wurde 1960 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft, Soziologie und Psychologie lebt sie nun als freie Autorin in Berlin. Sie hat zahlreiche Essays für Zeitungen und Radio geschrieben sowie viele Hörspiele verfasst, von denen einige ausgezeichnet wurden. 1999 erhielt sie beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb für einen Textauszug aus Glücksspagat das Telekom-Stipendium.
Gabriel Gorodetsky, geboren 1945, ist Professor für Russische Geschichte und Direktor des Curiel Center for International Studies an der Universität in Tel Aviv. Er ist ein weltweit anerkannter Spezialist für sowjetische Außenpolitik. Mit seinem Buch Die große Täuschung erregte er internationales Aufsehen.
Philip Gourevitch schreibt für den New Yorker und den Forward. Er hat darüber hinaus für Granta, Harper's und die New York Review of Books aus Afrika, Europa und Asien berichtet. Philip Gourevitch wurde 1961 geboren und lebt in New York City. Sein Buch wurde ausgezeichnet mit dem Georg Polk Award, dem Preis für das beste Nonfiction Buch 1998, dem Book Review Editors Choice der New York Times 1998; dem Favorits 1998 der Washington Post und der village voice für das beste Buch 1998. Im Dezember 1999 gewann er für sein Werk zudem den Guardian First Book Award.
Marion Hedda Ilse Gräfin Dönhoff wurde 1909 auf Schloss Friedrichstein in Ostpreußen geboren.1946 begann Dönhoff, für die soeben in Hamburg gegründete ZEIT zu schreiben. Dort wurde sie 1952 Leiterin des Politik-Ressorts. Im August 1954 verließ sie - aus Protest gegen das Mitwirken von Richard Tüngel, Erwin Ettel alias Ernst Krüger und Carl Schmitt - vorübergehend die ZEIT und ging nach London zur dortigen Sonntagszeitung Observer. Im November 1954 schrieb sie dem ZEIT-Verleger Gerd Bucerius „Die überzeugenden und amüsanten Schreiber Friedlaender und Jacobi haben wir eingebüßt, und geblieben sind ausgerechnet Ernst Krüger und drei magenkranke, krätzebefallene, immer giftiger werdende alte Männer.“ Chefredakteur Tüngel verließ 1955 das Blatt, Dönhoff und Bucerius gewannen den Machtkampf und brachten die Zeitung auf liberalen Kurs. 1968 wurde Dönhoff Chefredakteurin des renommierten Wochenblattes bis 1972, 1973 wurde sie dann in den Kreis der Herausgeber der ZEIT aufgenommen, dem sie bis zu ihrem Tod 2002 angehörte.1971 wurde Dönhoff der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Sie ist außerdem Ehrenbürger der Stadt Hamburg. 1993 erhielt sie für ihre Verdienste um die Völkerverständigung in Europa den Internationalen Brückepreis der Stadt Görlitz, 1999 den Hermann-Sinsheimer-Preis.
Tatjana Gräfin Dönhoff, geboren 1959 in München, absolvierte zunächst eine verlagskaufmännische Ausbildung beim Kölner Stadt-Anzeiger und studierte dann Politik, Geschichte und Journalistik. Nach dem Diplom arbeitete sie als Reporterin beim Stern, lebte lange in London, war Chefreporterin bei The European
und zurück in Hamburg bei Max. Als freie Journalistin schrieb sie für
verschiedene deutsch- und englischsprachige Zeitungen und Magazine.
1999 gründete sie ihr eigenes Medienunternehmen brain drain in Hamburg und veröffentlichte 2004 Weit ist der Weg nach Westen, ein politisches Reisebuch auf der Fluchtroute ihrer Großtante Marion Gräfin Dönhoff durch das nördliche Polen. Zuletzt erschien von ihr die Romanfassung des erfolgreichen ARD-Zweiteilers Die Flucht (Bloombury Berlin 2007).
Anthony Grafton, geboren 1950, lehrt Geschichte an der Princeton University und war zwischen 1993 und 1994 Fellow am Wissenschaftskolleg in Berlin. Daneben schreibt er für die New York Review of Books, die London Review of Books und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Auf Deutsch erschien zuletzt im Berlin Verlag "Die tragischen Ursprünge der deutschen Fußnote" (1995).
Brian Greene zählt zu den führenden Physikern auf dem Gebiet der Superstrings und ist Professor für Physik und Mathematik an der Columbia University in New York.
Sally Grindley schreibt schon ihr ganzes Leben lang. Sie lebt seit 1995 mit ihrem Mann, ihren drei Söhnen, zwei Katzen, einem Hamster und vielen Spinnen als freie Kinderbuchautorin in der Nähe von Cheltenham, England. Sie hat bereits über 38 Bücher veröffentlicht, darunter Kleine Bären sind soo artig, Martins neues Zimmer und Piratentaten.
Annett Gröschner wurde 1964 in Magdeburg geboren und lebt seit 1983 in Berlin. Sie arbeitet als freie Autorin und Schrfitstellerin und wurde als Chronistin des Ostberliner Lebens bekannt. Nach Gedichtbänden, Reportagen und Hörspielen veröffentlichte sie 2000 mit großem Erfolg den Nachwenderoman Moskauer Eis.
Johannes Gross war einer der führenden Publizisten in Deutschland. Er war lange Chefredakteur und Herausgeber der Zeitschrift Capital, Kommentator und Moderator von Fernsehsendungen. Er starb im September 1999.
David Grossman wurde 1954 in Jerusalem geboren. Er ist einer der bedeutendsten Schriftsteller der Gegenwart, seine Bücher wurden in 25 Sprachen übersetzt. Neben journalistischen Arbeiten hat er sechs Romane sowie mehrere Kinderbücher und Theaterstücke verfasst. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Chevalier de l`Ordre des Artes et des lettres, dem Valumbrosa Preis und dem Vittorio de Sica Preis. David Grossman lebt mit seiner Familie in einem Vorort von Jerusalem. Auf Deutsch erschienen, u.a. Zickzackkind (2000), Wohin du mich führst (2001), Diesen Krieg kann keiner gewinnen (2003), Das Gedächtnis der Haut (2004).
Benoîte Groult, Jahrgang 1920, ist Autorin zahlreicher Bücher, unter anderem »Tagebuch vierhändig« (zusammen mit ihrer Schwester Flora Groult), »Die Dinge wie sie sind« und »Leben heißt frei sein«. Ihr erfolgreichstes Buch war »Salz auf unserer Haut« mit einer deutschen Gesamtauflage von über 2,5 Millionen Exemplaren.
Undine Gruenter wurde 1952 in Köln als Tochter der Schriftstellerin Astrid Claes und des Germanistikprofessors Rainer Gruenter geboren und studierte Jura, Literaturwissenschaft und Philosophie. Seit Ende der achtziger Jahre lebte sie mit ihrem Mann, Karl Heinz Bohrer, in Paris und starb dort im Alter von 50 Jahren.
Mireille Guiliano ist die Präsidentin von Clicquot, Inc., und die Sprecherin für Champagne Veuve Clicquot in den USA. Als gebürtige Französin lebt sie seit vielen Jahren in den USA. Sie reist regelmäßig nach Europa und Asien und spricht mehrere Fremdsprachen, einschließlich deutsch.
Romesh Gunesekera wurde 1953 in Sri Lanka geboren und lebt heute in London. Sein Debütroman Riff stand 1994 auf der Shortlist für den Booker Prize und den Guardian Fiction Prize; auch sein zweiter Roman Sandglas und sein Erzählband Monkfish Moon wurden mehrfach ausgezeichnet. Dies ist sein dritter Roman.
Kirsty Gunn ist in Neuseeland geboren, studierte in Oxford und lebt als freie Schriftstellerin in London. Beim Berlin Verlag erschienen 1995 ihr erster Roman Regentage, der bereits verfilmt wurde, 1997 der Roman Eine Geschichte mit blassen Augen und der Erzählungsband Zuhause ist, wohin du zurückkehrst sowie 2004 der Roman Featherstone.
Batya Gur wurde als Kind polnischer Juden in Tel Aviv geboren. Ein Teil ihrer Familie wurde in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten ermordet. Sie studierte Literaturwissenschaft in Jerusalem und war anschließend lange Zeit als Dozentin für Literatur tätig. Sie lebte bis zu ihrem Tod im Mai 2005 als freie Autorin und Kritikerin der angesehenen israelischen Tageszeitung Ha'aretz in Jerusalem. Mit großem Erfolg veröffentlichte sie vier Kriminalromane. Mit ihren Romanen um den melancholischen, gebildeten Inspektoren Michael Ochajon von der Jerusalemer Polizei erlangte sie internationalen Ruhm. Sie war die erste israelische Autorin, die mit Kriminalromanen bekannt wurde. 1996 erschien der von der Kritik gefeierte und in zwölf Sprachen übersetzte Roman So habe ich es mir nicht vorgestellt (Berlin Verlag 1996) und 1999 wurde im Berlin Verlag der viel gelobte Roman Stein für Stein veröffentlicht.
Abdulrazak Gurnah wurde 1948 in Sansibar geboren und unterrichtet an der Universität von Kent. Er hat bisher sechs Romane veröffentlicht, darunter Donnernde Stille (2000), Ferne Gestade (2002) und Schwarz auf Weiß (2004). Sein Roman Das verlorene Paradies (2001) wurde für den renommierten Booker Prize nominiert.
David Guterson wurde 1956 in Seattle geboren. Er wuchs in Seattle auf und studierte American Literature an der University of Washington. 1984 entfloh Guterson der Hektik der Großstadt auf eine kleine Insel im Puget Sound und lebt seitdem mit seiner Frau Robin und seinen vier Kindern auf Bainbridge Island, wenige Meilen von Seattle entfernt. Zehn Jahre lang arbeitete Guterson als Lehrer für Geographie und Englisch an der örtlichen Bainbridge High School. Die Erfahrungen, die er als Lehrer an einer staatlichen Schule machte, führten dazu, daß er seine Kinder zeitweise aus der Schule nahm und sie gemeinsam mit seiner Frau daheim unterrichtete; dies inspirierte ihn zu seinem Buch: Family Matters. Why Homeschooling Makes Sense (1992). David Guterson begann Ende der 1980er Jahre für seinen ersten Roman zu recherchieren. Außerdem veröffentlichte er erste Erzählungen in kleinen Literaturzeitschriften, die 1989 unter dem Titel The Country Ahead of Us, the Country Behind ( Das Land vor uns, das Land hinter uns, Frühjahr 1997 ) veröffentlicht wurden. In kleiner Auflage erschienen, weckten die Geschichten das Interesse größerer Magazine. Durch seine Artikel in Sports Illustrated wurde Harper´s Magazine auf ihn aufmerksam. Unter anderem verfaßte er dort einen vielbeachteten Artikel über Homeschooling. Akribisch recherchierte Guterson sieben Jahre lang alle Details der Lachsfischerei, des Erdbeeranbaus sowie eines der dunkelsten Kapitel der jüngeren amerikanischen Geschichte: die Internierung japanischstämmiger Amerikaner nach dem Angriff auf Pearl Harbor. Sein erster Roman Snow Falling on Cedars (Schnee, der auf Zedern fällt) erlebte eine ungewöhnliche Erfolgsgschichte. In der Hardcover-Ausgabe in den USA und Großbritannien zwar vom Feuilleton hochgelobt, war sein Romandebüt kein großer Publikumserfolg. Der Durchbruch kam erst mit der Taschenbuchausgabe: Zunächst in England, dann in Australien, und kurioserweise zuletzt in den USA wurde Schnee, der auf Zedern fällt zur Nr. 1 der TB-Bestsellerlisten und machte Guterson vom stillen Beobachter zu einem Star der literarischen Szene. 1995 erhielt er für den Roman den PEN / Faulkner Award for Fiction. In Deutschland traf Guterson den literarischen Nerv des breiten Publikums wie auch des gesamten Feuilletons. Im Februar 1996 ausgeliefert, stürmte der "Kriminalroman" um den Mord an Carl Heine in Rekordzeit alle Bestsellerlisten. Bereits im März tauchte Schnee, der auf Zedern fällt, getragen von den Elogen der Rezensenten, erstmals auf den Bestsellerlisten und erwies sich als ausdauernder Longseller.
Amir Gutfreund wurde 1963 in Haifa geboren. Seine Eltern sind Holocaust-Überlebende, die sich nach ihrer Befreiung aus dem Konzentrationslager in Israel niedergelassen haben. Gutfreund studierte Mathematik und arbeitet heute für die israelische Luftwaffe. Unser Holocaust ist sein Debütroman, der in der israelischen Presse großes Aufsehen erregt hat und als wegweisende Publikation der nachgeborenen Generation zu diesem Thema gilt.
Leonard F. Guttridge ist Historiker und hat diverse international anerkannte Bücher zu Arktisexpeditionen veröffentlicht. Er lebt in Alexandria, Virginia.
Robert Haasnoot wurde 1961 in Amerika geboren, aufgewachsen ist er im niederländischen Fischerdörfchen Katwijk. 1997 erschien sein Debütroman De kracht van het woud. Auf Deutsch erschien von ihm zuletzt der Roman Wahnsee (Berlin Verlag 2001/2003 BvT), für den er mit dem Prix des Ambassadeurs ausgezeichnet wurde.
Jeroen van Haele arbeitet als Produzent und Moderator beim belgischen Sender VRT Radio. Er schärfte seine Feder an einigen Musicals und Liedtexten. Mit Die stille See gelang ihm sein vielbeachtetes Debüt als Jugendbuchautor.
Katharina Hagena veröffentlichte 2006 im Marebuchverlag Was die wilden Wellen sagen Der Seeweg durch den Ulysses und im Frühjahr 2008 bei Kiepenheuer & Witsch den Roman Der Geschmack von Apfelkernen, der sofort die Bestsellerliste eroberte. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg.
Stefanie Clemen studierte an der Folkwangschule in Essen. Sie illustriert seit 1995 für zahlreiche Magazine, Designbüros und Agenturen.
Barbara Hahn, in Württemberg geboren, ist Professorin für Germanistik an der Vanderbilt University. Zu ihren früheren Veröffentlichungen zählen u.a. Antworten Sie mir! Rahel Levin Varnhagens Briefwechsel und Unter falschem Namen. Von der schwierigen Autorschaft der Frauen. Zuletzt erschien von ihr im Berlin Verlag Die Jüdin Pallas Athene. Auch eine Theorie der Moderne (2002; BvT Januar 2005).
Katrin Hahnemann studierte Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft und Journalismus. Sie arbeitete beim Theater und für die Sendung »Ohrenbär « des rbb-Hörfunks. Sie lebt als Autorin in Berlin.
Uwe Mayer lebt als Illustrator in England und Deutschland. Er hat bereits für namhafte englische Verlage zahlreiche Kinderbücher illustriert. Von ihm stammen auch die Illustrationen zu Mahatma Gandhi. Wer ist das? und Charles Darwin. Wer ist das?
Sue Halpern hat mehrere Sachbücher und einen Roman veröffentlicht. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Autor Bill McKibben, ihrer Tochter und einem vierbeinigen Hund in Vermont, USA. Das ganz normale Leben der Sasha Abramowitz ist ihr erstes Jugendbuch.
Hans Halter, Jahrgang 1938, arbeitete zunächst als Arzt, ehe er dreißig Jahre lang als Autor und Reporter für den SPIEGEL tätig war. Er ist Autor von rund zwanzig Büchern, darunter dünnen (über Haare), abseitigen (über Alkohol), ganz dicken (ADAC-Gesundheitsbuch) und polemischen (Krieg der Gaukler). Er lebt in Berlin.
DIANE HAMMOND wurde 1957 in Queens, NY geboren. Sie ist seit fünfundzwanzig Jahren im Bereich Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit tätig und war u. a. Sprecherin von Keiko, dem berühmten Wal in dem Film Free Willy, sowie der Free Willy Keiko Foundation. Hannahs Traum ist ihr dritter Roman.
Studium der Philosophie, Psychologie und Theaterwissenschaft in Wien
1967-1970 Redakteur und Fernsehspieldramaturg beim Sûdwestfunk (ARD)
Seit 1970 freischaffender Regisseur und Drehbuchautor
Theaterproduktionen in Stuttgart, Dûsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Mûnchen, Berlin und Wien.
Zahlreiche
seiner Filme wurden international ausgezeichnet, u.a. Funny Games, Die
Klavierspielerin, Code unbekannt, Wolfszeit, Caché. Das weisse Band
offizieller deutscher Kandidat im Rennen um den OSCAR 2010 in der
Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film.
Georgina Harding ist Autorin zweier Sachbücher sowie des Romans Die Einsamkeit des Thomas Cave (Bloomsbury Berlin 2007), der von der Presse euphorisch gefeiert wurde. Sie lebt in London und Stour Valley, Essex.
Aljean Harmetz, Autorin mehrerer Filmbücher, war von 1978 bis 1990 die Hollywood-Korrespondentin der New York Times. Sie gab ihre Stelle auf, um Verhaften Sie die üblichen Verdächtigen zu schreiben. Heute arbeitet sie frei für die New York Times und Esquire. Aljean Harmetz lebt in Los Angeles.
Kathryn Harrison, 1961 in Los Angeles geboren, studierte an der Stanford University und lebt heute mit ihrem Mann und ihren Kindern in New York. Sie hat mehrere Romane veröffentlicht, unter anderem Vatermale und Unter tausend Orangenbäumen. Sie schreibt regelmäßig für The New Yorker und Vogue.
Karin Hasselblatt ist freie Lektorin in Berlin und übersetzt zeitgenössische chinesische Literatur.
Sonja Wagenbrenner arbeitet als freie Journalistin und Fremdenführerin in Würzburg.
Antje von Stemm ist Illustratorin und Papieringenieurin. Für das Pop-up- Buch Frl. Pop und Mrs. Up erhielt sie 2000 den Deutschen Jugendliteraturpreis.
Milton Hatoum, 1952 als Kind libanesischer Einwanderer im brasilianischen Manaus geboren, studierte Literatur in Madrid, Barcelona und an der Sorbonne in Paris. Ab 1984 unterrichtete er Französische Literatur an der Universität in Manaus und später Brasilianische Literatur an der University of California in Berkeley. 1989 erschien sein erster Roman Brief aus Manaus (dt. 1992), 2000 der Roman Zwei Brüder (dt. 2002). Hatoum lebt und arbeitet in São Paulo.
Bitte Havstad war Bühnenbildnerin und Drehbuchautorin, bevor 2006 Min storebror Robin erschien. Sie lebt mit ihrer Familie auf einer Schäre bei Göteborg.
Annett Heide ist Redakteurin der Berliner Zeitung und schreibt seit 2003 für die Berliner Zeitung, Die Zeit und Brigitte aus den USA. Sie studierte Geschichte und Politik und absolvierte 1996 die Henri-Nannen- Journalistenschule. 2000 gewann sie den EMMA-Journalistinnenpreis. Annett Heide lebt mit ihrem Mann Jan Christoph Wiechmann und ihren drei Kindern in New York.
Jan Christoph Wiechmann ist Amerika- Korrespondent des Stern. Er schreibt seit fünf Jahren aus New York über den Irakkrieg und die US-Regierung. Studium der Geschichte und Germanistik und Absolvent der Henri-Nannen-Journalistenschule. Gewinner des Egon-Erwin-Kisch-Preises und des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises. 2001 erschien seine Kolumnensammlung Vater und Sohn allein zu Hause.
Stefan Heidenreich, geboren 1965, lebt in Berlin. Er hat Texte zu Bilderordnungen und Musiktheorie sowie Filmkritiken veröffentlicht, war in Berlin, Köln, Bilbao und Moskau an Ausstellungen beteiligt und programmiert Software zur visuellen Bildsuche.
Uta-Maria Heim, 1963 in Schramberg/Schwarzwald geboren, lebt in Berlin. 1992 und 1994 erhielt sie den deutschen Krimi-Preis und für Engelchens Ende den Glauser für den besten Kriminalroman im Jahr 2000.
André Heller wurde 1947 in Wien geboren. Er ist einer der erfolgreichsten Multimediakünstler der Welt. Sein erster Roman, Schattentaucher, erschien 1987 in Frankfurt am Main, der Erzählungsband Schlamassel wurde 1993 veröffentlicht, 2001 erschien im Berlin Verlag Als ich ein Hund war (Erzählungen).
Guy Helminger, geboren 1963 in Luxemburg, wohnt seit 1985 mit seiner Familie in Köln. Er arbeitete als Barkeeper, Schauspieler, Regieassistent, veröffentlichte Lyrik, Erzählungen, Romane und schrieb Hörspiele. Zuletzt erschienen bei Suhrkamp die Erzählungen Etwas fehlt immer (2005) und der Roman Morgen war schon (2007). Eine Tasse für Nofretete Nilpferd ist sein erstes Kinderbuch.
Katja Henkel , geboren in Karlsruhe , arbeitete über zehn Jahre als Radiomoderatorin und -redakteurin. Nach längeren Aufenthalten in London , San Francisco und Goa lebt sie heute als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Hamburg. 2005 erschien bei Bloomsbury K&J ihr Kinderbuch Der Himmel soll warten!, das bereits in mehrere Sprachen übersetzt wurde.
Alban Nikolai Herbst wurde 1955 in Refrath geboren, studierte Philosophie, arbeitete als Broker und lebt heute in Berlin. Für seinen Roman Wolpertinger und das Blau wurde er 1995 mit dem Grimmelshausen-Preis ausgezeichnet, für Thetis. Anderswelt (1998) erhielt er den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar. Zuletzt erschien In New York. Manhatten Roman (2000), 2001 erschien im Berlin Verlag der von der Kritik gelobte Roman Buenos Aires. Anderswelt.
Bettina Hesse ist Autorin und gab Werkausgaben von de Sade und Goethe heraus und diverse Anthologien mit erotischer Literatur. Sie lebte elf Jahre in Italien und heute in Köln. Ihre Erzählungen Jahreszeiten des Verlangens erschienen im Jahr 2002.
Jakob Hessing, in Deutschland aufgewachsen, lebt mit seiner Familie in Jerusalem. An der Hebräischen Universität lehrt er deutsche Literatur, hat Bücher über Else Lasker-Schüler und Sigmund Freud veröffentlicht und ist als Übersetzer israelischer Prosa hervorgetreten. Seine Artikel erscheinen regelmäßig in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und im Merkur.
Peter Hessler, geboren 1969 in Pittsburgh, USA, unterrichtete von 1996 bis 1998 Englisch in China und lernte selbst den Mandarin-Dialekt. Aus den Erfahrungen in dieser Zeit entstand sein erstes, preisgekröntes Buch River Town (2001). Anschließend war Hessler von 1999 bis 2007 der erste Peking-Korrespondent der Zeitschrift The New Yorker und veröffentlichte zudem Reiseberichte in verschiedenen Zeitungen, u. a. in der New York Times und der Washington Post. Sein zweites, hochgelobtes Buch Oracle Bones erschien 2006. Über Land ist sein drittes Buch und das erste, das auch auf Deutsch erscheint.
Uwe Heuser, geboren 1961, studierte in Bonn, Berkeley, Köln und Harvard. Er arbeitete sowohl in der Wirtschaft als auch in der Publizistik. Seit 1992 ist er Wirtschaftsredakteur der Zeit. Heuser ist mit seinen großen Artikeln zur neuen digitalen Welt einem weiten Leserkreis bekannt geworden. Im Berlin Verlag erschienen die beiden Bücher Tausend Welten (1996) und Das Unbehagen im Kapitalismus (2000).
Elin Hilderbrand lebt als freie Autorin mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Nantucket, Massachusetts. Bislang veröffentlichte sie einen Roman und Kurzgeschichten.
Helga Hirsch studierte Germanistik und Politologie in Berlin und arbeitet seit 1985 als freie Journalistin, unter anderem für den Westdeutschen Rundfunk und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. 1988 bis 1994 war sie Korrespondentin der Zeit in Warschau.
Marjolijn Hof wurde 1956 in Amsterdam geboren. Sie arbeitete lange Zeit als Bibliothekarin, bevor sie schließlich begann, selbst Bücher zu schreiben. Für ihr erstes Jugendbuch Tote Maus für Papas Leben erhielt Marjolijn Hof zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Kinder- und Jugendliteraturpreise Gouden Griffel und Gouden Uil.
Kerstin Holm, in Hamburg geboren, trat 1987 in die Redaktion Geisteswissenschaften der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein und lebt seit 1991 als Kulturkorrespondentin der FAZ in Moskau. 2003 erschien ihr Russland-Panorama Das korrupte Imperium.
Die Geschwister Jennifer L. und Matthew Holm haben schon als Kinder mit Plüschmäusen gespielt. Jennifer L. Holm ist heute die Autorin viel gelobter Jugendbücher, darunter der international mehrfach preisgekrönte Roman May Amelia. In den Wäldern am großen Fluss (2004). Matthew Holm ist Graphiker und freier Schriftsteller. Keiner von beiden hat Mäuse, allerdings hat Matthew ein Wiesel und Jennifer einen kleinen Sohn, der gern Käse isst.
Mary Hooper begann zu schreiben, als ihre Kinder noch klein waren. Seitdem hat sie zahlreiche Kurzgeschichten für Zeitschriften und über dreißig Kinder- und Jugendbücher verfasst. Daneben gibt sie Kurse in Kreativem Schreiben. Im Jahr 2001 wurde sie für ihr Jugendbuch Megan mit dem North East Book Award ausgezeichnet. Mary Hooper lebt in Hampshire, England.
Daniel Höra, geboren in Hannover, wuchs in einer Hochhaussiedlung am Stadtrand auf. Er machte in seiner Jugend selbst Erfahrungen mit Polizei und Justiz. Nach der Schule arbeitete er am Fließband, war Möbelträger, Altenpfleger und Taxifahrer. Er holte das Abitur nach und versuchte sich erfolglos als Student. Seit einigen Jahren lebt und arbeitet er als TV-Redakteur in Berlin.
Dara Horn, 1977 in New Jersey, USA geboren, hat Jiddische Literatur und Israelische Geschichte am Sarah Lawrence College und in Harvard gelehrt und Vorlesungen an diversen Universitäten und Kulturinstitutionen in den USA und Kanada gehalten. 2006 promovierte sie in Vergleichenden Literaturwissenschaften an der Universität Harvard.
Im Alter von 25 Jahren wurde ihr erster Roman Ausgelöscht sei der Tag veröffentlicht. Er wurde mehrfach ausgezeichnet: 2002 mit dem Edward Lewis Wallant Award, 2003 mit dem Reform Judaism Fiction Prize und dem National Jewish Book Award. Auch Horns zweiter Roman, Die kommende Welt (Berlin Verlag 2006, BVT 2007), der 2006 erschien, erhielt diverse Auszeichnungen: Den National Jewish Book Award 2006 und den Harold U. Ribalow Prize 2007. Er wurde als »Editor’s Choice« des The New York Time Book Review genannt und von The San Francisco Chronicle zu einem der besten Bücher von 2006 gewählt. Die kommende Welt wurde in elf Sprachen übersetzt. 2007 wurde Dara Horn in die Liste der »Best Young American Novelists« des Granta Magazine aufgenommen.
Dara Horn lebt mit ihrem Mann, ihrer Tochter und zwei Söhnen in New Jersey. Ihr neuer Roman Vor allen N ächten erscheint im Juli 2009 im Berlin Verlag.
Richard Horne, geboren in Guisborough, England, ist Designer für Platten- und Buchcover und Websites sowie Illustrator. Außerdem ist er eine bekennende »Spielernatur« und Linkshänder. Er lebt in London. 2005 erschien auf Deutsch sein Erwachsenenbestseller »101 Dinge, die man getan haben sollte, bevor das Leben vorbei ist«.
Richard Horne ist Illustrator und Designer für Platten- und Buchcover sowie für Websites. Außerdem ist er eine bekennende »Spielernatur« und Linkshänder. Er lebt in London. Auf Deutsch erschienen von ihm zuletzt 101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist (Bloomsbury K&J 2006) und 101 Dinge, die du wissen solltest (oder auch nicht) (Bloomsbury K&J 2007).
Tracey Turner schreibt Sachbücher für Kinder und Erwachsene. Sie lebt in Bath, England.
Polly Horvath wurde 1957 in Kalamazoo, Michigan, geboren. Sie schreibt, seit sie acht Jahre alt ist, und ist die Autorin zahlreicher preisgekrönter Kinder- und Jugendbücher, darunter Die Trolle. Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Töchtern in Metchosin, Kanada.
Geoffrey Hosking ist Professor für Russische Geschichte an der Universität London. Er verbrachte den größten Teil seines Lebens mit der Erforschung der Geschichte Russlands.
Khaled Hosseini wurde 1965 in Kabul, Afghanistan, geboren. Er ist das älteste von fünf Kindern eines Diplomaten und einer Lehrerin. 1976 zog seine Familie nach Paris, wo sein Vater eine Stelle in der Botschaft Afghanistans übernahm. 1980 sollte ihn der diplomatische Dienst wieder nach Afghanistan zurückführen. Doch zu diesem Zeitpunkt befand sich das Land, nach einem blutigen kommunistischen Staatsstreich, im Krieg mit den sowjetischen Invasoren. Khaled Hosseini und seine Familie erhielten 1980 politisches Asyl in den Vereinigten Staaten und zogen nach San Jose in Kalifornien. Nach Abschluss der San Diego Universität lebt Kahled Hosseini heute als Arzt in Nordkalifornien. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sein erster Roman Drachenläufer erschien in 40 Sprachen mit einer Weltauflage von 12 Millionen Exemplaren und wurde 2007 mit großem Erfolg von Marc Forster verfilmt.
Simmone Howell wurde 1971 geboren. Sie schrieb Drehbücher und Beiträge für Anthologien und Zeitschriften. Notes from the Teenage Underground ist ihr Debütroman und wurde im Erscheinungsjahr 2007 mit dem Victorian Premier’s Literary Awards for Young Adult Fiction ausgezeichnet. Ihr zweiter Roman Everything Beautiful folgte 2009. Simmone Howell lebt in Melbourne.
Sarah Blaffer Hrdy ist emeritierte Professorin für Anthropologie an der University of California und zählt zu den führenden Soziobiologen und Primatenforschern unserer Zeit. Sie ist Mitglied der amerikanischen National Academy of Sciences und veröffentlichte zahllose Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften. Ihr bahnbrechendes Buch Mutter Natur. Die weibliche Seite der Evolution (Berlin Verlag 2000; BvT 2002) erhielt etliche Auszeichnungen, u. a. als „Wissenschaftsbuch des Jahres“ von Bild der Wissenschaft. Hrdy ist selbst Mutter von drei Kindern und betreibt mit ihrem Mann eine Walnussplantage in Nordkalifornien.
Ayano Imai wurde 1980 in England geboren und zog im Alter von sieben
Jahren nach Japan. Sie studierte japanische Malerei in Tokio. Das 108.
Schaf, dessen feine Linien sie mit einer Mischtechnik aus Wasserfarben und Bleistift gezeichnet hat, ist ihr erstes Kinderbuch.
Jörg Immendorff ist einer der bekanntesten Künstler der Gegenwart. Er hat als Bühnenbildner, Zeichner, Maler und als Bildhauer gearbeitet. Zuletzt schuf er eine Gruppe von Affen, die er in Bronze gießen ließ und seiner Tochter Ida widmete.
Sebnem Isigüzel, geboren 1973 in Yalova (Hauptstadt der türkischen Provinz Yalova), studierte Anthropologie an der Universität Istanbul und arbeitete einige Jahre als Journalistin bei verschiedenen privaten Fernsehsendern. Bekannt wurde sie mit zwei Erzählungen, für die sie in der Türkei zahlreiche Literaturpreise erhielt. Sebnem Isigüzel lebt mit ihrer Familie in Istanbul.
Frances Itani hat bisher drei Erzählungssammlungen veröffentlicht, zwei Gedichtbände und ein Kinderbuch. Sie schreibt regelmäßig für CBC Radio in Kanada. 1995 gewann sie den Tilden Literary Award und 1996 den Ottawa-Carleton Book Award. Betäubend ist ihr erster Roman. Frances Itani lebt in Ottawa und Genf.
Nina Jäckle ist 1966 im Schwarzwald geboren, lebte bis zur mittleren Reife in Stuttgart, dann in Paris, München, Hamburg, Wien, Rouen, Sevilla, Barcelona und immer wieder Berlin.
Publikationen »Damit sich die Tage unterscheiden«, Hörspiel, 1995, Radio Bremen. »Der Gewitterkoffer«, Hörspiel, Radio Bremen, 1996 »Auf dem Platz des Dorfes«, Hörspiel, Radio Bremen, 1996 »In einem Wort«, Hörspiel, ORF 1, 1999 »Es gibt solche«, Erzählungen, Berlin Verlag, 2002 »Noll«, Roman, Berlin Verlag 2004 »Auf allen Sendern, stündlich«, Hörspiel, 2005 »Gleich nebenan«, Roman, Berlin Verlag, 2006 »Hanne«, Hörspiel, DSR, Schweiz, 2006 »L´ ínstant choisi«, Roman, autrement Paris, 2007 »Warten«, Erzählung, 2008 »Das möblierte Zimmer«, Kurzfilm, 2009, Drehbuch und Regie »Sevilla«, Roman, Berlin Verlag, 2010 »Nai, oder was wie so ist«, Erzählung, Klöpfer & Meyer, 2010
Preise und Stipendien Hamburger Förderpreis für Literatur 1996 Teilnahme am Ingeborg-Bachmann Wettbewerb, 2002 Alfred Döblin Aufenthalts-Stipendium, Berlin, 2003 Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds, 2003 Stipendium Künstlerdorf Schöppingen, 2004 Stipendium Kloster Cismar, 2004 Arbeitsstipendium des Landes Baden-Württemberg, 2005 6. Karlsruher Hörspielpreis 2005 Heinrich-Heine-Stipendium Lüneburg, 2007 Mitglied im P.E.N seit 2008 Schwazer Stadtschreiberin 2008 Stipendium Künstlerdorf Schöppingen, 2009 Burgschreiberin zu Beeskow, 2009
François Jacob (* 17. Juni 1920 in Nancy, Frankreich) arbeitete als Mediziner, Physiologe und Genetiker. 1965 erhielt er gemeinsam mit Jacques Monod und André Lwoff den Nobelpreis für Physiologie und Medizin. Im Berlin Verlag erschien 1998 Die Maus, die Fliege und der Mensch.
Fleur Jaeggy ist in Zürich geboren und in verschiedenen Schweizer Internaten aufge-wachsen. Bereits viele Jahre lebt sie in Mailand und schreibt in italienischer Sprache. In ihrem Debüt Il dito in bocca aus dem Jahre 1986 wurde sie von ihrer Freundin Ingeborg Bachmann unterstützt. Für ihren dritten Roman Die seligen Jahre der Züchtigung, der in neun Sprachen übersetzt wurde, erhielt Fleur Jaeggy u.a. den Premio Bagutta, den Premio Speciale Rapallo und den Premio Boccaccio Europa. Der Band ist 1995 im Berlin Verlag erschienen und geht in die vierte Auflage. Der Erzählband Die Angst vor dem Himmel, Jaeggys jüngstes Werk, erhielt 1994 den Premio Moravia.
Alexander Jakowlew, geboren 1923, gilt als massgeblicher Gestalter des Wandels in der späten Sowjetunion. Seit 2003 liegt seine viel beachtete Autobiographie Die Abgründe meines Jahrhunderts vor.
Drago Jancar, geboren 1948, gilt als einer der bedeutendsten slowenischen Erzähler der Gegenwart. Er war PEN-Präsident, hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Essays geschrieben und wurde mit den wichtigsten slowenischen Literaturpreisen ausgezeichnet; 1994 erhielt er den Europäischen Preis für Kurzprosa. Auf Deutsch erschien zuletzt der Erzählband Luzias Augen (2005). Drago Jancar lebt und arbeitet in Ljubljana.
Margo Jefferson schrieb als Literatur- und Theaterkritikerin für Vogue, Harper's, Newsweek Magazine, American Theatre, Dance Ink, The Village Voice und von 1993 bis 2006 für The New York Times. 1995 erhielt sie den Pulitzer Preis. Sie unterrichtet an der Columbia University und lebt in New York.
Elfriede Jelinek wurde am 20.10.1946 in Mürzzuschlag/Steiermark geboren. Sie studiert Komposition am Wiener Konservatorium, ab 1964 Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Erste Gedichte entstehen, 1968 der Roman “bukolit”. Erste Romanpublikation 1970 mit “wir sind lockvögel, baby!”. Berühmt wird Elfriede Jelinek mit dem 1983 erschienenen Roman “Die Klavierspielerin”, dessen Verfilmung mit Isabelle Huppert in Cannes preisgekrönt wird. Daneben tritt sie als politisch engagierte Theatermacherin an die Öffentlichkeit. Seit der Uraufführung ihres Theaterstücks “Burgtheater” (1985) wird Elfriede Jelinek in Österreich als “Nestbeschmutzerin” diffamiert, “Das Lebewohl” (Berlin Verlag 2000) ist eine kritische Auseinandersetzung mit der Haider-Partei. 1990 entsteht in Zusammenarbeit mit Werner Schroeter das Filmdrehbuch zu “Malina”, nach dem Roman von Ingeborg Bachmann. “Die Kinder der Toten”, das Opus magnum der Autorin, erscheint 1995. Einar Schleefs Inszenierung von “Ein Sportstück” feiert 1998 am Burgtheater Triumphe. 2004 wird Elfriede Jelinek mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Sie lebt in Wien und München.
Liz Jensen hat bisher vier Romane veröffentlicht. Sie lebt in London. Zuletzt erschien von ihr Das neunte Leben des Louis Drax bei Bloomsbury Berlin (2004, BvT 2006), der von Anthony Minghella verfilmt wird.
Viktor Jerofejew, 1947 in Moskau geboren, gilt als einer der führenden Autoren Russlands. Er schreibt regelmäßig für die New York Review of Books und den New Yorker sowie für Geo, Die Zeit und die Frankfurter Allgemeine Zeitung; zudem ist er Herausgeber der ersten russischen Nabokov-Ausgabe. Sein erster Roman Die Moskauer Schönheit ist inzwischen in 27 Sprachen übersetzt worden. Im Berlin Verlag erschienen bereits seine Romane Das jüngste Gericht (1997) und Der gute Stalin (2004).
Nick Johnstone, 1970 in Chertsey, Surrey, geboren, ist einer der renommiertesten internationalen Musikjournalisten. Er lebt mit seiner Frau in London und schreibt u. a. für The Observer, The Times, Melody Maker und Mojo.
Neil Jordan, geboren 1950 in Sligo, Irland, zählt zu den bedeutendsten Filmemachern und Schriftstellern seines Landes. Für seinen Erzählband Night in Tunisia (Verführung) wurde er schon 1979 mit dem Guardian Fiction Prize ausgezeichnet. Viele seiner Filme sind preisgekrönt. 1993 erhielt er für das Drehbuch von The Crying Game einen Oscar. 1996 wurde er für den Film Michael Collins bei den Filmfestspielen in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Zu den bekanntesten seiner Filme zählen u. a. Mona Lisa und Interview mit einem Vampir (1994). Neil Jordan lebt in Dublin, Irland.
Ulf K. wurde 1969 in Oberhausen geboren. Nach einem Kommunikationsdesign-Studium in Essen mit Semester in Paris lebt er heute mit seiner Familie in Düsseldorf. 2004 wurde Ulf K. als bester deutschsprachiger Comiczeichner mit dem Max-und-Moritz-Preis ausgezeichnet.
Kathy Kacer lebt als Autorin in Toronto. Ihre Bücher wurden in Kanada mehrfach preisgekrönt. Auf Deutsch erschien von ihr Die Kinder aus Theresienstadt (2003).
Reinhard Kaiser wurde 1950 geboren und lebt in Frankfurt am Main. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld. Für Königskinder erhielt er 1997 den Deutschen Jugendliteraturpreis, für Dies Kind soll leben den Geschwister-Scholl-Preis.
Schorsch Kamerun, 1963 in Timmendorfer Strand geboren, lebt in Hamburg und München und ist einer der besten 17 Menschen / Seit 25 Jahren Sänger der Band Die Goldenen Zitronen / Lehre als Kfz-Mechaniker (Praxis: 3, Theorie: 2) / Der Goldene Pudel Klub / Hörspiele, Theaterstücke und drei Soloalben / Kamerun tritt mit unterschiedlichen Projekten immer dort auf, wo es passt oder extra nicht passt / Kamerun ist begeisterter Preisträger des Hörspielpreises der Kriegsblinden 2007 für Ein Menschenbild, das in seiner Summe Null ergibt.
Leslie Kaplan wurde in Amerika geboren, in einer jüdischen Familie polnischer Herkunft; sie wuchs in Paris auf, wo sie heute als freie Autorin lebt. Auf Deutsch sind von ihr erschienen Der Exzess (1988), Der Verbrecher (1989), Brooklyn Bridge (1989), Die andere Seite des Flusses (1990) und Das Buch der Himmel (1991).
Joachim Käppner, geboren 1961, ist gegenwärtig Ressortleiter München bei der Süddeutschen Zeitung und Kolumnist der SZ am Wochenende. Von 1992 bis 2000 arbeitete der studierte Historiker als Redakteur und Reporter beim Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt. Er veröffentlichte u. a. Erstarrte Erinnerung. Der Holocaust im Spiegel der DDR-Geschichtswissenschaft (1999) und ist Herausgeber und Mitautor von Die letzten 50 Tage: 1945 als der Krieg zu Ende ging (2005) und Befreit, besetzt, geteilt. Deutschland 19451949 (2006). Joachim Käppner lebt in München.
Sayed Kashua wurde 1975 geboren und lebt im palästinensischen Teil des Dorfes Beit Safafa bei Jerusalem. Er ist Filmkritiker und Kolumnist der in Tel Aviv erscheinenden Wochenzeitung Ha’Ir. Sayed Kashua ist verheiratet und hat eine Tochter und einen Sohn. 2002 erschien im Berlin Verlag sein Debütroman Tanzende Araber. Da ward es Morgen, sein zweiter Roman erschien 2005. Seit 2006 schreibt er regelmäßig in der Wochenzeitung Haaretz.
Pnina Moed Kass ist Amerikanerin und lebt seit über dreißig Jahren in Israel. Ihre Erlebnisse dort haben sie zu diesem Roman inspiriert. Pnina Moed Kass hat bereits zahlreiche Kurzgeschichten , Fernsehserien und Bilderbücher geschrieben.
Markus Kavka, geboren 1967 in Ingolstadt. Eigentlich wollte er
Fussballprofi werden, machte dann aber einen geisteswissenschaftlichen
Magister. 1995 war er Moderator beim Musiksender VIVA in Köln, 1997 Produzent und Moderator der Sendung "2Rock" auf VIVA 2 und seit 2000 ist er Moderator, Redakteur und Produzent bei MTV (u.a. MTV News). Kavka ist Moderator bei allen großen MTV Events (MTV Music Awards, Rock am Ring, European Musicawards, MTV Designerrama, MTV Campusinvasion). Er legt regelmäßig in House- und Technoclubs
auf und lebt in Berlin. Seine Lieblings-DJs sind die Wighnomy-Brothers,
Ricardo Vilalobos und Luciano.
, geboren 1958, studierte Slavistik und Osteuropäische Geschichte in Frankfurt am Main. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Journalistin für verschiedene Zeitungen und die Deutsche Welle. Sie lebt als freie Autorin in Köln.
Imre Kertész, 1929 in Budapest geboren, wurde 1944 nach Auschwitz deportiert und 1945 in Buchenwald befreit. Seit 1960 schrieb er an seinem Roman eines Schicksallosen, der 1975 zuerst in Ungarn und 1995 auf Deutsch erschien. Für sein Werk erhielt er 2002 den Nobelpreis für Literatur.
Michael Kessler, 1967 in Wiesbaden geboren, wurde als Schauspieler bekannt durch den Kinofilm Manta, Manta. Die TV-Sendungen Switch, Wochenshow, Pastewka und Schillerstraße machten ihn zu einem der beliebtesten deutschen Comedy-Stars.
Er ist der Mann mit den tausend Gesichtern! Seine Wandlungsfähigkeit und Vielseitigkeit beweist der gelernte Schauspieler auch als Autor und Komiker: Ob als Meister der Promi-Parodien bei "Switch Reloaded", als charmanter Taxi-Talker in seinem ersten eigenen Format, der "Berliner Nacht-Taxe" oder als Improkanone in der "Schillerstraße".
Für ProSieben parodiert sich Michael durch die zweite Staffel "Switch Reloaded", die 2007 mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet wird und für die Michael auch als Autor arbeitet. Für den rbb fährt Michael 12 neue Touren mit seiner "Berliner Nacht-Taxe". Seine nächtlichen Erlebnisse beschreibt er in seinem ersten Buch, das im Mai 2008 im Berlin Verlag erscheinen wird.
Bei Sat 1 kurvt Michael nicht nur durch die "Schillerstraße", die 2005 mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Deutschen Comedypreis geehrt wird, sondern auch durch die ebenfalls mehrfach ausgezeichneten Formate "Genial daneben" und "Pastewka". Er eröffnet die ProSieben Märchenstunde, mit dem Quoten-Paukenschlag "Rotkäppchen" und setzt sie mit "Aschenputtel" fort.
Auf der Leinwand sieht man ihn nach "HUI BUH-Das Schlossgespenst" im Herbst in "Tell". In Berlin kehrt Michael zu seinen Theaterwurzeln zurück: fast 80.000 Zuschauer erleben in 103 ausverkauften Vorstellungen den Megaerfolg "Männerhort" im Theater am Ku’damm. 2008 geht "Männerhort" auf Deutschlandtournee.
Kesslers Karriere-Kurs beginnt 1992: Mit dem Diplom der Westfälischen Schauspielschule Bochum setzt er sich als "Klausi" in Eichingers "Manta Manta" und startet durch. Den Kultfilm im Kofferraum, parkt Michael den Manta vor den Brettern, die die Welt bedeuten. Er schnuppert fünf Jahre erfolgreich in den verschiedensten Rollen Bühnenluft, von B-wie Bochum bis Z-wie Zürich. Nebenbei dreht er den Kinofilm "Nordkurve" und den erfolgreichen ZDF-Dreiteiler "Hotel Mama".
Mit seinen einmaligen Promi-Parodien (Kloeppel, Jauch, Biolek, Fischer etc.) bei "Switch" (ProSieben) und "Wochenshow" (Sat 1) nimmt Kessler Kurs auf die Comedy. Dabei verliert er jedoch das ernste Genre niemals aus den Augen.
Mit Auftritten in "Tatort", "Ein Fall für Zwei", "Großstadtrevier", "Das Leben der Philosophen" und "Soko-Köln" oder in preisgekrönten Kurzfilmen wie "Zwei Wochen Argentinien" oder "Glückstag" spielt sich Michael in die Herzen und Köpfe der Zuschauer. Seit 1998 schreibt er für Theater und Fernsehen. Für den Thomas Sessler Verlag in Wien hat er die beiden Bühnenstücke "Boeing Boeing" und "Testosteron" bearbeitet.
Parag Khanna ist Experte für Geopolitik und ein gefragter Berater in verschiedenen Bereichen der internationalen Beziehungen. Er arbeitet für das Weltwirtschaftsforum in Davos und für namhafte amerikanische Think Tanks, u. a. für die Brookings Institution. Er veröffentlicht regelmäßig Artikel und Essays in Zeitungen wie The New York Times, Washington Post und Financial Times. Parag Khanna lebt in Washington, D. C.
Paul Kieve, geboren 1967, zählt zu Englands bekanntesten Zauberkünstlern und Illusionisten der Gegenwart. Er trainiert den Harry Potter-Darsteller Daniel Radcliffe und war Zauberberater für den Film »Harry Potter und der Gefangene von Askaban«.
Alona Kimhi, geboren 1966 in der Sowjetunion, emigrierte 1972 mit ihrer Familie nach Israel. Sie war zunächst Schauspielerin und veröffentlichte später Kurzgeschichten. Für ihren Roman "Die weinende Susannah" erhielt sie den Bernstein Award. Kimhi lebt in Tel Aviv.
Michael Kimmelman, geboren in New York City, studierte in Yale und Harvard. Er ist einer der renommiertesten Kunstkritiker der Welt, leitet das Kunstressort der New York Times und lebt mit seiner Familie derzeit in Berlin.
Sir David King lehrt Chemie an der Universität Cambridge. Bis Ende 2007 fungiert er zudem als wissenschaftlicher Chefberater der britischen Regierung. So hat er maßgeblich dafür gesorgt, dass Premier Tony Blair im letzten Jahr seiner Amtszeit dem Thema Klimawandel höchste politische Priorität eingeräumt hat.
Julia Kissina , geboren in Kiew , studierte an der Kunstakademie Müchen als Meisterschülerin von Pia Stadtbäumer. Heute lebt sie als mehrfach preisgekrönte Künstlerin und Schriftstellerin in Berlin.
Angelika Klammer, geboren 1960 in Villach, Studium der Germanistik, Philosophie und Hispanistik in Wien, Lektorin. Zuletzt von ihr herausgegeben: "Tausend Wünsche, federleicht", 2004.
Michael Klonovsky, Jahrgang 1962, Schriftsteller und Journalist, ist Autor u. a. der Romane Land der Wunder (2005) und Der Ramses-Code (2001). Er arbeitet als Chef vom Dienst beim Magazin Focus und lebt in München. 1991 erhielt er den „Wächterpreis der Tagespresse“.
geboren 1977 in Erlangen, arbeitete nach seinem Zivildienst als Kameraassistent beim Regionalsender Oberpfalz TV in Amberg. Von 1999-2001 war er an der FU Berlin eingeschrieben (Theaterwissenschaften und Publizistik), im Anschluss daran studierte er Kreatives Schreiben und Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim. Heute ist er am dortigen Institut für deutsche Sprache und Literatur als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig.
Roland Knauer und Kerstin Viering sind Wissenschaftsjournalisten und arbeiten für große Tageszeitungen (u. a. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Berliner Zeitung) und den Hörfunk. Bei Bloomsbury K & J erschien von ihnen Was du schon immer über Tiere wissen wolltest (2007).
Julia Knolle, geboren 1982 in Düsseldorf, studierte BWL in Köln. Als Ablenkung vom Studium verbrachte sie Nächte im Internet auf Mode seiten und Foren, bis sie über Freunde Jessica Weiss kennenlernte und mit ihr den gemeinsamen Blog startete. Seit Jahren zählt das weiße T-Shirt zur Grundausstattung ihres Kleiderschranks und kann sich neben anderen Klassikern als Lieblingsteil bewähren.
Malcolm Knox, geboren 1971, lebt in Sydney, Australien, wo er seit 1994 als Journalist für den Sydney Morning Herald arbeitet. Seine Artikel und Essays wurden in Australien, Großbritannien und Indien publiziert. Sommerland ist seine erste Veröffentlichtung als Romanautor. Knox kennt das Milieu, das er beschreibt, genau: Selbst aus begütertem Elternhaus stammend, entschied er sich allerdings für einen solideren Lebensweg als seine Romanfiguren.
Wolfgang Kohlhaase wurde 1931 in Berlin geboren. Seit 1952 ist er freischaffender Drehbuchautor, Schriftsteller und Regisseur. Filme unter anderem: Berlin-Ecke Schönhauser (1956), Sonntagsfahrer (1963), Solo Sunny (1980), Der Hauptmann von Köpenick (1997), Die Stille nach dem Schuss (2000), Baby (2002) und Sommer vorm Balkon (2006). Mit seiner Frau, der Tänzerin und Choreografin Emöke Pöstényi, lebt er in Berlin.
Elizabeth Kolbert war lange Journalistin für die New York Times und arbeitet heute als Reporterin für das Magazin The New Yorker, wo sie die Ressorts Politik und Ökologie betreut. Sie lebt in Williamstown, Massachusetts.
Wolfgang Korn, geboren 1958, arbeitet als Wissenschaftsjournalist und Autor in Hannover. Er schreibt für Zeitungen und Zeitschriften (u. a. für »GEO« und »DIE ZEIT«) und hat mehrere Sachbücher zu archäologischen Themen veröffentlicht. Zuletzt erschien von ihm »Unsere Geschichte. Von der Urzeit bis ins Mittelalter« (2006).
Ariella Kornmehl, 1975 geboren, wohnt in Amsterdam, wo sie Philosophie studierte. Sie lebte zwei Jahre in Johannesburg. 2001 erschien ihr Debüt Huize Goldwasser, mit dem sie Publikum und Kritik begeisterte. Der Schmetterlingsmonat wurde mit J. M. Coetzees Romanen verglichen.
Elizabeth Kostova hat an den Universitäten von Yale und Michigan studiert. Ihr erster Roman Der Historiker war in den USA Bestseller Nr. 1 mit mehr als 1,5 Millionen verkauften Exemplaren. Übersetzungsrechte wurden in 44 Sprachen verkauft, die Filmrechte gingen an Sony.
Tim Krabbé wurde 1943 in Amsterdam geboren. Er brach sein Studium der Psychologie ab , um ab 1967 als Journalist und Schriftsteller zu arbeiten. Vier seiner Romane wurden verfilmt , für Spoorlos , basierend auf Das goldene Ei , schrieb er das Drehbuch , 1988 wurde er zum besten niederländischen Film ernannt. 1993 gab es ein amerikanisches Remake unter dem Titel The Vanishing. Seine Romane wurden in mehr als 16 Sprachen übersetzt. Tim Krabbé lebt in Amsterdam.
Ute Krause, 1960 in Berlin geboren, lebte in Asien, Afrika und Amerika, studierte an der Münchener Filmhochschule und schreibt und illustriert seit zwanzig Jahren Kinderbücher. Ihre Werke wurden weltweit übersetzt, fürs Fernsehen verfilmt und vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erschien Oskar und der sehr hungrige Drache; die Trickfilmserie Die Moffels ist in Vorbereitung und wird im Herbst 2008 im Sandmännchen zu sehen sein.
Christian Graf von Krockow, geboren 1927 in Hinterpommern, wurde 1961 Professor für Politikwissenschaft.Seit 1979 arbeitet er als freier Schriftsteller und Wissenschaftler.
Björn Kuhligk wurde 1975 in Berlin geboren, wo er heute als Buchhändler arbeitet. Er ist Redakteur der Literaturzeitung lauter niemand und Mitherausgeber der Anthologie Lyrik von Jetzt (2003). Er veröffentlichte in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien.
Björn Kuhligk wurde 1975 in Berlin geboren, wo er heute als Buchhändler arbeitet. Er ist Redakteur der Literaturzeitung lauter niemand. Nach Es gibt hier keine Küstenstraßen (2001) und seinem Gedichtband Am Ende kommen Touristen (Berlin Verlag 2002) erschien zuletzt Großes Kino (Berlin Verlag 2005).
Jan Wagner, geboren 1971 in Hamburg, lebt seit 1995 in Berlin.Bis 2003 war er Mitherausgeber der internationalen Literaturschachtel Die Außenseite des Elementes. Im Berlin Verlag erschienen die Gedichtbände Probebohrung im Himmel (2001), Guerickes Sperling (2004) sowie Achtzehn Pasteten (2007).
Manjit Kumar hat in London Physik und Philosophie studiert. Er war Gründer und Herausgeber der Zeitschrift Prometheus, die sich bewusst interdisziplinär Themen zwischen Geistes- und Naturwissenschaften widmete. Zusammen mit John Gillott hat er 1997 das Buch Science and the Retreat from Reason veröffentlicht. Manjit Kumar lebt mit seiner Familie in London.
Hans Küng studierte an der päpstlichen Universität in Rom Philosophie und Theologie, nahm als Experte am zweiten vatikanischen Konzil teil, ist katholischer Priester und Professor für Ökonomische Theologie in Tübingen. Ihm wurde 1979 wegen kritischen Äußerungen vom Papst die kirchliche Lehrbefugnis entzogen. Er hat mehrere wegweisende theologische Werke verfasst, u.a. Das Christentum. Wesen und Geschichte.(1994).
Benjamin Kunkel wuchs in Colorado auf. Er schreibt für Dissent,The Nation und The New York Review of Books und ist Mitgründer des Magazins n+1. Unentschlossen ist sein erster Roman.
Ragnar Kvam Jr. wurde 1942 in Oslo geboren. Er ist Historiker, Publizist, Autor und vor allem Abenteurer. 1987 trat eine entscheidende Wende in seinem Leben ein: er gab seine Karriere als Journalist auf, verkaufte seinen gesamten Besitz und brach mit seinem Boot, der Northern Quest, zu einer mehrjährigen Weltumsegelung auf.
Marie-Sissi Labrèche, geboren 1969, lebt in Montreal. Nach einem Literaturstudium arbeitete sie als Journalistin und war Texterin und Sängerin bei der alternativen Rockgruppe Sylph, außerdem veröffentlichte sie in mehreren Literaturzeitschriften. Für ein Kapitel aus ihrem ersten Roman Borderline erhielt sie den großen Preis von Radio-Canada.
Silke Lambeck ist ausgebildete Journalistin und arbeitet als freie Autorin und Dozentin. 2001 erhielt sie den Theodor-Wolff-Preis und im März 2006 wurde bei »Rowohlt Berlin« das Buch Das große Jein veröffentlicht, das sie zusammen mit Regine Zylka verfasst hat. Im Februar 2007 erschien von ihr das Kinderbuch Herr Röslein im Verlag »Bloomsbury Kinderbücher & Jugendbücher«. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Shaena Lambert ist 43 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in Vancouver. 1993 absolvierte sie einen Kurs für Creative Writing an der Humber School for Writers bei Margaret Atwood. Die Titelgeschichte dieses Buches erschien in der renommierten Journey Prize Anthology und war unter den besten des CBC/Saturday Night Prize Kurzgeschichten-Wettbewerbs.
Luis Landero wurde 1948 in Albuquerque in der spanischen Provinz Badajoz geboren. Mehrere Jahre arbeitete er als Gitarrist einer professionellen Flamencotruppe. Sein erster Roman Späte Spiele (1989) wurde mit dem Spanischen Nationalpreis und dem Spanischen Kritikerpreis ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Mit ähnlichem Erfolg veröffentlichte Landero später die Romane Glücksritter und Der Zauberlehrling (Berlin Verlag 2004)
David Landes, geboren 1924 in New York, lehrte bis zu seiner Emeritierung an der Harvard University. Sein Buch Der entfesselte Prometheus (1973) wurde zum Klassiker der Industrialisierungsgeschichte. Mit Wohlstand und Armut der Nationen löste Landes eine Debatte aus, die weit über die Grenzen seines Fachs hinausging.
Moritz Wulf Lange, 1971 in Hamburg geboren, schrieb u. a. sieben Hörspieldrehbücher zu den Wallander-Krimis von Henning Mankell. Seine eigene Hörpsielserie Edgar Allan Poe wurde 2006 für den Deutschen Hörbuch-Preis nominiert. Er lebt in Berlin und bei Bremervörde.
Claude Lapointe zählt zu den bekanntesten französischen Illustratoren. An der École des Arts Décoratifs in Straßburg arbeitet er als Dozent für sein Fachgebiet. Außerdem ist er als freier Autor tätig.
Sylvette Guindolet ist Autorin und Illustratorin und hat bereits ein Bilderbuch gemeinsam mit Claude Lapointe geschrieben und illustriert.
Björn Larsson wurde 1953 in Jönköping, Schweden geboren. Er ist Dozent für französische Literatur an der Universität Lund. Die Sommermonate verbringt er auf seinem Segelboot in Dänemark. Neben wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlichte er den Erzählband Splitter und den Roman Long John Silver, der in der deutschen Übersetzung 1996 im Berlin Verlag erschienen . Der Keltische Ring erschien 1992 und wurde in Schweden und in England zum Bestseller. 1999 erschien Träume am Ufer des Meeres im Berlin Verlag.
Linda Lê wurde 1963 in Dalat, Südvietnam, geboren. Sie besuchte das französische Gymnasium in Saigon und emigrierte 1977 mit ihrer Mutter, der Großmutter und den drei Schwestern nach Frankreich. Seit 1981 lebt sie in Paris.