Peter Abrahams ist der Autor zahlreicher Thriller-Bestseller für Erwachsene. Er lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in Falmouth, Massachusetts.
Andre Aciman, 1951 in Alexandria geboren, zog mit seiner Familie 1965 zunächst nach Italien, dann nach Frankreich und schließlich nach New York. Er studierte Komparatistik in Harvard, lehrt Französisch am Bard College und schreibt für verschiedene New Yorker Zeitungen. Aciman lebt in Manhattan.
Tim Adams ist verantwortlicher Literaturredakteur beim Observer, für den er manchmal auch über Tennis berichtet. Gelegentlich spielt er selbst und hat sogar einmal glatt gegen Martin Amis verloren. Tim Adams lebt in London.
Ricardo Adolfo wurde 1974 in Luanda, Angola, geboren und wuchs in
Lissabon auf. Er lebt heute als Werbetexter mit seiner Frau in
Amsterdam. Für seine Arbeiten wurde er in Cannes, London und New York
ausgezeichnet.
Cornelius Agrippa (14861535) war seinerzeit ein berühmt-berüchtigter Theologe, Jurist, Alchemist, Astrologe und Arzt, der unter anderem für Karl V. und den Papst arbeitete. Heute ist er vor allem für sein dreibändiges Werk De occulta philosophia und sein Pentagramm bekannt.
Valerian Iwanowitsch Albanow wurde 1881 in der Stadt Woronesch, knapp 500 km südlich von Moskau, geboren. Sein Vater starb früh und so wuchs der Junge bei seinem Onkel in Ufa auf. Mit 17 Jahren ging Albanow auf die Seefahrtsschule nach St. Petersburg, nach seinem Abschluss im Jahre 1904 lernte er auf verschiedenen Schiffen auf der Ostsee. 1912 heuerte er als Steuermann auf der "St. Anna" an. Obwohl er nur mit knapper Not dem Tode entkam, fuhr er weiter zur See. 1919 starb Albanow unter bis heute ungeklärten Umständen.
Naomi Alderman ist Absolventin der Oxford University. Sie hat als Lektorin und Spieledesignerin gearbeitet, mehrere Jahre davon in New York. Heute lebt sie in London. Für Ungehorsam, ihren ersten Roman, wurde sie mit dem Orange Award for New Writers ausgezeichnet.
Paul Alexander war früher Reporter für Time Magazine, schrieb für Rolling Stone, The New York Times Magazine, The Nation, Village Voice und den Guardian. Er ist Autor von Man of the People: The Life of John McCain (2002), und er schrieb Biografien über Sylvia Plath, J. D. Salinger und James Dean. Er trat auch als Talkshow-Leiter auf und drehte einen Dokumentarfilm über John Kerrys Vietnam-Jahre. Paul Alexander lebt in New York City.
Caroline Alexander hat u. a. für den New Yorker, Granta, Outside und National Geographic geschrieben. Sie lebt in New York und auf einer Farm in New Hampshire.
Swetlana Alexijewitsch , 1948 in der Ukraine geboren, ist eine der wichtigsten Zeitzeugen der postsowjetischen Gesellschaft. Ihre Werke wie Die letzten Zeugen (1989), Im Banne des Todes (1994) und Der Krieg hat kein weibliches Gesicht (BvT 2004) zählen zu den hervorragenden Exponaten der Protokoll-Literatur. Ihre Bücher wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kurt-Tucholsky-Preis des schwedischen PEN , mit dem Triumph-Preis für Kunst und Literatur Russlands, mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung.
Pedro Almodóvar wurde 1951 in einer kleinen Provinzstadt südöstlich von Madrid geboren. Mit 16 zog er mittellos in die Hauptstadt, wo er durch den Job bei einer Telefongesellschaft die hohe Kunst des Dialogschreibens erlernte, um die ihn Hollywood heute beneidet. Für seinen Film Alles über meine Mutter erhielt Pedro Almodóvar den Oscar.
Jorge Victoriano Alonso wurde 1936 in der argentinischen Provinzhauptstadt Coronel Suárez geboren. Lange Jahre arbeitete er als Journalist für verschiedene argentinische Zeitungen. Davor versuchte er sich u.a. als Schauspieler und Betreiber eines Spezialitätenrestaurants. Sein erster und bislang einziger Roman entstand auf Drängen von Freunden, die ihn baten, all die Anekdoten, mit denen er sie jahrelang unterhielt, endlich einmal aufzuschreiben. Das Buch gelangte auf Anhieb in die Endausscheidung des hochdotierten spanischen Literaturpreises Premio Primavera, wo es zuletzt äußerst knapp gegenüber nur noch einem konkurrierenden Roman das Nachsehen hatte.
Roberto Ampuero, 1953 in Valparaíso/Chile geboren, lebt heute in den USA, wo er an der University of Iowa Creative Writing unterrichtet. Er ist einer der erfolgreichsten Autoren Chiles. Sein Werk, in zahlreiche Sprachen übersetzt, wurde mehrfach ausgezeichnet. Der Fall Neruda stand in seiner Heimat mehrere Wochen auf Platz 1 der Bestsellerliste.
"Ich halte mich für einen Schriftsteller-Beduinen. Ich reise und verabschiede mich wieder. Das verleiht mir vielleicht einen besondern Blickwinkel, da ich die Perspektive immer wieder wechsle." (Roberto Ampuero im Gespräch mit Doris Wieser, TITEL-Magazin)
Manuel Andrack, geboren 1965 in Köln. Von 1995 bis 2008 Redaktionsleiter bei der Harald Schmidt Show und Schmidt & Pocher. Gekrönt wurde diese Tätigkeit durch den Deutschen Fernsehpreis 2001 und 2003. Seit 2004 publiziert er Bücher zum Thema Wandern, 1. FC Köln, Punk Rock und Ahnenforschung. Er ist Autor unter anderem für DIE ZEIT und den Stern wie auch Autor und Moderator beim Saarländischen Rundfunk.
Christian Ankowitsch wuchs in der Steiermark auf, studierte Kunstgeschichte und Geschichte in Graz und Hamburg und promovierte in Graz über das Thema „Abstraktion und Geheimlehren. Zur Genese der neuplastizistischen Theorie und Malerei Piet Mondrians.“ zum Dr. phil. Seit 1978 arbeitet Ankowitsch als Journalist. Er war von 1978 bis 1981 freier Mitarbeiter bei der „Kleinen Zeitung“ (Graz), von 1983 bis 1987 beim „Falter“ (Wien) und von 1988 bis 1993 bei „Der Standard“ (Wien). Von 1993 bis 2001 arbeitete er für Die Zeit (Hamburg), wo er von 1996 bis 1999 Leiter der Online-Redaktion war; in den Jahren 2000 und 2001 leitete er gemeinsam mit einem Kollegen das Ressort ZEITLeben in Berlin. Seitdem ist er als freier Journalist und Buchautor tätig. Ankowitsch lebt heute mit seiner Familie in Berlin-Schöneberg.
Annette C. Anton, geboren 1962 in Pforzheim, ist seit zwanzig Jahren in der Verlagsbranche tätig. Sie war u.a. Cheflektorin beim Aufbau Verlag und Literaturagentin bei Mohrbooks. Seit September 2005 ist sie Programmleiterin beim Campus Verlag. Von ihr erschienen Was die Welt nicht braucht. Von Chatten bis Waschbrettbauch ( zusammen mit Daniel Kiecol, 2001) und das Handtaschenbuch. Frauen und ihre ständigen Begleiter (2003)
Dawn Apperley lebt in London, wo sie als freie Autorin und Gestalterin von Kinderbüchern arbeitet. Sie schrieb und illustrierte u.a. There`s an Octopus under my Bed, für das sie in der engsten Auswahl für den Sheffield Book Prize war.
Dosh und Mike Archer arbeiten gemeinsam an ihren Kinderbüchern. Dosh Archer wuchs in Schottland auf. Sie studierte an der Kunsthochschule in Aberdeen und unterrichtete dann Kunst in London. Mike Archer ist in Surrey geboren. Er studierte Grafikdesign und Illustration in Rochester und unterrichtete dann ebenfalls Kunst in London. Heute leben Dosh und Mike Archer in Whitstable, Kent.
Simon Armitage gehört zu den wichtigsten britischen Lyrikern der Gegenwart. Vielfach ausgezeichnet für seine Gedichte, ist er aber auch als Dramatiker, Romancier, Songtexter und Drehbuchautor hervorgetreten. Er hat mehrere Anthologien zur zeitgenössischen englischen Lyrik herausgegeben und als Librettist mit dem schottischen Opernkomponisten Stuart MacRae zusammengearbeitet. Derzeit lehrt er Creative Writing an der Universität Manchester. Armitage lebt in Huddersfield, West Yorkshire
Karen Armstrong, geboren 1945, ist eine der weltweit renommiertesten Religionswissenschaftlerinnen. Sie hat zahlreiche Bücher verfasst, von denen einige in mehr als dreißig Sprachen übersetzt wurden. Unter anderem erschienen von ihr auf Deutsch Buddha (2004) und Im Kampf für Gott. Fundamentalismus in Christentum, Judentum und Islam (2004).
Katrin Askan wurde 1966 in Ostberlin geboren. Nach ihrer Flucht in den Westen studierte sie Philosophie und Germanistik. 1998 erhielt sie den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis der Stadt Bad Homburg, 1999 das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln. Bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt 2001 gewann sie den 3sat-Literaturpreis. Katrin Askan lebt als freie Schriftstellerin in Köln.
Vincent und David Assmann wuchsen in Heidelberg, Berlin, Jerusalem, Santa Monica und Konstanz auf. Vincent Assmann ist Cutter. David Assmann studierte Film in Mainz. Sein Dokumentarfilm Football Under Cover gewann 2008 den Teddy der Berlinale. Beide Assmanns sind fanatische Berlinalegänger und wenn sie sich auf einen Lieblingsfilm einigen müssten, wäre das The Apartment von Billy Wilder.
Margaret Atwood ist heute die wohl berühmteste Autorin Kanadas. Sie wurde 1939 in Ottawa geboren. Nach dem Studium in Toronto und Harvard lehrte sie an verschiedenen nordamerikanischen Universitäten englische Sprache und Literatur. Ihr umfangreiches Werk umfasst Romane, Kurzgeschichten, Gedichte, Essays und Kinderbücher und wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Margaret Atwood erhielt mehrere Ehrendoktortitel und unzählige internationale Preise und Auszeichnungen, darunter den höchsten kanadischen Literaturpreis, den Governor General’s Award, den Giller Prize und im Jahr 2000 den Booker Prize. 2005 wurde sie für den ersten Man Booker International Prize nominiert, 2008 erhielt sie den spanischen Prinz-von-Asturien-Preis, im Frühjahr 2010 nahm sie in Dortmund den Nelly-Sachs-Preis entgegen. Margaret Atwood lebt mit ihrer Familie in Toronto.
Verena Auffermann, geboren in Höxter, machte eine Buchhandelslehre und studierte Kunstgeschichte. Seitdem arbeitet sie Kritikerin u.a. für die Frankfurter Rundschau, den Hessischen Rundfunk, Die Zeit und die Süddeutsche Zeitung.
Shalom Auslander wuchs in einer jüdisch-orthodoxen Familie in Monsey, New York, auf. Seine aufsehenerregende Sammlung von Short Storys, Vorsicht, bissiger Gott, erschien 2007 im Berliner Taschenbuch Verlag. Er schreibt regelmäßig Kolumnen und Kurzgeschichten für The New Yorker, Esquire und The New York Times Magazine. Eine Vorhaut klagt an wurde von der New York Times zu einem der 100 besten Bücher des Jahres 2007 gewählt. Shalom Auslander lebt in Brooklyn.
Trezza Azzopardi, Waliserin maltesischer Abstammung, wurde in Cardiff geboren und lebt heute in Norwich. Ihr Debütroman Das Versteck (Berlin Verlag 2001) wurde für den Booker Prize und den Guardian First Book Award nominiert und in 18 Sprachen übersetzt. Ihr zweiter Roman Was ich nicht vergessen darf (Berlin Verlag 2005) stand auf der Shortlist für den Arts Council Wales Book of the Year. Sie gilt als eine der wichtigsten neuen Stimmen der englischen Gegenwartsliteratur.
Christina Bacher ist nach Lehr- und Wanderjahren in Kaiserlautern, Marburg,
Bonn, Prag, und Montpellier in Köln gelandet. Seither betreibt sie „Bachers
Büro“, eine Schmiede für Texte aller Art. Als Koautorin der bekannten Kinder-
und Jugendkrimireihe Bolle und die Bolzplatzbande des Hessischen Rundfunks -
nun erschienen in Buchform - geht sie seit 2008 regelmässig auf Lesereise. Sie
ist Herausgeberin des Krimikalenders sowie Chefredakteurin des DRAUSSENSEITER,
Deutschlands ältester Straßenzeitung. Mit ihrer Familie lebt sie in Kölns
kleinstem Stadtteil Mauenheim. Mit der Illustratorin und Grafikerin Birgit
Jansenkehren die beiden Autoren regelmäßig
an den Tatort im berühmt-berüchtigten Agnesviertel zu konspirativen Sitzungen
zurück.
Die Autoren Christina Bacher und
Ulrich Noller leben und arbeiten in Köln.
Christina Bacher betreibt als Autorin und Journalistin Bachers Büro, eine
Schmiede für Texte aller Art. Sie ist Herausgeberin des
Krimikalenders sowie Chefredakteurin der ältesten Straßenzeitung Deutschlands. Als
Koautorin der bekannten Kinder- und Jugendkrimireihe „Bolle und die
Bolzplatzbande“ ursprünglich eine hr2-Domino-Reihe geht sie
seit 2008 regelmäßig auf Lesereise.
Dieter Bachmann wurde 1940 in Basel geboren. Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie an der Universität Zürich und schloss mit einer Dissertation über „Essay und Essayismus“ ab. Danach arbeitete er als Literatur- und Theaterkritiker und schrieb Fernsehfeatures. 1970-78 war Bachmann Redakteur der Weltwoche, danach war er für das Tages Anzeiger Magazin tätig, für das er große Reportagen schrieb. Ab 1981 arbeitete Bachmann als freier Autor und war unter anderem für das Schauspielhaus Zürich tätig. 1988 übernahm er die Chefredaktion des Kulturmagazins du. Zehn Jahre später verabschiedete sich Bachmann von dieser Tätigkeit und zog sich zum Schreiben in den Tessin zurück.
Murray Bail, geboren 1941 in Adelaide, gehört zu den bekanntesten australischen Schriftstellern. Seine Romane wurden mit zahlreichen Preisen geehrt. Er lebt in Sydney.
Solvej Balle wurde 1962 geboren. Sie hat in Dänemark, Frankreich und den USA Literatur und Philosophie studiert. Heute lebt sie mit ihrem Mann, einem Neuro-Pathologen in Kopenhagen. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit ist sie Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift „Den Bla port“. Ihr drittes Buch, „Nach dem Gesetz“, war in Dänemark ein großer Erfolg und wurde inzwischen in acht Sprachen übersetzt.
Michael Ballhaus wurde 1935 in Berlin geboren. Nach dem Abitur absolvierte er eine zweijährige Fotografenlehre und arbeitete anschließend als Bühnenfotograf. Als er während den Dreharbeiten zu LOLA MONTEZ (1955) den Kameramann Raoul Coutard beobachten konnte, erwachte auch in ihm der Drang, diesen Beruf auszuüben. Vier Jahre später wurde Ballhaus beim Südwestfunk Baden-Baden engagiert, wo er bis 1966 als Chef-Kameramann arbeitete. Seinen ersten Kinofilm drehte er für Dieter Hallervordens Komödie MEHRMALS TÄGLICH (1968). Über den Schauspieler Ulli Lommel kam Michael Ballhaus in Kontakt mit dem legendären Regisseur Rainer Werner Fassbinder. Aus dem Treffen resultierte eine achtjährige fruchtbare Zusammenarbeit: 14 Filme wurden in dieser Zeit gedreht. Durch seine Arbeit an Peter Lilienthals Film DEAR MR. WONDERFUL (1982), der teilweise in Amerika gedreht wurde, kam er in Kontakt mit amerikanischen Filmemachern. Eine seiner ersten Arbeiten war RECKLESS (1982), danach folgte eine Zusammenarbeit mit Martin Scorsese für AFTER HOURS (1985) und THE COLOR OF MONEY (1986). Mit diesen Filmen konnte er sich endgültig etablieren und die Angebote ließen nicht mehr auf sich warten. Einen Oscar konnte er sich bisher noch nicht abholen, aber für die Filme BROADCAST NEWS (1987) und THE FABULOUS BAKER BOYS (1989) erhielt er je eine Nominierung.
Martin Baltscheit wurde 1965 in Düsseldorf geboren. Nach einem Kommunikationsdesign-Studium in Essen war er Theatermitglied, Comiczeichner, Moderator, Sprecher, Autor und Illustrator. Er lebt in Düsseldorf.
Oliver Bantle wurde 1962 in Südbaden geboren und lebt in Freiburg im Breisgau. Er arbeitet als Journalist und war zehn Jahre bei der Süddeutschen Zeitung, zuletzt als Redaktionsleiter Politik der Onlineausgabe. 1985 publizierte er das Kinderbuch Der kleine Halbmond.
Aliza Barak-Ressler wurde 1930 in Michalovce (Slowakei) geboren. 1947 übersiedelte sie mit ihrer Familie nach Palästina und studierte Psychologie. Sie arbeitete als Lektorin und ist bis heute im Bildungsbereich aktiv. Aliza Barak-Ressler ist verheiratet, hat Kinder und Enkelkinder. Weine ruhig wurde im Jahr 2000 für den Ze'ev Prize for Young Adult Books nominiert.
Benny Barbasch wurde 1951 in Beersheba geboren, heute lebt er in Tel Aviv. Er ist Autor zahlreicher Theaterstücke und Drehbücher, u. a. zu dem Film Jenseits der Mauern seines Bruders Uri Barbasch, der 1984 den Kritikerpreis auf dem Filmfest von Venedig gewann und als Meilenstein in der Geschichte des israelischen Films gilt.
Daniel Barenboim wurde 1942 als Sohn jüdisch-russischer Einwanderer in Buenos Aires geboren. Sein Debüt als Dirigent gab er 1967 mit dem New Philharmonic Orchestra in London. 1991 wurde Barenboim Chefdirigent des Chicago Symphony Orchestra, und seit 1992 ist er Generalmusikdirektor der Staatsoper Berlin.
Lima Barreto, eigentlich Afonso Henriques de Lima Barreto, wurde 1881 in Rio de Janeiro geboren. Dort starb er auch im Alter von 41 Jahren. Seine Kindheit war bizarr; er wuchs in einer Nervenheilanstalt auf, in dem sein Vater arbeitete; sein Ingenieurstudium konnte er aus finanziellen Gründen nicht vollenden. Barreto hat ein vielbändiges Werk als Romancier, Erzähler und Chronist geschaffen. Das traurige Ende des Policarpo Quaresma (1915) ist sein bedeutendster Roman.
Reinhard Barth, geboren 1943, studierte Geschichte, Germanistik und Philosophie und arbeitete anschließend als Redakteur bei einem zeitgeschichtlichen Magazin und in einem Verlagsbüro. Er hat zahlreiche Artikel und Bücher zu historischen Themen verfasst. Von ihm erschienen »Frauen, die Geschichte machten« (2004) sowie die Jugendbücher »Nachgefragt: Deutsche Geschichte. Basiswissen zum Mitreden« (2004) und »Nachgefragt: Weltgeschichte. Basiswissen zum Mitreden« (2006).
gilt als einer der einflussreichsten Erzähler der zeitgenössischen amerikanischen Literatur. Er wurde 1930 in Cambridge/Maryland geboren und war nach dem Abschluss seines Studiums lange Jahre Dozent für Literatur an der Johns Hopkins University in Baltimore. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem National Book Award und dem PEN/Malamud Award.
Louis Baum lebt in London, wo er 1983 sein erstes Kinderbuch veröffentlichte. Nach einer Karriere beim »Bookseller« konzentriert er sich nun wieder auf das Schreiben von Kinderbüchern.
Hildegard Baumgart ist promovierte Romanistin und übersetzt aus dem Spanischen. Neben journalistischen Arbeiten zum Paarthema veröffentlichte sie bislang die Bücher Briefe aus einem anderen Land (1972) sowie Eifersucht. Erfahrungen und Lösungsversuche im Beziehungsdreieck (1985). Seit etwa zehn Jahren beschäftigt sie sich mit der Romantik, besonders ihrer Ehe- und Liebesauffassung, und mit Paarträumen.
Chaim Be’er wurde 1945 in Jerusalem als Sohn einer orthodoxen Familie geboren. Er arbeitete zunächst als Korrektor, schließlich als Kolumnist für eine große Tageszeitung. Heute ist er Lektor in dem renommierten Literaturverlag Am Oved und unterrichtet Literatur an der Universität Tel Aviv. Sein schriftstellerisches Werk wurde mehrfach ausgezeichnet.
Josiane Behmoiras wurde 1953 in Paris geboren und emigrierte 1961 nach Israel. Sie arbeitete als Dokumentarfilmerin beim israelischen Fernsehen, bis sie 1985 nach Australien emigrierte.
Hans-Georg Behr wurde 1937 in Wien geboren. Er studierte Medizin, Klinische Psychologie und Linguistik und schrieb für Die Zeit, den Stern und das Kursbuch. Er lebt in Hamburg und Wien.
Eduardo Belgrano Rawson wurde 1943 in einem kleinen Dorf in Argentinien geboren und lebt heute in Buenos Aires. Er ist Schriftsteller und Journalist. Belgrano Rawson erhielt mehrere literarische Auszeichnungen, darunter 1979 den Preis des Club de los XIII für Schiffbruch der Sterne.
Alex Bellos studierte Mathematik und Philosophie, ehe er als Journalist in London und Rio de Janeiro arbeitete. Sein Buch Futebol. Fußball: Die brasilianische Kunst des Lebens wurde auch in Deutschland hochgelobt. Als Ghostwriter schrieb er die Autobiographie Mein Leben von Pelé (2006). Das vorliegende Buch war in Großbritannien ein Bestseller und für den renommierten Samuel Johnson Prize nominiert. Alex Bellos lebt in London.
Tahar Ben Jelloun wurde am 01.12. 1944 in Fès, Marokko geboren. Wegen des Verdachts, eine studentische Demonstration organisiert zu haben, wurde er im Juli 1965 in Marokko in einem Straflager interniert und konnte erst Jahre später sein Studium wieder aufnehmen. 1971 emigrierte er nach Paris, wo er seither als Publizist und Schriftsteller lebt. Für Die Nacht der Unschuld erhielt er 1987 den »Prix Goncourt«. Papa, was ist ein Fremder? eine Unterhaltung mit seiner Tochter Mérième über Rassismus, wurde in 25 Sprachen übersetzt und war ein weltweiter Bestseller. Für den Roman über ein marokkanisches Foltergefängnis, Das Schweigen des Lichts (2001) wurde ihm 2004 der renommierte internationale »IMPAC-Literaturpreis« zugesprochen. 2006 wurde Ben Jelloun mit dem »Prix de la Paix de l'Association des Nations Unies en Espagne« ausgezeichnet und der Roman Verlassen veröffentlicht, in dem der Autor dem massenhaften Exodus aus Nordafrika ein figuren- und facettenreiches Gesicht gibt. Im März 2010 erschien dann das Pendant dazu: Zurückkehren - »Ein ergreifender Roman mit Beckett’schen Zügen« (Le Magazine Littéraire). Aus aktuellem Anlass erschien im April 2011 dann die politische Essaysammlung Arabischer Frühling Vom Wiedererlangen der arabischen Würde, in denen er sich literarisch einzigartig mit der Demokratiebewegung in Nordarfika und dem Nahen Osten auseinandersetzt. Im September 2011 erhält er für sein Engagement in diesem Werk den renommierten »Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis«.
Aimee Bender wurde 1969 in Los Angeles geboren. Sie schreibt Romane und Short Storys (u.a. Das Mädchen, das Feuer fing), die in Granta, McSweeney’s, The Paris Review und vielen anderen Magazinen erschienen sind. Ihre Texte wurden in zehn Sprachen übersetzt. Zweimal hat sie den Pushcart Prize gewonnen. Sie lebt in Los Angeles, wo sie Creative Writing unterrichtet.
Martin Bengtsson, geboren 1986, lebt als Musiker, Performance-Künstler und Galerist in Berlin. Fußball schaut er nur noch sehr selten. www.martinbengtsson.se
Ronan Bennett wuchs in Belfast auf. Er hat bisher fünf Romane veröffentlicht, darunter Über den dunklen Fluss (2002) und Havoc in its Third Year (2004). Zugzwang erschien 2006 als Fortsetzungsroman in The Observer. Bennett lebt mit seiner Familie in London.
Patrick Benson wurde für seine Kinderbuch-Illustrationen bereits mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, zum Beispiel mit dem rennomierten Mother Goose Award. Er lebt als Illustrator und passionnierter Angler in Schottland.
Peter L. Bergen wuchs in England auf und studierte in Oxford. Von 1990 bis 1999 arbeitete er als Terrorismusexperte bei CNN. Für sein Buch Holy War Inc. erhielt er das renommierte Leonard-Silk-Journalism-Stipendium.
Isaiah Berlin wurde 1909 in Riga / Lettland geboren, zog 1915 mit seiner Familie nach Russland (Petrograd) - erlebte dort die Kerenski- und die Oktoberrevolution. Er emigrierte aufgrund der beginnenden Repressionen des Sowjetregimes 1921 nach England, wo er 1928 an der Oxford University seine akademische Karriere begann. 1932 war Berlin der erste jüdische Fellow im All Souls College, Oxford. 1938 wurde er Dozent für Philosophie am New College. Die erste Veröffentlichung Berlins war ein Buch über die politischen und philosophischen Ideen von Karl Marx. Der russisch-baltische Jude galt in Oxford als Inbegriff des britischen Intellektuellen. Zeitgenossen beschreiben sein Wissen als enzyklopädisch und extrem vielseitig, seine Redebegabung als außergewöhnlich und mitreissend.
Während des Zweiten Weltkriegs unterstützte Berlin den Kampf der Alliierten gegen die Nazis. 1940 ging er im Dienst des britischen Informationsdienstes nach New York, mit dem Ziel, die USA zum Kriegseintritt zu bewegen. 1942 arbeitete er in der britischen Botschaft in Washington und 1945 war er Erster Sekretär der britischen Botschaft in Moskau. Während seines Russlandaufenthalts begegnete Isaiah Berlin der russischen Dichterin Anna Achmatowa, ein Erlebnis, das ihn bewegte und prägte.
1949 nahm Berlin seinen ersten Lehrauftrag an einer amerikanischen Universität, Harvard, an. Weitere folgten.
1957 wurde Berlin nach anfänglichem Sträuben seinerseits zum Ritter geschlagen.. Ab 1958 war er Chichele Professor für Sozial- und Politische Theorie an der University of Oxford. Seine Antrittsvorlesung über Negative und Positive Freiheit wird als sein bedeutendster Vortrag bewertet und sollte sich als bahnbrechend für den Liberalismus erweisen. 1966 gründete Berlin das Wolfson College in Oxford er war damit einer der wenigen Philosophen des 20. Jahrhunderts, denen es gelang, eine akademische Institution aufzubauen, die seine eigenen Ideen widerspiegelt. 1971 erhielt er den Order of Merit, einen der höchsten britischen Verdienstorden.
Obwohl Professor in Oxford und durch Vorträge auf BBC Radio 4 vielen Briten als politischer Philosoph bekannt, setzte sein Ruhm innerhalb der akademischen Wissenschaften spät ein. 1974 begann Henry Hardy, ein Absolvent des Wolfson College, Berlins verstreute Aufsätze, unfertige Manuskripte und Vorlesungsaufzeichnungen zu sammeln und in Buchform neu zu publizieren. Erst mit dieser Veröffentlichung erkannte auch die Wissenschaft Berlin als einen der wichtigsten politischen Philosophen des 20. Jahrhunderts an.
1979 wurde Berlin die höchste literarische Auszeichnung Israels, den Jerusalem-Preis, verliehen, 1983 den mit 100.000 Gulden dotierten Erasmuspreis für Verdienste um die europäische Kultur, 1988 bekam er für seine Beiträge zum Verständnis der Ethik fortgeschrittener Gesellschaften den Agnelli-Preis.
Der bekannte und vielfach ausgezeichnete Ideengeschichtler starb 1997. Berlin hinterlässt ein vielfältiges Werk. Im Berlin Verlag erschienen bisher Der Magus in Norden (1995), Wirklichkeitssinn. Ideengeschichtliche Untersuchungen (1998), Persönliche Eindrücke (2001), Die Wurzeln der Romantik (2004) sowie eine Neuausgabe von Das krumme Holz der Humanität (2009), die anlässlich seines 100. Geburtstages erschien.
Johannes Betz hat unter anderem die Drehbücher zu den Kinofolgen Nichts als dieWahrheit, Der Tunnel, Die weiße Massai sowie zu zahlreichen Tatort-Folgen geschrieben.
Franziska Biermann studierte an der Hamburger Fachhochschule für Gestaltung. Sie arbeitet unter dem Label »brillante töchter« zusammen mit Antje von Stemm im Bereich Grafik, Webdesign und Literaturwerkstätten. Veröffentlichungen wie Herr Fuchs mag Bücher (Troisdorfer Bilderbuchpreis) und Wilma wünscht sich was erhielten stets exzellente Kritiken. Zuletzt erschienen von ihr Am Weihnachtsbaume, Feodora hat was vor und Zirkus. Franziska Biermann lebt mit ihrer Familie in Hamburg und arbeitet im Kreativbüro »Atelier Freudenhammer«, in dem auch ihr Mann, Nils Kacirek, die »Sonnenseiten Musikstudios« betreibt.
Maxim Biller, geboren 1960 in Prag, lebt seit 1970 in Deutschland. Er schreibt Romane und Geschichten. 2003 erschien bei Bloomsbury K& J sein Bilderbuch Adas größter Wunsch, illustriert von Sybille Hein.
Rada Biller wurde 1930 in Baku geboren. 1937 wanderte die Familie nach Moskau aus, in den Kriegsjahren lebte sie in Baschkirien und Stalingrad. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte sie in Moskau Geographie und zog in den fünfziger Jahren nach Prag. Nach der Niederlage des „Prager Frühlings“ emigrierte sie 1970 mit ihrer Familie nach Hamburg. Dort forschte sie am Außenwirtschaftsinstitut der Hamburger Universität. Nebenbei schrieb sie in all diesen Jahren Prosaskizzen und kurze Geschichten in ihrer russischen Muttersprache. Im Berlin Verlag sind bereits erschienen: Melonenschale (2003) und Lina und die anderen (2006).
Thomas Binotto, geboren 1966, ist Journalist und Buchautor. Seit er zuhören kann, ist er geschichtensüchtig. Und weil er als Sechsjähriger im Kino »The Kid« von Charlie Chaplin gesehen hat, ist er auch noch kinosüchtig geworden. Aber er hat sich redlich bemüht, diese Leidenschaften in den Griff zu bekommen, und arbeitet deshalb als Filmkritiker für die NZZ, den filmdienst u. a. Nun kann er auch vormittags ins Kino und behaupten, das sei Arbeit. Er hat vier Kinder im kinofähigen Alter und lebt in Schaffhausen, Schweiz.
Harold Bloom ist Sterling Professor of Humanities an der Yale University, Berg Professor of English an der New York University und früherer Charles Eliot Norton Profesor in Harvard. Er ist Autor von mehr als 20 Büchern, wurde vielfach ausgezeichnet und gilt heute als einer der bedeutendsten Literaturwissenschaftler in den USA.
André Boesberg, 1949 in ’s-Hertogenbosch in den Niederlanden geboren, arbeitet als Lehrer und schreibt seit 1997 Jugendbücher. Zu seinen Romanen inspirieren ihn oft Zeitungsmeldungen und Geschichten, die ihm seine Schüler oder seine drei Kinder erzählen.
Thomas Böhm, geboren 1968, war elf Jahre lang Programmleiter des Literaturhauses Köln, hat dort einen Lesekreis gegründet und geleitet. Seine Veröffentlichungen beschäftigen sich mit Formen der lebendigen Vermittlung von Literatur in Lesungen und Gesprächen.
Stefan Bollmann, geboren 1958, lebt als Lektor und Autor in München. Zuletzt erschienen von ihm die beiden überaus erfolgreichen Bild- und Text-Bände Frauen, die lesen, sind gefährlich (2005) und Frauen, die schreiben, leben gefährlich (2006), jeweils mit einem Vorwort von Elke Heidenreich.
Rodney Bolt, geboren in Südafrika, ist Theaterregisseur, Reiseschriftsteller und Sachbuchautor. Seine Reisereportagen erscheinen in Zeitungen und Magazinen wie The Daily Telegraph und Vogue und wurden in Deutschland und in den USA mit Preisen ausgezeichnet. 2004 ver öffentlichte er History Play, ein fiktionales Spiel mit der Lebens geschichte von Christopher Marlowe. Die Biographie Lorenzo Da Ponte, die auf der Shortlist des Los Angeles Times Book Prize stand, ist sein erstes Buch auf Deutsch. Rodney Bolt lebt in Amsterdam.
Mark Bowden ist einer der gefeiertsten amerikanischen Reporter. Er arbeitet seit zwanzig Jahren für den Philadelphia Inquirer. Sein letztes Buch war Black Hawk Down, die Geschichte einer Militäraktion bei der unglücklichen amerikanischen Intervention in Somalia. Black Hawk Down war ein Bestseller in den USA und gewann mehrere Preise, darunter den Los Angeles Times Book Prize.
Gail Bowen , 1942 in Toronto geboren , arbeitet als Dozentin für Literatur. 1987 veröffentlichte sie ihren ersten Roman 1919 und gilt besonders wegen ihren Joanne-Kilbourne-Serie heute als eine der erfolgreichsten Krimiautorinnen Kanadas. Gail Bowen ist verheiratet und hat drei Kinder.
William Boyd wurde am 7. März 1952 in Accra (Ghana) geboren. Er studierte an der Gordonstoun School, der Glasgow University und am Jesus College in Oxford. Sein erster Roman A Good Man in Africa erschien 1981, während er als Englischdozent am St. Hildas Colleges (Oxford) tätig war, und gewann gleich zwei Preise: den Whitbread First Novel Award und den Somerset Maugham Award. Das Granta Magazine und das Book Marketing Council wählte Boyd 1983 zu den 20 besten jungen britischen Erzählern.
Christianna Brand, 1907 in Indien geboren, arbeitete u.a. als Tänzerin und Hauslehrerin und ist die Erfinderin der beliebten Dedektivfigur Inspektor Cockrill. Ausserdem ist sie die Grossmutter von Edward Ardizzone.
Peter Braun, geboren1960, ist Buchautor und freier Journalist. Es hat
mehrere Bücher zu literarischen Themen veröffentlicht, darunter
Dichterhäuser (2003), E.T.A. Hoffmann. Dichter, Zeichner, Musiker.
(2004), Dichterleben-Dichterhäuser (2005) und den Theatermonolog
Schiller, Tod und Teufel. Rede des Herrn von G. vor einem Totenschädel
(2005). Er lebt in Bamberg.
Michael Braungart ist Chemiker und Präsident des Hamburger Umweltinsituts und Professor für Chemische Verfahrenstechnik und Stoffstrommanagement an der Fachhochschule Lüneburg sowie Wissenschaftlicher Leiter der 1987 von ihm gegründeten EPEA Internationale Umweltforschung GmbH in Hamburg. Er lehrt zurzeit an der University of Virginia und am MIT in Boston.
Jan Peter Bremer wurde 1965 in Berlin geboren. 1970 zog er mit seinen Eltern in das damals noch recht rückständige sogenannte Zonenrandgebiet Lüchow-Danneberg. Dort kam er in die Schule und erlernte allmählich das Lesen und das Schreiben. Nach dem Abitur kehrte er nach Berlin zurück und wurde, einem Impuls folgend, Schriftsteller. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Kreuzberg.
Tom Bresemann, geboren 1978 in Berlin, wo er lebt, schreibt Gedichte und Erzählungen in Anthologien und Zeitschriften (u.a. NEUBUCH, Lyrik von Jetzt zwei, Covering Onetti, randnummer, poetMAG). Einzelveröffentlichung: Makellos. Gedichte (2007), Herausgeber (u.a. ImHeiligkeitsgedränge. Neue Weihnachtsgedichte), Mitbegründer der S3 LiteraturWerke sowie des Literaturhauses Lettrétage.
Christine Brinck wuchs in der DDR auf. Nach der Flucht ihrer Familie in den Westen ging sie aufs Gymnasium und studierte später Anglistik, Linguistik und Vergleichende Hochschulforschung in Hamburg. Heute arbeitet sie als freie Journalistin für DIE ZEIT, die FAS, die SZ. Sie sitzt im Beirat der START Stiftung und des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks. Die Übersetzerin von Art Spiegelmans Maus ist Herausgeberin und Autorin mehrerer Bücher und lehrt an der Hamburg Media School. Sie ist verheiratet, hat zwei Töchter und lebt in München und Hamburg.
Joanna Briscoe ist eine britische Star-Journalistin. Sie arbeitet zurzeit vor allem für The Times und The Guardian. Schlaf mit mir ist ihr dritter Roman.
Leopoldo Brizuela wurde 1963 in der Stadt La Plata in Argentinien geboren. Mit siebzehn Jahren schrieb er seinen ersten, preisgekrönten Roman Tejiendo agua (Wasser weben). Sein zweiter Roman, Inglaterra, wurde 1999 mit dem hoch dotierten argentinischen Literaturpreis Premio Clarín ausgezeichnet.
Henryk M. Broder wurde 1946 in Katowice (Polen) geboren und lebt seit 1958 in Deutschland. Er schreibt für die wichtigsten Zeitungen und Zeitschriften im deutschsprachigen Raum, vor allem für den SPIEGEL, war Produzent und Regisseur verschiedener Dokumentarfilme und ist Mitherausgeber des JÜDISCHEN KALENDERS. Zur Zeit lebt Henryk M. Broder in Berlin und Jerusalem.
Kai Brodersen ist an der Universität Mannheim für die Antike zuständig. Sein Buch »Asterix und seine Zeit« (2001) wurde von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur als Buch des Monats ausgezeichnet.
CAROLINE BROTHERS, geboren 1963 in Australien, hat am University College London in Geschichte promoviert, bevor sie Auslandskorrespondentin der Agentur Reuters in Europa und Lateinamerika wurde. Heute lebt sie in Paris und schreibt für die NEW YORK TIMES und die INTERNATIONAL HERALD TRIBUNE. Als investigative Journalistin recherchiert sie vor allem zu den Themen Migration und internationale Flüchtlingsströme. Niemandsland ist ihr erster Roman.
Mike Brownlow ist der Autor und Illustrator zahlreicher Kinderbücher und der Schöpfer der erfolgreichen Serie Mini Robos. Er lebt mit seiner Familie im englischen West Country.
Anatole Broyard war achtzehn Jahre lang Literaturkritiker, Kolumnist und Herausgeber der New York Times. Aus einer afroamerikanischen Familie aus New Orleans stammend, verlebte er seine Kinderzeit in Brooklyn. Später zog er nach Manhattan, um ein Leben als Weißer zu führen. Obwohl er sich vehement für afroamerikanische Staatsbürger einsetzte, verbarg er seine eigene Herkunft sogar vor seinen Kindern. Er starb 1990 in Cambridge, Massachusetts.
Bliss Broyard lebt in New York. Ihre Kurzgeschichten erschienen bislang in mehreren renommierten Anthologien, darunter Best American Short Stories (1998).
Simone Buchholz, geboren 1972, schreibt für verschiedene Magazine, meistens über die komplizierte Beziehung zwischen Männern und Frauen. Dabei steht sie immer wieder fassungslos vor ihren eigenen Gefühlen.
Thomas Bührke, geboren 1956, ist promovierter Physiker und Astronom und arbeitet als Wissenschaftsjournalist und Buchautor mit den Schwerpunkten, Raumfahrt, Astronomie und Physik. Er schreibt u. a. für die Süddeutsche Zeitung und Bild der Wissenschaft. Zuletzt erschien von ihm 2004 eine Biografie über Albert Einstein.
Milan Bulaty ist seit 1992
Direktor der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin. 1946 in
Prag geboren, studierte er Philosophie, Politische Ökonomie, Linguistik und
Psychologie in Prag, Freiburg i.Br. Und Heidelberg und absolvierte eine bibliothekarische
Ausbildung in der Amerika-Gedenkbibliothek in Berlin.
Frederick Busch wurde mit Girls, seinem vorletzten Roman, bekannt. Für seine Kurzgeschichten erhielt er den PEN/Malamud Award und eine Auszeichnung von der American Academy of Arts and Letters. Er lehrt heute als Professor für Literatur an der Colgate University.
Stephanie Busch ist Psychologin und arbeitet darüber hinaus als freie Autorin und Journalistin. Zusammen mit Ulrich Noller hat sie das Buch »Ohne Angst zum Kinderarzt« (2007) veröffentlicht.
Ulrich Noller ist Journalist, Lektor und Moderator und arbeitet vor allem für den WDR. Er ist u. a. Koautor der bekannten Kinder- und Jugendkrimireihe »Bolle und die Bolzplatzbande«, die der Hessische Rundfunk seit Jahren erfolgreich sendet.
Jürgen Busche, geboren 1944, studierte in Münster alte Geschichte, Philosophie und Germanistik. Er wurde 1972 Redakteur der FAZ. 1987 wechselte er zur Hamburger Morgenpost, ging dann 1989/90 als Redenschreiber zu Richard von Weizsäcker. Anschließend arbeitete er als Leiter des Ressorts Innenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung. Von 1996 an war Busche Chefredakteur der Wochenpost in Berlin. Danach leitete er die Badische Zeitung in Freiburg. In den letzten Jahren lebt Jürgen Busche als freier Autor in Berlin.
A. S. Byatt gehört zu den angesehensten und erfolgreichsten Schriftstellerinnen Großbritanniens. Sie wurde 1936 in Sheffield geboren, studierte in York und Cambridge und lehrte an verschiedenen Londoner Universitäten, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Für ihren Roman Besessen erhielt sie 1990 den Booker Prize, 1999 wurde sie von der Queen in den britischen Adelstand erhoben.
Bernadette Calonego, geboren in Stans (Schweiz), arbeitet als freie Journalisten, u.a. für Brigitte, Vogue, GEO und Emma. Sie ist seit 14 Jahren Auslandskorrespondentin für die Süddeutsche Zeitung und den Standard. Zurzeit lebt sie and der Westküste Kanadas. Dies ist ihr erster Roman.
Susan Campbell Bartoletti ist eine mehrfach preisgekrönte Kinder-und Jugendbuchautorin. Für »Black Potatoes«, eine Geschichte der großen irischen Hungersnot im 19. Jahrhundert, erhielt sie 2002 den renommierten Robert F. Sibert Award. Sie lebt mit ihrer Familie in Pennsylvania, USA.
Remco Campert, geboren 1929, aufgewachsen in Den Haag, war lange Jahre Verlagslektor in Amsterdam. Er ist Kolumnist, Lyriker, Erzähler und Romancier und wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Amsterdam. Im Herbst 2007 erscheint im Berliner Taschenbuch Verlag seine Erzählung Wie in einem Traum.
Martín Caparrós wurde 1957 in Buenos Aires geboren. Er ging 1976 ins Exil, studierte in Paris an der Sorbonne Geschichte, lebte in Madrid und New York, leitete Literaturzeitungen, übersetzte Voltaire, Shakespeare und Quevedo, erhielt 1992 den Premio Rey de España, 1994 ein Guggenheim-Stipendium und 2004 den Premio Planeta Latinoamérica für seinen Roman Valfierno, war in der Jury des Premio Cervantes und schrieb mehrere Bücher. Heute lebt er als Schriftsteller und Journalist in Buenos Aires. Er zählt zu den führenden Intellektuellen seines Landes.
Maite Carranza, 1958 in Barcelona geboren, studierte
Anthropologie und arbeitete als Gymnasiallehrerin, bevor sie sich ganz
dem Schreiben von Romanen und Drehbüchern widmete. Sie hat über vierzig
Titel veröffentlicht und wurde mit bedeutenden Literaturpreisen
ausgezeichnet, u. a. mit dem Kritikerpreis Serra d’Or und dem
Edebé-Preis für Kinderliteratur. Mit Der Klan der Wölfin kam sie 2008 in die Endrunde für den „Buxtehuder Bullen, außerdem wurde der Titelbei der
Kalbacher Klapperschlange 2008 zum Siegerbuch (7.-9. Klasse) gekürt.
Angela Carter (1940-1992) ist die Autorin zahlreicher Romane und Erzählungen, u. a. Nächte im Zirkus und Wie’s uns gefällt. Sie gab Märchenanthologien heraus und übersetzte die Märchen Charles Perraults ins Englische. Ihr umfangreiches Œuvre liegt in vielen Sprachen vor und wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Meerkater und Drachenkönig blieb ihr einziges Kinderbuch.
JUSTIN CARTWRIGHT wurde in Südafrika geboren und studierte in Oxford. Viele seiner Bücher wurden mit Preisen ausgezeichnet, so erhielt Das Glücksversprechen den Hawthorne Prize und Leading The Cheers den Whitbread Novel Award, mit In Every Face I Meet war er für den Booker Prize nominiert. Justin Cartwright lebt mit seiner Frau in London.
Raymond Clevie Carver wurde 1938 in Clatskanie/ Oregon geboren. Sein erster Erzählungsband Will You Please Be Quiet, Please? (1976) machte ihn schlagartig berühmt. Neben einer umfangreichen Lyrikproduktion folgten die Erzählungsbände What We Talk About When We Talk About Love (1981), Cathedral (1983) und, wenige Monate vor Carvers frühem Tod an Lungenkrebs, Where I’m Calling From (1988). Im selben Jahr wurde Carver in die American Academy of Arts and Letters aufgenommen
Roberto Casati, Jahrgang 1961, ist gebürtiger Mailänder und lebt in Paris. Er ist Wissenschaftler am Centre National de la Recherche Scientique (CNRS) in Aix-en-Provence und arbeitet zurzeit am Pariser Centre de Recherche en Epistémologie Appliquée (CREA). Zusammen mit Achille Varzi veröffentlichte er Holes and Other Superficialities (MIT Press, 1994) ein Werk, das auch außerhalb der Fachwelt für Aufsehen sorgte.
Victor Caspak, 1966 in Toronto geboren, lernte im Sommer 1994 Yves Lanois, 1972 in Natti, einem Vorort von Toronto, geboren, kennen. Sie hörten vom Mythos der Short Ones und gingen ihm nach. Im selben Jahr trafen sie die Mitglieder der Kurzhosengang und begannen, über sie zu schreiben. Beide Autoren leben zurückgezogen in einem Haus zweihundert Meilen von Toronto entfernt und sind inzwischen sehr menschenscheu.
Zoran Drvenkar wurde 1967 in Kroatien geboren und zog als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Berlin. Seit 1989 arbeitet er als freier Schriftsteller und lebt heute in der Nähe von Berlin in einer ehemaligen Kornmühle.
Ole Könnecke, 1961 in Göttingen geboren, verbrachte seine Kindheit in Schweden. Er hat zahlreiche eigene Texte und die anderer Autoren illustriert. Ole Könnecke lebt mit seiner Familie in Hamburg.
Javier Cercas wurde 1962 in Ibahernando in der spanischen Extremadura geboren. Er lebt als Schriftsteller, Publizist und Universitätsdozent in Gerona. Bisher veröffentlichte er einen Band Erzählungen und zwei Romane El móvil und El vientre de la ballena. Der große Durchbruch gelang ihm dann mit Soldaten von Salamis, für das er 2002 den "Premio Ciutat de Barcelona", sowie den “Primo Premio Salambó” erhielt.
Michael Chabon , geboren 1963 in Washington, D.C. , gehört zu den größten amerikanischen Autoren der Gegenwart. Sein Roman Die Wonderboys wurde erfolgreich verfilmt , und für Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier und Clay erhielt er den Pulitzer-Preis. Er lebt mit seiner Frau und vier Kindern in Berkeley , Kalifornien.
REBECCA CHACE arbeitet als Journalistin (The New York Times Magazine, The New York Times Book Review), Schauspielerin (mit Erfahrung als Trapezkünstlerin und Feuerspuckerin), Dozentin und Schriftstellerin. Abschied von Rock Harbor ist ihr dritter Roman. Sie lebt in New York City.
Rosa Chacel wurde am 3. Juli 1898 in Valladolid geboren.Seit 1937 war Rosa Chacel im Exil in Buenos Aires. Häufige Reisen nach Rio de Janeiro und New York. Erst 1974 kehrte Rosa Chacel endgültig nach Spanien zurück. 1978 wurde sie für ihr erzählerisches Werk mit dem „Premio Nacional de las Letras Españolas" ausgezeichnet, 1988 erhielt sie die Ehrenbürgerschaft ihrer Stadt Valladolid und 1990 den „Premio Castilla y León de las Letras". Kurz vor ihrem Tod am 27.Juli 1994 übereichte ihr König Juan Carlos im Krankenhaus die Goldmedaille der Schönen Künste.
Lynne Chapman studierte Textildesign an der Middlesex Polytechnic und arbeitete lange Zeit als freie Grafikerin. Nebenbei unterrichtete sie am Sheffield College. Vor einigen Jahren entschloss sie sich, ihre Leidenschaft für Kinderbücher zum Beruf zu machen.
Der Dichter und Schriftsteller Faustin Charles wurde 1944 in Trinidad geboren. Seit seiner Kindheit, die er an der karibischen Küste verbrachte, ist er fasziniert von der Natur und insbesondere den Tieren, denen er an Land und im Meer begegnet. Das sehr unfreundlicheKrokodil ist in England mit über 150 000 verkauften Exemplaren sehr erfolgreich, es erscheint als erstes seiner Bücher auf Deutsch. Charles lebt in London.
Daniil Charms, 1906 in St. Petersburg geboren und 1942 in Haft gestorben, ist einer der wichtigsten russischen Schriftsteller der Moderne. Er gehört zu den Mitbegründern der Künstlervereinigung »Oberiu« und wurde aufgrund seiner künstlerischen Haltung politisch verfolgt. Einzig das Schreiben von Kinderliteratur bot ihm eine Existenzgrundlage. Das Spiel mit Fantasie und Realität und der Hang zum Grotesken und Absurden, die Charms Werk auszeichnen, machten ihn in Russland für Generationen von Kindern zum Lieblingsautor.
Clifford Chase, geboren 1958 in Stamford, Connecticut, lebt heute in Brooklyn,New York. Winkie ist sein erster Roman. Chase besitzt einen Teddy, der ihm von seiner Mutter überlassen wurde, inzwischen mindestens achtzig Jahre alt ist und ziemlich zerlumpt.
Margaret Clark ist Schriftstellerin und Kinderbuch-Verlegerin. Sie hat u.a. schon verschiedene Nacherzählungen veröffentlicht, so z.B. Äsops Fabeln und die Märchen Hans Christian Andersens. Sie lebt in London.
Emma Chichester Clark, geboren 1955 in London, sudierte Illustration an der Chelsea School of Art und am Royal College. 1988 gewann sie für ihre erste Kinderbuchillustration den renommierten Mother Goose Award. Seitdem hat sie zahlreiche Kinderbücher geschrieben und illustriert, darunter die erfolgreiche Serie um das blaue Känguru. 2006 erschien von ihr bei Bloomsbury K & J das Bilderbuch Vincent und Krock.
Claire Clément hat schon als Achtjährige begonnen, Geschichten zu schreiben. Heute ist sie Redakteurin und lebt mit ihrer Familie auf einem Hausboot in der Nähe von Paris.
Jennifer Close, 32, wuchs in Chicago auf. Sie hat Kreatives Schreiben in New York studiert und für die VOGUE und den NEW YORKER geschrieben, später als Buchhändlerin in Washington D.C. gearbeitet. Auf dem Gebiet des Heiratens ist sie eine an Erfahrung kaum zu überbietende Expertin ganze zwölf Mal war sie in den letzten Jahren Brautjungfer, 2011 hat sie sich endlich selbst getraut. Mädchen in Weiß ist ihr erstes Buch.
Frank Close ist Professor für Physik, leitet die Abteilung für Theoretische Physik am berühmten Rutherford Appleton Laboratory in Großbritannien und forscht unter anderem am Europäischen Zentrum für Elementarteilchenphysik CERN bei Genf. Für seine großen Verdienste um die laienverständliche Vermittlung physikalischer Themen wurde er mit der Kelvin-Medaille ausgezeichnet.
E. FOLEY & B. COATES waren Musterschülerinnen und haben immer ihre Hausaufgaben gemacht. Nun arbeiten sie als Lektorinnen in London und korrigieren für Geld die Hausaufgaben anderer Leute.
James Lincoln Collier ist der Autor von über fünfzig Büchern für Kinder und Erwachsene, darunter seine beliebten Jazzbücher. Für My Brother Sam is Dead wurde er mit dem Newbery Honor Award ausgezeichnet. Zweimal war er in der engeren Auswahl für den National Book Award. James Lincoln Collier lebt in New York.
Ross Collins wurde 1972 in Glasgow geboren, wo er heute auch lebt. Er hat bereits zahlreiche Kinderbücher geschrieben und illustriert. Im Jahr 1994 wurde er mit dem Macmillan Children’s Book Prize ausgezeichnet.
Harry Collins ist Wissenschaftssoziologe an der Cardiff University (Center for the Study of Knowledge, Expertise and Science). Für seiner Werke erhielt er 1997 den J. D. Bernal Preis der Society of Social Studies of Science.
FLAVIA COMPANY, 1963 in Buenos Aires geboren, lebt seit ihrem zehnten Lebensjahr in Barcelona. Sie hat mehrere Romane veröffentlicht und ist Leiterin eines Kulturprogramms im katalanischen Fernsehen. Mit Die Insel der letzten Wahrheit erscheint erstmalig ein Buch von ihr auf Deutsch.
Domenico Conoscenti wurde 1959 in Palermo geboren. Er begann zu schreiben, nachdem er auf der Insel Favignana Strafgefangene in der italienischen Literatur unterrichtet hatte. Das Zimmer der roten Lichter ist sein erster Roman. Er arbeitet als Literaturdozent in Palermo.
Tim Cooke ist Autor und Lektor zahlreicher Sachbücher für Erwachsene und junge Leser zu historischen Themen. Seine Spezialgebiete sind das Mittelalter und die Geschichte Amerikas. Er lebt in London.
Eva Corino wurde 1972 in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte Philosophie, Germanistik und Romanistik in Tübingen. Ein Jahr verbrachte sie an der École Normale Supérieure in Paris. Corino lebt seit 1996 in Berlin. Seit 1997 ist sie Theaterkritikerin bei der Berliner Zeitung.
Christopher Corr wurde 1955 in London geboren. Er studierte Grafikdesign in Manchester und Illustration am Royal College of Art in London. 2002 erhielt er den renommierten AOI Silver Award. Er lebt und arbeitet als Künstler und Kinderbuchillustrator in England.
Anne Cottringer wurde in Niagara Falls, Kanada, geboren. Nach dem Studium ging sie nach London, wo sie als Regisseurin und Kamerafrau beim Fernsehen arbeitete. Seit der Geburt ihres ersten Sohnes schreibt sie Kinder- und Jugendbücher. Sie lebt mit ihrer Familie in Hereford, England.
Jacques Couvillon wuchs als jüngstes von acht Geschwistern in Cow Island, Louisiana, auf. In der Highschool war er Mitglied der Future Farmers of America, wo er und seine Freunde Pflanzen-, Hühner- und andere Wettbewerbe veranstalteten. Jacques Couvillon hat in New York gelebt, in der Schweiz und in Louisiana. Chicken Dance ist sein erster Roman.
Douglas Cowie wurde 1977 in Elmhurst, Illinois, geboren. Nach einiger Zeit in Berlin unterrichtet er nun Creative Writing in London. Owen Noone ist sein erster Roman.
Petra Cramsie hat Philosophie studiert und arbeitete u. a. für das britische Fernsehen, als Verlagslektorin und als Autorin von Kreuzworträtseln. Sie lebt mit ihrer Familie in Herefordshire, England.
Niall Edworthy ist der Autor von zwanzig populären Sachbüchern zu einer Vielzahl verschiedener Themen darunter Weihnachten, Militärgeschichte, Fußball, Ornithologie und Gärtnerei. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in West Sussex, England.
MILTON CRAWFORD ist Journalist, Amateurkoch, Dichter, Reisender und vor allem gefeierter Trinker, was ihn zu einem Experten in Sachen Kater macht. Von ihm stammt der Spruch: »Ein Kater ist wie eine Kreuzigung er bietet auch Normalsterblichen die Chance einer Wiederauferstehung. Und das nicht nur an Ostern.« Wenn er nicht betrunken ist, liest, schreibt, kocht, reist und schwimmt er. Er hat eine Katze (weiblich) und lebt einen Teil des Jahres in London, weil er glaubt, das sei »gut für seine Karriere«. Seine anderen Bücher schreibt er allerdings unter einem etwas nüchtereren Namen.
Alonso Cueto wurde 1954 in Lima, Peru, geboren. 1983 debütierte er mit dem Erzählband La batalla del pasado, den die Kritik als eines der bedeutendsten Bücher der modernen peruanischen Literatur feierte. Seitdem wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Premio Wiracocha (1985), dem Anna-Seghers-Preis (2000) und einem Stipendium der Guggenheim Foundation (2002). Für Die blaue Stunde erhielt er 2005 den renommierten spanischen Premio Herralde. Mit Das Flüstern der Walfrau wurde er 2007 Finalist des erstmalig vergebenen Premio Iberoamericano Planeta-Casa de América de Narrativa. Alonso Cueto zählt zu den wichtigsten Autoren der Gegenwartsliteratur Lateinamerikas.
Jörg Albrecht geboren 1981 in Bonn, aufgewachsen im Ruhrgebiet, lebt in Berlin, produziert Prosa, Hörspiel, Theater, zuletzt erschienen die Romane Drei Herzen (2006) und Sternstaub, Goldfunk, Silberstreif (2008, beide im Wallstein Verlag); als Teil des Theaterkollektivs copy & waste geht er Verbindungen von Macht- und Raumproduktion nach, in Berlin und anderswo; www.fotofixautomat.de
Luise Boege geboren 1985 in Würzburg, 2004 bis 2010 Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Erster Preis beim Wettbewerb des Leipziger Hörspielsommers 2005, Preisträgerin beim open mike 2006.
Paul Brodowsky geboren 1980 in Kiel, lebt in Freiburg. Mitbegründer und bis 2005 Mitherausgeber der Literaturzeitschrift BELLA triste sowie Initiator des Literaturfestivals PROSANOVA; 2002 erschien sein Debütband Milch Holz Katzen mit Prosaminiaturen, 2007 der Erzählband Die blinde Fotografin. Schreibt neben Prosa auch Hörspiele und Theaterstücke, zuletzt Lüg mir in mein Gesicht (UA Theater Freiburg)
Daniela Dröscher geboren 1977 in München, aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, lebt in Berlin, schreibt Prosa, Essays und Theaterstücke. 2008 Teilnahme am Klagenfurter Literaturkurs und Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa des LCB; 2009 Auszeichnung mit dem Martha-Saalfeld-Förderpreis sowie dem Anna-Seghers-Preis. Veröffentlichungen: Die Lichter des George Psalmanazar (2009), im Herbst 2010 folgt der Erzählband Gloria, beides Berlin Verlag.
Rabea Edel geboren 1982, lebt und arbeitet nach dem Studium der Italianistik in Berlin und Siena (Italien) als freie Autorin in Berlin. Ihr Debüt Das Wasser, in dem wir schlafen (Roman) erschien im Frühjahr 2006 im Luchterhand-Literaturverlag (btb-Taschenbuch 2008) und wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. nach Vorschlag von Hertha Müller mit dem Kunstpreis Berlin-Brandenburg 2006 und dem Nicolas-Born-Förderpreis 2007. Ihr zweiter Roman erscheint im Frühjahr 2011 im Luchterhand-Literaturverlag.
Anne-Kathrin Heier wuchs in Schleswig-Holstein und im Kanton Glarus auf und fühlte sich zuletzt in Berlin und in Brooklyn zuhause. Sie ist freie Autorin und Lektorin, und sie las Cormac McCarthy und Dylan Thomas zu der Zeit, als die Erzählung entstand.
Finn-Ole Heinrich geboren 1982, aufgewachsen in Cuxhaven, Filmstudium in Hannover, Stadtschreiber in Erfurt, lebt jetzt als freier Autor und Filmemacher in Hamburg. Bücher: die taschen voll wasser (Erzählungen), Räuberhände (Roman), Gestern war auch schon ein Tag (Erzählungen), Hörbuch: Auf meine Kappe (alles erschienen im mairisch Verlag). www.finnoleheinrich.de
Susanne Heinrich geboren 1985 in Leipzig. Einjähriges Intermezzo am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Teilnahme am Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis 2005, Aufenthaltsstipendium am Literarischen Colloquium Berlin 2008 und an der Villa Aurora L.A. 2010. Bei Dumont erschienen: In den Farben der Nacht (Erzählungen, 2005), Die Andere (Roman, 2007) und So, jetzt sind wir alle mal glücklich (Roman, 2009). Heinrich lebt und arbeitet als freie Schriftstellerin und Sängerin der Band watching me fall in Berlin. www.susanneheinrich.com www.myspace.com/watchingmefallmusic
Florian Kessler wurde 1981 in Heidelberg geboren. Studium Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. Mitbegründer und bis 2005 Mitherausgeber der Literaturzeitschrift BELLA triste. Florian Kessler veröffentlichte Prosa in Zeitschriften und Anthologien.
Thomas Klupp wurde 1977 in Erlangen geboren. Er war Mitherausgeber der Literaturzeitschrift BELLA triste und arbeitet am Literaturinstitut der Universität Hildesheim. Sein Debütroman Paradiso erschien 2009 im Berlin Verlag und wurde zuletzt mit dem Nicolas-Born-Förderpreis ausgzeichnet.
Christiane Neudecker geboren 1974, wuchs in Nürnberg auf und studierte Theaterregie an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Sie arbeitet heute als freie Regisseurin und Schriftstellerin in Berlin. 2005 erschien im Luchterhand Literaturverlag ihr Erzähldebüt In der Stille ein Klang, 2008 ihr erster Roman Nirgendwo sonst, für den sie den August-Graf-von-Platen-Förderpreis und den Förderpreis für Kunst und Wissenschaft der Stadt Nürnberg erhielt. 2010 folgte Das siamesische Klavier.
Thomas Pletzinger geboren 1975 in Münster, wuchs im Ruhrgebiet auf. Er lebt in Berlin, arbeitet als Autor und Übersetzer im Literaturatelier adler & söhne. 2009 war er „Writer-in-Residence“ an der New York University, 2010 am Grinnell College Iowa. Sein Roman Bestattung eines Hundes wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Uwe-Johnson-Förderpreis 2009. www.thomaspletzinger.de
Leif Randt geboren 1983 in Frankfurt am Main, schreibt Prosa und Drehbuch. Er studierte in Gießen, London und Hildesheim, war Finalist beim OpenMike und beim Plopp!-Hörspiel-Award. Mit der Erzählung Spätsommer 2010 wurde er „KuturSPIEGEL-Nachwuchsautor 2009“. Sein Roman Leuchtspielhaus (BvT) ist für den Debütpreis der LitCologne nominiert. Er wohnt in Berlin und Maintal-Ost.
Hanno Raichle geboren 1978, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus. Diverse Veröffentlichungen auf Bühnen, in Anthologien, Literaturzeitschriften, Hörfunk und im Internet. Er arbeitet als Drehbuchautor, Lektor, Autor und Stoffentwickler bei Script House und lebt derzeit in Berlin. www.hannoraichle.de
Janna Steenfatt wurde 1982 in Hamburg geboren. Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, Gastsemester an der Universität der Künste Berlin und an der Universiteit van Amsterdam. 2005 Publikumspreis des Hattinger Förderpreises; 2007 Stipendium des Klagenfurter Literaturkurses; 2009 Aufenthaltstipendium im Künstlerdorf Schöppingen; 2010 Aufenthaltstipendium auf Schloss Wiepersdorf. Lebt in Leipzig.
Gerhild Steinbuch 1983 in Mödling (Österreich) geboren, studierte Szenisches Schreiben in Graz. Sie wurde für ihre dramatischen Arbeiten und ihre Prosa mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. In der Saison 2008/2009 war Gerhild Steinbuch Hausautorin des Schauspielhauses Wien. Für die Arbeit an ihrem ersten Roman Berge und Täler mit Männern und Frauen erhielt sie das Staatsstipendium 2009/2010 des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.
Sophie Dahl arbeitet seit Jahren als internationales Model. Ihr erstes Buch Der Mann mit den tanzenden Augen erschien 2003 auf Deutsch. Sie lebt in England.
Anna Dale wurde 1971 geboren und wuchs in Suffolk, Hampshire und Essex auf. Sie studierte Geschichte an der Kent University. Inzwischen lebt sie in Southhampton, wo sie halbtags als Buchhändlerin arbeitet. Hexengeflüster ist ihr erstes Buch.
William Dalrymple, 1965 in Schottland geboren, lebt seit über zwanzig Jahren in Indien. Bereits mit 22 Jahren zog es ihn nach Asien, auf dieser Reise entstand sein erstes gefeiertes Buch In Xanadu. Seitdem gilt er als einer der besten englischsprachigen Reiseschriftsteller und erhielt für seine Bücher alle erdenklichen Preise, u. a. 2006 den britischen Duff Cooper Prize und 2007 den indischen Crossword Book Award. Er schreibt regelmäßig Beiträge für den New Yorker, den New Statesman und den Guardian. Mit seiner Frau und drei Kindern lebt er auf einer Farm in der Nähe von Neu-Delhi. 2009 rief er das Jaipur Literature Festival ins Leben, das schon heute als herausragendes Treffen für hochrangige internationale Autoren gilt. www.williamdalrymple.uk.com
Dietmar Dath lebt in Freiburg/ Breisgau und Frankfurt am Main, ist Wissenschaftsjournalist und schreibt für so unterschiedliche Publikationen wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Spex.
Janina David (* 1930 in Polen) ist eine polnisch-britische Schriftstellerin. Die polnische Jüdin Janina David verlor ihre Eltern während der NS-Herrschaft und verließ Polen nach ihrer Errettung aus dem Ghetto im Jahr 1946. Sie lebte zunächst in Paris, emigrierte dann nach Australien, wo sie ein Stipendium für das Studium der Künste und Sozialwissenschaft an der Universität Melbourne bekam. 1958 kehrte sie nach Frankreich zurück und lebt heute in London.
Andrew Davidson wurde 1969 in Pinawa, Kanada, geboren. Nach seinem Literaturstudium an der University of British Columbia lebte er mehrere Jahre in Japan und konzipierte Englischkurse für japanische Internetseiten. Sein Debütroman Gargoyle wurde bereits vor Erscheinen in 26 Länder verkauft und stieg sofort in die New-York-Times-Bestsellerliste ein.
Jerry della Femina, geboren 1936 in Brooklyn, ist einer der legendärsten Werber Amerikas. Er ist immer noch im Business und arbeitet heute als Berater der Kultserie Mad Men. Sein Buch war schon in den Siebzigern ein Weltbestseller und wird derzeit in mehreren Ländern neu aufgelegt.
Frances de Pontes Peebles stammt aus Pernambuco, Brasilien, und lebt
heute in Chicago. Sie studierte an der University of Texas, Austin und
beim Iowa Writers’ Workshop. Sie hat zahlreiche Kurzgeschichten
veröffentlicht. Die Schneiderin von Pernambuco ist ihr erster Roman.
Tatiana de Rosnay wuchs in Paris und Boston auf und verbrachte einige Jahre in England. Seit 1984 lebt sie wieder in Paris. Sie ist die Autorin des Weltbestsellers Sarahs Schlüssel (Bloomsbury Berlin 2007, Bvt 2008, Bloomsbury K & J Tb 2008), der unter der Regie von Gilles Paquet-Brenner verfilmt wurde. 2009 erschien der Roman Bumerang (Bloomsbury Berlin) und Das Geheimnis der Wände (BvT).
Jerry della Femina, geboren 1936 in Brooklyn, ist einer der legendärsten Werber Amerikas. Er ist immer noch im Business und arbeitet heute als Berater der Kultserie Mad Men. Sein Buch war schon in den Siebzigern ein Weltbestseller und wird derzeit in mehreren Ländern neu aufgelegt.
Xavier Deneux lebt und arbeitet in Paris. Er studierte Grafik an der Académie des Beaux Arts in Paris und ist spezialisiert auf Bücher für die ganz Kleinen.
Kiran Desai, Tochter der Schriftstellerin Anita Desai, wurde 1971 geboren. Sie studierte an der Columbia University und lebt heute abwechselnd in Indien, England und den USA. Ihr erster Roman erschien in Deutschland 1998 unter dem Titel Der Guru im Guavenbaum.
Patrick Desbois ist katholischer Priester und Beauftragter der französischen Bischofskonferenz und des Erzbischofs von Paris für den Dialog mit dem Judentum. Er ist Berater des Vatikans und Vorsitzender des Vereins Yahad-In-Unum, der von Kardinal Jean-Marie Lustiger und Israel Singer vom World Jewish Congress zur katholisch-jüdischen Verständigung gegründet wurde. Seit 2002 bereist er die Ukraine und erforscht die Geschichte der Massenerschießungen von Juden durch deutsche Besatzungstruppen während des Zweiten Weltkriegs. Patrick Desbois lebt in Paris. Er ist Gründer der Organisation "Yahad - In Unum" (yahadinunum.org), um Spuren des Massenmordes an den Juden der Ukraine zu suchen.
Virginie Despentes, 1969 in Nancy geboren, arbeitete in Massagesalons und Peepshows, betrieb einen Plattenladen und trat als Rapsängerin auf, bevor sie zu schreiben begann. Ihr 1993 veröffentlichter Roman Baise-moi Fick mich machte sie auf Anhieb berühmt. Weitere Romane auf Deutsch: Die Unberührte (1999), Pauline und Claudine (2001), Teen Spirit (2003).
1978 in Furth im Wald geboren, studierte an der Filmakademie in Ludwigsburg Drehbuch. Sie erhielt diverse Stipendien und Preise für ihr literarisches Schaffen. „Vom Atmen unter Wasser“ ist Dickreiters erster Roman. Ihr gleichnamiges Drehbuch wurde 2008 mit Andrea Sawatzki, Adrian Topol und Thorsten Merten verfilmt. Lisa-Marie Dickreiter lebt in Berlin.
Annabel Dillig, Jahrgang 1981, besuchte die Deutsche Journalistenschule in München und studierte zeitgleich Journalistik in München und Paris. Sie schreibt unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, jetzt.de und NEON.
Dirk von Gehlen, Jahrgang 1975, ist Redaktionsleiter von jetzt.de, dem Online-Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung. Jetzt.de versammelt eine Community von über 100 000 Nutzern und wurde 2006 mit dem renommierten Grimme- Online-Award ausgezeichnet.
Die mit zahlreichen Preisen, z.B. dem American Book Award und dem PEN Oakland Award, ausgezeichnete Schriftstellerin und Dichterin Chitra Banerjee Divakaruni wurde 1957 in Indien geboren. Sie studierte Englische Literatur in Dayton, Ohio, und promovierte in Berkeley. Ihr literarisches Werk, darunter die Romane Die Hüterin der Gewürze und Der Duft der Mangoblüten, wurde in elf Sprachen übersetzt. Zurzeit unterrichtet Chitra Banerjee Divakaruni im Rahmen des renommierten Creative Writing Programms der University of Houston. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Houston.
Franz Dobler, geboren 1959, hat u. a. die Johnny Cash-Biografie The Beast in Me geschrieben, Hörspiele und Radio-Features verfasst und etliche CD-Compilations herausgegeben, zuletzt On the Road Again Mama. Er spielt so gut Tischtennis wie Manfred Coen, legt oft als DJ auf und bezeichnet sich als »letzten gottverdammten Punkrocker« seiner Generation.
TISHANI DOSHI ist Tänzerin, Journalistin und Autorin. Für ihre Lyrik wurde sie mehrfach ausgezeichnet. DIE GLÜCKSUCHER ist ihr erster Roman. Tishani Doshi lebt im indischen Chennai.
Paul Dowswell arbeitete als Forscher und Kindersachbuch-Lektor, bevor er sich als freier Autor von Sachbüchern selbstständig machte. Er hat bereits über 50 Bücher veröffentlicht und war zweimal für den Blue Peter Award nominiert. Powder Monkey ist sein erster Roman. heute lebt Paul Dowswell mit seiner Familie in Wolverhampton.
Daniela Dröscher, geboren 1977 in München, studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie in Trier und London und promovierte an der Universität in Potsdam zur Poetologie Yoko Tawadas. Sie schreibt Prosa, Theaterstücke, Essays, erhielt 2005 den Essaypreis der Jungen Akademie Berlin sowie den Schiller-Essay-Preis der Stadt Weimar. 2008 nahm sie als Stipendiatin an der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin teil.
Zoran Drvenkar wurde 1967 in Kroatien geboren und zog als Dreijähriger
mit seinen Eltern nach Berlin. Seit 1989 arbeitet er als freier
Schriftsteller und lebt heute in der Nähe von Berlin in einer Kornmühle.
Zoran Drvenkar wurde 1967 in Kroatien geboren und zog als Dreijähriger
mit seinen Eltern nach Berlin. Seit 1989 arbeitet er als freier
Schriftsteller und lebt heute in der Nähe von Berlin in einer Kornmühle.
Zoran Drvenkar wurde 1967 in Kroatien geboren und zog als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Berlin. Seit 1989 arbeitet er als freier Schriftsteller. Zoran Drvenkar hat für sein Werk zahlreiche Auszeichnungen erhalten und lebt heute in der Nähe von Berlin in einer Kornmühle.
Martin Baltscheit, geboren 1965, studierte Kommunikationsdesign an der Folkwangschule Essen. Im Anschluss daran war er tätig als Comiczeichner, Illustrator, Kinderbuch-, Prosa-, Hörspiel und Theaterautor. Auch als Sprecher für Kinder- und Jugendliteratur ist er vielen Lesern ein Begriff (Ritter Rost / Spiderwick Geheimnisse / Major Dux). Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Martin Baltscheit lebt in Düsseldorf.
Über Natan Dubowizki ist wenig mehr bekannt, als dass er Kolumnist des Lifestyle-Magazins Russki pioner ist. Zwar rätselte die russische und internationale Presse monatelang über die Autorschaft seines Aufsehen erregenden Romans Nahe Null, doch wünscht sich der Autor eigentlich nicht, dass die Menschen über seine Identität spekulieren. Vielmehr hofft er, dass der Roman als künstlerische und literarische Kostbarkeit für sich selbst steht.
Bibi Dumon Tak, 1964 in Rotterdam geboren, studierte niederländische Literatur an der Universität Utrecht. In ihrer Begeisterung für Tiere hat Bibi Dumon Tak bereits 2001 das Jugendsachbuch Het koeienboek (Das Kuhbuch) verfasst. Es wurde mit dem Silver Slate Pencil ausgezeichnet. Kuckuck, Krake und Kakerlake, das 2008 bei Bloomsbury Berlin erschien, war 2010 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.
Patricia Duncker, geboren 1951, ist die Autorin von fünf Romanen, zwei Sammlungen von Kurzgeschichten und zahlreichen Essays. Sie lehrt Literaturwissenschaften an der University of Manchester. Im Berlin Verlag erschienen bisher ihre Romane Die Germanistin (1997), James Miranda Barry (1999; BvT 2002), Der tödliche Zwischenraum (2003; BvT 2004), Miss Webster und Chérif (2006; BvT 2007) und die Sieben Geschichten von Sex und Tod (2005; BvT 2006).
Heather Dyer wuchs in Wales und Kanada auf. Nach ihrem Studium in Wales arbeitete sie als Kirschenpflückerin, Englischlehrerin und in verschiedenen Hotels. Nixen in Zimmer 11 ist ihr erstes Buch.
Sarah Dyer ist Autorin und Illustratorin von Bilderbüchern (Fünf kleine Teufel) und unterrichtet Illustration an der Kingston University. Sie lebt in London.
Cindy Dyson wuchs in Alaska auf. Als Jugendliche jobbte sie in Kneipen und in der Fischereiindustrie. Sie schrieb mehrere Sachbücher für Jugendliche. Dies ist ihr erster Roman. Sie lebt in Glacier Park, Montana.
David Eagleman ist Neurowissenschaftler am Baylor College of Medicine in Houston und dort Direktor des Zentrums für Synästhesie. Er studierte Britische und Amerikanische Literatur, bevor er seinen Doktor im Bereich der Neurowissenschaften machte. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Erforschung des menschlichen Wahrnehmungsvermögens, zum Beispiel des Zeitlupeneffekts in beängstigenden Situationen. Nachts schreibt er Prosa.
Jürgen Ebertowski, geboren 1949 in Berlin. Studium der Japanologie und
Sinologie, Aikidolehrer, Autor zahlreicher Romane und Krimis. Er lebt
in Berlin.
Wolfram Eilenberger, geb. 1972, ist Philosophischer Korrespondent des Monatsmagazins Cicero und langjähriger Kolumnist des Berliner Tagesspiegels. Er ist Autor zahlreicher philosophischer Bücher, u. a. Lob des Tores (BvT, 2006) und Wie Wittgenstein das Rechnen verlernte (2004). Wolfram Eilenberger lebt mit seiner Familie in Toronto.
Bernice Eisenstein wurde 1949 in Toronto geboren. Sie ist Künstlerin.
Ihre Zeichnungen und Illustrationen erschienen in zahlreichen
kanadischen Zeitungen und Zeitschriften. Außerdem arbeitete sie als
freie Lektorin. Mit ihrem Mann und zwei Kindern lebt sie in Toronto.
Lise Eliot ist Neurobiologin und hat in den führenden Fachzeitschriften zahlreiche Beiträge zur frühen Gehirnentwicklung beim Menschen veröffentlicht. Sie lehrt an der Chicago Medical School und lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in der Nähe von Chicago.
Lucy Ellmann wurde 1956 in Chicago geboren. Auf Deutsch erschienen ihre Romane Götterspeise, Verschiedene Grade der Hoffnungslosigkeit sowie Mann oder Mango. Ihre Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Guardian Fiction Prize sowie dem Prize for Comic Writing 2003. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Todd McEwan, in Schottland.
Mathias Énard, geboren 1972 in Niort (Westfrankreich), lebt, nach längeren Aufenthalten im Nahen Osten, in Barcelona, wo er Arabisch lehrt. Daneben war er Redakteur der französischen Dreimonats-Zeitschrift für Literatur und Philosophie Inculte. Für seinen Roman Zone (dt. Berlin Verlag 2010) wurde ihm der deutschfranzösische Candide-Preis 2008 verliehen, sein neuer Roman war für die Shortlist des Prix Goncourt 2010 nominiert und erhielt den Prix Goncourt des Lycéens 2010.
Adolf Endler, geboren 1930 in Düsseldorf, siedelte 1955 in die DDR über. Nach dem Studium am Literaturinstitut in Leipzig
veröffentlichte er Gedichte, Essays und Prosa. Endler war vor allem
als »Vater der oppositionellen Literaturszene« am Prenzlauer Berg im
Ostteil Berlins bekanntgeworden. 1976 gehörte er zu den Unterzeichnern
der Protestresolution gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann.
Nach
1989 wurde er in den 90er Jahren mit dem Erinnerungsband »Tarzan am
Prenzlauer Berg« auch im Westen Deutschlands einem größeren Publikum
bekannt. Endler wurde mit wichtigen Literaturpreisen geehrt, darunter
dem Brüder-Grimm-Preis und dem Peter-Huchel-Preis.
Am 2. August 2009 ist Adolf Endler nach langer Krankheit in Berlin gestorben.
David Ensikat wurde 1968 in Berlin geboren, hat Geschichte und Publizistik studiert und arbeitet als Redakteur beim Berliner Tagesspiegel. Für die Nachrufseite ist er seit dem Jahr 2000 verantwortlich.
Stephan Enter, geboren 1968, hat in den Niederlanden bereits den Erzählband Winterhanden und den Roman Lichtjaren veröffentlicht. Die Bücher wurden von der Kritik begeistert aufgenommen und für den Gerard-Walschap- und den Libris-Literaturpreis nominiert. Stephan Enter gilt als eine der wichtigsten Stimmen der jüngeren niederländischen Literatur. Spiel ist sein erster Roman auf Deutsch.
Theodor Eschenburg wurde 1904 in Kiel geboren, studierte Nationalökonomie, war Geschäftsführer von Industrieverbänden, 1947 Stellvertreter des Innenministers von Württemberg-Hohenzollern, 1951 Staatsrat und Professor für Politikwissenschaft. Er starb 1999 in Tübingen.
Péter Esterházy wurde 1950 in Budapest in einer Familie geboren, die zu den ältesten der ungarischen Aristokratie gehört. 1951 wurde die Familie von den Kommunisten enteignet und als Volksfeind in ein abgelegenes Dorf verbannt. 1957 durfte sie wieder nach Budapest zurückkehren. Péter Esterházy machte auf einem Piaristengymnasium sein Abitur, 1969 1974 studierte er Mathematik an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Budapest, 1974 - 1978 arbeitete er an einem Institut für Datenverarbeitung. Seit 1978 lebt er als freiberuflicher Schriftsteller. Als Stipendiat des DAAD-Künsterlerprogramms verbrachte Péter Esterházy 1980 längere Zeit in West-Berlin, 1996/97 war er Fellow im Wissenschaftskolleg Berlin. Er ist u.a. Mitglied in der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Er lebt mit seiner Familie in Budapest.
Bereits seine erste Veröffentlichung von 1976, Fancsikó und Pinta. Geschichten auf ein Stück Schnur gefädelt, war eine deutliche Wende gegen die Tradition des herrschenden sozialistischen Realismus. 1979 erschien der sogenannte »Produktionsroman« (deutsche Übersetzung in Vorbereitung), eine Variation auf das Esterházy’sche Werkprojekt des Familienromans.
1986 folgte die Einführung in die schöne Literatur, die als ein Wendepunkt in der ungarischen Literatur bezeichnet wurde. Einzelne Romane daraus, Kleine ungarische Pornographie, Fuhrleute, Hilfsverben des Herzens oder Wer haftet für die Sicherheit der Lady?, erschienen separat in den 80er Jahren auf Deutsch. Die 890 Seiten umfassende deutsche Ausgabe erschien im Frühjahr 2006 im Berlin Verlag. Sie integriert insgesamt 21 selbstständige Prosateile, darunter die vier genannten Romane, in einem Gesamtkunstwerk aus textlichen und visuellen Verflechtungen.
Sein 2000 in Ungarn erschienener Roman Harmonia Cælestis über die Geschichte der Familie Esterházy wurde als sein Opus magnum gefeiert. 2002 erschien eine Verbesserte Ausgabe dieses großen Romans, der erschütternde Bericht über die Entdeckung der Spitzeltätigkeit seines Vaters, dem er mit Harmonia Cælestis ein literarisches Denkmal errichtet hatte.
Für die beiden letztgenannten Romane wurde ihm 2004 der »Friedenspreis des Deutschen Buchhandels« verliehen. In der Begründung des Stiftungsrats heißt es: »Mit Péter Esterházy ehrt der Börsenverein einen Schriftsteller, der als eine weithin vernehmbare Stimme der Nachgeborenen die Zerstörung des Menschen durch Terror und Gewalt und seine Wiederauferstehung in Trauer und Ironie gestaletet. In Harmonia Cælestis und der zugehörigen Verbesserten Ausgabe hat er die Last der Wahrheit auf sich genommen, die Verstrickungen und die prototypische Schuld der Menschen des geschichtsmächtigen alten Kontinents in gedächtnisfähige Bilder und Gestalten verwandelt. Sein Mut zum offenen Bekenntnis und zur poetisch-heiteren Breschreibung der Tragödie setzt der europäischen Depression einen Kontrapunkt. So hat der Jüngste der »Joyceianer« nicht nur seine Heimat (Ungarn) in der Mitte Europas, sondern Europa in der Mitte der Literatur neu situiert.«
Gerhard Falkner, geboren 1951, gehört inzwischen unbestritten zu den bedeutenden Dichtern der Gegenwart. Er veröffentlichte die Gedichtbände wemut (1989), X-te Person Einzahl (1996), Endogene Gedichte (2000) und zuletzt Gegensprechstadt ground zero (2005). Daneben ist er Herausgeber von Anthologien wie AmLit. Neue Literatur aus den USA (1992) und Budapester Szenen. Jüngste Lyrik aus Ungarn (1999). Sein literarisches Werk wurde 1987 mit dem »Bayerischen Staatsförderpreis« und 2004 mit dem »Schillerpreis« ausgezeichnet. 2008 erschien im Berlin Verlag Bruno. Für diese Novelle sowie für sein lyrisches Gesamtwerk erhielt Gerhard Falkner im gleichen Jahr den vom Deutschen Literaturfonds vergebenen Kranichsteiner Literaturpreis. Im Jahr 2009 nahm Falkner den Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik entgegen. Die Jury würdigte seinen Band Hölderlin Reparatur als »herausragende Neuerscheinung des Jahres 2008«. Der Autor lebt in Berlin und Bayern.
Brenda A. Ferber wurde 1967 geboren. Sie studierte an der University of Michigan und veröffentlichte Kurzgeschichten, bevor 2006 ihr Debüt roman Julia’s Kitchen erschien. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Sydney Taylor Manuscript Award.
Orlando Figes lehrt Geschichte am Birkbeck College in London. Über sein preisgekröntes Standardwerk Die Tragödie eines Volkes (1998; Neuausgabe 2008) schrieb der große Historiker Eric Hobsbawm, es werde „mehr zum Verständnis der russischen Revolution beitragen als irgendein anderes Buch, das ich kenne“. Seine Bücher Nataschas Tanz. Eine Kulturgeschichte Russlands (2003; Neuausgabe 2011) und Die Flüsterer. Leben in Stalins Russland (2008) wurden von der Kritik ebenfalls begeistert aufgenommen.
Thomas Fischermann, geboren 1969, ist Volkswirt und Korrespondent der Wochenzeitung Die Zeit in New York. Er setzt sich seit Jahren mit Fragen der wirtschaftlichen Globalisierung und der neuen Informationsökonomie auseinander.
Richard Flanagan wurde mit Goulds Buch der Fische berühmt. Tod auf dem Fluss ist sein erster Roman und machte ihn mit einem Schlag zu einem der bekanntesten und anerkannt besten Schriftsteller Australiens. 1961 geboren, wuchs er in Tasmanien auf, studierte dann als Rhodes Scholar in Oxford. Heute lebt er mit seiner Frau und drei Töchtern in Tasmanien.
Torbjörn Flygt wurde 1964 geboren. Für seinen Roman Underdog bekam er 2001 den schwedischen Augustpris. In Schweden liegen vier weitere Romane von ihm vor. Verflixt und Zug fährt weg! ist sein erstes Kinderbuch. Torbjörn Flygt lebt in Malmö.
Jamie Ford wuchs in der Nähe von Seattles Chinatown auf. Seine chinesischen Verwandten nannten ihn »Ji Mai«, was bald zu »Jamie« wurde. Er ist Absolvent der Squaw Valley Community of Writers. Jamie Ford lebt in Montana, USA. Keiko ist sein erster Roman.
Richard Ford wurde 1944 in Jackson, Mississippi, geboren und lebt heute in Maine. Nach dem Literaturstudium und diversen Jobs u.a. als Sportreporter, gelang ihm mit seinem gleichnamigen Roman 1986 der Durchbruch. 1996 erhielt Ford sowohl den Pulitzer Preis als auch den PEN/Faulkner Award für Unabhängigkeitstag.
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Aminatta Forna lebt in Sierra Leone und London. Ihre Kindheitserinnerungen Tanz mit dem Teufel wurden für den »Samuel Johnson Prize 2003« nominiert. Abies Steine ist ihr Romandebüt, für das sie im Oktober 2008 mit dem »LiBeraturpreis« ausgezeichnet wurde.
Paula Fox wurde 1923 in New York geboren, wo sie heute noch lebt. Sie veröffentlichte zahlreiche Kinderbücher, für die sie 1978 mit dem Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet wurde. Ihr erst nach dreißig Jahren in Deutschland veröffentlichter Roman Was am Ende bleibt wurde zum internationalen Bestseller.
Mario Frank wurde 1958 in Rostock geboren und wuchs in der Schweiz auf. Er studierte Rechtswissenschaften in Regensburg und Freiburg im Breisgau und ist heute Geschäftsführer der Sächsischen Zeitung und der Morgenpost in Dresden.
Vivian French war erst Schauspielerin, dann Geschichtenerzählerin - und schließlich wurde sie Kinderbuchautorin. Mittlerweile hat sie über 200 Kinderbücher veröffentlicht. Sie hat vier erwachsene Töchter und lebt in Edinburgh.
Esther Freud wurde 1963 in London geboren. Sie ist die Tochter des Künstlers Lucian Freud und die Urenkelin von Sigmund Freud. 1991 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, Marrakesch, der mit Kate Winslet verfilmt wurde. Seither sind von Esther Freud zahlreiche Romane erschienen, die in über 15 Sprachen übersetzt wurden.
Nell Freudenberger studierte an der Harvard Univerität und arbeitete u.a. für den New Yorker, die Paris Review und als Englischlehrerin in Indien und Thailand. Lucky Girls ist ihr erstes Buch.
Henry Friedlander wurde 1930 in Berlin geboren. Er war als Junge selbst Inhaftierter verschiedener Konzentrationslager, u.a. Auschwitz, wo seine Mutter 1944 umgebracht wurde. Seit 1947 lebt er in den USA. Er gehört zu den herausragenden Wissenschaftlern über den Holocaust und lehrt derzeit Geschichte am Brooklyn College der City University of New York.
Gayle Friesen wurde 1960 in Chilliwack, Britisch Columbia, geboren.
Bisher hat sie vier Kinderbücher veröffentlicht und wurde mehrfach mit
Preisen ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern
in Kanada.
Roman Frister wurde 1928 in Bielsko/Bielitz (Polen) geboren. Er überlebte Konzentrationslager und Todesmärsche. Nach Kriegsende arbeitete er bis zu seiner Verhaftung durch die kommunistischen Behörden als Journalist in Polen. 1957 emigrierte er nach Israel. Seine Autobiografie Die Mütze oder der Preis des Lebens hat auf Grund ihrer schonungslosen Offenheit großes Aufsehen erregt.
Anna Katharina Fröhlich, 1971 in Bad Hersfeld geboren und aufgewachsen in Frankfurt sowie München, lebt am Gardasee. 2004 erschien ihr Debütroman Wilde Orangen.
Charlotte Fröhlich besucht zurzeit die St. Angela Schule in Königstein. Ihr Vater Gert Scobel ist der Autor verschiedener TV-Dokumentationen und Anchorman der TV-Kultur- Magazine Kulturzeit und delta in 3sat. Für seine journalistische Arbeit hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten.
Eckhard Fuhr studierte Geschichte und Soziologie in Freiburg. Er trat 1986 in die Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein, arbeitete dort als Ressortleiter Innenpolitik und ging anschliessend nach Berlin. Im Juli 2000 übernahm er die Leitung des Feuilletons der Tageszeitung Die Welt.
Jill Fullerton-Smith arbeitet seit über zehn Jahren für die BBC, wo sie Beiträge für diverse Wissenschaftssendungen, unter anderem Horizon, produziert hat. Sie lebt in Glasgow und London.
Neal Gabler wurde in Chicago geboren. Der renommierte Kulturjournalist und Sozialhistoriker schreibt regelmäßig für die New York Times und die Los Angeles Times. Sein Buch “Das Leben ein Film. Die Eroberung der Wirklichkeit durch das Entertainment” erschien 1999 im Berlin Verlag. Für sein jüngstes Werk “Ein eigenes Reich. Wie jüdische Emigranten Hollywood erfanden” wurde er u. a. mit dem Los Angeles Book Prize for History ausgezeichnet. Neal Gabler lebt mit seiner Familie in Amagansett, New York.
Christian Gailly wurde 1943 geboren. Er war Jazzsaxofonist, dann Psychoanalytiker und lebt heute als Autor in Paris. Ein Abend im Club wurde vom Magazin lire zum besten französischen Roman des Jahres 2002 gewählt.
Luiz Alfredo Garcia-Roza lebt in Rio de Janeiro und lehrte dort über dreißig Jahre lang die Theorie der Psychoanalyse. Er schrieb mehrere philosophische und psychologische Fachbücher, bevor er sich vor einigen Jahren dem Kriminalroman zuwandte.
Simon Garfield zählt zu den bekanntesten britischen Journalisten.Der ehemalige Herausgeber von Time Out und Independent hat auch als Autor zahlreicher Sachbücher Furore gemacht. Für The End of Innocence: Britain in the Time of AIDS erhielt er den Somerset Maugham Award.
Helen Garner wurde 1942 im australischen Geelong geboren. Zu ihrem preisgekrönten Werk zählen Romane und Kurzgeschichten sowie Sachbücher. Mit Das Zimmer kehrte die Autorin nach 15 Jahren erstmals wieder zum Roman zurück. Sie eroberte sofort die australische Bestsellerliste und wurde mit dem Victorian Premier's Literary Award for Fiction sowie dem Queensland Premier’s Literary Award for Fiction ausgezeichnet.
Laurie Garrett studierte Biologie mit dem Schwerpunkt Bakteriologie und Immunologie. Ihr vielfach preisgekröntes Buch Die kommenden Plagen wurde noch im Jahr des Erscheinens mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Die Autorin lebt als Wissenschaftsjournalistin in New York.
ROSIE GARTHWAITE berichtet als Fernsehjournalistin aus dem Nahen Osten und anderen Krisenregionen, darunter Somalia und Haiti. Nach dem Studium in Oxford ging sie in den Irak, wo sie sich mit ihren Reportagen aus dem umkämpften Basra einen Namen machte. Heute arbeitet sie u.a. für Reuters, The Times und die BBC. Rosie Garthwaite lebt in Doha, Katar. Dies ist ihr erstes Buch.
Anna Gavalda wurde 1970 in Boulogne-Billancourt geboren. Bis zu dem überwältigenden Erfolg ihrer ersten Erzählungssammlung, Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet, für die sie im Jahr 2000 den Grand Prix RTL-Lire erhielt, arbeitete sie als Lehrerin. Auch ihr zweites Buch, der Roman Ich habe sie geliebt, eroberte sofort die Bestsellerlisten. 35 Kilo Hoffnung ist ihr erster Jugendroman. Anna Gavalda lebt mit ihren zwei Kindern als freie Autorin in Paris.
Ruth Gay ist Historikerin und lebt mit ihrem Mann in New York und Hamden. Sie veröffentlichte unter anderem Geschichte der Juden in Deutschland. Von der Römerzeit bis zum Zweiten Weltkrieg (1993). Ihr Buch Unfinished People wurde mit dem National Jewish Book Award ausgezeichnet.
Camilla Gibb, 1968 in England geboren, kam im Alter von drei Jahren nach Kanada. Nach ihrem Studium ging sie nach England zurück; in Oxford promovierte sie im Fach Anthropologie. Sie lebt in Toronto. Ihr erster Roman Worüber niemand spricht wurde auch international ein großer Erfolg.
Gerd Gigerenzer ist der in Wissenschaftskreisen derzeit meistzitierte deutsche Psychologe. Nach Lehrtätigkeiten in Konstanz, Salzburg und Chicago ist er heute Direktor am Max-Planck-Insitiut für Bildungsforschung in Berlin. Dort erforscht er u.a., wie Menschen mit begrenzter Zeit und begrenztem Wissen Entscheidungen treffen, die Natur sozialer Intelligenz sowie Risikoverhalten und kommunikation. Für seine Arbeiten hat er zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten, u.a. von der American Association for the Advancement of Science und den von der Assocciation of American verliehenen Publishers Prize, den Communicator Preis 2011 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und den Deutschen Psychologie-Preis 2011 der Deutschen Gesellschaft für Psychologie.
Dagoberto Gilb, geboren 1950 in Los Angeles, verdiente sein Geld zunächst als gelernter Zimmermann, bevor er Philosophie studierte und sich schließlich aufs Schreiben verlegte. Der letzte bekannte Wohnsitz des Mickey Acuña ist sein erster Roman. Bekannt wurde er 1993 mit dem viel beachteten und mehrfach prämierten Erzählband The Magic of Blood. Dagoberto Gilb lebt heute in Texas.
Elizabeth Gilbert hat bisher Kurzgeschichten und einen Roman veröffentlicht. Sie schreibt regelmässig für GQ, Harper`s Bazaar und The New York Times Magazine. Sie lebt in Philadelphia, Pennsylvania.
Elizabeth Gilbert auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin:
Malcolm Gladwell wurde in England geboren und wuchs in Kanada auf. In der Zeit von 1987 bis 1996 schrieb er für die Washington Post über Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin, bevor er Bürochef derselben Zeitung in New York City wurde. Gegenwärtig arbeitet er für den New Yorker, der auch einen ersten Essay Gladwells über den „Tipping Point“ veröffentlichte und damit große Aufmerksamkeit erregte. Malcolm Gladwell lebt in New York.
Debi Gliori wurde in Glasgow geboren und studierte Kunst und Illustration in Edinburgh. Sie hat zahlreiche Bilderbücher verfasst und illustriert, unter anderem So wie du bist und Geschichten von Herrn Bär. Debi Gliori lebt mit ihrem Ehemann und ihren drei Kindern in der Nähe von Edinburgh.
Rozanne Gold ist eine passionierte Köchin. Bereits mit 23 Jahren wurde sie Chefköchin in der Residenz des New Yorker Bürgermeisters Ed Koch. Seitdem kocht sie in New Yorks besten und angesagtesten Restaurants. Gold ist Autorin mehrerer Kochbücher und hat renommierte Preise wie den »James Beard Cookbook Award« gewonnen. Sie tritt häufig in TV Kochshows auf und lebt mit ihrem Mann in Brooklyn, New York.
NANCY GOLDSTONE studierte Geschichte an der Cornell University und hat sich als Autorin auf mittelalterliche Themen spezialisiert. Sie lebt in Westport, Connecticut.
Hans Graf von der Goltz gehörte lange einem der größten Industrieimperien der Bundesrepublik an und saß in vielen Aufsichtsräten des Landes. Er ist einer der wenigen deutschen Schriftsteller, die auf eine derartige Erfahrung in der Wirtschaft zurückblicken können. Seine Autobiographie Unwegsames Gelände sowie die Romane Anderland (Berlin Verlag, 2004) und Die Erben wurden von der Kritik mit Begeisterung aufgenommen.
Nadine Gordimer wurde am 20. Nov. 1923 in Springs/Transvaal bei Johannesburg als Tochter jüdischer Eltern geboren. Die Mutter stammte aus England, der Vater aus Litauen. Schon während der Schulzeit unternahm sie mit Kindergeschichte die ersten schriftstellerischen Versuche. Mit 15 wurde ihre erste Erzählung publiziert. Nach dem Studium der Geisteswissenschaften widmete sie sich ganz dem Schreiben. 1949 erschien ein erster Band mit Kurzgeschichten, 1953 folgte ihr, noch stark autobiographisch geprägter Debütroman The Lying Days (dt. Entzauberung). Seit ihrer Kindheit mit der Realität der Apartheidspolitik konfroniert, beschreibt sie in ihren Büchern immer wieder schwarze und weiße Opfer des Rassismus. Ihr politisches Engagement für die Gleichberechtigung der schwarzen Bevölkerung machte sie bald zur persona non grata in Südafrika. Dennoch beruht ihre Wirkung nicht auf agitatorischer Polemik, sondern auf einer seismographischen Sensibilität. Sie wird gerühmt als eine Meisterin der leisen Töne und »Schriftstellerin der Nuance« (François Bondy). Gordimer erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1974 den begehrten englischen Booker Prize für »The Conservationist« (dt. »Der Besitzer«) und 1985 den Nelly-Sachs-Preis der Stadt Darmstadt. 1991 erhielt sie als siebte Frau den Nobelpreis für Literatur. Obwohl die Frage nach der Zukunft des kolonisierten Afrika und das Engagement gegen den Rassismus, oder die Frage nach dem Platz der »weißen Afrikaner« in Südafrika nach einem Sieg der schwarzen Mehrheit, die Gordimer in Essays und Romanen immer wieder stellt, ihrer Literatur einen unverwechselbaren Stempel aufdrücken, begreift sich die Südafrikanerin nicht in erster Linie als politische Autorin. Als der ANC, dessen Mitglied Gordimer seit 1990 ist, sie als Kandidatin für die ersten freien und demokratischen Wahlen aufstellen wollte, lehnte sie mit der Begründung ab, sie sei Künstlerin nicht Politikerin. Über sich selbst sagt sie, »Ich bin ein unpolitischer Mensch in einer Situation, in der man politisch sein muss, um Wirkung zu haben.« »Ich habe nichts anzubieten als mein schriftstellerisches Talent.« Dieses Talent erlaubt ihr, der Welt verständlich zu machen, »inwieweit die Apartheid das Leben ganz normaler Leute durcheinander gebracht hat«. Auch als »unpolitischer Mensch« nimmt Gordimer in zahllosen Organisationen aktiv an den Veränderung in ihrem Land teil und gestaltet auf ihre Weise, mit einer unbestechlichen Beobachtungsgabe und ihrer Aufmerksamkeit für die Psychologie des Individuums in bestimmten, sozialen und politischen Situationen, das neue Südafrika.
Nadine Gordimer, geboren 1923 in Springs/Transvaal, ist eine der bedeutendsten Autorinnen der Weltliteratur. 1991 wurde sie mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Sie lebt in Johannesburg, Südafrika. Im Berlin Verlag erschienen ihre Romane Die Hauswaffe (1998), Ein Mann von der Straße (2001) und der Erzählband Beute (2003). Zudem ist sie Herausgeberin der Anthologie Telling Tales (BvT 2005), deren Erlöse der Bekämpfung von HIV/AIDS zugute kommen.
Patricia Görg wurde 1960 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft, Soziologie und Psychologie lebt sie nun als freie Autorin in Berlin. Sie hat zahlreiche Essays für Zeitungen und Radio geschrieben sowie viele Hörspiele verfasst, von denen einige ausgezeichnet wurden. 1999 erhielt sie beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb für einen Textauszug aus Glücksspagat das Telekom-Stipendium.
Gabriel Gorodetsky, geboren 1945, ist Professor für Russische Geschichte und Direktor des Curiel Center for International Studies an der Universität in Tel Aviv. Er ist ein weltweit anerkannter Spezialist für sowjetische Außenpolitik. Mit seinem Buch Die große Täuschung erregte er internationales Aufsehen.
Philip Gourevitch schreibt für den New Yorker und den Forward. Er hat darüber hinaus für Granta, Harper's und die New York Review of Books aus Afrika, Europa und Asien berichtet. Philip Gourevitch wurde 1961 geboren und lebt in New York City. Sein Buch wurde ausgezeichnet mit dem Georg Polk Award, dem Preis für das beste Nonfiction Buch 1998, dem Book Review Editors Choice der New York Times 1998; dem Favorits 1998 der Washington Post und der village voice für das beste Buch 1998. Im Dezember 1999 gewann er für sein Werk zudem den Guardian First Book Award.
Marion Hedda Ilse Gräfin Dönhoff wurde 1909 auf Schloss Friedrichstein in Ostpreußen geboren.1946 begann Dönhoff, für die soeben in Hamburg gegründete ZEIT zu schreiben. Dort wurde sie 1952 Leiterin des Politik-Ressorts. Im August 1954 verließ sie - aus Protest gegen das Mitwirken von Richard Tüngel, Erwin Ettel alias Ernst Krüger und Carl Schmitt - vorübergehend die ZEIT und ging nach London zur dortigen Sonntagszeitung Observer. Im November 1954 schrieb sie dem ZEIT-Verleger Gerd Bucerius „Die überzeugenden und amüsanten Schreiber Friedlaender und Jacobi haben wir eingebüßt, und geblieben sind ausgerechnet Ernst Krüger und drei magenkranke, krätzebefallene, immer giftiger werdende alte Männer.“ Chefredakteur Tüngel verließ 1955 das Blatt, Dönhoff und Bucerius gewannen den Machtkampf und brachten die Zeitung auf liberalen Kurs. 1968 wurde Dönhoff Chefredakteurin des renommierten Wochenblattes bis 1972, 1973 wurde sie dann in den Kreis der Herausgeber der ZEIT aufgenommen, dem sie bis zu ihrem Tod 2002 angehörte.1971 wurde Dönhoff der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Sie ist außerdem Ehrenbürger der Stadt Hamburg. 1993 erhielt sie für ihre Verdienste um die Völkerverständigung in Europa den Internationalen Brückepreis der Stadt Görlitz, 1999 den Hermann-Sinsheimer-Preis.
Tatjana Gräfin Dönhoff, geboren 1959 in München, absolvierte zunächst eine verlagskaufmännische Ausbildung beim Kölner Stadt-Anzeiger und studierte dann Politik, Geschichte und Journalistik. Nach dem Diplom arbeitete sie als Reporterin beim Stern, lebte lange in London, war Chefreporterin bei The European und zurück in Hamburg bei Max. Als freie Journalistin schrieb sie für verschiedene deutsch- und englischsprachige Zeitungen und Magazine. 1999 gründete sie ihr eigenes Medienunternehmen brain drain in Hamburg und veröffentlichte 2004 Weit ist der Weg nach Westen, ein politisches Reisebuch auf der Fluchtroute ihrer Großtante Marion Gräfin Dönhoff durch das nördliche Polen. Zuletzt erschien von ihr die Romanfassung des erfolgreichen ARD-Zweiteilers Die Flucht (Bloombury Berlin 2007).
Anthony Grafton, geboren 1950, lehrt Geschichte an der Princeton University und war zwischen 1993 und 1994 Fellow am Wissenschaftskolleg in Berlin. Daneben schreibt er für die New York Review of Books, die London Review of Books und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Auf Deutsch erschien zuletzt im Berlin Verlag "Die tragischen Ursprünge der deutschen Fußnote" (1995).
Paul Greenberg schreibt seit seinem 16. Lebensjahr über Fische und Meereskultur und veröffentlicht regelmäßig Artikel in der New York Times, in GQ und im Boston Globe. Außerdem leitete er internationale Fernsehproduktionen und Ausbildungsprogramme für die Non-Profit-Organisation Internews. Vier Fische ist sein zweites Buch und das erste, das auf Deutsch erscheint. Paul Greenberg lebt und arbeitet in New York City und in Lake Placid.
Brian Greene zählt zu den führenden Physikern auf dem Gebiet der Superstrings und ist Professor für Physik und Mathematik an der Columbia University in New York.
Sally Grindley schreibt schon ihr ganzes Leben lang. Sie lebt seit 1995 mit ihrem Mann, ihren drei Söhnen, zwei Katzen, einem Hamster und vielen Spinnen als freie Kinderbuchautorin in der Nähe von Cheltenham, England. Sie hat bereits über 38 Bücher veröffentlicht, darunter Kleine Bären sind soo artig, Martins neues Zimmer und Piratentaten.
Annett Gröschner wurde 1964 in Magdeburg geboren und lebt seit 1983 in Berlin. Sie arbeitet als freie Autorin und Schrfitstellerin und wurde als Chronistin des Ostberliner Lebens bekannt. Nach Gedichtbänden, Reportagen und Hörspielen veröffentlichte sie 2000 mit großem Erfolg den Nachwenderoman Moskauer Eis.
Johannes Gross war einer der führenden Publizisten in Deutschland. Er war lange Chefredakteur und Herausgeber der Zeitschrift Capital, Kommentator und Moderator von Fernsehsendungen. Er starb im September 1999.
David Grossman wurde 1954 in Jerusalem geboren. Er ist einer der bedeutendsten Schriftsteller der Gegenwart, seine Bücher wurden in 25 Sprachen übersetzt. Neben journalistischen Arbeiten hat er sechs Romane sowie mehrere Kinderbücher und Theaterstücke verfasst. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Chevalier de l`Ordre des Artes et des lettres, dem Valumbrosa Preis und dem Vittorio de Sica Preis. David Grossman lebt mit seiner Familie in einem Vorort von Jerusalem. Auf Deutsch erschienen, u.a. Zickzackkind (2000), Wohin du mich führst (2001), Diesen Krieg kann keiner gewinnen (2003), Das Gedächtnis der Haut (2004).
Benoîte Groult, Jahrgang 1920, ist Autorin zahlreicher Bücher, unter anderem »Tagebuch vierhändig« (zusammen mit ihrer Schwester Flora Groult), »Die Dinge wie sie sind« und »Leben heißt frei sein«. Ihr erfolgreichstes Buch war »Salz auf unserer Haut« mit einer deutschen Gesamtauflage von über 2,5 Millionen Exemplaren.
Undine Gruenter wurde 1952 in Köln als Tochter der Schriftstellerin Astrid Claes und des Germanistikprofessors Rainer Gruenter geboren und studierte Jura, Literaturwissenschaft und Philosophie. Seit Ende der achtziger Jahre lebte sie mit ihrem Mann, Karl Heinz Bohrer, in Paris und starb dort im Alter von 50 Jahren.
Mireille Guiliano ist die Präsidentin von Clicquot, Inc., und die Sprecherin für Champagne Veuve Clicquot in den USA. Als gebürtige Französin lebt sie seit vielen Jahren in den USA. Sie reist regelmäßig nach Europa und Asien und spricht mehrere Fremdsprachen, einschließlich deutsch.
Romesh Gunesekera wurde 1953 in Sri Lanka geboren und lebt heute in London. Sein Debütroman Riff stand 1994 auf der Shortlist für den Booker Prize und den Guardian Fiction Prize; auch sein zweiter Roman Sandglas und sein Erzählband Monkfish Moon wurden mehrfach ausgezeichnet. Dies ist sein dritter Roman.
Kirsty Gunn ist in Neuseeland geboren, studierte in Oxford und lebt als freie Schriftstellerin in London. Beim Berlin Verlag erschienen 1995 ihr erster Roman Regentage, der bereits verfilmt wurde, 1997 der Roman Eine Geschichte mit blassen Augen und der Erzählungsband Zuhause ist, wohin du zurückkehrst sowie 2004 der Roman Featherstone.
Batya Gur wurde als Kind polnischer Juden in Tel Aviv geboren. Ein Teil ihrer Familie wurde in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten ermordet. Sie studierte Literaturwissenschaft in Jerusalem und war anschließend lange Zeit als Dozentin für Literatur tätig. Sie lebte bis zu ihrem Tod im Mai 2005 als freie Autorin und Kritikerin der angesehenen israelischen Tageszeitung Ha'aretz in Jerusalem. Mit großem Erfolg veröffentlichte sie vier Kriminalromane. Mit ihren Romanen um den melancholischen, gebildeten Inspektoren Michael Ochajon von der Jerusalemer Polizei erlangte sie internationalen Ruhm. Sie war die erste israelische Autorin, die mit Kriminalromanen bekannt wurde. 1996 erschien der von der Kritik gefeierte und in zwölf Sprachen übersetzte Roman So habe ich es mir nicht vorgestellt (Berlin Verlag 1996) und 1999 wurde im Berlin Verlag der viel gelobte Roman Stein für Stein veröffentlicht.
Abdulrazak Gurnah wurde 1948 in Sansibar geboren und unterrichtet an der Universität von Kent. Er hat bisher sechs Romane veröffentlicht, darunter Donnernde Stille (2000), Ferne Gestade (2002) und Schwarz auf Weiß (2004). Sein Roman Das verlorene Paradies (2001) wurde für den renommierten Booker Prize nominiert.
David Guterson wurde 1956 in Seattle geboren. Er wuchs in Seattle auf und studierte American Literature an der University of Washington. 1984 entfloh Guterson der Hektik der Großstadt auf eine kleine Insel im Puget Sound und lebt seitdem mit seiner Frau Robin und seinen vier Kindern auf Bainbridge Island, wenige Meilen von Seattle entfernt. Zehn Jahre lang arbeitete Guterson als Lehrer für Geographie und Englisch an der örtlichen Bainbridge High School. Die Erfahrungen, die er als Lehrer an einer staatlichen Schule machte, führten dazu, daß er seine Kinder zeitweise aus der Schule nahm und sie gemeinsam mit seiner Frau daheim unterrichtete; dies inspirierte ihn zu seinem Buch: Family Matters. Why Homeschooling Makes Sense (1992). David Guterson begann Ende der 1980er Jahre für seinen ersten Roman zu recherchieren. Außerdem veröffentlichte er erste Erzählungen in kleinen Literaturzeitschriften, die 1989 unter dem Titel The Country Ahead of Us, the Country Behind ( Das Land vor uns, das Land hinter uns, Frühjahr 1997 ) veröffentlicht wurden. In kleiner Auflage erschienen, weckten die Geschichten das Interesse größerer Magazine. Durch seine Artikel in Sports Illustrated wurde Harper´s Magazine auf ihn aufmerksam. Unter anderem verfaßte er dort einen vielbeachteten Artikel über Homeschooling. Akribisch recherchierte Guterson sieben Jahre lang alle Details der Lachsfischerei, des Erdbeeranbaus sowie eines der dunkelsten Kapitel der jüngeren amerikanischen Geschichte: die Internierung japanischstämmiger Amerikaner nach dem Angriff auf Pearl Harbor. Sein erster Roman Snow Falling on Cedars (Schnee, der auf Zedern fällt) erlebte eine ungewöhnliche Erfolgsgschichte. In der Hardcover-Ausgabe in den USA und Großbritannien zwar vom Feuilleton hochgelobt, war sein Romandebüt kein großer Publikumserfolg. Der Durchbruch kam erst mit der Taschenbuchausgabe: Zunächst in England, dann in Australien, und kurioserweise zuletzt in den USA wurde Schnee, der auf Zedern fällt zur Nr. 1 der TB-Bestsellerlisten und machte Guterson vom stillen Beobachter zu einem Star der literarischen Szene. 1995 erhielt er für den Roman den PEN / Faulkner Award for Fiction. In Deutschland traf Guterson den literarischen Nerv des breiten Publikums wie auch des gesamten Feuilletons. Im Februar 1996 ausgeliefert, stürmte der "Kriminalroman" um den Mord an Carl Heine in Rekordzeit alle Bestsellerlisten. Bereits im März tauchte Schnee, der auf Zedern fällt, getragen von den Elogen der Rezensenten, erstmals auf den Bestsellerlisten und erwies sich als ausdauernder Longseller.
Amir Gutfreund wurde 1963 in Haifa geboren. Seine Eltern sind Holocaust-Überlebende, die sich nach ihrer Befreiung aus dem Konzentrationslager in Israel niedergelassen haben. Gutfreund studierte Mathematik und arbeitet heute für die israelische Luftwaffe. Unser Holocaust ist sein Debütroman, der in der israelischen Presse großes Aufsehen erregt hat und als wegweisende Publikation der nachgeborenen Generation zu diesem Thema gilt.
Leonard F. Guttridge ist Historiker und hat diverse international anerkannte Bücher zu Arktisexpeditionen veröffentlicht. Er lebt in Alexandria, Virginia.
Robert Haasnoot wurde 1961 in Amerika geboren, aufgewachsen ist er im niederländischen Fischerdörfchen Katwijk. 1997 erschien sein Debütroman De kracht van het woud. Auf Deutsch erschien von ihm zuletzt der Roman Wahnsee (Berlin Verlag 2001/2003 BvT), für den er mit dem Prix des Ambassadeurs ausgezeichnet wurde.
Charlotte Habersack schrieb schon als Siebenjährige ihre ersten eigenen Geschichten. Später studierte sie Germanistik und arbeitete als Kinoredakteurin beim Fernsehen. Heute schreibt sie Drehbücher und Romane für Kinder, wenn sie nicht gerade mit ihrem Motorrad durch fremde Länder reist. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren beiden Kindern und drei Hühnern in München.
Jeroen van Haele arbeitet als Produzent und Moderator beim belgischen Sender VRT Radio. Er schärfte seine Feder an einigen Musicals und Liedtexten. Mit Die stille See gelang ihm sein vielbeachtetes Debüt als Jugendbuchautor.
Katharina Hagena veröffentlichte 2006 im Marebuchverlag Was die wilden Wellen sagen Der Seeweg durch den Ulysses und im Frühjahr 2008 bei Kiepenheuer & Witsch den Roman Der Geschmack von Apfelkernen, der sofort die Bestsellerliste eroberte. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg.
Stefanie Clemen studierte an der Folkwangschule in Essen. Sie illustriert seit 1995 für zahlreiche Magazine, Designbüros und Agenturen.
Barbara Hahn, in Württemberg geboren, ist Professorin für Germanistik an der Vanderbilt University. Zu ihren früheren Veröffentlichungen zählen u.a. Antworten Sie mir! Rahel Levin Varnhagens Briefwechsel und Unter falschem Namen. Von der schwierigen Autorschaft der Frauen. Zuletzt erschien von ihr im Berlin Verlag Die Jüdin Pallas Athene. Auch eine Theorie der Moderne (2002; BvT Januar 2005).
Katrin Hahnemann studierte Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft und Journalismus. Sie arbeitete beim Theater und für die Sendung »Ohrenbär « des rbb-Hörfunks. In der Wer-ist das?-Reihe sind von ihr die Biographien über Mahatma Gandhi, Charles Darwin, Martin Luther King, Jane Goodall und Astrid Lindgren erschienen. Sie lebt als Autorin in Berlin.
Deutschlandradio Kultur über die Reihe:
"Ein großes Lob geht an diese Reihe mit Lebensgeschichten von Menschen, die die Welt bewegten: Mahatma Gandhi, Martin Luther King oder die Verhaltensforscherin Jane Goodall. Obwohl die Biografien für Kinder erzählt wurden, sollten Erwachsene nicht versäumen, selbst darin zu lesen. [...]
In Sprache klar und einfach, in der Sache vielschichtig und abwechslungsreich geht Katrin Hahnemann die Biografien an. Chronologisch erzählt sie vom Werdegang ihrer Protagonisten und verlässt sich klug auf die schiere Wucht der Lebensläufe. Was Menschen wie Mahatma Gandhi, Martin Luther King, Charles Darwin oder eben Jane Goodall erlebt und geleistet haben, bietet so viele Wendungen, Hindernisse und Mutproben, dass sich der Stoff wie von allein zu entfalten scheint."
Sue Halpern hat mehrere Sachbücher und einen Roman veröffentlicht. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Autor Bill McKibben, ihrer Tochter und einem vierbeinigen Hund in Vermont, USA. Das ganz normale Leben der Sasha Abramowitz ist ihr erstes Jugendbuch.
Hans Halter, Jahrgang 1938, arbeitete zunächst als Arzt, ehe er dreißig Jahre lang als Autor und Reporter für den SPIEGEL tätig war. Er ist Autor von rund zwanzig Büchern, darunter dünnen (über Haare), abseitigen (über Alkohol), ganz dicken (ADAC-Gesundheitsbuch) und polemischen (Krieg der Gaukler). Er lebt in Berlin.
DIANE HAMMOND wurde 1957 in Queens, NY geboren. Sie ist seit fünfundzwanzig Jahren im Bereich Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit tätig und war u. a. Sprecherin von Keiko, dem berühmten Wal in dem Film Free Willy, sowie der Free Willy Keiko Foundation. Hannahs Traum ist ihr dritter Roman.
Studium der Philosophie, Psychologie und Theaterwissenschaft in Wien
1967-1970 Redakteur und Fernsehspieldramaturg beim Sûdwestfunk (ARD)
Seit 1970 freischaffender Regisseur und Drehbuchautor
Theaterproduktionen in Stuttgart, Dûsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Mûnchen, Berlin und Wien.
Zahlreiche seiner Filme wurden international ausgezeichnet, u.a. Funny Games, Die Klavierspielerin, Code unbekannt, Wolfszeit, Caché. Das weisse Band offizieller deutscher Kandidat im Rennen um den OSCAR 2010 in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film.
Georgina Harding ist Autorin zweier Sachbücher sowie des Romans Die Einsamkeit des Thomas Cave (Bloomsbury Berlin 2007), der von der Presse euphorisch gefeiert wurde. Sie lebt in London und Stour Valley, Essex.
Aljean Harmetz, Autorin mehrerer Filmbücher, war von 1978 bis 1990 die Hollywood-Korrespondentin der New York Times. Sie gab ihre Stelle auf, um Verhaften Sie die üblichen Verdächtigen zu schreiben. Heute arbeitet sie frei für die New York Times und Esquire. Aljean Harmetz lebt in Los Angeles.
Kathryn Harrison, 1961 in Los Angeles geboren, studierte an der Stanford University und lebt heute mit ihrem Mann und ihren Kindern in New York. Sie hat mehrere Romane veröffentlicht, unter anderem Vatermale und Unter tausend Orangenbäumen. Sie schreibt regelmäßig für The New Yorker und Vogue.
Troon Harrison unterrichtet Creative Writing am Institute of Children’s Literature. Sie ist die Autorin zahlreicher Kinder- und Jugendbücher, die in verschiedene Sprachen übersetzt und mit vielen Preisen ausgezeichnet wurden. Sie lebt mit ihrem Mann Trevor, einem Hund, zwei Katzen und zwei Pferden auf dem Land in Ontario, Kanada.
Karin Hasselblatt ist freie Lektorin in Berlin und übersetzt zeitgenössische chinesische Literatur.
Sonja Wagenbrenner arbeitet als freie Journalistin und Fremdenführerin in Würzburg.
Antje von Stemm ist Illustratorin und Papieringenieurin. Für das Pop-up- Buch Frl. Pop und Mrs. Up erhielt sie 2000 den Deutschen Jugendliteraturpreis.
Milton Hatoum, 1952 als Kind libanesischer Einwanderer im brasilianischen Manaus geboren, studierte Literatur in Madrid, Barcelona und an der Sorbonne in Paris. Ab 1984 unterrichtete er Französische Literatur an der Universität in Manaus und später Brasilianische Literatur an der University of California in Berkeley. 1989 erschien sein erster Roman Brief aus Manaus (dt. 1992), 2000 der Roman Zwei Brüder (dt. 2002). Hatoum lebt und arbeitet in São Paulo.
Bitte Havstad war Bühnenbildnerin und Drehbuchautorin, bevor 2006 Min storebror Robin erschien. Sie lebt mit ihrer Familie auf einer Schäre bei Göteborg.
Annett Heide ist Redakteurin der Berliner Zeitung und schreibt seit 2003 für die Berliner Zeitung, Die Zeit und Brigitte aus den USA. Sie studierte Geschichte und Politik und absolvierte 1996 die Henri-Nannen- Journalistenschule. 2000 gewann sie den EMMA-Journalistinnenpreis. Annett Heide lebt mit ihrem Mann Jan Christoph Wiechmann und ihren drei Kindern in New York.
Jan Christoph Wiechmann ist Amerika- Korrespondent des Stern. Er schreibt seit fünf Jahren aus New York über den Irakkrieg und die US-Regierung. Studium der Geschichte und Germanistik und Absolvent der Henri-Nannen-Journalistenschule. Gewinner des Egon-Erwin-Kisch-Preises und des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises. 2001 erschien seine Kolumnensammlung Vater und Sohn allein zu Hause.
Stefan Heidenreich, geboren 1965, lebt in Berlin. Er hat Texte zu Bilderordnungen und Musiktheorie sowie Filmkritiken veröffentlicht, war in Berlin, Köln, Bilbao und Moskau an Ausstellungen beteiligt und programmiert Software zur visuellen Bildsuche.
Uta-Maria Heim, 1963 in Schramberg/Schwarzwald geboren, lebt in Berlin. 1992 und 1994 erhielt sie den deutschen Krimi-Preis und für Engelchens Ende den Glauser für den besten Kriminalroman im Jahr 2000.
Sybille Hein (Jahrgang 1970) arbeitet als Illustratorin, Autorin und Designerin in Berlin. Neben eigenen Geschichten für Kinder und Erwachsene, illustrierte sie Bücher von bekannten Autoren wie Cornelia Funke oder Amelie Fried. Ihre Bücher wurden mehrfach ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Seit einiger Zeit entwirft Sybille Hein eine eigene Kindermode-Kollektion.
Finn-Ole Heinrich, geboren 1982, ist in der Nähe von Hamburg aufgewachsen und hat bis 2008 in Hannover Film studiert. Er lebt und arbeitet als freier Autor in Hamburg. Seine Bücher für Erwachsene erschienen im mairisch verlag, und er wurde bereits vielfach ausgezeichnet. Finn-Ole Heinrich hat in den letzten Jahren über 500 Lesungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Tschechien, Schweden, Island und den Niederlanden absolviert. Besonders in Schulen hat er mit seinen multimedial gestalteten Lesungen für Begeisterung gesorgt der Roman Räuberhände erscheint im Herbst als Taschenbuch und wird 2013 Schwerpunkt der Abiturprüfungen in Hamburg sein.
Sonja Heiss wurde 1976 in München geboren und lebt mit ihrem Lebensgefährten und ihrer Tochter in Berlin. Sie studierte Film in München. Hotel Very Welcome,ihr erster gefeierter Spielfilm, wurde vielfach ausgezeichnet,lief auf der Berlinale und im Kino. Sie schreibt derzeit am Drehbuch zu ihrem zweiten Spielfilm und ist Stipendiatin der Villa Aurora in Los Angeles.
André Heller wurde 1947 in Wien geboren. Er ist einer der erfolgreichsten Multimediakünstler der Welt. Sein erster Roman, Schattentaucher, erschien 1987 in Frankfurt am Main, der Erzählungsband Schlamassel wurde 1993 veröffentlicht, 2001 erschien im Berlin Verlag Als ich ein Hund war (Erzählungen).
Guy Helminger, geboren 1963 in Luxemburg, wohnt seit 1985 mit seiner Familie in Köln. Er arbeitete als Barkeeper, Schauspieler, Regieassistent, veröffentlichte Lyrik, Erzählungen, Romane und schrieb Hörspiele. Zuletzt erschienen bei Suhrkamp die Erzählungen Etwas fehlt immer (2005) und der Roman Morgen war schon (2007). Eine Tasse für Nofretete Nilpferd ist sein erstes Kinderbuch.
Katja Henkel , geboren in Karlsruhe , arbeitete über zehn Jahre als Radiomoderatorin und -redakteurin. Nach längeren Aufenthalten in London , San Francisco und Goa lebt sie heute als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Hamburg. 2005 erschien bei Bloomsbury K&J ihr Kinderbuch Der Himmel soll warten!, das bereits in mehrere Sprachen übersetzt wurde.
Alban Nikolai Herbst wurde 1955 in Refrath geboren, studierte Philosophie, arbeitete als Broker und lebt heute in Berlin. Für seinen Roman Wolpertinger und das Blau wurde er 1995 mit dem Grimmelshausen-Preis ausgezeichnet, für Thetis. Anderswelt (1998) erhielt er den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar. Zuletzt erschien In New York. Manhatten Roman (2000), 2001 erschien im Berlin Verlag der von der Kritik gelobte Roman Buenos Aires. Anderswelt.
Bettina Hesse ist Autorin und gab Werkausgaben von de Sade und Goethe heraus und diverse Anthologien mit erotischer Literatur. Sie lebte elf Jahre in Italien und heute in Köln. Ihre Erzählungen Jahreszeiten des Verlangens erschienen im Jahr 2002.
Franz Hessel, geboren 1880 in Stettin als Sohn einer großbürgerlichen jüdischen Familie, aufgewachsen im Alten Westen Berlins, lebte Anfang des 20. Jahrhunderts im München des George-Kreises, am Vorabend des Ersten Weltkriegs im Paris der Künstler und im Berlin der 1920er Jahre: der Erzähler, Feuilletonist, Herausgeber, Casanova-, Balzac- und zusammen mit Walter Benjamin Proust-Übersetzer, Kritiker und Lektor war im Jahrzehnt vor 1933 eine Institution im literarischen Berlin. 1938 flüchtete Franz Hessel nach Paris und starb 1941 im Exil in Sanary-sur-Mer. Er ist der Vater von Stéphane Hessel, der die Bestseller Empört Euch! und Engagiert Euch! schrieb.
Jakob Hessing, in Deutschland aufgewachsen, lebt mit seiner Familie in Jerusalem. An der Hebräischen Universität lehrt er deutsche Literatur, hat Bücher über Else Lasker-Schüler und Sigmund Freud veröffentlicht und ist als Übersetzer israelischer Prosa hervorgetreten. Seine Artikel erscheinen regelmäßig in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und im Merkur.
Peter Hessler, geboren 1969 in Pittsburgh, USA, unterrichtete von 1996 bis 1998 Englisch in China und lernte selbst den Mandarin-Dialekt. Aus den Erfahrungen in dieser Zeit entstand sein erstes, preisgekröntes Buch River Town (2001). Anschließend war Hessler von 1999 bis 2007 der erste Peking-Korrespondent der Zeitschrift The New Yorker und veröffentlichte zudem Reiseberichte in verschiedenen Zeitungen, u. a. in der New York Times und der Washington Post. Sein zweites, hochgelobtes Buch Oracle Bones erschien 2006. Über Land ist sein drittes Buch und das erste, das auch auf Deutsch erscheint.
Uwe Heuser, geboren 1961, studierte in Bonn, Berkeley, Köln und Harvard. Er arbeitete sowohl in der Wirtschaft als auch in der Publizistik. Seit 1992 ist er Wirtschaftsredakteur der Zeit. Heuser ist mit seinen großen Artikeln zur neuen digitalen Welt einem weiten Leserkreis bekannt geworden. Im Berlin Verlag erschienen die beiden Bücher Tausend Welten (1996) und Das Unbehagen im Kapitalismus (2000).
Elin Hilderbrand lebt als freie Autorin mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Nantucket, Massachusetts. Bislang veröffentlichte sie einen Roman und Kurzgeschichten. Auf Deutsch erschienen von ihr Barfuß (Bloomsbury Berlin 2008, BvT 2009), Eine Sommeraffäre (Bloomsbury Berlin 2009, BvT 2010) sowie Auf hoher See (Bloomsbury Berlin 2010).
Helga Hirsch studierte Germanistik und Politologie in Berlin und arbeitet seit 1985 als freie Journalistin, unter anderem für den Westdeutschen Rundfunk und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. 1988 bis 1994 war sie Korrespondentin der Zeit in Warschau.
Marjolijn Hof wurde 1956 in Amsterdam geboren. Sie arbeitete lange Zeit als Bibliothekarin, bevor sie schließlich begann, selbst Bücher zu schreiben. Für ihr erstes Jugendbuch Tote Maus für Papas Leben erhielt Marjolijn Hof zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Kinder- und Jugendliteraturpreise Gouden Griffel und Gouden Uil.
Mary Hoffman studierte englische Literatur in Cambridge und London. Sie ist die Autorin zahlreicher überaus erfolgreicher Kinder- und Jugendbücher. Der große internationale Durchbruch gelang ihr mit ihrer Stravaganza-Trilogie, in der sie sich vom Italien des 16. Jahrhunderts inspirieren ließ. Mary Hoffman hat drei erwachsene Töchter und lebt mit ihrem Mann in West Oxfordshire.
Kerstin Holm, in Hamburg geboren, trat 1987 in die Redaktion Geisteswissenschaften der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein und lebt seit 1991 als Kulturkorrespondentin der FAZ in Moskau. 2003 erschien ihr Russland-Panorama Das korrupte Imperium.
Die Geschwister Jennifer L. und Matthew Holm haben schon als Kinder mit Plüschmäusen gespielt. Jennifer L. Holm ist heute die Autorin viel gelobter Jugendbücher, darunter der international mehrfach preisgekrönte Roman May Amelia. In den Wäldern am großen Fluss (2004). Matthew Holm ist Graphiker und freier Schriftsteller. Keiner von beiden hat Mäuse, allerdings hat Matthew ein Wiesel und Jennifer einen kleinen Sohn, der gern Käse isst.
Mary Hooper begann zu schreiben, als ihre Kinder noch klein waren. Seitdem hat sie zahlreiche Kurzgeschichten für Zeitschriften und über dreißig Kinder- und Jugendbücher verfasst. Daneben gibt sie Kurse in Kreativem Schreiben. Im Jahr 2001 wurde sie für ihr Jugendbuch Megan mit dem North East Book Award ausgezeichnet. Mary Hooper lebt in Hampshire, England.
Daniel Höra, geboren in Hannover, wuchs in einer Hochhaussiedlung am Stadtrand auf. Er machte in seiner Jugend selbst Erfahrungen mit Polizei und Justiz. Nach der Schule arbeitete er am Fließband, war Möbelträger, Altenpfleger und Taxifahrer. Er holte das Abitur nach und versuchte sich erfolglos als Student. Seit einigen Jahren lebt und arbeitet er als TV-Redakteur in Berlin.
Dara Horn, 1977 in New Jersey, USA geboren, hat Jiddische Literatur und Israelische Geschichte am Sarah Lawrence College und in Harvard gelehrt und Vorlesungen an diversen Universitäten und Kulturinstitutionen in den USA und Kanada gehalten. 2006 promovierte sie in Vergleichenden Literaturwissenschaften an der Universität Harvard.
Im Alter von 25 Jahren wurde ihr erster Roman Ausgelöscht sei der Tag veröffentlicht. Er wurde mehrfach ausgezeichnet: 2002 mit dem Edward Lewis Wallant Award, 2003 mit dem Reform Judaism Fiction Prize und dem National Jewish Book Award. Auch Horns zweiter Roman, Die kommende Welt (Berlin Verlag 2006, BVT 2007), der 2006 erschien, erhielt diverse Auszeichnungen: Den National Jewish Book Award 2006 und den Harold U. Ribalow Prize 2007. Er wurde als »Editor’s Choice« des The New York Time Book Review genannt und von The San Francisco Chronicle zu einem der besten Bücher von 2006 gewählt. Die kommende Welt wurde in elf Sprachen übersetzt. 2007 wurde Dara Horn in die Liste der »Best Young American Novelists« des Granta Magazine aufgenommen.
Dara Horn lebt mit ihrem Mann, ihrer Tochter und zwei Söhnen in New Jersey. Ihr neuer Roman Vor allen N ächten erscheint im Juli 2009 im Berlin Verlag.
Richard Horne, geboren in Guisborough, England, ist Designer für Platten- und Buchcover und Websites sowie Illustrator. Außerdem ist er eine bekennende »Spielernatur« und Linkshänder. Er lebt in London. 2005 erschien auf Deutsch sein Erwachsenenbestseller »101 Dinge, die man getan haben sollte, bevor das Leben vorbei ist«.
Richard Horne ist Illustrator und Designer für Platten- und Buchcover sowie für Websites. Außerdem ist er eine bekennende »Spielernatur« und Linkshänder. Er lebt in London. Auf Deutsch erschienen von ihm zuletzt 101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist (Bloomsbury K&J 2006) und 101 Dinge, die du wissen solltest (oder auch nicht) (Bloomsbury K&J 2007).
Tracey Turner schreibt Sachbücher für Kinder und Erwachsene. Sie lebt in Bath, England.
Polly Horvath wurde 1957 in Kalamazoo, Michigan, geboren. Sie schreibt, seit sie acht Jahre alt ist, und ist die Autorin zahlreicher preisgekrönter Kinder- und Jugendbücher, darunter Die Trolle. Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Töchtern in Metchosin, Kanada.
Geoffrey Hosking ist Professor für Russische Geschichte an der Universität London. Er verbrachte den größten Teil seines Lebens mit der Erforschung der Geschichte Russlands.
Khaled Hosseini wurde 1965 in Kabul, Afghanistan, geboren. Er ist das älteste von fünf Kindern eines Diplomaten und einer Lehrerin. 1976 zog seine Familie nach Paris, wo sein Vater eine Stelle in der Botschaft Afghanistans übernahm. 1980 sollte ihn der diplomatische Dienst wieder nach Afghanistan zurückführen. Doch zu diesem Zeitpunkt befand sich das Land, nach einem blutigen kommunistischen Staatsstreich, im Krieg mit den sowjetischen Invasoren. Khaled Hosseini und seine Familie erhielten 1980 politisches Asyl in den Vereinigten Staaten und zogen nach San Jose in Kalifornien. Nach Abschluss der San Diego Universität lebt Kahled Hosseini heute als Arzt in Nordkalifornien. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sein erster Roman Drachenläufer erschien in 40 Sprachen mit einer Weltauflage von 12 Millionen Exemplaren und wurde 2007 mit großem Erfolg von Marc Forster verfilmt.
Simmone Howell wurde 1971 geboren. Sie schrieb Drehbücher und Beiträge für Anthologien und Zeitschriften. Notes from the Teenage Underground ist ihr Debütroman und wurde im Erscheinungsjahr 2007 mit dem Victorian Premier’s Literary Awards for Young Adult Fiction ausgezeichnet. Ihr zweiter Roman Everything Beautiful folgte 2009. Simmone Howell lebt in Melbourne.
Sarah Blaffer Hrdy ist emeritierte Professorin für Anthropologie an der University of California und zählt zu den führenden Soziobiologen und Primatenforschern unserer Zeit. Sie ist Mitglied der amerikanischen National Academy of Sciences und veröffentlichte zahllose Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften. Ihr bahnbrechendes Buch Mutter Natur. Die weibliche Seite der Evolution (Berlin Verlag 2000; BvT 2002) erhielt etliche Auszeichnungen, u. a. als „Wissenschaftsbuch des Jahres“ von Bild der Wissenschaft. Hrdy ist selbst Mutter von drei Kindern und betreibt mit ihrem Mann eine Walnussplantage in Nordkalifornien.
Ayano Imai wurde 1980 in England geboren und zog im Alter von sieben
Jahren nach Japan. Sie studierte japanische Malerei in Tokio. Das 108.
Schaf, dessen feine Linien sie mit einer Mischtechnik aus Wasserfarben und Bleistift gezeichnet hat, ist ihr erstes Kinderbuch.
Jörg Immendorff ist einer der bekanntesten Künstler der Gegenwart. Er hat als Bühnenbildner, Zeichner, Maler und als Bildhauer gearbeitet. Zuletzt schuf er eine Gruppe von Affen, die er in Bronze gießen ließ und seiner Tochter Ida widmete.
Wieland Freund, Heinz Janisch, Paul Maar, Antonie Schneider, Martina Wildner und Isabel Pin
Wieland Freund, geboren 1968, arbeitet als Journalist für Die Welt und ist Autor mehrerer erfolgreicher Kinderbücher.
Heinz Janisch, geboren 1960, arbeitet für den ORF und ist einer der bekanntesten österreichischen Kinderbuchautoren.
Paul Maar, Schöpfer des »Sams« und anderer beliebter Kinderbuchfiguren, schreibt seit über vierzig Jahren erfolgreich Kinderbücher. 1996 erhielt er für sein Lebenswerk den Deutschen Jugendliteraturpreis.
Antonie Schneider, geboren 1954, arbeitete als Grundschullehrerin, bevor sie mit dem Schreiben für Kinder und Erwachsene anfing. Sie lebt mit ihrer Familie im Allgäu.
Martina Wildner, geboren 1968, studierte Islamwissenschaften und Illustration. Seit 1997 ist sie als freie Schriftstellerin in Berlin tätig.
Isabel Pin, geboren 1975 in Versailles, hat an der Ecole des Arts in Straßburg studiert. Seit 1999 schreibt und illustriert sie und lebt in Berlin.
Sebnem Isigüzel, geboren 1973 in Yalova (Hauptstadt der türkischen Provinz Yalova), studierte Anthropologie an der Universität Istanbul und arbeitete einige Jahre als Journalistin bei verschiedenen privaten Fernsehsendern. Bekannt wurde sie mit zwei Erzählungen, für die sie in der Türkei zahlreiche Literaturpreise erhielt. Sebnem Isigüzel lebt mit ihrer Familie in Istanbul.
Frances Itani, geboren in Ontario und aufgewachsen in Quebec, hat Psychologie und Anglistik studiert und einige Jahre als Krankenschwester gearbeitet. Für ihren ersten Roman Betäubend erhielt sie den Commonwealth Writer’s Prize for Best Book und den Drummer General’s Award for Fiction; 2009 erschien Über dem Strom. Itani schreibt regelmäßig für die Washington Post und lebt in Ottawa.
Nina Jäckle ist 1966 im Schwarzwald geboren, lebte bis zur mittleren Reife in Stuttgart, dann in Paris, München, Hamburg, Wien, Rouen, Sevilla, Barcelona und immer wieder Berlin.
Publikationen »Damit sich die Tage unterscheiden«, Hörspiel, 1995, Radio Bremen. »Der Gewitterkoffer«, Hörspiel, Radio Bremen, 1996 »Auf dem Platz des Dorfes«, Hörspiel, Radio Bremen, 1996 »In einem Wort«, Hörspiel, ORF 1, 1999 »Es gibt solche«, Erzählungen, Berlin Verlag, 2002 »Noll«, Roman, Berlin Verlag 2004 »Auf allen Sendern, stündlich«, Hörspiel, 2005 »Gleich nebenan«, Roman, Berlin Verlag, 2006 »Hanne«, Hörspiel, DSR, Schweiz, 2006 »L´ ínstant choisi«, Roman, autrement Paris, 2007 »Warten«, Erzählung, 2008 »Das möblierte Zimmer«, Kurzfilm, 2009, Drehbuch und Regie »Sevilla«, Roman, Berlin Verlag, 2010 »Nai, oder was wie so ist«, Erzählung, Klöpfer & Meyer, 2010
Preise und Stipendien Hamburger Förderpreis für Literatur 1996 Teilnahme am Ingeborg-Bachmann Wettbewerb, 2002 Alfred Döblin Aufenthalts-Stipendium, Berlin, 2003 Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds, 2003 Stipendium Künstlerdorf Schöppingen, 2004 Stipendium Kloster Cismar, 2004 Arbeitsstipendium des Landes Baden-Württemberg, 2005 6. Karlsruher Hörspielpreis 2005 Heinrich-Heine-Stipendium Lüneburg, 2007 Mitglied im P.E.N seit 2008 Schwazer Stadtschreiberin 2008 Stipendium Künstlerdorf Schöppingen, 2009 Burgschreiberin zu Beeskow, 2009
François Jacob (* 17. Juni 1920 in Nancy, Frankreich) arbeitete als Mediziner, Physiologe und Genetiker. 1965 erhielt er gemeinsam mit Jacques Monod und André Lwoff den Nobelpreis für Physiologie und Medizin. Im Berlin Verlag erschien 1998 Die Maus, die Fliege und der Mensch.
Fleur Jaeggy ist in Zürich geboren und in verschiedenen Schweizer Internaten aufge-wachsen. Bereits viele Jahre lebt sie in Mailand und schreibt in italienischer Sprache. In ihrem Debüt Il dito in bocca aus dem Jahre 1986 wurde sie von ihrer Freundin Ingeborg Bachmann unterstützt. Für ihren dritten Roman Die seligen Jahre der Züchtigung, der in neun Sprachen übersetzt wurde, erhielt Fleur Jaeggy u.a. den Premio Bagutta, den Premio Speciale Rapallo und den Premio Boccaccio Europa. Der Band ist 1995 im Berlin Verlag erschienen und geht in die vierte Auflage. Der Erzählband Die Angst vor dem Himmel, Jaeggys jüngstes Werk, erhielt 1994 den Premio Moravia.
Alexander Jakowlew, geboren 1923, gilt als massgeblicher Gestalter des Wandels in der späten Sowjetunion. Seit 2003 liegt seine viel beachtete Autobiographie Die Abgründe meines Jahrhunderts vor.
Drago Jancar, geboren 1948, gilt als einer der bedeutendsten slowenischen Erzähler der Gegenwart. Er war PEN-Präsident, hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Essays geschrieben und wurde mit den wichtigsten slowenischen Literaturpreisen ausgezeichnet; 1994 erhielt er den Europäischen Preis für Kurzprosa. Auf Deutsch erschien zuletzt der Erzählband Luzias Augen (2005). Drago Jancar lebt und arbeitet in Ljubljana.
Heinz Janisch, geboren 1960, arbeitet für den ORF und ist einer der bekanntesten österreichischen Kinderbuchautoren. Sein erstes Kinderbuch erschien 1989. Viele seiner Bücher wurden ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bologna Ragazzi Award un dem Österreichischen Staatspreis für Kinderlyrik. Er lebt in Wien und im Burgenland.
Margo Jefferson schrieb als Literatur- und Theaterkritikerin für Vogue, Harper's, Newsweek Magazine, American Theatre, Dance Ink, The Village Voice und von 1993 bis 2006 für The New York Times. 1995 erhielt sie den Pulitzer Preis. Sie unterrichtet an der Columbia University und lebt in New York.
Elfriede Jelinek wurde am 20.10.1946 in Mürzzuschlag/Steiermark geboren. Sie studiert Komposition am Wiener Konservatorium, ab 1964 Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Erste Gedichte entstehen, 1968 der Roman “bukolit”. Erste Romanpublikation 1970 mit “wir sind lockvögel, baby!”. Berühmt wird Elfriede Jelinek mit dem 1983 erschienenen Roman “Die Klavierspielerin”, dessen Verfilmung mit Isabelle Huppert in Cannes preisgekrönt wird. Daneben tritt sie als politisch engagierte Theatermacherin an die Öffentlichkeit. Seit der Uraufführung ihres Theaterstücks “Burgtheater” (1985) wird Elfriede Jelinek in Österreich als “Nestbeschmutzerin” diffamiert, “Das Lebewohl” (Berlin Verlag 2000) ist eine kritische Auseinandersetzung mit der Haider-Partei. 1990 entsteht in Zusammenarbeit mit Werner Schroeter das Filmdrehbuch zu “Malina”, nach dem Roman von Ingeborg Bachmann. “Die Kinder der Toten”, das Opus magnum der Autorin, erscheint 1995. Einar Schleefs Inszenierung von “Ein Sportstück” feiert 1998 am Burgtheater Triumphe. 2004 wird Elfriede Jelinek mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Sie lebt in Wien und München.
Liz Jensen hat bisher vier Romane veröffentlicht. Sie lebt in London. Zuletzt erschien von ihr Das neunte Leben des Louis Drax bei Bloomsbury Berlin (2004, BvT 2006), der von Anthony Minghella verfilmt wird.
Viktor Jerofejew, 1947 in Moskau geboren, gilt als einer der führenden Autoren Russlands. Er schreibt regelmäßig für die New York Review of Books und den New Yorker sowie für Geo, Die Zeit und die Frankfurter Allgemeine Zeitung; zudem ist er Herausgeber der ersten russischen Nabokov-Ausgabe. Sein erster Roman Die Moskauer Schönheit ist inzwischen in 27 Sprachen übersetzt worden. Im Berlin Verlag erschienen bereits seine Romane Das jüngste Gericht (1997) und Der gute Stalin (2004).
Nick Johnstone, 1970 in Chertsey, Surrey, geboren, ist einer der renommiertesten internationalen Musikjournalisten. Er lebt mit seiner Frau in London und schreibt u. a. für The Observer, The Times, Melody Maker und Mojo.
Neil Jordan, geboren 1950 in Sligo, Irland, zählt zu den bedeutendsten Filmemachern und Schriftstellern seines Landes. Für seinen Erzählband Night in Tunisia (Verführung) wurde er schon 1979 mit dem Guardian Fiction Prize ausgezeichnet. Viele seiner Filme sind preisgekrönt. 1993 erhielt er für das Drehbuch von The Crying Game einen Oscar. 1996 wurde er für den Film Michael Collins bei den Filmfestspielen in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Zu den bekanntesten seiner Filme zählen u. a. Mona Lisa und Interview mit einem Vampir (1994). Neil Jordan lebt in Dublin, Irland.
Ulf K. wurde 1969 in Oberhausen geboren. Nach einem Kommunikationsdesign-Studium in Essen mit Semester in Paris lebt er heute mit seiner Familie in Düsseldorf. 2004 wurde Ulf K. als bester deutschsprachiger Comiczeichner mit dem Max-und-Moritz-Preis ausgezeichnet.
Kathy Kacer lebt als Autorin in Toronto. Ihre Bücher wurden in Kanada mehrfach preisgekrönt. Auf Deutsch erschien von ihr Die Kinder aus Theresienstadt (2003).
Reinhard Kaiser wurde 1950 geboren und lebt in Frankfurt am Main. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld. Für Königskinder erhielt er 1997 den Deutschen Jugendliteraturpreis, für Dies Kind soll leben den Geschwister-Scholl-Preis.
Schorsch Kamerun, 1963 in Timmendorfer Strand geboren, lebt in Hamburg und München und ist einer der besten 17 Menschen / Seit 25 Jahren Sänger der Band Die Goldenen Zitronen / Lehre als Kfz-Mechaniker (Praxis: 3, Theorie: 2) / Der Goldene Pudel Klub / Hörspiele, Theaterstücke und drei Soloalben / Kamerun tritt mit unterschiedlichen Projekten immer dort auf, wo es passt oder extra nicht passt / Kamerun ist begeisterter Preisträger des Hörspielpreises der Kriegsblinden 2007 für Ein Menschenbild, das in seiner Summe Null ergibt.
Leslie Kaplan wurde in Amerika geboren, in einer jüdischen Familie polnischer Herkunft; sie wuchs in Paris auf, wo sie heute als freie Autorin lebt. Auf Deutsch sind von ihr erschienen Der Exzess (1988), Der Verbrecher (1989), Brooklyn Bridge (1989), Die andere Seite des Flusses (1990) und Das Buch der Himmel (1991).
Sayed Kashua wurde 1975 geboren und lebt im palästinensischen Teil des Dorfes Beit Safafa bei Jerusalem. Er ist Filmkritiker und Kolumnist der in Tel Aviv erscheinenden Wochenzeitung Ha’Ir. Sayed Kashua ist verheiratet und hat eine Tochter und einen Sohn. Zweite Person Singular ist sein dritter Roman. 2002 erschien im Berlin Verlag sein Debütroman Tanzende Araber (BvT 2004). Da ward es Morgen erschien 2005 (BvT 2006). Seit 2006 schreibt er regelmäßig in der Wochenzeitung Haaretz. Er ist zudem Autor der erfolgreichen israelischen Sitcom Avoda Aravit (arabische Arbeit).
Pnina Moed Kass ist Amerikanerin und lebt seit über dreißig Jahren in Israel. Ihre Erlebnisse dort haben sie zu diesem Roman inspiriert. Pnina Moed Kass hat bereits zahlreiche Kurzgeschichten , Fernsehserien und Bilderbücher geschrieben.
Markus Kavka, geboren 1967 in Ingolstadt. Eigentlich wollte er
Fussballprofi werden, machte dann aber einen geisteswissenschaftlichen
Magister. 1995 war er Moderator beim Musiksender VIVA in Köln, 1997 Produzent und Moderator der Sendung "2Rock" auf VIVA 2 und seit 2000 ist er Moderator, Redakteur und Produzent bei MTV (u.a. MTV News). Kavka ist Moderator bei allen großen MTV Events (MTV Music Awards, Rock am Ring, European Musicawards, MTV Designerrama, MTV Campusinvasion). Er legt regelmäßig in House- und Technoclubs
auf und lebt in Berlin. Seine Lieblings-DJs sind die Wighnomy-Brothers,
Ricardo Vilalobos und Luciano.
Stephen Kelman wollte immer schon Schriftsteller werden. Aufgewachsen in Luton, einem Arbeiterviertel im Norden Londons, waren die Voraussetzungen denkbar schlecht. Doch er schaffte das, von dem so viele träumen. Mit seinem ersten Romanmanuskript Pigeon English sorgte er für internationales Aufsehen und wurde Übernacht vom arbeitslosen Schriftsteller zum begehrten Debütautor. Vorbei die Zeiten als er sich als Lagerarbeiter, Altenpfleger und Verwaltungsgehilfe durchschlug, oder ein unveröffentlichtes Drehbuch nach dem nächsten schrieb. Kelman ist 34 Jahre alt und sein Roman wird in diesem Frühjahr in zehn Ländern gleichzeitig erscheinen.
Stephan Kelman steht auf der Short List des Man Booker Prize 2011
, geboren 1958, studierte Slavistik und Osteuropäische Geschichte in Frankfurt am Main. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Journalistin für verschiedene Zeitungen und die Deutsche Welle. Sie lebt als freie Autorin in Köln.
Imre Kertész, 1929 in Budapest geboren, wurde 1944 nach Auschwitz deportiert und 1945 in Buchenwald befreit. Seit 1960 schrieb er an seinem Roman eines Schicksallosen, der 1975 zuerst in Ungarn und 1995 auf Deutsch erschien. Für sein Werk erhielt er 2002 den Nobelpreis für Literatur.
Michael Kessler, 1967 in Wiesbaden geboren, wurde als Schauspieler bekannt durch den Kinofilm Manta, Manta. Die TV-Sendungen Switch, Wochenshow, Pastewka und Schillerstraße machten ihn zu einem der beliebtesten deutschen Comedy-Stars.
Er ist der Mann mit den tausend Gesichtern! Seine Wandlungsfähigkeit und Vielseitigkeit beweist der gelernte Schauspieler auch als Autor und Komiker: Ob als Meister der Promi-Parodien bei "Switch Reloaded", als charmanter Taxi-Talker in seinem ersten eigenen Format, der "Berliner Nacht-Taxe" oder als Improkanone in der "Schillerstraße".
Für ProSieben parodiert sich Michael durch die zweite Staffel "Switch Reloaded", die 2007 mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet wird und für die Michael auch als Autor arbeitet. Für den rbb fährt Michael 12 neue Touren mit seiner "Berliner Nacht-Taxe". Seine nächtlichen Erlebnisse beschreibt er in seinem ersten Buch, das im Mai 2008 im Berlin Verlag erscheinen wird.
Bei Sat 1 kurvt Michael nicht nur durch die "Schillerstraße", die 2005 mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Deutschen Comedypreis geehrt wird, sondern auch durch die ebenfalls mehrfach ausgezeichneten Formate "Genial daneben" und "Pastewka". Er eröffnet die ProSieben Märchenstunde, mit dem Quoten-Paukenschlag "Rotkäppchen" und setzt sie mit "Aschenputtel" fort.
Auf der Leinwand sieht man ihn nach "HUI BUH-Das Schlossgespenst" im Herbst in "Tell". In Berlin kehrt Michael zu seinen Theaterwurzeln zurück: fast 80.000 Zuschauer erleben in 103 ausverkauften Vorstellungen den Megaerfolg "Männerhort" im Theater am Ku’damm. 2008 geht "Männerhort" auf Deutschlandtournee.
Kesslers Karriere-Kurs beginnt 1992: Mit dem Diplom der Westfälischen Schauspielschule Bochum setzt er sich als "Klausi" in Eichingers "Manta Manta" und startet durch. Den Kultfilm im Kofferraum, parkt Michael den Manta vor den Brettern, die die Welt bedeuten. Er schnuppert fünf Jahre erfolgreich in den verschiedensten Rollen Bühnenluft, von B-wie Bochum bis Z-wie Zürich. Nebenbei dreht er den Kinofilm "Nordkurve" und den erfolgreichen ZDF-Dreiteiler "Hotel Mama".
Mit seinen einmaligen Promi-Parodien (Kloeppel, Jauch, Biolek, Fischer etc.) bei "Switch" (ProSieben) und "Wochenshow" (Sat 1) nimmt Kessler Kurs auf die Comedy. Dabei verliert er jedoch das ernste Genre niemals aus den Augen.
Mit Auftritten in "Tatort", "Ein Fall für Zwei", "Großstadtrevier", "Das Leben der Philosophen" und "Soko-Köln" oder in preisgekrönten Kurzfilmen wie "Zwei Wochen Argentinien" oder "Glückstag" spielt sich Michael in die Herzen und Köpfe der Zuschauer. Seit 1998 schreibt er für Theater und Fernsehen. Für den Thomas Sessler Verlag in Wien hat er die beiden Bühnenstücke "Boeing Boeing" und "Testosteron" bearbeitet.
Parag Khanna ist Experte für Geopolitik und ein gefragter Berater in verschiedenen Bereichen der internationalen Beziehungen. Er arbeitet für das Weltwirtschaftsforum in Davos und für namhafte amerikanische Think Tanks, u. a. für die Brookings Institution. Er veröffentlicht regelmäßig Artikel und Essays in Zeitungen wie The New York Times, Washington Post und Financial Times. Parag Khanna lebt in Washington, D. C.
Paul Kieve, geboren 1967, zählt zu Englands bekanntesten Zauberkünstlern und Illusionisten der Gegenwart. Er trainiert den Harry Potter-Darsteller Daniel Radcliffe und war Zauberberater für den Film »Harry Potter und der Gefangene von Askaban«.
Alona Kimhi, geboren 1966 in der Sowjetunion, emigrierte 1972 mit ihrer Familie nach Israel. Sie war zunächst Schauspielerin und veröffentlichte später Kurzgeschichten. Für ihren Roman "Die weinende Susannah" erhielt sie den Bernstein Award. Kimhi lebt in Tel Aviv.
Michael Kimmelman, geboren in New York City, studierte in Yale und Harvard. Er ist einer der renommiertesten Kunstkritiker der Welt, leitet das Kunstressort der New York Times und lebt mit seiner Familie derzeit in Berlin.
Sir David King lehrt Chemie an der Universität Cambridge. Bis Ende 2007 fungiert er zudem als wissenschaftlicher Chefberater der britischen Regierung. So hat er maßgeblich dafür gesorgt, dass Premier Tony Blair im letzten Jahr seiner Amtszeit dem Thema Klimawandel höchste politische Priorität eingeräumt hat.
Julia Kissina , geboren in Kiew , studierte an der Kunstakademie Müchen als Meisterschülerin von Pia Stadtbäumer. Heute lebt sie als mehrfach preisgekrönte Künstlerin und Schriftstellerin in Berlin.
Angelika Klammer, geboren 1960 in Villach, Studium der Germanistik, Philosophie und Hispanistik in Wien, Lektorin. Zuletzt von ihr herausgegeben: "Tausend Wünsche, federleicht", 2004.
Michael Klonovsky, Jahrgang 1962, Schriftsteller und Journalist, ist Autor u. a. der Romane Land der Wunder (2005) und Der Ramses-Code (2001). Er arbeitet als Chef vom Dienst beim Magazin Focus und lebt in München. 1991 erhielt er den „Wächterpreis der Tagespresse“.
geboren 1977 in Erlangen, arbeitete nach seinem Zivildienst als Kameraassistent beim Regionalsender Oberpfalz TV in Amberg. Von 1999-2001 war er an der FU Berlin eingeschrieben (Theaterwissenschaften und Publizistik), im Anschluss daran studierte er Kreatives Schreiben und Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim. Heute ist er am dortigen Institut für deutsche Sprache und Literatur als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig.
Thomas Klupp lebt in Berlin und Hildesheim, liebt außer der Literatur vor allem die Schweiz, Filme und Fußball. In der deutschen Autorennationalmannschaft trägt er das Trikot mit der Nummer 14 und ist immer wieder im Mittelfeld zu entdecken. Er veröffentlichte Erzählungen in Zeitschriften und Anthologien, gab die Literaturzeitschrift BELLA triste heraus und arbeitet an einer Dissertation zu Poetiken zeitgenössischer Romane.
Reymer Klüver berichtet seit 2005 als politischer Korrespondent der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG aus den Vereinigten Staaten. Zuvor war er als SZ-Korrespondent in Berlin und Hamburg tätig. Jahrelang widmete er sich als Reisekorrespondent entwicklungspolitischen Themen und arbeitete im SZ-Reportage-Ressort »Die Seite Drei«. Klüver ist Autor mehrerer Bücher und Träger des Medienpreises Entwicklungspolitik.
Christian Wernicke schreibt seit 2005 als politischer SZ-Korrespondent aus der US-Hauptstadt. Zuvor hat er als Europa-Korrespondent aus Brüssel berichtet, zuletzt für die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, davor für DIE ZEIT. Für die Wochenzeitung arbeitete er nach dem Mauerfall 1989 als »Wende-Reporter«, später als Redakteur für Nord-Süd-Fragen. Wernicke erhielt mehrere Auszeichnungen, zuletzt den George-Kennan-Kommentarpreis.
Roland Knauer und Kerstin Viering sind Wissenschaftsjournalisten und arbeiten für große Tageszeitungen (u. a. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Berliner Zeitung) und den Hörfunk. Bei Bloomsbury K & J erschien von ihnen Was du schon immer über Tiere wissen wolltest (2007).
Julia Knolle, geboren 1982 in Düsseldorf, studierte BWL in Köln. Als Ablenkung vom Studium verbrachte sie Nächte im Internet auf Mode seiten und Foren, bis sie über Freunde Jessica Weiss kennenlernte und mit ihr den gemeinsamen Blog startete. Seit Jahren zählt das weiße T-Shirt zur Grundausstattung ihres Kleiderschranks und kann sich neben anderen Klassikern als Lieblingsteil bewähren.
Malcolm Knox, geboren 1971, lebt in Sydney, Australien, wo er seit 1994 als Journalist für den Sydney Morning Herald arbeitet. Seine Artikel und Essays wurden in Australien, Großbritannien und Indien publiziert. Sommerland ist seine erste Veröffentlichtung als Romanautor. Knox kennt das Milieu, das er beschreibt, genau: Selbst aus begütertem Elternhaus stammend, entschied er sich allerdings für einen solideren Lebensweg als seine Romanfiguren.
Wolfgang Kohlhaase wurde 1931 in Berlin geboren. Seit 1952 ist er freischaffender Drehbuchautor, Schriftsteller und Regisseur. Filme unter anderem: Berlin-Ecke Schönhauser (1956), Sonntagsfahrer (1963), Solo Sunny (1980), Der Hauptmann von Köpenick (1997), Die Stille nach dem Schuss (2000), Baby (2002) und Sommer vorm Balkon (2006). Mit seiner Frau, der Tänzerin und Choreografin Emöke Pöstényi, lebt er in Berlin.
Elizabeth Kolbert war lange Journalistin für die New York Times und arbeitet heute als Reporterin für das Magazin The New Yorker, wo sie die Ressorts Politik und Ökologie betreut. Sie lebt in Williamstown, Massachusetts.
Wolfgang Korn, geboren 1958, arbeitet als Wissenschaftsjournalist und Autor in Hannover. Er schreibt für Zeitungen und Zeitschriften (u. a. für »GEO« und »DIE ZEIT«) und hat mehrere Sachbücher zu archäologischen Themen veröffentlicht. Zuletzt erschien von ihm »Unsere Geschichte. Von der Urzeit bis ins Mittelalter« (2006).
Ariella Kornmehl, 1975 geboren, wohnt in Amsterdam, wo sie Philosophie studierte. Sie lebte zwei Jahre in Johannesburg. 2001 erschien ihr Debüt Huize Goldwasser, mit dem sie Publikum und Kritik begeisterte. Der Schmetterlingsmonat wurde mit J. M. Coetzees Romanen verglichen.
Elizabeth Kostova hat an den Universitäten von Yale und Michigan studiert. Ihr erster Roman Der Historiker war in den USA Bestseller Nr. 1 mit mehr als 1,5 Millionen verkauften Exemplaren. Übersetzungsrechte wurden in 44 Sprachen verkauft, die Filmrechte gingen an Sony.
Tim Krabbé wurde 1943 in Amsterdam geboren. Er brach sein Studium der Psychologie ab , um ab 1967 als Journalist und Schriftsteller zu arbeiten. Vier seiner Romane wurden verfilmt , für Spoorlos , basierend auf Das goldene Ei , schrieb er das Drehbuch , 1988 wurde er zum besten niederländischen Film ernannt. 1993 gab es ein amerikanisches Remake unter dem Titel The Vanishing. Seine Romane wurden in mehr als 16 Sprachen übersetzt. Tim Krabbé lebt in Amsterdam.
Ute Krause, 1960 in Berlin geboren, lebte in Asien, Afrika und Amerika, studierte an der Münchener Filmhochschule und schreibt und illustriert seit zwanzig Jahren Kinderbücher. Ihre Werke wurden weltweit übersetzt, fürs Fernsehen verfilmt und vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erschien Oskar und der sehr hungrige Drache; die Trickfilmserie Die Moffels ist in Vorbereitung und wird im Herbst 2008 im Sandmännchen zu sehen sein.
Die isländische Autorin Gerður Kristný wurde 1970 in Reykjavík geboren. Sie studierte Literatur- und Medienwissenschaften und war viele Jahre lang Chefredakteurin des Magazins Mannlíf. Seither arbeitet sie hauptberuflich als freie Schriftstellerin. Ihre Gedichte, Romane und Kinderbücher wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Isländisch en Litera tur preis. Einige Werke wurden in isländische Schulbücher aufgenommen.
Christian Graf von Krockow, geboren 1927 in Hinterpommern, wurde 1961 Professor für Politikwissenschaft.Seit 1979 arbeitet er als freier Schriftsteller und Wissenschaftler.
Björn Kuhligk wurde 1975 in Berlin geboren, wo er heute als Buchhändler arbeitet. Er ist Redakteur der Literaturzeitung lauter niemand und Mitherausgeber der Anthologie Lyrik von Jetzt (2003). Er veröffentlichte in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien.
Björn Kuhligk wurde 1975 in Berlin geboren, wo er heute als Buchhändler arbeitet. Er ist Redakteur der Literaturzeitung lauter niemand. Nach Es gibt hier keine Küstenstraßen (2001) und seinem Gedichtband Am Ende kommen Touristen (Berlin Verlag 2002) erschien zuletzt Großes Kino (Berlin Verlag 2005).
Jan Wagner, geboren 1971 in Hamburg, lebt seit 1995 in Berlin.Bis 2003 war er Mitherausgeber der internationalen Literaturschachtel Die Außenseite des Elementes. Im Berlin Verlag erschienen die Gedichtbände Probebohrung im Himmel (2001), Guerickes Sperling (2004) sowie Achtzehn Pasteten (2007).
Manjit Kumar hat in London Physik und Philosophie studiert. Er war Gründer und Herausgeber der Zeitschrift Prometheus, die sich bewusst interdisziplinär Themen zwischen Geistes- und Naturwissenschaften widmete. Zusammen mit John Gillott hat er 1997 das Buch Science and the Retreat from Reason veröffentlicht. Manjit Kumar lebt mit seiner Familie in London.
Hans Küng studierte an der päpstlichen Universität in Rom Philosophie und Theologie, nahm als Experte am zweiten vatikanischen Konzil teil, ist katholischer Priester und Professor für Ökonomische Theologie in Tübingen. Ihm wurde 1979 wegen kritischen Äußerungen vom Papst die kirchliche Lehrbefugnis entzogen. Er hat mehrere wegweisende theologische Werke verfasst, u.a. Das Christentum. Wesen und Geschichte.(1994).
Benjamin Kunkel wuchs in Colorado auf. Er schreibt für Dissent,The Nation und The New York Review of Books und ist Mitgründer des Magazins n+1. Unentschlossen ist sein erster Roman.
Ragnar Kvam Jr. wurde 1942 in Oslo geboren. Er ist Historiker, Publizist, Autor und vor allem Abenteurer. 1987 trat eine entscheidende Wende in seinem Leben ein: er gab seine Karriere als Journalist auf, verkaufte seinen gesamten Besitz und brach mit seinem Boot, der Northern Quest, zu einer mehrjährigen Weltumsegelung auf.
Marie-Sissi Labrèche, geboren 1969, lebt in Montreal. Nach einem Literaturstudium arbeitete sie als Journalistin und war Texterin und Sängerin bei der alternativen Rockgruppe Sylph, außerdem veröffentlichte sie in mehreren Literaturzeitschriften. Für ein Kapitel aus ihrem ersten Roman Borderline erhielt sie den großen Preis von Radio-Canada.
Silke Lambeck ist ausgebildete Journalistin und arbeitet als freie Autorin und Dozentin. 2001 erhielt sie den Theodor-Wolff-Preis und im März 2006 wurde bei »Rowohlt Berlin« das Buch Das große Jein veröffentlicht, das sie zusammen mit Regine Zylka verfasst hat. Im Februar 2007 erschien von ihr das Kinderbuch Herr Röslein im Verlag »Bloomsbury Kinderbücher & Jugendbücher«. Gefolgt von Herr Röslein kehrt zurück (2008) und Wo bleibt Herr Röslein? (2010). Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Shaena Lambert ist 43 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in Vancouver. 1993 absolvierte sie einen Kurs für Creative Writing an der Humber School for Writers bei Margaret Atwood. Die Titelgeschichte dieses Buches erschien in der renommierten Journey Prize Anthology und war unter den besten des CBC/Saturday Night Prize Kurzgeschichten-Wettbewerbs.
Luis Landero wurde 1948 in Albuquerque in der spanischen Provinz Badajoz geboren. Mehrere Jahre arbeitete er als Gitarrist einer professionellen Flamencotruppe. Sein erster Roman Späte Spiele (1989) wurde mit dem Spanischen Nationalpreis und dem Spanischen Kritikerpreis ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Mit ähnlichem Erfolg veröffentlichte Landero später die Romane Glücksritter und Der Zauberlehrling (Berlin Verlag 2004)
David Landes, geboren 1924 in New York, lehrte bis zu seiner Emeritierung an der Harvard University. Sein Buch Der entfesselte Prometheus (1973) wurde zum Klassiker der Industrialisierungsgeschichte. Mit Wohlstand und Armut der Nationen löste Landes eine Debatte aus, die weit über die Grenzen seines Fachs hinausging.
Moritz Wulf Lange, 1971 in Hamburg geboren, schrieb u. a. sieben Hörspieldrehbücher zu den Wallander-Krimis von Henning Mankell. Seine eigene Hörpsielserie Edgar Allan Poe wurde 2006 für den Deutschen Hörbuch-Preis nominiert. Er lebt in Berlin und bei Bremervörde.
Claude Lapointe zählt zu den bekanntesten französischen Illustratoren. An der École des Arts Décoratifs in Straßburg arbeitet er als Dozent für sein Fachgebiet. Außerdem ist er als freier Autor tätig.
Sylvette Guindolet ist Autorin und Illustratorin und hat bereits ein Bilderbuch gemeinsam mit Claude Lapointe geschrieben und illustriert.
Björn Larsson wurde 1953 in Jönköping, Schweden geboren. Er ist Dozent für französische Literatur an der Universität Lund. Die Sommermonate verbringt er auf seinem Segelboot in Dänemark. Neben wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlichte er den Erzählband Splitter und den Roman Long John Silver, der in der deutschen Übersetzung 1996 im Berlin Verlag erschienen . Der Keltische Ring erschien 1992 und wurde in Schweden und in England zum Bestseller. 1999 erschien Träume am Ufer des Meeres im Berlin Verlag.
TRACEY LAWSON hat die italienische Küche und Lebensart in der Toskana kennengelernt, wo sie als Englischlehrerin arbeitete. Sie schrieb viele Jahre Artikel und Features für englische Zeitschriften aus dem In- und Ausland.
Linda Lê wurde 1963 in Dalat, Südvietnam, geboren. Sie besuchte das französische Gymnasium in Saigon und emigrierte 1977 mit ihrer Mutter, der Großmutter und den drei Schwestern nach Frankreich. Seit 1981 lebt sie in Paris.
Lawrence Lessing ist Professor an der Stanford Law School und Fellow des Berkman Center for Internet and Society. Er trat als Experte im Prozess gegen Microsoft auf. Sein Augenmerk gilt den neuen Kontroversen um geistiges Eigentum, Schutz der Privatsphäre, freie Meinungsäußerung und nationale Souveränität, die sich durch die technische Revolution ergeben haben. 1999/2000 war er Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Er lebt in Cambridge, Massachusetts.
Constanze Letsch studierte Europäische Medienkultur sowie Film- und
Kulturwissenschaften in Weimar und Lyon. Seit 2005 lebt sie als freie
Journalistin in Istanbul und schreibt für das Internetmagazin
perlentaucher. de die Kolumne Post aus Istanbul.
T Lewis studierte Kunst an der North Texas State University und lebte u. a. in Afrika, der Schweiz und in Alaska. Er ist der Illustrator zahlreicher Kinderbücher, u. a. Peter Pan, Alice’s Adventures in Wonderland und Cinderella, the Untold Story. Zusammen mit Michael Fry erfand er im Jahr 1995 den Comicstrip Over the Hedge, der in den USA täglich in über 250 Tageszeitungen erscheint.
Sibylle Lewitscharoff wurde 1954 in Stuttgart geboren. Sie studierte Religionswissenschaften in Berlin und lebte jeweils ein Jahr in Buenos Aires und Paris, danach wieder in Berlin, wo sie als Buchhalterin in einer Werbeagentur arbeitet. Sie ist Autorin von Radiofeatures und Hörspielen und hat ein GrammatikBrettspiel erfunden. 1994 veröffentlichte sie ihr erstes Buch 36 Gerechte. Für ihren 1998 im Berlin Verlag erschienen Roman Pong erhielt sie den Ingeborg BachmannPreis.
Irina Liebmann, geboren 1943 in Moskau als Tochter des deutschen Journalisten Rudolf Herrnstadt und der russischen Germanistin Valentina Herrnstadt, studierte Sinologie in Leipzig. Von 1966 bis 1975 arbeitete sie als Redakteurin für die Zeitschrift "Deutsche Außenpolitik". Seit 1975 lebt sie als freie Schriftstellerin in Ost-, seit 1988 in Westberlin. Für ihre Bücher erhielt sie zahlreiche Preise, u. a. den Aspekte-Literaturpreis und den Berliner Literaturpreis.
Sue Limb arbeitet als Autorin und Radiosprecherin. Sie hat in England bereits zwanzig Bücher veröffentlicht und Comedy-Serien fürs Fernsehen geschrieben. Unter dem Pseudonym Dulcie Domum wurde sie mit ihren Kolumnen in The Guardian bekannt. Girl, 15 ist ihr drittes Jugendbuch.
Benny Lindelauf, 1964 geboren, hat sich schon immer gern von seiner Oma Geschichten erzählen lassen. Heute lebt er als Schriftsteller in Rotterdam und gibt Kurse für Menschen, die auch schreiben wollen.
Maureen Lindley hat unter anderem als Fotografin, Antiquitätenhändlerin und Modedesignerin gearbeitet, bevor sie eine Ausbildung zur Psychotherapeutin machte. Sie lebt in England.
Ella Lingens wurde 1908 in Wien geboren, 1926 trat sie der Sozialdemokratischen Partei bei. Zusammen mit ihrem Mann versteckte sie im November 1938 zehn jüdische Familien, um sie vor den Gewalttaten der »Reichspogromnacht« zu schützen. Später wurde sie von einem Spitzel an die Gestapo verraten und kam im Februar 1943 ins Konzentrationslager Auschwitz. Als Häftlingsärztin traf sie dort auf Josef Mengele und arbeitete durch Fälschen von Attesten der Selektion und Ermordung Schwerkranker entgegen. Nach der Evakuierung des Lagers wurde sie ins KZ Dachau verlegt, wo sie 1945 von der amerikanischen Armee befreit wurde. Nach dem Krieg beendete Ella Lingens ihr Medizinstudium und arbeitete in verschiedenen Kliniken sowie im Sozialministerium. 1980 erhielt sie durch Yad Vashem die Auszeichnung als »Gerechte der Völker«. Sie starb am 31. Dezember 2002.
Jonathan Littell, 1967 in New York geboren, ist in Frankreich aufgewachsen, wo er 1985 das Abitur machte. Anschließend studierte er an der Yale Universiy(USA). Zwischen 1993 und 2001 arbeitete er für die humanitäre Organisation „Aktion gegen den Hunger“ (ACF) in Bosnien und Afghanistan, im Kongo und in Tschetschenien. Für seinen Roman erhielt er 2006 den Grand Prix du Roman der Académie Française und den Prix Goncourt.
Christopher Lloyd studierte Geschichte in Cambridge und arbeitete anschließend als Redakteur und mehrfach ausgezeichneter Wissenschaftsjournalist für die englische Wochenzeitung The Sunday Times. Nachdem er einige Jahre in den Bereichen neue Medien- und Bildungssoftware tätig war, brach er 2006 mit seiner Frau und seinen beiden Kindern zu ausgedehnten Reisen durch ganz Europa auf. Die dabei gemachten Erfahrungen inspirierten ihn zu dem Buch Um alles in der Welt.
Victor Lodatostudierte an der Rutgers University und ist Mitglied der Dramatist Guild of America. Mathilda Savitch ist sein erster Roman. Victor Lodato lebt in Tucson, Arizona, und in New York.
Øystein Lønn wurde 1936 in Kristiansand geboren und lebt auch heute dort. Er debütierte 1966 mit dem Roman Die Prozession und hat seitdem zwölf Romane und Novellensammlungen geschrieben. Die drei wichtigsten Literaturpreise Norwegens wurden ihm verliehen, 1993 der Kritikerpreis und der Bragepreis sowie 1996 der Literaturpreis des Nordischen Rates.
Hermann Lübbe, Jahrgang 1926, ist emeritierter Professor für Philosophie und Politische Theorie an der Universität Zürich. Von 1966 bis 1970 war er Staatssekretär in Nordrhein-Westfalen. Sein umfangreiches Werk ist unter anderem mit dem Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik (1990) und dem Preis der Hanns-Martin-Schleyer-Stiftung (1995) ausgezeichnet worden.
Kate Lum wuchs in New England auf, studierte in Kanada und lebt heute mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in Toronto. Ihr erstes Kinderbuch, Waas!,wurde 1999 mit dem Children’s Book Award ausgezeichnet.
Arnošt Lustig, geboren 1926 in Prag, überlebte die
Konzentrationslager Theresienstadt, Auschwitz und Buchenwald. Nach dem
Krieg kehrte er in seine Heimat zurück und arbeitete als
Rundfunkredakteur und Schriftsteller. In den sechziger Jahren verfasste
er zahlreiche Romane, Erzählungen und Drehbücher. Aufgrund seiner
führenden Rolle im Prager Frühling flüchtete er 1968 nach Israel. Seine
Werke wurden in der Tschechoslowakei verboten und eingestampft. 1973
übernahm Lustig den Lehrstuhl für Literatur, Film und Judaistik an der
American University in Washington, D.C. Seit 2004 ist er emeritiert.
Gila Lustiger wurde 1963 in Frankfurt am Main geboren. Von 1982 bis 1986 studierte sie Germanistik und Komparatistik an der Hebräischen Universität in Jerusalem, seit 1987 lebt sie als Verlagslektorin, Übersetzerin und Autorin in Paris. Ihr erster Roman, Die Bestandsaufnahme, erschien 1995,Aus einer schönen Welt 1997. Mit So sind wir (Berlin Verlag 2005; BvT 2007), einem Familienroman über die Geschichte der europäischen Juden, stand sie 2005 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschien von ihr Herr Grinberg & Co. Eine Geschichte vom Glück (Berlin Verlag 2008; BvT 2010).
Dagmar Lutz, 1956 in Würzburg geboren, ist Kulturhistorikerin, Ausstellungsmacherin, und sie leitete ein Museum. Nach längeren Aufenthalten in Meciko, USA, Indonesien, England und Frankreich lebt sie jetzt mit ihrer Tochter in Italien. Dies ist ihr erstes Buch.
Der Autor Jim Lynch ist Journalist und veröffentlichte Kurzgeschichten in literarischen Zeitschriften. Er lebt mit Frau und Tochter im Staat Washington. Gefährliche Gezeiten ist sein erster Roman.
Michael Maar, geboren 1960, studierte Germanistik und Psychologie in Bamberg und lebt seit 1997 in Berlin. Für seine mit summa cum laude ausgezeichnete Dissertation über Thomas Mann wurde er 1995 mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet, der er seit 2002 angehört. Seit 1990 regelmäßige literaturkritische Veröffentlichungen in den deutschsprachigen Feuilletons. 1995 Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis, von 1997-1998 Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin. 1998 Essay-Stipendium Baden-Württemberg. Im Frühjahr 2002 Gastprofessor in Stanford, Kalifornien. 2005/06 Fellow der Carl Friedrich von Siemens Stiftung.
Paul Maar, Schöpfer des »Sams« und anderer beliebter Kinderbuchfiguren, schreibt seit über vierzig Jahren erfolgreich Kinderbücher. 1996 erhielt er für sein Lebenswerk den Deutschen Jugendliteraturpreis.
Guy MacDonald wurde 1972 geboren und lebt in Kent, England. Er ist Autor verschiedener Bücher für Erwachsene und Kinder. Im Herbst 2006 erscheint von ihm der dritte Band aus der Erfolgsreihe Children´s Miscellany.
Illustratorin: Katja Kamm wurde 1969 geboren und studierte Kommunikationsdesign und Illustration in Trier, Hamburg und New York. Sie arbeitet heute als Illustratorin in Hamburg. Für ihre Bücher erhielt sie bereits zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 2003 den Deutschen Jugendliteraturpreis für das Bilderbuch Unsichtbar.
Janet Malcolm, geboren 1934 in Prag, wuchs in New York auf. Sie zählt zu den renommiertesten Essayistinnen Ame rikas und schreibt für den New Yorker. Veröffentlichungen zu Gertrude Stein, Sylvia Plath und der Psychoanalyse.
Gemma Malley studierte Philosophie in Reading, bevor sie als Journalistin sowie im öffentlichen Dienst arbeitete. Sie ist verheiratet und lebt südlich von London. Der Pakt ist ihr Debütroman.
Norman Manea , geboren 1936 in der Bukowina , wurde 1941 mit seiner Familie in ein Konzentrationslager in der Ukraine deportiert. Er überlebte die Gefangenschaft und veröffentlichte in Rumänien bis zu seiner Emigration mehrere Bücher. Seit 1988 lehrt er in den USA als Professor für Europäischen Kulturstudien am Bard College.
Sonja Margolina wurde 1951 in Moskau geboren. Seit 1986 lebt sie als freie Publizistin in Berlin. Mit ihrem 1992 erschienenen Buch Das Ende der Lügen. Russland und die Juden im 20. Jahrhundert lüste sie heftige Kontroversen aus. Sie ist Beiratsmitglied des Netzwerks für Osteuropa-Berichterstattung „n-ost“. Zuletzt erschien Trinken und Macht in Russland. Brandgeruch ist ihr erster Roman.
David Markisch wurde 1939 in Moskau geboren. Sein Vater, der jüdische Schriftsteller Perez Markisch, wurde 1952 als Vaterlandsverräter erschossen. Die Familie wurde für zehn Jahre nach Kasachstan verbannt, durfte aber im Zuge der Rehabilitierung nach Stalins Tod 1955 nach Moskau zurückkehren. 1972 emigrierte er nach Israel, wo er seither lebt und arbeitet. Seine Romane und Erzählungen wurden in mehrere Sprachen über-setzt und mit internationalen Preisen ausgezeichnet.
Hazel Marshall , 1969 in Clydebank geboren , arbeitet für das schottische Programm der BBC , schreibt für verschiedene Zeitungen und natürlich für Kinder. Blanco und der Traum vom Fliegen ist ihr erstes Buch.
Clancy Martin hat viele Jahre in Edelsteinen gemacht. Heute ist er außerordentlicher Professor für Philosophie an der University of Missouri. Er hat Werke von Friedrich Nietzsche und Søren Kierkegaard ins Englische übersetzt und arbeitet momentan an einer Übertragung von Nietzsches Jenseits von Gut und Böse.
Ralf-Peter Märtin, geboren 1951 in Eisenach, hat Geschichte und Germanistik studiert und über Abenteuerromane promoviert. Er arbeitet als Lektor und Verlagsleiter und ist Lehrbeauftragter im Fach Buchwissenschaft an der Universität Leipzig. Für Die Zeit und Geo schreibt er biografische Porträts (u. a. über El Cid, Cäsar, Dschingis Khan, Echnaton, Moses), historische Reisereportagen. Sein Standardwerk über die Dracula-Figur liegt in der fünften Auflage vor. Für Nanga Parbat. Wahrheit und Wahn des Alpinismus hat er Reinhold Messner auf seiner letzten Expedition zum Nanga Parbat als Reporter der Zeit begleitet.
Clem Martini schreibt Theaterstücke und Drehbücher für Kinder und Erwachsene. Außerdem ist er Professor für Theaterwissenschaften an der University of Calgary, hat bereits dreimal den Alberta Writer’s Guild Drama Prize gewonnen und war nominiert für den Governor’s General Award, Kanadas wichtigsten Literaturpreis. Der Mob ist sein erster Roman. Clem Martini wurde in Calgary, Alberta, geboren, wo er heute mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern lebt.
Herbert Maurer wurde 1965 in Wien geboren, studierte Altphilologie, Theologie und Sprachwissenschaften in Wien, Venedig, Jerusalem, Köln, Bilbao und Eriwan. 1993 unterrichtete er Philosophie in einem Kloster in Jerusalem. 1995 war er am Bau des österreichischen Kinderspitals in Armenien beteiligt. Er lebt als Übersetzer und Journalist in Wien. Neben Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien publizierte er den Erzählungsband Gnädige Frau! Oder die Kunst des Tiefschlafs, den Roman Ein Rabenflug. Der Mönchsroman sowie den Erzählungsband Venetia. Ein Vivarium der Malerei.
Dirk Maxeiner ist Buchautor und Journalist. Er gründete das innovative Umweltmagazin "Chancen". Dort und bei "natur" arbeitete er als Chefredakteur. Sein Buch "Öko-Optimismus" (zusammen mit Michael Miersch) wurde 1996 zum "Wissenschaftsbuch des Jahres " gewählt.
Stephen Mays erster Roman Tag kam bei einem kleinen walisischen Verlag heraus und gewann den Preis für das beste walisische Buch 2009 obwohl der Autor überhaupt kein Waliser ist. Er hat Kreatives Schreiben unterrichtet und fürs Theater und Fernsehen geschrieben. Stephen May lebt in Yorkshire.
Mark Mazower ist Professor für Geschichte am Center for International History der Columbia University in New York. Er studierte an der Oxford University und an der Johns Hopkins University in Baltimore, lehrte u.a. in London und Princeton, publizierte mehrere ausgezeichnete Studien über Europa im 20. Jahrhundert und gilt international als ein Spezialist der Geschichte des Balkans, Griechenlands und des Nahen Ostens.
M.I. McAllister ist Autorin zahlreicher Kinderbücher. Die meiste Zeit ihres Lebens verbrachte sie in einem Haus mit einem großem Garten in Nordengland, in dem es Igel, Hasen und ein rotes Eichhörnchen gab.
Angela McAllister hat bereits zahlreiche Kinderbücher geschrieben und illustriert. Sie lebt mit ihrer Familie in einem alten Cottage in Dorset.
Ian Beck, geboren in Hove, Sussex,studierte Illustration und Grafik. Heute lebt er in London und schreibt und illustriert Kinderbücher, für die er bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde.
Nichola McAuliffe, in London geboren, ist bisher vor allem als Schauspielerin bekannt. So hat sie in dem Musical Chitty Chitty Bang Bang und in englischen Fernsehserien, u. a. Coronation Street, mitgespielt. Attila, Loolagax und der Adler ist ihr erstes Kinderbuch.
James McBride ist Journalist, Komponist und Saxophonist. Er arbeitete u. a. für die Washington Post. Er schrieb Songs für Anita Baker und begleitet die Jazzlegende Jimmy Scott auf Tourneen. McBride lebt mit seiner Familie im Bundesstaat New York. Sein erstes Buch Die Farbe von Wasser war ein internationaler Bestseller.
Patrick McCabe wurde 1955 in Irland geboren. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern in Sligo. Seine Bücher wurden bereits mehrfach für den Booker Prize nominiert und zwei seiner Romane erfolgreich von Neil Jordan verfilmt: Breakfast on Pluto (2000) und Der Schlächterbursche (1995). Für Winterwald erhielt er 2007 die Auszeichnung Irish Novel of the Year.
Alexander McCall Smith, geboren 1948 in Simbabwe, ist Schriftsteller und Jurist. Er studierte in Simbabwe und Schottland und lebt heute in Edinburgh. Seine Bücher wurden bisher in 26 Sprachen übersetzt. Ein Krokodil fur Mma Ramotswe (1999) wurde von The Times Literary Supplement zu den Büchern des Jahres gewählt und vom Booker Prize Komitee empfohlen. 2003 wurde er in Großbritannien zum Autor des Jahres ernannt.
Gillian McClure wurde 1948 in Bradford, England, geboren. Sie hat bereits zahlreiche Kinderbücher geschrieben und illustriert. Für ihr Buch Selkie erhielt sie im Jahr 2000 den Parent’s Guide to Children’s Media Award USA. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Cambridge.
Alice McDermott veröffentlichte zahlreiche Romane, auf Deutsch erschien zuletzt Irischer Abschied (2001). Für diesen Roman erhielt sie in den USA den National Book Award. Sie lebt mit ihrer Familie in Washington, D.C.
Nick McDonell, 1984 geboren, wuchs in New York auf und studierte Literatur an der Harvard University. Sein erster Roman Zwölf erschien, als Nick McDonell gerade siebzehn Jahre alt war. Von der Kritik gefeiert, wurde Zwölf ein internationaler Bestseller und ist inzwischen von Joel Schumacher verfilmt worden (Kinostart: Herbst 2010). Heute arbeitet Nick McDonell als Journalist und berichtet aus dem Sudan und Irak. Ein hoher Preis ist sein dritter Roman.
William McDonough ist Professor für Architektur an der University of Virginia und Pionier für umweltverträgliche und menschenfreundliche Architektur. 1996 erhielt er den Preis für Nachhaltige Entwicklung, die höchste Ehrung für den Umweltschutz, die in den USA vom Präsidenten vergeben wird.
Marni McGee hat schon zahlreiche Kinderbücher, Romane und Gedichte geschrieben und wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Sie lebt als freie Autorin in Santa Barbara, Kalifornien.
Patrick McGrath wurde 1950 in London geboren. Er besuchte ein Jesuiten-gymnasium und studierte Literaturwissenschaft. Nach Jahren in den USA, Kanada sowie auf einer entlegenen Insel im Pazifik lebt er heute als freier Schriftsteller in London und New York. Im Berlin Verlag erschienen Stella (1996), Port Mungo (2004), Groteske (BvT 2005) und Spider (BvT 2005).
Jon McGregor wurde 1976 auf den Bermudas geboren, zog jedoch mit seiner Familie bald darauf nach England und verbrachte seine Jugend in Norwich und Thetford. Er studierte Filmproduktion und Medientechnik und begann in seinem letzten Studienjahr mit dem Schreiben. Seine ersten beiden Romane So oder so und Nach dem Regen wurden für den renommierten Man Booker Prize nominiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Jon McGregor lebt heute in Nottingham.
Anik McGrory studierte Illustration an der Rhode Island School of Design. Sie hat bereits zahlreiche Kinderbücher geschrieben und illustriert und lebt zurzeit mit ihrem Mann , ihrem kleinen Sohn Noel und ihren beiden Hunden in London.
Bill McKibben schreibt regelmäßig u. a. für The New York Review of Books und The New York Times. Er lebt mit seiner Frau, der Schriftstellerin Sue Halpern, und der gemeinsamen Tochter nahe dem Lake Champlain an der Grenze zwischen New York und Vermont.
Eoin McNamee wurde 1961 im nordirischen Kilkeel, County Down, geboren. Er schrieb Drehbücher, Gedichte und drei Romane. Heute lebt er mit seiner Familie in Sligo in der Republik Irland.
Eyal Meged wurde in New York geboren und wuchs in Tel Aviv auf. Er schreibt Romane und Gedichte sowie Kolumnen für die großen israelischen Tageszeitungen. Außerdem war er Redakteur der wöchentlichen Radiosendung Voice of Israel. 1993 wurde er mit dem Macmillan Prize ausgezeichnet. Er lebt zusammen mit der Schriftstellerin Zeruya Shalev in Israel.
Andrea Meier lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Zürich. Die Journalistin und Filmemacherin dreht Reportagen und Filme für ARTE und das Schweizer Fernsehen und gehört zu den Moderatoren der Kulturzeit auf 3sat. Prinzessin Ich hat sie für ihre Töchter Louisa und Youna und für die großen und kleinen Trotzköpfe dieser Welt gezeichnet.
Piero Meldini wurde 1941 in Rimini geboren, wo er heute noch wohnt. Seit 1972 steht er der Bibliothek Gambalunghiana als Direktor vor. Die Bibliothek wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts gegründet und umfaßt eine umfangreiche Sammlung wichtiger antiker Texte. In den 70er Jahren veröffentlichte er eine Reihe von Publikationen zur Gegenwartsgeschichte. Unter seiner Anleitung wurden die Werke von Otto Rank, Sandor Ferenczi, Geza Róheim, Lou Andreas Salomé, Marie Bonaparte, Sigfried Bernfeld übersetzt und verlegt. In den 80er Jahren wechselte er die Themen und arbeitete über Ikonologie, Volkskunst und die Kulturgeschichte des Kochens. Meldini war Gründungsmitglied der Revue "La Gola". Außerdem schrieb er regelmäßig für renommierte italienische Zeitungen wie Il Messaggero, La Repubblica, L'Unitá, La Voce, Avvenire, L'Europeo etc. Sein Debütroman L'avvocata delle vertigini erschien 1994 bei Adelphi. Er wurde mit dem Premio Bagutta ausgezeichnet. Er bezeichnet sich selbst als Büchermensch. Da er in einem Elternhaus aufwuchs, in dem Bücher nicht existent waren, und er mit einem Handbuch für Elektrotechnik zu lesen begonnen hatte, liebt er Bücher über alles, und er wurde selbst zum Autor. In seiner Tätigkeit als Direktor der Gambalunghiana beschäftigt er sich mit antiken humanistischen Texten. Die Sprache seiner eigenen Romane steht in dieser Tradition. Meldini begnügt sich aber nicht damit, die traditionelle Literaturkultur zu imitieren, sondern schreibt sie schöpferisch fort.
Thomas Metzinger, geboren 1958 in Frankfurt am Main, lehrt Theoretische Philosophie an der Universität Mainz, leitet dort den Arbeitsbereich Neuroethik und gilt weltweit als einer der profiliertesten Philosophen des Geistes. Er war von 2005 bis 2007 Präsident der Gesellschaft für Kognitionswissenschaft, wird ab Herbst 2009 Präsident der Association for the Scientific Study of Consciousness sein und ist bis Sommer 2009 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Neben zahlreichen Fachaufsätzen und -büchern schreibt er regelmäßig Beiträge für eine breite Leserschaft von Magazinen (u. a. Zeit Wissen, Gehirn & Geist) und Zeitungen. Der Ego-Tunnel ist sein erstes Buch für ein breites Publikum.
Ib Michael, 1945 in Roskilde geboren, zählt zu den renommiertesten Autoren Dänemarks. Er studierte mittelamerikanische indianische Sprachen und Kulturen. Ausgedehnte Reisen und Expeditionen führten ihn nach Mittel- und Südamerika, Polynesien, China und Tibet. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Preis der dänischen Literaturakademie.
Vivian French war erst Schauspielerin, dann Geschichtenerzählerin,
und schließlich wurde sie Kinderbuchautorin. Mittlerweile hat sie über
200 Kinderbücher veröffentlicht. Sie hat vier erwachsene Töchter und
lebt in Edinburgh.
Michael Terry ist der für seine lebendigen und humorvollen Tiercharaktere
berühmte Illustrator zahlreicher Bilderbücher. Er lebt in Hythe, Kent.
Anne Michaels wurde am 1958 in Toronto geboren. Seit Jahren unterrichtet sie "Creative Writing" an der University of Toronto. Ihr erstes Buch, die Lyriksammlung "The Weight of Oranges", erschien 1986; ihr zweiter Gedichtband "Miner's Pond", erschien 1991; ein weiterer Lyrikband wird 1997 folgen. Zur Zeit schreibt sie an einem neuen Roman.
Michael Miersch ist Buch- und Filmautor. Er hat sich seit langem auf Naturthemen und Ökologie spezialisiert. Sein gemeinsam mit Dirk Maxeiner verfaßtes "Lexikon der Öko-Irrtümer" stand 1998 monatelang auf den Bestsellerlisten.
Sue Miller ist in den USA und in England eine Bestsellerautorin. Auf Deutsch erschienen zuletzt ihre Romane Die Stadt in den Fluten und Die gute Mutter. Sie lebt in Boston , Massachusetts.
ALEX MILLER ist einer der bekanntesten australischen Schriftsteller. Er wurde 1936 in England geboren und emigrierte als Jugendlicher nach Australien, wo er später Literaturwissenschaft und Geschichte studierte. Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter zweimal der renommierte Miles Franklin Literary Award.
MADELINE MILLER studierte Latein und Altgriechischan der Brown University und arbeitet seit mehreren Jahren als Universitätsdozentin. Nach einer Ausbildung an der Yale School of Drama hat sie sich auf die Adaption von klassischen Stoffen für ein modernes Publikum spezialisiert. Das Lied des Achill ist ihr erster Roman.
Steven Millhauser ist Professor für Englische und Amerikanische Literatur am Skidmore College und lebt in Saratoga Springs, New York. Sein Roman Martin Dressler. Ein amerikanischer Träumer (BvT 2009) wurde 1997 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet, seine Kurzgeschichte »Eisenheim der Illusionist« 2006 mit Edward Norton, Jessica Biel und Paul Giamatti unter dem Titel Der Illusionist erfolgreich verfilmt.
Richard Milward, geboren 1984, ist das Lieblingskind der britischen Kunstszene. Außerdem spielt er Gitarre in einer Band und hat seine eigene Kolumne bei Dazed&Confused. Sein Debütroman Apples wurde international gefeiert. Im Herbst erscheint bei Blumenbar sein zweiter Roman Hallo, sagt die Tapete: Ein Roman in zehn Etagen.
Perikles Monioudis wurde 1966 in Glarus in der Ostschweiz geboren. Studium der Soziologie und Politologie an der Universität Zürich. Sein erster 1993 erschienener Roman Die Verwechslung wurde hochgelobt und mit dem Bücherpreis der Stadt Zürich ausgezeichnet. Nach dem Studienabschluss (1993) folgten journalistische Tätigkeiten bei verschiedenen Zeitungen sowie ein dreimonatiger Schreibaufenthalt in Philadelphia. 1995 Umzug nach Zürich. Im selben Jahr erhielt Monioudis ein Stipendium des Berliner Senats im Literarischen Colloquium Berlin, nach dem er sich entschloss, in Berlin zu bleiben. Für seinen zweiten Roman, Das Passagierschiff (1995), erhielt Monioudis den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung. Im Mai 1998 erhielt Perikles Monioudis den Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis des Schweizer Schriftstellerverbandes. Im Berlin Verlag erschienen zuletzt die Romane Eis (1997) und Deutschlandflug, Ein Traum (1998), sowie Anfang September 2000 sein aktueller Roman Palladium.
Quim Monzó, geboren 1952, lebt in Barcelona. Monzó war u. a. Comiczeichner und Grafikdesigner, Drehbuchautor, schrieb fürs Radio und Fernsehen, arbeitete als Übersetzer, Songwriter und Kriegsberichterstatter. In Barcelona ist er ein Superstar, und immer wenn es etwas zu kommentieren gilt, ist er der gefragte Mann. Er gilt als eine der provozierendsten Stimmen der europäischen Gegenwartsliteratur, seine Werke wurden vielfach übersetzt und ausgezeichnet.
NIcola Moon war bis vor zehn Jahren Lehrerin und schrieb nur für ihre eigenen Kinder. Jetzt, seit die beiden gross sind, lebt sie als freie Kinderbuchautorin mit ihrem Ehemann in Wiltshire.
Lorrie Moore wurde 1957 in Glens Falls, New York geboren. Sie lebt in Madison und lehrt Anglistik an der University of Wisconsin. Moore gehört zu den renommiertesten Autorinnen zeitgenössischer amerikanischer Literatur. Im Berlin Verlag erschien 2002 ihr legendärer Erzählungsband Was man von einigen Leuten nicht behaupten kann (BvT, 2002). Im Berliner Taschenbuch Verlag liegt außerdem vor: die Erzählungsbände Pepsi Hotel (2007) und Leben ist Glückssache (2008) sowie der Roman Die Verrückungen der Benna Carpenter (2007).
Die rothaarige US-Schauspielerin Julianne Moore ist durch zahlreiche Filme (aktuell »Die Stadt der Blinden«) weltbekannt und wurde bereits viermal für den Oscar nominiert. Mit dem Regisseur Bart Freundlich hat sie zwei Kinder.
Susie Morgenstern, geboren 1945 in New Jersey, hat zahlreiche, sehr erfolgreiche Kinder- und Jugendbücher geschrieben. Sie lebt als freie Autorin in Frankreich.
Susie Morgenstern, geboren 1945 in New Jersey, hat zahlreiche, sehr erfolgreiche Kinder- und Jugendbücher geschrieben. Sie lebt als freie Autorin in Frankreich.
Chen Jianghong, geboren 1963 in China, hat in Peking Illustration studiert. Seit 1987 lebt er in Paris.
Martin Mosebach wurde 1951 in Frankfurt geboren. 1979 schloß er sein Jurastudium mit dem 2. Staatsexamen ab. Anfang 1980 erhielt er den Förderpreis der Jürgen Ponto Stiftung, deren literarischer Sektor von Golo Mann betreut wurde. Dieser Preis war mit einer Apanage ausgestattet, die, so schrieb die Welt am Sonntag am 19. 1. 1992, "dem nicht sonderlich Gesegneten das sorglose Schreiben gestattete und damit die Möglichkeit gab, das juristische Referendarium zu beenden. Ohnedies war ihm das Jurastudium, in Frankfurt und Bonn sieben Jahre hindurch mit Widerwillen und zunehmendem Befremden betrieben, als 'verlorenen Zeit' vorgekommen." Nachdem er sechs Jahre in Capri verbrachte, lebt Mosebach heute in Frankfurt Westend "in einer Dachwohnung, deren Fenster bis ins Morgengrauen erleuchtet sind , was Nachbarn zur Bemerkung veranlaßt, daß nun der Dichter wieder da sei." (Welt am Sonntag)
Walter Mosley ist Autor zahlreicher Romane, die in über zwanzig Sprachen übersetzt wurden. Unter anderem erschienen von ihm auf Deutsch Teufel in Blau, Fische fangen und Mississippi Blues. Er erhielt literarische Preise und lebt in New York City.
Miriam Moss wurde in England geboren und verbrachte ihre Kindheit in Afrika, China und im Nahen Osten. Sie hat bereits über 70 Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht und wurde im Jahr 2003 mit dem Experian Big Three Book Award ausgezeichnet. Miriam Moss lebt mit ihrem Mann, drei Kindern, zwei Katzen und einem Hund in Lewes, East Sussex.
Sie haben ihr gesamtes Leben miteinander verbracht: 1939 in Edinburgh geboren, trennen Helen und Morna Mulgray nur zehn Minuten. Sie studierten beide an der Edinburgh University und arbeiteten anschließend als Englischlehrerinnen an unterschiedlichen Schulen, jedoch in Sichtweite voneinander. Seit ihrer Pensionierung im Jahr 1993 reisen sie viel und schreiben Kriminalromane natürlich gemeinsam. »Wir sind ein Kopf«, sagen sie lachend, und tatsächlich beginnt häufig eine von ihnen einen Satz, den die andere zu Ende spricht. Auch ihr Verhältnis zu Männern ist geprägt von der Erfahrung als Zwillingspaar. »Die meisten heiraten, weil sie sich nach einem Partner sehnen. Wenn man aber den perfekten Partner bereits an seiner Seite hat wer kann damit schon konkurrieren?« Bis heute waren die beiden noch nie länger als zwei Wochen voneinander getrennt. Über ihren ersten Krimi sagen sie: »Bei uns gibt es weder Blut noch Gewalt. Es wird gestorben, das ja aber auf geschmackvolle Weise.« Nach Keine Verdachtsmomente (Bloomsbury Berlin 2009, BvT 2010) erschien 2010 der zweite Band Die Teneriffa-Connection bei Bloomsbury Berlin. Jetzt liegt der dritte Band Das Geheimnis von Islay Island vor.
Meg Mullins studierte an der Universität von Columbia und lebt heute mit ihrer Familie in New Mexico. Sie hat mehrere Kurzgeschichten und Erzählungen veröffentlicht,darunter in der Anthologie The Best American Short Stories. Ihr Debütroman Der Teppichhändler erschien 2006 im Berlin Verlag. www.megmullins.com
Julie Myerson, geboren 1960, hat mehrere Romane veröffentlicht. Auf Deutsch erschienen von ihr Etwas könnte geschehen (BvT 2004) und Deine Geschichte (Bloomsbury Berlin 2006, BvT 2007). Sie lebt als erfolgreiche Autorin und Journalistin in London.
Wilfried N’Sondé, 1968 in Brazzaville, Kongo, geboren, kam als Kind mit seiner Familie nach Paris. Er studierte Politologie an der Sorbonne. Nach ausgedehnten Reisen hat er sich in Berlin niedergelassen, wo er als Musiker, Autor und Komponist arbeitet und Projekte mit sozial benachteiligten Jugendlichen betreut. Das Herz der Leopardenkinder ist sein erster Roman. Er wurde mit dem Prix Senghor de la Création Littéraire und dem Prix des Cinq Continents de la Francophonie ausgezeichnet.Wilfried N’Sondé ist Vater von zwei Kindern und arbeitet an einem Album mit Chansons. Die Berliner Zeitung hat den Autor und Musiker liebevoll zum »Werther der Banlieues« erkoren.
Péter Nádas, Erzähler, Dramatiker, Essayist und Fotograf wurde 1942 in Budapest geboren. Seine berufliche Laufbahn begann er 1961 als Fotoreporter für das Frauenmagazin “Nök Lapja”. Nach zweijährigem Militärdienst arbeitete er dann ab 1965 als Journalist bei der Tageszeitung “Pest Megyei Hirlap”, kam jedoch immer stärker in Konflikt mit den Leitlinien der offiziellen Berichterstattung, bis er 1968 die journalistische Arbeit aufgab und sich als freier Schriftsteller aufs Land zurückzog. Da er bis 1977 auf Grund der Zensur keinen Verlag für seine Werke fand, arbeitete er neben der schriftstellerischen Tätigkeit noch für verschiedene Zeitschriften. Auf Einladung des DAAD lebte Péter Nádas 1981 ein Jahr in Deutschland. Für seinen Roman Buch der Erinnerung (1986, dt.1991) wurde er u.a. mit dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur (1991), dem französischen Prix du Meilleur Livre Étranger und dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung (1995) ausgezeichnet. Die Übersetzung seines großen 2005 in Budapest erschienen Romans Parallelgeschichten ist in Vorbereitung. Péter Nádas lebt in Gombosszeg und Budapest.
Ivan Nagel, 1931 in Budapest geboren, studierte Philosophie und Soziologie u. a. bei Adorno in Frankfurt am Main. Er arbeitete als Dramaturg in München, als Intendant des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg und des Staatsschauspiels in Stuttgart. Von 1989 bis 1996 lehrte er als Professor für Geschichte und Ästhetik an der Hochschule der Künste Berlin. Er erhielt u. a. den Moses-Mendelssohn-Preis im Jahr 2000 und den Ernst-Bloch-Preis im Jahr 2003. Er verfasste Bücher über Mozart, Goya und über das heutige Theater sowie Streitschriften mit Essays zur Politik und Kulturpolitik. Ivan Nagel lebt in Berlin und lehrt an der Central European University in Budapest.
David Nel·lo wurde in Barcelona geboren, wo er auch heute lebt. Er hat bereits zahlreiche Kinderund Jugendbücher veröffentlicht. Für sein Werk erhielt er mehrere literarische Auszeichnungen.
Richard Newman, kanadischer Musikkritiker, zeichnet ein eindrucksvolles
Bild einer komplexen Persönlichkeit zwischen Glamour und Tragödie. Die
gründlich recherchierte Biografie verdankt ihren unschätzbaren Wert und
ihren Reichtum der wiedergefundenen Korrespondenz der Familien Mahler
und Rosé.
Marjorie Newman war Lehrerin, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Tiere haben sie schon immer fasziniert. Heute lebt sie, umgeben von einem großen Garten, mit ihrem Hund und ihrer Katze in einem gemütlichen Cottage in England.
Judith Nicholls war Lehrerin, bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte. Inzwischen hat sie über 50 Bücher veröffentlicht. Sie lebt in einem alten Cottage in Wiltshire.
Natalja Nikolajewa, geboren 1946 in Leningrad, hat eine Ausbildung als technische Zeichnerin, arbeitete früher als Buchhalterin in einem Krankenhaus. Gemeinsam mit ihrem Mann,einem Soziologieprofessor, lebt sie in einer Neubauwohnung in einem der nördlichen Bezirke von St. Petersburg.
Ulrich Noller ist Journalist, Lektor und Moderator, Mitglied in der Jury des Deutschen Krimipreises und arbeitet vor allem für den WDR. Bei Bloomsbury K&J erschien von ihm gemeinsam mit Stephanie Busch das Familienbuch Das Haus-Buch. Hier wohnt das Wissen der Welt.
Nikolaus Nützel, geboren 1967, lebt als freier Journalist in München und arbeitet u. a. für den Bayerischen Rundfunk. Er hat verschiedene Sachbücher sowohl für Erwachsene als auch für Jugendliche veröffentlicht, zuletzt Sprache oder Was den Mensch zum Menschen macht (2007).
Jürgen Andrich, geboren 1964, arbeitet an der Neurologischen Klinik der Ruhr-Universität Bochum. Er hat bisher in wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht.
Bettina Obrecht wurde 1964 in Lörrach geboren und studierte Englisch und Spanisch. Sie arbeitet als Autorin, Übersetzerin und Rundfunkredakteurin und wurde für ihre Kurzprosa und Lyrik mehrfach ausgezeichnet. Seit 1994 schreibt sie Kinder- und Jugendbücher und hat sich seitdem in die »Garde wichtiger Kinder- und Jugendbuchautorinnen hineingeschrieben « (Eselsohr). Zu ihren wichtigsten Veröffentlichungen gehören Anna wünscht sich einen Hund (Oetinger 1995), Manons Oma (dtv 1998), Wüstenfreunde (Oetinger 2002) und die Marlene-Bände: Von wegen Süß, Marlene Räuberhauptfrau und Marlene und der Club der Rächer (dtv 2002, 2004, 2006).
Kurt Oesterle, 1955 in Oberrot geboren, studierte Literatur, Geschichte, Philosophie, ist seit 1988 freier Autor und Journalist und erhielt für diesen Roman den Berthold-Auerbach-Preis im Jahr 2002.
Charles Officer ist Wissenschaftsjournalist, der allein und gemeinsam mit Jake Page eine Reihe von Büchern über die Geheimnisse unseres Planeten geschrieben hat.
Steve Olson ist ein mehrfach ausgezeichneter Wissenschaftsautor. Er schreibt regelmäßig Beiträge für Zeitschriften wie Science, Scientific American und Atlantic Monthly und hat für die National Academy of Sciences und für das Institute of Genomic Research in Washington, D.C., gearbeitet. Steve Olson lebt in Washington, D.C.
Steffie van den Oord, 1970 geboren, arbeitete nach ihrem Literatur- und Kulturstudium beim Radiosender VPRO. Während der Recherchen zu ihrem Buch Liefde in oorlogstijd (Liebe in Zeiten des Krieges) stieß sie auf die Geschichte von Hannelore Cahn. Es folgten der Dokumentarfilm Westerbork Girl (2007) und der gleichnamige Roman, der derzeit fürs Kino verfilmt wird.
Haralampi G. Oroschakoff, Maler, Zeichner und Schriftsteller, wurde 1955 in Sofia geboren. Der Urenkel des Staatsmannes Gawril Oroschakoff entstammt einer Familie, die zahlreiche Spuren in der Geschichte Russlands, Bulgariens und Serbiens hinterlassen hat. Er floh 1963 mit seiner Familie nach Belgrad, 1964 emigrierten sie nach Österreich. Heute lebt und arbeitet Haralampi G. Oroschakoff in Berlin und Théoule sur Mer. Seit Anfang der achtziger Jahre zahlreiche Ausstellungen, Lehraufträge und Publikationen im internationalen Kulturbetrieb. 2003 Schenkung der „Sammlung Oroschakoff Moskauer Konzeptualismus“ an das Kupferstichkabinett Berlin.
Katja Oskamp wurde 1970 in Leipzig geboren und wuchs in Berlin auf, wo sie auch heute noch lebt. Sie studierte Theaterwissenschaften, war Dramaturgin am Volkstheater Rostock und ist Absolventin des Leipziger Literaturinstituts. Für Halbschwimmer wurde sie mit dem Potsdamer Literaturpreis ausgezeichnet. Außerdem wurde das Buch mit dem Rauriser Literaturpreis für das beste deutschsprachige Debüt des Jahres 2003 geehrt.
Christian Oster wurde 1949 geboren. Er lebt in Paris. Für seinen Roman Meine große Wohnung erhielt er 1999 den Prix Médicis, der Roman Meine Putzfrau (dt. 2003) wurde verfilmt.
Reinhard Osteroth lebt als freier Autor und Journalist in Berlin. Der studierte Historiker schreibt regelmäßig für DIE ZEIT. Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit gehören Kultur- und Technikgeschichte. Zuletzt ist von ihm erschienen Erfinderwelten. Eine kurze Geschichte der Technik (2008) und Deutschland. Eine Kreuz- und Querreise (2010).
Vincent Overeem, geboren 1974, debütierte 2005 mit dem Erzählungsband Novembermeisjes (Novembermädchen), der u. a. für den Gerard-Walschap-Literaturpreis nominiert war. Misfit ist sein erster Roman und sein erstes Buch auf Deutsch. Overeem lebt mit seiner Familie in Amsterdam.
Helen Oyeyemi, geboren 1984 in Nigeria, zog mit vier Jahren nach London. Sie schrieb Das Ikarus Mädchen, als sie noch Schülerin war. Inzwischen studiert sie Politologie und Sozialwissenschaften in Cambridge.
Jack Page ist Wissenschaftsjournalist, der allein und gemeinsam mit Charles Officer eine Reihe von Büchern über die Geheimnisse unseres Planeten geschrieben hat.
Boris Pahor lebt in Triest, wo er 1913 geboren wurde. Pahor ist einer der großen literarischen Zeugen des 20. Jahrhunderts, sein Werk und seine Erzählweise werden in einem Atemzug mit den Werken von Primo Levi, Jorge Semprún und Imre Kertész genannt. Geboren in Triest, gehörte er der slowenischen Minderheit an. Nach dem Anschluss seiner Heimatstadt an Italien unter Mussolini war ihm der Gebrauch der Muttersprache verboten. 1943 schloss er sich der Volksbefreiungsbewegung an; am 21.1.1944 wurde er verhaftet und kurz darauf in das KZ Dachau gebracht. Bis Kriegsende durchlebte er vier deutsche Konzentrationslager; er verarbeitete in Novellen die KZ-Traumata, aus denen 1967 sein preisgekrönter Roman „Nekropolis“ entstand (Berlin Verlag 2001; Berliner Taschenbuch Verlag 2003). Von 1955 an veröffentlichte er sieben Romane und zudem literarische Essays. 2001 erhielt er den Preis der Bestenliste des SWR.
Marcia Pally lehrt an der New York University und der Fordham University. Die ehemalige Tänzerin und Choreographin arbeitet darüber hinaus seit über zwanzig Jahren als Filmkritikerin und Kolumnistin für zahlreiche renommierte Zeitungen in den USA und in Deutschland (New York Times, Die Zeit, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau u.a.). In ihren Büchern “Sense & Sensorship” (1991) und “Sex & Sensibility” (1994) hat sie sich mit den Themen Zensur und Meinungsfreiheit auseinandergesetzt.
Richard Panek schreibt als Wissenschaftsjournalist u.a. für das New York Times Magazine. Auf Deutsch bereits erschienen Das Auge Gottes. Das Teleskop und die lange Entdeckung der Unendlichkeit.(2001).
Alexis Panselinos wurde 1943 in Athen geboren. Er arbeitet als Rechtsanwalt und hat eine Vielzahl von Artikeln und Essays publiziert. Anfang der achtziger Jahre erschien sein erster Band mit Erzählungen unter dem Titel Hundegeschichten. 1986 veröffentlichte Panselinos den Roman Die große Prozession, zwei Jahre später Ballettabende. Im Zentrum seines vielfach ausgezeichneten Werkes steht die Geschichte Griechenlands, die er fantasievoll auf den Kopf stellt und in ein europäisches Koordinatensystem einfügt.
Susanna Partsch, geboren 1952, studierte Kunstgeschichte, Ethnologie und Pädagogik in Heidelberg und arbeitete danach am Ludwigshafener Wilhelm- Hack-Museum. Seit 1985 ist sie freie Autorin und lebt heute in München. Für ihr Buch »Haus der Kunst« wurde sie 1998 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.
Rosemarie Zacher, geboren 1966, studierte Kunstpädagogik und Kunstgeschichte und lebt als freie Künstlerin, Illustratorin und Museumspädagogin in Gauting. Mit Susanna Partsch hat sie u. a. das Buch »Münchens Schlösser für Kinder« (2002) veröffentlicht.
ANN PATCHETT hat bisher fünf Romane veröffentlicht, darunter Bel Canto, ein internationaler Bestseller, für den sie den Orange Prize for Fiction erhielt. Sie lebt in Nashville, Tennessee, wo sie gerade eine Buchhandlung eröffnet hat.
Brian Patten wurde 1946 geboren und ist heute einer der bekanntesten englischen Dichter und Schriftsteller der Gegenwart. Im Jahr 1967 wurde er als einer der Liverpool Poets berühmt. Sein Werk ist in viele Sprachen übersetzt und mehrfach preisgekrönt worden. Brian Patten hat bereits mit großem Erfolg mehrere Kindergedichtbände veröffentlicht, und sein Kinderbuch Mr Moon’s Last Case wurde von den Mystery Writers of America ausgezeichnet.
Anna Pavord ist eine der bekanntesten Gartenexpertinnen Englands und schreibt seit Jahren regelmäßig Beiträge für englische und amerikanische Tages- und Fachzeitungen. Sie hat mehrere Bücher verfasst, darunter den internationalen Bestseller Die Tulpe. Eine Kulturgeschichte sowie Der neue Küchengarten. Sie lebt mit ihrem Mann und den drei Töchtern in Dorset, England.
Samantha Peale studierte an der New School in New York und am School of Art Institute of Chicago. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Los Angeles.
Tim Pears, Jahrgang 1956, kam auf dem Umweg über viele Gelegenheitsjobs und eine kurze Ausbildung an der National Film und Television School zum Schreiben. Heute gilt er als einer der bedeutendsten britischen Schriftsteller. In deutscher Übersetzung erschienen seine drei Romane Die Farben des Sommers, Land der Fülle und Der Lauf der Sonne in eine Gesamtauflage von über 100 000 Exemplaren. Die BBC verfilmte Land der Fülle in einer zehnteiligen Serie. Tim Pears‘ Werk wurde mit einer Reihe von Preisen in Großbritannien und den USA ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Oxford.
Dale Peck ist der gefeierte Autor zahlreiche Erwachsenenbücher sowie ein gefürchteter Literaturkritiker. Er lebt in New York. Drifthaus ist sein erster Jugendroman.
Victor Pelewin, 1962 in Moskau geboren, gilt im In und Ausland als einer der interessantesten russischen Autoren seiner Generation. Der New Yorker kürte ihn zu einem der „besten europäischen Schriftsteller unter 35", und der Londoner Observer nannte ihn einen der „21 Autoren, nach denen man in 21. Jahrhundert Ausschau halten sollte". Pelewin lebt in Moskau. Auf Deutsch erschienen u. a. Omon hintern Mond (1994), Das Leben der Insekten (1997) und Generation P (2000).
Ulrich Peltzer wurde 1956 in Krefeld geboren. Er studierte Philosophie und Psychologie in Berlin, wo er seit 1975 lebt. Für Bryant Park erhielt er 2003 den Bremer Literaturpreis.
Emily Perkins wurde 1970 geboren. Ihre Short Storys erhielten in England zahlreiche Auszeichnungen. Dies ist ihr dritter Roman. Sie lebt in Neuseeland.
Dušan Petricic wurde 1946 in Belgrad geboren, wo er Kunst und Illustration studierte. Er ist der preisgekrönte Autor und Illustrator zahlreicher Kinderbücher, hat mehrere Comicfilme gedreht und publiziert regelmäßig Cartoons in The Toronto Star und The New York Times. Seit 1993 lebt er in Kanada.
Ljudmila Petruschewskaja, 1938 geboren, stammt aus einer Moskauer Intellektuellenfamilie, die vom russischen Staat über drei Generationen zu »Volksfeinden« erklärt wurde. Sie studierte in Moskau Journalistik, schrieb fürs Radio und fürs Fernsehen. In den Sechzigern begann sie, Prosatexte zu schreiben, die Jahrzehnte nicht erscheinen durften. Sie wurden unter der Hand verbreitet und machten sie zu einer der populärsten Figuren des russischen Undergrounds.
Heute zählt sie zu den bekanntesten Autorinnen Russlands. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Puschkin-Preis. 1995 erschien in Russland eine fünfbändige Werkausgabe. Die Petruschewskaja lebt in Moskau, wo sie als Autorin und Kabarettistin auftritt.
Jayne Anne Phillips wurde 1952 Buckhannon, West Virginia geboren und ist Autorin dreier Romane, Maschinenträume (1984), Zuflucht (1994) und MutterKind (BV 2001), sowie zweier Kurzgeschichtensammlungen, Das himmlische Tier (1979) und Überholspur (1987). Sie wurde mehrfach ausgezeichnet,darunter mit dem Sue Kaufman Prize for First Fiction und einem Academy Award in Literature. Ihre Kurzgeschichten sind in vielen Anthologien zu finden. Zur zeit ist Jayne Anne Phillips als Englischprofessorin an der Rutgers-Newark University of New Jersey tätig.Sie lebt mit ihrem Mann und den beiden gemeinsamen Söhnen in der Nähe Bostons.
Justine Picardie ist, unter anderem, die Autorin des Bestsellers Es wird mir fehlen, das Leben. Neben ihren Büchern schreibt sie regelmäßig in Harper’s Bazaar und dem Sunday Telegraph Magazine. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in London.
Annie Pietri wurde 1956 geboren. Sie arbeitete als Logopädin und Radiomoderatorin, bevor sie die Kinder- und Jugendliteratur für sich entdeckte. Heute lebt sie bei Paris.
Trevor Pinch ist Wissenschafts- und Tehnologiehistoriker an der Cornell University, USA. Werke u.a.: Confronting Nature (1986). Der Golem der Forschung - Wie unsere Wissenschaft die Natur erfindet ist der erste von bisher zwei Bänden einer Golem-Reihe.
Steven Pinker, Jahrgang 1954, leitet das Center for Cognitive Neuroscience am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Er ist Fellow verschiedener wissenschaftlicher Gesellschaften und schreibt u. a. für die New York Times, Time und den New Yorker. Für seine Forschungen zur visuellen Wahrnehmung und zum kindlichen Spracherwerb erhielt Pinker von der National Academy of Sciences und der American Psychological Association mehrere Auszeichnungen. Zuletzt erschienen auf Deutsch Wie das Denken im Kopf entsteht (nominiert für den Pulitzer-Preis), und Der Sprachinstinkt. Steven Pinker lebt in New York.
Richard Pipes lehrt Geschichte an der Harvard University und ist Autor unter anderem eines Standardwerkes über die russische Revolution. Er war Reagans Berater in Sachen Osteuropa im Nationalen Sicherheitsrat.
Elisabeth Plessen hat fünf Romane, drei Erzählbände und einen Gedichtband veröffentlicht sowie als Übersetzerin zahlreiche Theaterstücke ins Deutsche übertragen, insbesondere die Dramen William Shakespeares. U. a. erschienen: Mitteilung an den Adel (1976), Kohlhaas (1979), Der Knick (1997), Lina (2004), Das Kavalierhaus (2004), Ich sehe uns dort in der Ferne gehen (2008). Zuletzt gab sie die Memoiren ihres langjährigen Lebensgefährten Peter Zadek Die Wanderjahre heraus.
Grit Poppe, geboren 1964, studierte am Literaturinstitut in Leipzig und veröffentlichte Kurzgeschichten und Erzählungen. Andere Umstände ist ihr erster Roman.
Carles Porta i Gaset, geboren 1963 in Vila-Sana, Katalonien, ist Journalist und Reporter für den katalanischen Fernsehsender TV3. Porta war als Kriegsberichterstatter u. a. in Bosnien, Ruanda, Haiti, Algerien, Kosovo, Israel und Pakistan. Sein Buch über Tor ist das Ergebnis von acht Jahren genauester Recherchearbeit.
Neil Postman wurde 1931 in Brooklyn geboren und lehrte lange Jahre als Professor für Medienökologie an der New York University in Manhattan. Seine Bücher über die Auswirkungen der Unterhaltungsindustrie und der neuen Medien auf die moderne Gesellschaft machten ihn weltweit bekannt. Titel wie sein Werk über die zunehmende Verwandlung von Politik in Showbusiness, Wir amüsieren uns zu Tode (S. Fischer, 1983) oder seine Diskussion moderner Pädagogik, Keine Götter mehr. Das Ende der Erziehung (Berlin Verlag, 1995), sind geradezu internationale Schlagwörter geworden. Postman verstarb im Jahr 2003. (http://de.wikipedia.org/wiki/Neil_Postman)
Pagdett Powell wurde 1952 in Gainesville, Florida, geboren, wo er auch heute noch lebt. Er gehört zur Zeit zu den interessantesten amerikanischen Literaten, weil er eine Rarität ist. Er übersetzt die große Südstaatenliteratur ins Zeitgenössische. Bekannt wurde Padgett Powell durch Veröffentlichungen in The New Yorker, Esquire und Harper's Magazine. 1983 erschien Powells erster Roman "Edisto" und wurde augenblicklich ein Erfolg. Es sollten 13 Jahre vergehen bis "Rückkehr nach Edisto" erschien. Diese Romane handeln von einem skurrilen und phantasiebegabten Außenseiter, der sich mit brillanten Wortspielen und Sprachwindungen einen Weg durch zwei Lebensabschnitte und das Erwachsenwerden hindurchlamentiert. Dabei schöpft Powell aus der amerikanischen Alltagskultur der Südstaaten: Elvis und Hawthorne, amerikanisches Flaschenbier und Bürgerkrieg, wilde Dalmatiner und willige Kusinen. Powell erhielt etliche Auszeichnungen: den Prix de Rome der American Acvademy of Arts and Letters, den Whiting Writer`s Award und eine Nominierung für den National Book Award
Chris Priestley ist Autor, Illustrator, Maler und Cartoonist. Seit er ein Teenager war, liebt er Grusel- und Geistergeschichten. Er hat bereits mehrere Kinderbücher veröffentlicht und lebt in Cambridge.
Elizabeth Provost lebt mit ihrem Ehemann in Modesto , Kalifornien. Sie hat drei erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder. Zehn kleine Schäferlein ist ihr erstes Buch.
KATE PULLINGER, im kanadischen Cranbook geboren, lebt seit 1982 in London. Sie ist Autorin mehrerer Romane, darunter Das Piano (gemeinsam mit Jane Campion). Eine Liebe in Luxor gewann den Governor General’s Award 2009 und war für den Giller Prize nominiert.
Der gelernte Geophysiker Horst Rademacher ist Wissenschaftskorrespondent und berichtet für die Frankfurter Allgemeine Zeitung aus San Francisco. Er hat weltweit mehr als hundert aktive Vulkane besucht.
Leif Randt, 1983 in Frankfurt am Main geboren, studierte in Gießen,London und Hildesheim. 2010 erschien sein Debütroman Leuchtspielhaus (BvT). Leif Randt wurde ausgezeichnet als KulturSPIEGEL-Nachwuchsautor des Jahres, erhielt den Nicolas-Born-Debütpreis, den MDR-Literaturpreis und wurde bei den Tagen der deutschen Literatur in Klagenfurt mit dem Ernst-Willner-Preis 2011 ausgezeichnet. Er lebt in Berlin und Maintal-Ost.
Jochen Rausch ist Journalist, Autor und Musiker. Seit 2000 ist er Programmchef von Radio 1LIVE, Köln. Zuletzt brachte Rausch mit seinem Musikprojekt Lebendigital die musikalische Bearbeitung von Gedichten des Popliteraten Jörg Fauser (Fausertracks, 2006) sowie gemeinsam mit Udo Lindenberg das Spoken Song-Projekt Lindenbergtracks (2008) heraus. 2008 erschien sein Debütroman Restlicht.
Als Journalist arbeitete Jochen Rausch viele Jahre für Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen. Ein Schwerpunkt war die Gerichtsreportage. Rausch berichtete aus zahlreichen Mordprozessen, darunter auch Verfahren gegen Serienmörder und SS-Täter. Reale Fälle sind der Ausgangspunkt für den Erzählungsband Trieb.
Jochen Rausch lebt in Wuppertal und findet es auch ganz gut da.
Jane Ray wurde 1960 in London geboren. Sie ist eine international bekannte Kinderbuchillustratorin und Grafikerin, die bereits mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet wurde. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Dirigenten David Temple, und ihren drei Kindern in London.
Kate Reardon ist seit zwanzig Jahren als Mode-Redakteurin von Magazinen wie Vogue, Tatler, Vanity Fair tätig und schreibt Kolumnen für die Times. Sie lebt in London und Wiltshire. Ihre Website toptipsforgirls.com gehört zu den beliebtesten virtuellen Plattformen für Frauen. Mit Top Tips for Girls ist jetzt eine Auswahl der besten Tipps in Buchform erhältlich.
Kay Redfield Jamison ist Professorin für Psychiatrie an der Johns Hopkins School of Medicine und hat diverse wissenschaftliche Abhandlungen über psychische Krankheiten und suizidales Verhalten verfasst.
Celia Rees wuchs in den West Midlands in England auf. Nach dem Studium der Geschichte und Politik an der Warwick University war sie 17 Jahre lang Englischlehrerin. Ihr erstes Buch, den Jugend-Thriller Every Step you take, veröffentlichte sie 1993. Auf Deutsch erschienen u. a. ihre sehr erfolgreichen Jugendromane Der Herr der Stürme, Hexenkind,Hexenschwestern und zuletzt Piraten! Celia Rees lebt mit ihrer Familie in Leamington Spa, England.
Philip Reeve wurde in Brighton geboren und wuchs dort auf. Er arbeitete
in einem Buchladen, bevor er als Illustrator tätig wurde und schließlich
zu schreiben begann. Für Großstadtjagd gewann er zahlreiche renommierte
Preise. Philip Reeve lebt mit seiner Familie in Devon.
Anna Reid ist Expertin für osteuropäische Geschichte und war Leiterin der Sektion Außenpolitik für den Londoner Thinktank „Policy Exchange“. Außerdem arbeitete sie als Kiew-Korrespondentin für den Economist und den Daily Telegraph. Sie hat bislang zwei Bücher über die Geschichte der Ukraine und Sibiriens verfasst. Blokada ist ihr erstes Buch, das auch auf Deutsch vorliegt. Anna Reid lebt mit ihrer Familie in London.
Dirk Reinhardt, geboren 1963, studierte Germanistik und Geschichte und arbeitet derzeit als freier Journalist. Anastasia Cruz war sein erstes Jugendbuch und entsprang seiner Leidenschaft für spannende Geschichten in fernen Ländern. Er wohnt mit seiner Lebensgefährtin und ihrem Sohn in Münster.
David Remnick ist seit 1998 Chefredakteur und Mitherausgeber des Kulturmagazins The New Yorker. Als Pauschalist hatte er für die Zeitschrift seit September 1992 über einhundert Beiträge verfaßt, darunter Porträts von Persönlichkeiten wie Aleksandr Solzhenitsyn, Ralph Ellison, Katherine Graham, Papst Johannes Paul II., Michael Jordan und George Stephanopoulos. Bevor Remnick zum New Yorker kam, hatte er bereits zehn Jahre bei der Washington Post gearbeitet. Dort begann er 1982 als Autor für das Sport-, Lifestyle- und Hauptsstadtressort seine journalistische Karriere. 1988 ging Remnick als Auslandskorrespondent für die Washington Post nach Moskau. Seine Erfahrungen in Russland bildeten die Grundlage für sein Buch über den Zusammenbruch des politischen Systems der Sowjetunion: Lenin's Tomb. The Last Days of the Soviet Empire (Vintage Books, 1994), ein Debut, für das ihm 1994 der Pulitzer Preis und der George Polk Award verliehen wurden. 1988 wurde Remnicks Porträt von Mike Tyson Kid Dynamite Blows Up für den National Magazine Award nominiert. Der Verlag Random House veröffentlichte 1997 Remnicks zweites Buch: Resurrection. The Struggle for a New Russia. Er schildert darin den Kampf um den Aufbau eines russischen Staates aus den Ruinen des ehemaligen sowjetischen Reiches. Eine Sammlung seiner Artikel für den New Yorker erschien im selben Jahr bei Random House unter dem Titel The Devil Problem (And other True Stories). Remnicks Buch über Muhammad Ali, King of the World, erschien 1998 in den USA, war lange Zeit auf den Bestsellerlisten und wurde für den National Book Critics Circle Arward nominiert. David Remnick schreibt regelmäßig Kritiken für The New York Review of Books; seine Beiträge wurden u.a. in Zeitschriften wie Vanity Fair, Esquire und The New Republic publiziert. Remnick war Gastdozent beim Council on Foreign Relations und hat an der Columbia und an der Princeton University unterrichtet. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in New York.
Alina Reyes, geboren1956, wurde mit den Romanen Der Schlachter und Labyrinth des Eros berühmt. Ihre Bestseller Die siebte Nacht und Tagebuch der Lust erschienen 2005 und 2006 bei Bloomsbury Berlin. Ihre Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Sie lebt in Paris und in den Pyrenäen.
Yasmina Reza, 1957 geboren in Paris, ist die Autorin des Welterfolgs Kunst, ist die meistgespielte Theaterautorin der Welt. Ihre Stücke wurden in mehr als dreißig Sprachen übersetzt. Bei BvT erschienen bisher die Romane Eine Verzweiflung (2003), Adam Haberberg (2007) und Hammerklavier (2008).
Jean Rhys wurde als Tochter eines walisischen Arztes und einer weißen Kreolin auf der kleinen westindischen Insel Domenica geboren. 1923 begann sie in Paris - gefördert durch Ford Maddox Ford - zu schreiben.Bis 1939 erschienen Erzählungen und vier Romane. Erst 1966, mit der Veröffentlichung Sargassomeer, wird Jean Rhys wiederentdeckt, ihr literarischer Rang mit Sylvia Plath und Virginia Woolf verglichen. Jean Rhys starb im Mai 1979 in Devonshire. Ihr Werk erscheint jetzt im Berliner Taschenbuch Verlag.
ROBERTA RICH, geboren in Buffalo, New York, lebt heute mit ihrer Familie im kanadischen Vancouver und in Mexiko. Die studierte Juristin arbeitete zunächst als Anwältin, bevor sie zum Schreiben fand. Die Hebamme von Venedig ist ihr Romandebüt.
Paul Richardson, 1963 geboren, wuchs in Hampshire auf. Eine Einladung der spanischen Botschaft führte den Food- und Reisejournalisten Ende der 80er Jahre nach Madrid. Kurze Zeit später ließ er sich in Extremadura nieder, wo er seitdem eine kleine Finca mit Weinberg betreibt.
V. A. Richardson wuchs im Nordosten Englands auf. Nach dem Abitur studierte er erst in Reading, dann in Frankreich, wo er seinen Abschluss in Kunst und Literatur machte. Seit 1995 arbeitet er als freier Schriftsteller. Richardson lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in London.
Nikola Richter, geboren 1976 in Bremen, lebt in Berlin. Studium der Germanistik, Anglistik und Komparatistik in Tübingen, Norwich und Berlin. 2006 erschien ihr viel beachtetes Buch Die Lebenspraktikanten.
Franziska Richter schreibt für die Frankfurter Rundschau und hat gemeinsam mit Nikola Richter Das Abibuch (2007) herausgegeben.
Nikola Richter, geboren 1976 in Bremen, lebt in Berlin. Studium der Germanistik, Anglistik und Komparatistik in Tübingen, Norwich und Berlin. 2006 erschien ihr viel beachtetes Buch Die Lebenspraktikanten, 2007 erschien Schluss machen auf einer Insel im BvT.
Susanne Riedel, geboren 1959 in Unna, arbeitete lange als freie Journalistin für verschiedene ARD- und Rundfunkanstalten. Heute lebt sie in Berlin. Ihr erster Roman Kains Töchter erschien 2000. Für einen Auszug aus ihrem zweiten Roman Die Endlichkeit des Lichts erhielt sie den Preis der Jury des Ingeborg-Bachmann- Wettbewerbs.
Beau Riffenburgh arbeitet am Scott Polar Research Institute und befasst sich vor allem mit der Geschichte der Erforschung von Antarktis, Arktis und Afrika. Er ist Herausgeber der Zeitschrift Polar Record und hat u. a. die Texte zu den Bildbänden With Scott to the Pole: The Terra Nova Expedition 19101913 (mit Photographien von Herbert Ponting) und South with Endurance: The British Antarctic Expedition 19141917 (mit den berühmten Photographien von Frank Hurley) verfasst.
Henning Ritter, 1943 geboren, war von 1985 bis 2008 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verantwortlich für das Ressort „Geisteswissenschaften“. Zahlreiche Publikationen, u. a. als Herausgeber von Jean-Jacques Rousseaus Schriften und Montesquieus Meine Gedanken. Mes pensées Aufzeichnungen; zuletzt veröffentlichte er Nahes und fernes Unglück. Versuch über das Mitleid (2004) und Die Eroberer. Denker des 20. Jahrhunderts (2008). Im Jahr 2000 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Hamburg verliehen, er ist Träger des Friedlieb-Ferdinand-Runge-Preises und des Ludwig-Börne-Preises. Henning Ritter lebt bei Frankfurt am Main.
Michael Roes wurde 1960 am Niederrhein geboren und lebt in Berlin. Für seinen 1996 erschienenen Roman Rub’al-Khali, Leeres Viertel wurde er mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschien 2000 im Berlin Verlag das Buch Haut des Südens. Im Anschluß drehte Roes über mehrere Monate im Jemen eine Macbeth-Verfilmung.
Dagmar Röhrlich studierte Geologie und arbeitet als freie
Wissenschaftsjournalistin. Für ihre Arbeiten im Rundfunk und in den
Printmedien hat sie etliche renommierte Auszeichnungen erhalten,
darunter den »Georg-von-Holtzbrinck-Preis« für Wissenschaftsjournalismus
(1999). Zuletzt erschien von ihr Anybody Out There ? oder Die Suche nach neuen Welten (2006). Sie lebt heute in Köln.
Olivier Rolin wurde 1947 geboren. Er ist Autor mehrerer Romane wie L'Invention du monde (1993) oder Port-Soudan, für den er 1994 den Prix Fémina erhielt, schrieb Reiseberichte wie En russie (1987) oder Reportagen für Libération und den Nouvel Observateur. Er lebt gegenwärtig in Paris und arbeitet im Verlagshaus Éditions du Seuil.
Jean Rolin, geb. 1949, hat als Journalist 25 Jahre lang aus den Krisengebieten der Welt berichtet, aus dem belagerten Beirut ebenso wie von den Bürgerkriegen in Afrika oder im ehemaligen Jugoslawien. Als einer der großen Stilisten der französischen Literatur hat er für seine mehr als 15 Romane und Bücher u. a. den Prix Roger-Nimier, den Prix Valéry-Larbaud und zuletzt den Prix Médicis erhalten. Von seinem Bruder Olivier Rolin wurde 1998 im Berlin Verlag der Roman Meroe veröffentlicht.
Andromeda Romano-Lax arbeitet als Schrifstellerin und Journalistin, in ihrer Freizeit spielt sie Cello. Der Bogen des Cellisten ist ihr erster Roman. Sie lebt in Anchorage, Alaska.
Marion Rose ist die Autorin des Romans Circles in the Corn , der für den Kathleen Fidler Award nominiert war , sowie mehrerer Bilderbücher. Sie lebt mit ihrer Familie in London.
Daniel Asa Rose, geboren in New York City, ist Essayist, Journalist und Autor von Kurzgeschichten und einem Roman. Für seine Short Storys wurde er mit dem O. Henry Prize und dem Pen Fiction Award ausgezeichnet. Seine Reiseberichte, u. a. über China, erscheinen regelmäßig in Esquire und dem New York Times Magazine.
Rosenfield, geb. 1949, hat Medizin, Mathematik und Wissenschaftsgeschichte studiert; Promotion an City University of N.Y. mit den Forschungsschwerpunkten Medizingeschichte und Hirnforschung, Theorie des Bewusstseins, des Gedächtnisses und der Subjektivität; lebt und lehrt in Paris und New York. Zahlreiche sehr beachtete wissenschaftliche Publikationen, u.a. »Das Fremde, das Vertraute und das Vergessenen. Anatomie des Bewußtseins« [1992], sowie fiktionale Texte: »Freuds Megalomania« [New York, 2000]: ein Roman über den Fund eines die Forschung erschütterndes Manuskript Siegmund Freuds, der unter dem Titel »Freuds Grössenwahn« 2002 im Berlin Verlag erscheint.
Evelio Rosero, 1958 in Bogotá geboren, zählt zu den wichtigsten Repräsentanten der kolumbianischen Literatur. Sein Werk, darunter die Trilogie Primera vez, wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Premio Nacional del Cuento und dem Premio Nacional de Literatura. Auf Deutsch erschien bisher Indiskrete Blicke. Sein jüngster Roman, Zwischen den Fronten, erhielt 2006 den Premio Tusquets Editores. Die Jury lobte die außergewöhnliche Eleganz und Meisterschaft, mit der Rosero das schwierige Thema der Gewalt behandelt.
Christopher Roth ist Filmregisseur und Künstler. Er drehte Baader, wofür er 2002 auf der Berlinale den Alfred-Bauer-Preis erhielt. Er drehte Mozartbique, den er auf der Kunst-Biennale in Venedig zeigte. Er veröffentlichte 2010 zusammen mit Georg Diez die Buchreihe 80*81, die sich mit dem Epochenbruch von 1980/1981 beschäftigt. 1982 hieß es: »Christopher Roth schreibt in der Ich-Form und im Präsens. Er schreibt unprätentiös und oberflächlich und geht dabei den Weg des geringsten Widerstandes.«
Kristin Rübesamen, geboren in München, studierte deutsche und russische Literatur und arbeitete für Spiegel-TV und ZDF. Nach einem Jahrzehnt in New York und London lebt sie nun mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Berlin. Sie schreibt für die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, veröffentlichte zwei Romane und zuletzt zusammen mit Angelika Taschen Great Yoga Retreats. Sie unterrichtet Yoga in Berlin und auf der ganzen Welt.
Gerd Ruge war von 1956 bis 1959 der erste ständige Korrespondent der Bundesrepublik in Moskau. In den 60er und 70er Jahren meldete sich Ruge immer wieder von verschiedenen Zentren des Globus. Wieder in Moskau, arbeitete er von 1977 bis 1981 für den WDR und die ARD. Von 1985 bis 1987 war er Chefredakteur des WDR. Anschließend kehrte er als Leiter des ARD-Fernsehstudios nach Moskau zurück. Seit 1993 berichtet er in der ARD-Reihe "Gerd Ruge unterwegs" aus Rußland, China, den USA und Osteuropa. Für seine journalistische Arbeit wurde Gerd Ruge mehrfach ausgezeichnet.
Marion Ruggeri leitet die Kulturseiten der französischen Elle und arbeitet für den Fernsehsender Paris Première und die Radiosender France Inter und France Info. Sie lebt in Paris. Heute abend nicht, ich geh mit meinem Vater essen ist ihr erster Roman.
Manuela Runge lebt als freie Autorin in Berlin. U. a. erschienen von ihr Ein Koffer in Berlin. Marlene Dietrich Geschichten von Politik und Liebe (mit H.Kreutzer, 2001) und Kurt Masur. Zeiten und Klänge Biographie (mit J. Forner, 2002).
Paul Rusesabagina, 50, ist der ehemalige Direktor des Hotels Mille Collines in Kigali, Ruanda. Weil er wegen seines mutigen Einsatzes während des Völkermords in Ruanda selbst bedroht wurde, suchte er in Belgien für sich und seine Familie Asyl. Der für drei Oscars nominierte Film Hotel Ruanda mit seinem Hauptdarsteller Don Cheadle hat Paul Rusesabaginas heroische Tat bereits einem breiten Publikum bekannt gemacht.
Witold Rybczynski ist Architekt und lehrt als Professor für Urbanistik an der Universität von Pennsylvania. Auf Deutsch erschienen u. a. Wohnen: Über den Verlust der Behaglichkeit (1987) sowie Am Freitag fängt das Leben an (1993).
Louis Sachar wurde 1954 in East Meadow, New York, geboren. Er studierte Wirtschaftswissenschaften und anschließend Jura. Er arbeitete als Rechtsanwalt und lebt heute als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Austin, Texas.
Eduardo Sacheri wurde 1967 in Buenos Aires geboren. Er ist Professor für Geschichte und unterrichtet an Universitäten und Gymnasien. Mitte der 1990er Jahre las der Radiomoderator Alejandro Apo drei Erzählungen des bis dato unbekannten Autors in seiner Sendung Todo con afecto vor. Das Publikum fragte begeistert, wo es diese und andere Geschichten nachlesen könne. So erschien im Jahr 2000 der Erzählungsband Esperándolo a Tito, von dem bis heute mehr als 30 000 Exemplare verkauft wurden. Es folgten zwei weitere Erzählbände sowie die beiden Romane La pregunta de sus ojos (wurde von Juan José Campanella verfilmt: El secreto de sus ojos wurde im März 2010 mit dem Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film ausgezeichnet) und Aráoz und die Wahrheit (erscheint im August 2010 im Berlin Verlag).
CHRISTIAN SAEHRENDT, geboren 1968, hat Geschichte studiert und wurde in Kunstgeschichte promoviert. Als freiberuflicher Publizist hat er zahlreiche Bücher über historische und gesellschaftliche Themen und über Kunst verfasst. Seine Gebrauchsanweisung für moderne Kunst Das kann ich auch! (mit Steen T. Kittl) wurde 2007 zum Bestseller. Christian Saehrendt lebt in Thun (CH) und Berlin.
Edward W. Said, Autor, Kulturwissenschaftler und Professor für Englische Literatur und Vergleichende Literaturwissenschaften an der New Yorker Columbia University, wuchs in Palästina auf. Mit den weltbekannten Musikern Daniel Barenboim und Yo Yo Ma leitet er vom 7. bis zum 17. Juli den Workshop "West-östlicher Divan". Die knapp achtzig jugendlichen Teilnehmer kommen aus Israel, aus arabischen Ländern und aus Weimar. In Saids Arbeiten spiegeln sich seine eigenen Erfahrungen. Seine Familie wurde 1948 aus Palästina ausgebürgert und siedelte sich in Kairo an. Von dort kam er nach New York. Er studierte in Princeton und Harvard und fand mit seinen Veröffentlichungen über die Frage nach der Selbstbestimmung Palästinas bald ein internationales Publikum. Er schreibt regelmäßig für renommierte Tageszeitungen wie den Londoner Guardian, für Le Monde Diplomatique und für die bedeutendste arabische Tageszeitung Al-Hayat. 2003 erhielt Edward Said den mit 15 000 Euro dotierten Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung. Edward Said verstarb 2003 nach langer schwerer Krankheit in New York. (http://en.wikipedia.org/wiki/Edward_Said)
Boris Saidman, geboren 1963 in Kischinjow in der ehemaligen UdSSR (heute Kischinau, Hauptstadt der Republik Moldau), wanderte als Dreizehnjähriger mit seinen Eltern nach Israel aus. Er studierte Visuelle Kommunikation an der Bezalel Academy of Art and Design und arbeitet heute als Art Director. Er lebt in Tel Aviv und in Galiläa.
Gay Salisbury arbeitete zunächst im Verlagswesen und lebt in Fairbanks, Alaska, und New York. Ihre Cousine Laney Salisbury hat Journalismus studiert und als Reporterin in Afrika, im Nahen Osten und in New York gearbeitet.
James Salter, eigentlich James Horowitz, wurde am 10. Juni 1925 in Washington D.C. geboren. Aufgewachsen ist er in New York, an der Upper East Side von Manhattan. Nach Abschluß seines Studiums in West Point trat er 1945 als Kampfflieger in die US Air Force ein. Salter diente 12 Jahre lang in den USA, in Europa, im Pazifik und in Korea. Nach Erscheinen seines ersten Buches The Hunter, das auf seinen Einsätzen als Pilot im Korea-Krieg basiert, nahm er 1957 seinen Abschied vom Militär. Die folgenden 20 Jahre arbeitete Salter als Drehbuchautor. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören Downhill Racer mit Robert Redford, sowied er dokumentarische Kurzfilm Team Team Team, mit der 1962 bei den Filmfestspielen in Venedig den ersten Preis gewann. 1980 entschied Salter, der Filmwelt den Rücken zu kehren und seine Zeit ganz der Literatur zu widmen. Seitdem lebt Salter als freiberuflicher Schriftsteller und Mitglied des PEN-Zentrums der USA mit seiner Frau und seinem Sohn auf Long Island und in Aspen, Colorado. Insgesamt schrieb Salter sechs Romane und Erzählbände. In Deutschland wurde er mit seinen großen Romanen Lichtjahre und Ein Spiel und ein Zeitvertreib bekannt. Nach mehr als zehnjähriger Arbeit erschien 1997 seine Autobiographie Burningthe Days (dt. Verbrannte Tage, 2000), die sein reiches und abwechslungsreiches Leben schildert. Zuletzt publizierte der Berlin Verlag Cassada, einen frühen Roman, den Salter noch einmal überarbeitete, und den nach Dämmerung zweiten Kurzgeschichtenband Letzte Nacht.
Marjane Satrapi, geboren 1969 im Iran, lebt heute in Paris. Sie ist die
preisgekrönte Autorin der Bestseller-Comicromane Persepolis, Persepolis 2
und Sticheleien.
George Saunders wurde 1958 geboren und wuchs in Chicago auf. Seine Kurzgeschichten wurden bereits dreimal in O. Henry Award Collections aufgenommen und zweimal mit dem National Magazine Award ausgezeichnet. George Saunders lebt mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern in Rochester bei New York.
Seinen ersten Dosenöffner kaufte JENS SCHÄFER mit zwanzig. Seinen zweiten drei Tage und zehn Konserven später. Er wurde 1968 in Löffingen geboren und wuchs im Schwarzwald und im Allgäu auf. Er studierte Geisteswissenschaften in Freiburg, Wien und Berlin. Er schreibt Drehbücher fürs Fernsehen und hat zwei Romane und eine Gebrauchsanweisung für den Schwarzwald veröffentlicht. Den ersten Büchsenöffner hat er nie vergessen. Den zweiten benutzt er heute noch.
Monika Schatz ist Diplom-Pädagogin und seit ihrer Kindheit passionierte Katzen- und Hundebesitzerin.
Thorsten Schatzarbeitet als Journalist und Autor (u. a.Was du schon immer über Popmusik wissen wolltest, Bloomsbury K&J) und hat bereits mit einem Wellensittich, einer Katze und einem Pudel zusammengelebt.
SIE: DR. MED. EVA GRITZMANN hat nach einer Banklehre Medizin studiert und den Internetauftritt des Deutschlandfunk mit konzipiert. Heute lebt und arbeitet sie als Ärztin in Stuttgart.
ER: DENIS SCHECK ist einer der bekanntesten deutschen Literaturkritiker und bekennender Gourmet. Er studierte Geschichte, Politik und Literaturwissenschaft, arbeitete als Übersetzer und Agent. Heute ist er Deutschlandfunk-Redakteur sowie Moderator der ARD-Sendung Druckfrisch. Er lebt in Köln.
Andreas Schendel, geboren 1971, lebt als freier Autor in Dresden und Budapest und schreibt Erwachsenen-, Jugend- und Kinderromane. Er hat bereits zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen erhalten, darunter 1999 den White Raven. 2008 war er mit Dann tu’s doch nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis.
Roswitha Schieb wurde 1962 in Recklinghausen geboren. Sie veröffentlichte 1996 Das teilbare Individuum. Körperbilder bei Ernst Jünger, Hans Henny Jahn und Peter Weiss. 1999 erschien Rügen. Deutschlands mytische Insel (Berlin Verlag) und im Jahre 2000, ebenfalls im Berlin Verlag, Reise nach Schlesien und Galizien. Eine Archäologie des Gefühls.Ein Buch zu Peter Steins Faust-Inszenierung kam ebenfalls 2000 heraus. Roswitha Schieb lebt mit ihrer Familie in Borgsdorf bei Berlin.
Fridolin Schley wurde 1976 in München geboren, wo er auch heute wieder lebt. Er studierte an der Hochschule für Fernsehen und Filmsowie Germanistik, Philosophie und Politik in München, Berlin und London. Für seine bisher erschienenen Bücher Verloren, mein Vater (2001) und Schwimmbadsommer (2003) wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Bayerischen Staatsförderpreis. Mit seiner Erzählung Unannehmlichkeiten durch Liebe (Aus: Wildes schönes Tier) wurde Schley 2007 von der Jury des Ingeborg-Bachmann-Preises nach Klagenfurt eingeladen. Im Dezember 2007 wird Fridolin Schley mit dem Tukan-Preis ausgezeichnet. www.fridolinschley.de
Andreas Schlüter war u. a. Geschäftsführer der Bertelsmann Stiftung und Generalsekretär des Goethe-Instituts. Seit 2005 ist der Jurist und Betriebswirt General sekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Seit 2008 ist er zudem außerplanmäßiger Professor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Uni versität zu Köln.
Peter Strohschneider ist Professor für Germanistische Mediävistik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Von 1992 bis 2002 hatte er einen Lehrstuhl an der Technischen Universität Dresden inne. 2001 war er Gastprofessor an der Ecole Pratique des Hautes Etudes in Paris. Seit 2005 ist er Mitglied, seit 2006 Vorsitzender des Wissenschaftsrates.
Serge Schmemann war als Auslandskorrespondent der New York Times bislang in Moskau und Bonn tätig und ist gegenwärtig Leiter des Jerusalemer Büros. Für seine Berichterstattung über die deutsche Wiedervereinigung erhielt er 1990 den renommierten Pulitzerpreis. 1945 in Frankreich als Kind russischer Emigranten geboren, kam Schmemann mit der Familie 1951 nach New York. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.
Elke Schmitter, geboren 1961 in Krefeld, NRW, studierte Philosophie in München. Sie lebt in Berlin.
Literarische Vita: Erste Veröffentlichung von Gedichten in "Akzente", 1980. 1981 erschien der Lyrikband "Windschatten im Konjunktiv" beim Machwerk Verlag, Siegen. 1989 veröffentlichte sie Kommentare zur Lyrik von Heinrich Heine beim Hanser Verlag, München ("Und grüß mich nicht unter den Linden"). 2000 erschien der Roman "Frau Sartoris", 2002 der Roman "Leichte Verfehlungen", 2005 der Lyrikband "Kein Spaniel", 2006 der Roman "Veras Tochter" (alle beim Berlin Verlag).
Lieferbare Titel: Alle außer "Windschatten im Konjunktiv" Übersetzungen: "Frau Sartoris" in siebzehn Sprachen, "Leichte Verfehlungen" ins Niederländische und Französische.
Journalistische Vita: Elke Schmitter ging nach dem Studium zum Lektorat des S. Fischer Verlages, FaM. 1989 wechselte sie zur taz in Berlin, wo sie erst als Kulturredakteurin, dann in der Chefredaktion (mit Michael Sontheimer) arbeitete. Zwischen 1994 und 2001 war sie als Autorin vor allem für die "Süddeutsche Zeitung" und "Die Zeit" tätig, gelegentlich für die "FAZ". Seit 2001 ist sie Mitglied der Kulturredation des "Spiegel".
Hin und wieder Vorträge, Radiobeiträge, Essays als Autorin und/oder Journalistin; Tagungsbeiträge zu Günter Anders, zum Thema Neid (im Einstein Institut Potsdam); zum Fernsehen als biographischer Sonderfall (Eröffnungsrede bei den Mainzer Fernsehtagen); selten Beiträge zu Sammelbänden (zu Arno Schmid, 1994) und Katalogbeiträge (zum Werk von Dany Paal). Aufsatz über Simenon in einer biographischen Anthologie zu Simenon (Diogenes Verlag, 2003); Nachwort zur Neuübersetzung von "Gefährliche Liebschaften" (Hanser Verlag, 2003) Zeitweise Mitglied der Jurys des Geschwister-Scholl-Preises, des Huchel-Preises, des Brentano-Preises.
1954 im Allgäu geboren, arbeitete nach dem Studium einige Zeit in einer Dorfschule, dann in einem Verlag und reiste viel. Sie hat zahlreiche Kinderbücher veröffentlicht, die in zwölf Sprachen übersetzt wurden und erhielt internationale Auszeichnungen, u.a. den Prix Chronos und den National Parenting Publications Award, Österreichischer Staatspreis, Auswahlliste Österreichischer Kinder-und Jugendbuchpreis. Ihre Bücher zeichnen sich durch Lust an der Sprache, genaues Hinhören und feine Töne aus.
„Als ich, noch ein Kind, zum ersten Mal meinen Namen schrieb, war mir bewusst, dass ich ein Buch begann.“ Edmond Jabès
Heute lebt sie mit ihrer Familie wieder im Allgäu in einem alten Haus mit vielen Geschichten und Büchern, erträumten und wahren.
Antonie Schneider arbeitete nach dem Studium einige Zeit in einer Dorfschule. Sie hat zahlreiche preisgekrönte Kinder- und Bilderbücher veröffentlicht.
Helga Bansch lebt als freischaffende Künstlerin in Wien. Sie wurde u. a. mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet.
WOLFDIETRICH SCHNURRE, 1920 in Frank furt am Main geboren, übersiedelte 1928 mit seinem Vater nach Berlin. Er war sechseinhalb Jahre unfreiwillig Soldat. 1945, zurück in Berlin, begann er zu schreiben.
Zusammen mit Hans Werner Richter und Alfred Andersch war Schnurre Mitbegründer der legendären Gruppe 47, es war seine Erzählung Das Begräbnis, die zum Auftakt gelesen wurde. Im Laufe der Jahre stießen Autoren wie Heinrich Böll, Günter Grass oder Ingeborg Bachmann zu der literarischen Gruppierung, und wie viele dieser Kollegen war auch Schnurre ein durch und durch politischer Künstler, prangerte Missstände an und protestierte mal gegen den Bau der Berliner Mauer, mal für die Studentenbewegung.
Wolfdietrich Schnurre erhielt zahlreiche Preise, unter anderem das Bundesverdienstkreuz, den Literaturpreis der Stadt Köln und den Georg-Büchner-Preis. Er starb 1989 in Kiel. Am 22. August 2010 wäre er 90 Jahre alt geworden.
„Wieviele deutsche Erzähler gibt es eigentlich, deren Laufbahn nach 1945 begonnen hat und denen man Originalität und Format nachrühmen kann? Hand aufs Herz: sieben? Oder sechs? Oder vielleicht nur fünf? Wie streng auch die Kriterien sein mögen Wolfdietrich Schnurre gehört zu der kleinen Zahl derer, die ihnen standhalten.“ MARCEL REICH-RANICKI IN DIE ZEIT
Sabine Scholl wurde am 28. März 1959 in Grieskirchen / Oberösterreich geboren . Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaft in Wien arbeitete sie zwei Jahre als Lektorin an der Universität Aveiro, Portugal. Seit 1990 freiberufliche Autorin. Nach mehrjährigem Aufenthalt in Chicago und New York lebt Sabine Scholl in Berlin.
Gregor Schöllgen, Jahrgang 1952, ist Professor für Neuere Geschichte an der Universität Erlangen, wo er das Zentrum für Angewandte Geschichte (ZAG) leitet. Er war Gastprofessor u. a. in New York, Oxford und London, ist Mitherausgeber der Akten des Auswärtigen Amtes und des Nachlasses von Willy Brandt und schrieb zahlreiche Bücher zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter den Bestseller Willy Brandt (2001). Zu seinen jüngsten Publikationen zählt Der Eiskönig. Theo Schöller (2008).
Birgit Schönau, geboren 1966 in Westfalen, lebt nach dem Studium der Geschichte und Journalistik seit 1992 in Rom und beobachtete jeden Schritt der politischen Karriere Silvio Berlusconis. Sie berichtet für die Süddeutsche Zeitung und die Wochenzeitung DIE ZEIT. Zuletzt erschien von ihr Calcio und Gebrauchsanweisung Rom.
Ben Schott ist Fotograf, Designer und leidenschaftlicher Sammler kurioser Daten und Fakten. Sein originales Sammelsurium sowie die Nachfolger Essen & Trinken und Sport, Spiel & Müssiggang wurden in Deutschland - wie zuvor in Großbritannien und in den USA - zu sensationellen Bestsellern. Er lebt in London.
Maria Schrader wurde in Hannover geboren. Sie studierte Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Für ihre Rolle in I Was On Mars wurde sie 1992 mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet. Es folgten u.a. die Filme Keiner liebt mich (1994), Aimée und Jaguar (1997), Väter (2002) und Rosenstraße (2003). Für ihre schauspielerischen Leistungen erhielt sie den Bayerischen Filmpreis (1995/1999) und den Bundesfilmpreis (1995/1999) und bei der Berlinale 1999 den Silbernen Bären als Beste Darstellerin in Aimée und Jaguar.Maria Schrader lebt mit ihrer Tochter in Berlin.
Jürgen Schreiber wurde für seine herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Reportage und Enthüllung mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet; zweimal erhielt er den Wächter-Preis der deutschen Presse. Schreiber ist Chefreporter beim Berliner Tagesspiegel.
Gerhard Richter gilt als erfolgreichster Künstler der Gegenwart. Geboren wurde er 1932 in Dresden, 1961 verließ er mit 29 Jahren die DDR. Er entwickelte eine neue Gegenständlichleit und damit eine eigene Avantgarde. Richter lebt heute mit seiner Familie in Köln.
Jean-Jacques Schuhl, der in Paris lebt, legt auf seine Biografie keinen Wert. Er ist mit Ingrid Caven verheiratet. Für diesen Roman wurde er mit dem Prix Goncourt 2000 ausgezeichnet.
Hartwig Schultz ist seit 1974 Leiter der Brentano-Arbeitsstelle im Freien Deutschen Hochstift (Frankfurter Goethe-Museum) und Mitherausgeber der großen Frankfurter Brentano-Ausgabe. Als außerplanmäßiger Professor lehrt er an der Mainzer Universität. 1998 veröffentlichte er in der Anderen Bibliothek die erste vollständige Edition des Freundschaftsbriefwechsels Arnim-Brentano.
Tom Schulz wurde 1970 in der Oberlausitz geboren, seit 2002 veröffentlicht er Lyrik und Prosa. Er ist Dozent für „Kreatives Schreiben“ und Lyrikworkshops an der Universität Augsburg und Redakteur der Literaturzeitschrift „Lauter Niemand“. Zusammen mit Björn Kuhligk gibt er die Kneipenbuchreihe im Berliner Taschenbuchverlag heraus. Zuletzt erschienen von ihm die Bände Vergeuden, den Tag, kookbooks 2006, Hundert Jahre Rütli, SuKuLTur 2007 und Abschied von Gomera, Eloisa Cartonera 2008.
Ingo Schulze wurde 1962 in Dresden geboren. Von 1983 bis 1988 studierte er Klassische Philologie in Jena und arbeitete anschließend als Dramaturg am Landestheater in Altenburg. Im Herbst 1989 verließ Ingo Schulze das Theater, um als politischer Journalist zu arbeiten. 1993 lebte er für ein halbes Jahr in St. Petersburg, wo er half, ein Anzeigenblatt redaktionell aufzubauen.
Für sein Debüt 33 Augenblicke des Glücks erhielt Ingo Schulze 1995 u. a. den Förderpreis des Alfred-Döblin-Wettbewerbs sowie den »aspekte«-Literaturpreis. Der New Yorker druckte 1997 drei Erzählungen aus dem Band ab - eine Ehre, die unter den deutschsprachigen Autoren zuletzt Max Frisch zukam - und ließ ihn im April 1998 als einen der »Five Best European Young Novelists« von Richard Avedon porträtieren. Für seinen zweiten Erzählband Simple Storys erhielt er 1998 den Berliner Literaturpreis. 2001 wurde Ingo Schulze, zu gleichen Teilen mit Thomas Hürlimann und Dieter Wellershoff, der »Joseph-Breitenbach-Preis« verliehen. In dem Briefroman Neue Leben, in dem er ästhetisch neue Wege geht, erwartet den Leser ein breit angelegtes Panorama des Jahres 1989 und seiner Folgen. Neue Leben wurde in die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2006 gewählt. Kulturstaatsminister Bernd Neumann vergab im Juni 2006 an Ingo Schulze das Massimo-Stipendium 2007, das für einen einjährigen Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom steht. Im März 2007 erhielt Schulze für seinen Erzählungsband Handy den »Preis der Leipziger Buchmesse«. Mit Adam und Evelyn stand er 2008 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Ingo Schulze ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Seine Bücher wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt.
Asaf Schurr, 1975 in Jerusalem geboren, studierte Philosophie und Theaterwissenschaft in seiner Heimatstadt. Er war Redakteur des kulturpolitischen Magazins Maarav und arbeitet heute als Literaturkritiker und Übersetzer. Für Motti erhielt er 2008 den Levy Eshkol Prize sowie den Israeli Prime Minister’s Award. 2007 wurde er außerdem mit dem Bernstein Prize und dem Minister of Culture Prize ausgezeichnet.
Alexander Schwarz wurde 1957 in Marburg an der Lahn geboren und lebt heute in Berlin. Er ist Filmproduzent,produzierte Videoclips mit Nick Cave, Shirley Bassey,Robert Plant und Jimmy Page und arbeitete mit den Regisseuren John Schlesinger und Wim Wenders zusammen.
Malin Schwerdtfeger, 1972 geboren, studierte Judaistik und Islamwissenschaft in Berlin. Bei Kiepenheuer & Witsch erschienen von ihr bisher die Erzählungen Leichte Mädchen (2001) und die Romane Café Saratoga (2001) und Delphi (2004). Die Kürbiskönigin ist ihr erstes Kinderbuch.
Isabel Pin, geboren 1975 in Versailles, schreibt und illustriert Bilderbücher für deutsche und französische Verlage. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2008 (gemeinsam mit Heinz Janisch für Eine Wolke in meinem Bett). Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Gert Scobel ist der Autor verschiedener TV-Dokumentationen und Anchorman der TV-Kultur- Magazine Kulturzeit und delta in 3sat. Für seine journalistische Arbeit hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten.
NIKI SEGNIT hat höchstens einmal eine Kartoffel geschält, bis sie mit Anfang zwanzig ihre Leidenschaft fürs Kochen entdeckte. Seitdem experimentiert sie in ihrer Küche mit den unterschiedlichsten Zutaten und kocht auch gern einen Monat lang nur die Nationalgerichte eines Landes. Sie schreibt eine Kolumne für die Times und lebt mit ihrem Mann in London.
Gustav Seibt wurde am 10. März 1959 in München geboren. Er studierte Geschichtswissenschaft, deutsche, lateinische und italienische Literatur an den Universitäten Konstanz, München, Bielefeld und Rom. Er promovierte in mittelalterlicher Geschichte bei Arno Borst. Er war Literaturchef der FAZ, Mitarbeiter der "Zeit", schreibt für die SZ und lebt als Publizist in Berlin. 1995 wurde er mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa, 1999 mit dem Hans-Reimer-Preis der Warburg-Stiftung ausgezeichnet.
Charles Seife hat Mathematik in Yale studiert. Er ist USA-Korrespondent des New Scientist und hat u. a. auch für The Economist und Science geschrieben.
Will Self ist Karikaturist, Zeitungskolumnist, ExStand-up-Comedian und Autor zahlreicher Short Stories und Romane. Er hat in Oxford Philosophie studiert und die Punkband „The Abusers“ gegründet. Im Berlin Verlag erschien 2007 sein Roman Dorian (BvT 2008). Für Die Kippe erhielt er den Bollinger Everyman Wodehouse Prize, Englands einzige Auszeichnung für humoristische Literatur. Mit seiner Frau und vier Kindern lebt Will Self in London.
Richard Sennett, 1943 in Chicago geboren, studierte an der New Yorker Juilliard School Musikwissenschaften und Violoncello. Anschließend begann er ein Soziologie-Studium an der Harvard Universität. Nach seinem Abschluß in Urbanistik gründete er in Cambridge, Massachussetts das Cambridge Institute, ein soziologisches Forschungszentrum. Seit 1973 lehrt Sennett Geschichte und Soziologie an der New York University, wo er seit 1975 das New York Institute for Humanities betreut. Bis 1993 saß Sennett dem International Committee on Urban Studies vor, welches in seiner Arbeit sozialwissenschaftliche Themen mit Fragen der Architektur und des Städtedesigns zu verbinden sucht. Sennett ist ferner Berater der UNESCO im Bereich der Städteplanung.
Richard Sennett ist Mitglied der Royal Society of Literature, der American Academy of Arts and Sciences und des Chicago Institute for Architecture and Urbanism. Er ist Verfasser zahlreicher kulturhistorischer Schriften. 2006 wurde Richard Sennett mit dem renommierten Hegel-Preis der Stadt Stuttgart ausgezeichnet. Sennett lebt in London und New York.
Rachel Shabi wurde in Israel in die Familie irakischer Juden geboren. Sie wuchs in England auf. Als Journalistin hat sie für verschiedene Zeitungen gearbeitet. Zurzeit lebt sie in Tel Aviv. Wir sehen aus wie der Feind ist ihr erstes Buch.
Im März 1996 kamen bei einem Selbstmordattentat im Dizengoff Centre in Tel-Aviv 13 Menschen ums leben. Eine davon war Bat-Chen Shahak, sie starb an ihrem 15. Geburtstag.
Aner Shalev wurde 1958 im Kibbuz Kinneret geboren. Er studierte Mathematik und Philosophie an der Hebrew University of Jerusalem, an der er heute selbst lehrt. Er hat Erzählungen und drei Romane geschrieben.
Zeruya Shalev lebt als freie Autorin mit ihrer Familie in Jerusalem. Berühmt wurde sie mit ihren zwei internationalen Bestsellern Liebesleben und Mann undFrau. Späte Familie bildet den Abschluss der Trilogie über die moderne Liebe. Im Januar 2004 wurde Zeruya Shalev unweit ihres Hauses durch ein Selbstmordattentat schwer verletzt, als ein voll beladener Bus neben ihr explodierte und neun Menschen ums Leben kamen.
Kamila Shamsie wurde 1973 in Pakistan geboren und lebt heute in London und Karatschi. Auf Deutsch erschienen von ihr Kartographie (Berlin Verlag 2004, BvT 2005), Verbrannte Verse (Bloomsbury Berlin 2005, BvT 2006), Salz und Safran (Bloomsbury Berlin 2006). Für ihr Werk erhielt sie in England zahlreiche Auszeichnungen.
Leanne Shapton, geboren 1974 in Toronto, ist Autorin, Illustratorin und Verlegerin. Sie arbeitet frei für die New York Times und lebt mit ihrem Mann in New York City.
Gillian Shields’ zwei Passionen sind das Theater und die Literatur. Sie arbeitete in einer Schauspielschule, bevor sie zu schreiben begann. Sie lebt mit ihrer Familie in England.
Gary Shteyngart, 1972 in Leningrad geboren, emigrierte mit seinen jüdisch-russischen Eltern im Alter von sieben Jahren nach Queens, New York. Nachdem er in den frühen 90ern einige Zeit in Prag verbrachte, studierte er am Oberlin College Politikwissenschaft. Danach arbeitete er für verschiedene Non-Profit-Organisationen in New York. Sein Debüt Handbuch für den russischen Debütanten (2003) beendete er in Baku, Aserbaidschan, wo er auch gleichzeitig für seinen zweiten Roman Snack Daddys abenteuerliche Reise (2006) recherchierte. Er publiziert unter anderem in The New Yorker, Granta und Travel & Leisure. Shteyngart lebt in New York, in diesem Herbst ist er Fellow der American Academy in Berlin. Das Handbuch für den russischen Debütanten wurde mit zahlreichen Preisen, u. a. dem National Jewish Book Award for Fiction und dem New York Times Notable Book, ausgezeichnet.
Ursel Sieber arbeitet seit zwanzig Jahren für die ARD-Fernsehmagazine "Monitor" und "Kontraste." Sie berichtete über Skandale in der Bankenkrise, bei der Deutschen Bahn AG und vor allem im Gesundheitswesen. Durch ihre Recherchen zur Abhängigkeit zwischen Ärzten und Industrie, zu den Geschäftspraktiken der Pharmaindustrie, zur Schädigung von Patienten gehört sie zu den besten Medizinjournalisten in Deutschland.
Wolf Jobst Siedler ,1926 in Berlin geboren, ist ein in Berlin lebender Publizist und Schriftsteller.Nach seinem Studium der Soziologie, Philosophie und Geschichte an der Freien Universität Berlin, arbeitete er fast zehn Jahre als Journalist, vor allem für den Tagesspiegel, die Neue Zeitung und den Monat. Einen Höhepunkt dieser Laufbahn erlebte er mit der Berufung zum Chef des Feuilletons des Berliner Tagesspiegels.1963 trat Siedler in die Ullstein-Verlagsgruppe ein und übernahm die Leitung des Propyläen Verlages. In den Jahren 1967 bis 1979 wirkte er als Geschäftsführer der Ullstein GmbH für die Verlage Propyläen, Quadriga und Ullstein. Gemeinsam mit dem Filmproduzenten Jochen Severin gründete Siedler 1980 den Verlag Severin & Siedler, der sich auf politische und historische Literatur konzentrierte. Als Severin nach drei Jahren ausschied, wurde der Verag umstrukturiert und als Wolf Jobst Siedler Verlag neugegründet. 1989 übernahm den Verlag die Bertelsmann-Gruppe, behielt aber Siedler in beratender Funktion m Verlag.Bis heute (Feb. 2005) schreibt Siedler für die FAZ, die Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, Junge Freiheit und die Berliner Morgenpost.
Nasrin Siege, geboren in Teheran, ist die Autorin zahlreicher Afrika-Jugendbücher und Sammlerin afrikanischer Märchen. Im Alter von neun Jahren zog sie mit ihren Eltern nach Deutschland, wo sie später Psychologie studierte und als Psychotherapeutin arbeitete. Mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern lebte sie viele Jahre in Sambia, Tansania und Madagaskar. Gerade ist sie mit ihrem Mann nach Äthiopien gezogen. Neben dem Schreiben arbeitet Nasrin Siege als Entwicklungshelferin in Kinderhilfsprojekten, die sie mit dem von ihr gegründeten Verein Hilfe für Afrika e.V. finanziell unterstützt.
Israel Joshua Singer, der ältere Bruder von Isaac B. Singer, wurde 1893 in Bilgorji, Polen, geboren. Er war Mitarbeiter jüdischer Zeitschriften in Warschau und Kiew und arbeitete seit 1921 als Korrespondent für den Jewish Daily Forward. Israel J. Singer lebte seit 1934 in den USA und starb am 10. Januar 1944 in New York.
Jane Smiley ist eine der bekanntesten amerikanischen Schriftstellerinnen. Ihr berühmtester Roman, Tausend Morgen, wurde mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet und in großer Besetzung verfilmt. Sie lebt in Nordkalifornien.
Lane Smith wurde 1959 in Tulsa, Oklahoma, geboren und ist in den USA ein »Superstar« (BookSense.com) unter den Kinderbuch-Illustratoren. Er hat bereits mehrere Kinderbuch-Bestseller illustriert und wurde zweimal mit dem New York Times’ Best Illustrated Book of the Year Award sowie im Jahr 1993 mit dem Caldecott Honor Award ausgezeichnet.
Ali Smith wurde 1962 in Inverness geboren und studierte u. a. in Cambridge englische Literatur. Sie hat bisher drei Romane und drei Erzählbände veröffentlicht und schreibt regelmäßig für verschiedene Zeitungen. Für The Accidental (Die Zufällige) erhielt sie 2005 den renommierten britischen »Whitbread-Literaturpreis« für den besten Roman, dazu stand der Roman auf der Shortlist für den »Booker Prize«. Auf Deutsch erschienen bisher Die Zufällige (2006) und Im Hotel (2007). Ali Smith lebt und arbeitet in Cambridge.
Joseph Karol Smith ist 30 und lebt mit seiner Frau und seinem dreijährigen Sohn in London. Er studierte Philosophie in Durham. Der Wolf ist sein erstes Buch.
Dava Sobel ist eine vielfach ausgezeichnete Wissenschaftsredakteurin der New York Times. Weltweit bekannt wurde sie als Autorin des Bestsellers Längengrad (Berlin Verlag 1996, BvT 2003), mit dem sie eine völlig neue und überaus erfolgreiche Form des populären Wissenschafts-Sachbuchs begründete. Nach ihrem zweiten Buch Galileos Tochter (Berlin Verlag 1999) liegt nun ihr lang ersehntes Buch über die Planeten vor. Dava Sobel lebt in East Hampton und in New York.
Gustaf Sobin wurde 1935 in Boston geboren. Nach dem Abschluß seines Studiums zog er, den Spuren des von ihm verehrten französischen Dichters René Char folgend, in die Provence, wo er seit fünfunddreißig Jahren in einer spartanischen Hütte lebt. Er ist Verfasser mehrerer Gedichtbände und zweier früherer Romane: Venus Blue und Dark Mirrors.
Werner Sonne, 1947 in Rheinland-Pfalz geboren, arbeitet seit vierzig Jahren als Journalist für die ARD, davon lange Zeit als Auslands- und Hauptstadtkorrespondent. Seit 2004 ist er Studioleiter des ARD-Morgenmagazins. Er ist Koautor u. a. von Es war einmal in Deutschland (Berlin Verlag 1998) und Tödliche Ehre (2001).
Vladimir Sorokin wurde 1955 in Moskau geboren. Nach dem Studium der Petrochemie arbeitete er als Buchillustrator, bevor er Ende der 1970er Jahre erste literarische Anerkennung erfuhr. Berühmt wurde er mit dem Roman Die Schlange, der in zehn Sprachen übersetzt wurde.
Sorokin gilt neben Vladimir Pelewin und Viktor Jerojefew als einer der Hauptvertreter der russischen Postmoderne. Regelmäßig ist er heftigen Angriffen regimetreuer Gruppen ausgesetzt. Zuletzt beim Berlin Verlag erschienen sind LJOD Das Eis (2003; BvT 2005) und BRO (2006; BvT 2007).
Mimi Spencer gilt als die gefragteste britische Lifestyle- und Modejournalistin. Ihre Kolumnen im Magazin YOU besitzen Kultstatus, und sie schreibt regelmäßig für The Observer, Grazia, Marie Claire, Harper’s Bazaar und The Guardian. Mimi Spencer lebt mit ihren zwei Kindern (und ihrem Anwalt) in Brighton.
Tilman Spengler ist Schriftsteller und Essayist. Er hat zahlreiche Romane und Kurzgeschichten verfasst. Im Berlin Verlag erschien von ihm zuletzt der Band Meine Gesellschaft.
Tilman Spengler, 1947 in Oberhausen geboren, studierte Sinologie und war mehrere Jahre am Max-Planck-Institut für Sozialwissenschaften tätig. Er ist Mitherausgeber des Kursbuchs, schreibt für Die Zeit, den Spiegel, Geo und Die Woche und ist erfolgreicher Autor von Erzählungen und Romanen.
MATTHIAS KALLE Jahrgang 1975, ist Berater des ZEITmagazins. Er ist verheiratet und hat eine Tochter.
TANJA STELZER geboren 1970, schrieb für die FAZ, das SZ-Magazin und den Tagesspiegel und ist heute Textchefin des ZEITmagazins. 2005 erschien ihr Buch Unsere kleine Familie. Sie lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn und ihrer Tochter in Hamburg.
Amy Stewart pflegt einen Giftgarten in Kalifornien. Sie schreibt für die New York Times, den San Francisco Chronicle und andere Zeitungen. Mit ihrem Mann lebt sie in Eureka, betreibt ein kleines Antiquariat und hält eine Schar unbändiger Hühner hinter dem Haus.
Trenton Lee Stewart ist Dozent für Kreatives Schreiben. Dies ist sein erstes Kinderbuch. Inspiriert hat ihn seine Überzeugung, dass Kinder zwar oft gesehen, aber selten gehört und immer unterschätzt werden. Trenton Lee Stewart lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Arkansas.
Simon Stranger, geboren 1976, studierte Religionsgeschichte und Philosophie in Oslo sowie literarisches Schreiben an der Hochschule Bø. Er schreibt für Kinder und Erwachsene. Barsakh, sein fünftes Buch, ist für den Kinderbuchpreis der Buchhandelskette Ark nominiert.
Eberhard Straub, geboren 1940, studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Archäologie. Der habilitierte Historiker war bis 1986 Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und bis 1997 Pressereferent des »Stifterverbandes für die Deutsche Wirtschaft«.
Barbara Strauch ist Wissenschaftsredakteurin der New York Times und schreibt regelmäßig über die neuesten Entwicklungen in der Neurologie sowie über andere Themen aus dem Bereich der Medizin und Verhaltensforschung. Sie studierte an der University of California in Berkeley und hat zwei Töchter.
Darin Strauss hat in den USA drei Bestseller veröffentlicht und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Frau und Zwillingen in Brooklyn.
Steven Strogatz lehrt Angewandte Mathematik an der Universität Cornell und zählt zu den weltweit führenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Chaos- und Komplexitätstheorie. Seine Forschung, für die er zahlreiche Auszeichnungen bekommen hat, unter anderem den E.M. Baker Award for Excellence in Undergraduate Teaching, findet immer wieder ein breites Medienecho. Strogatz lebt in Ithaca, New York mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern.
Michael Stürmer ist Professor für Mittlere und Moderne Geschichte an der Universität Nürnberg-Erlangen und hat diverse Bücher, u.a. Das ruhelose Reich ( Siedler Verlag ) geschrieben. Er ist u.a. Korrespondent der neuen Zürcher Zeitung und der Financial Times.
Mario González Suárez wurde 1964 in Mexiko Stadt geboren. Er lebt und arbeitet dort als Schriftsteller, Publizist und Universitätsdozent. Er veröffentlichte bisher mehrere Bände mit Erzählungen sowie den vorliegenden Roman. 1997 wurde er mit dem wichtigen mexikanischen Literaturpreis Premio Gilberto Owen ausgezeichnet.
Kate Summerscale, geboren 1965, wurde in England bekannt durch ihr Buch The Queen of Whale Cay (deutsch: Kerle wie wir), das ein Nr. 1-Times-Bestseller war und den Somerset-Maugham-Award gewann. Sie lebt mit ihrem kleinen Sohn in London.
Tui T. Sutherland wurde in Caracas, Venezuela, geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie in Paraguay, Florida und der Dominikanischen Republik, bevor sie mit ihrer Familie nach New Jersey umzog, wo sie die Highschool besuchte. Dort begann sie auch, sich fürs Theater zu interessieren. Sie übernahm kleinere Rollen und half hinter den Kulissen. Heute lebt sie als freie Autorin in Boston.
Matthew Sweeney wurde 1952 in Donegal, Irland, geboren. Er studierte in London und in Freiburg, wo er sich mit deutscher Literatur, insbesondere mit der Lyrik des 19. und 20. Jahrhunderts, beschäftigte. Sweeney hat zahlreiche Kinderbücher und Gedichtbände für Kinder und Erwachsene veröffentlicht und wurde mit verschiedenen Preisen, zum Beispiel 1999 mit dem Arts Council of England Writer’s Award, ausgezeichnet. Er lebt in Irland und Berlin.
Irina Tabunowa wurde 1979 in Moskau geboren. Erwachsenenwelt ist ihr Debüt. Soeben hat sie zwei weitere Romane abgeschlossen. Irina Tabunowa arbeitet als Pressesprecherin in einem staatlichen Museum und lebt mit ihrer dreijährigen Tochter in Moskau.
Sloane Tanen hat ihre Arbeiten bereits in verschiedenen Ausstellungen gezeigt. Sie studierte Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte an der New York und Columbia University. Sie lebt mit ihrem Mann in New York City.
Eva Tatcheva wurde 1971 in Russe, Bulgarien geboren. Seit 1991 lebt sie in England, wo sie an der Kingston University und am Royal College of Art studierte. Sie hat zahlreiche Kinderbücher illustriert, darunter Hexe Selmas Geburtstagskuchen, das1999 auch auf Deutsch erschien.
James Tate wurde 1943 in Kansas City, Missouri, geboren. Er hat eine Vielzahl von Gedichtbänden veröffentlicht, u. a. Worshipful Company of Fletchers (1994), der den National Book Award erhielt, und Selected Poems (1991), für den Tate den Pulitzer Preis bekam. Darüber hinaus ist er Autor der Kurzgeschichtensammlung Hottentot Ossuary (1974) und des Romans Lucky Darryl (1977). Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen zählen der National Institute of Arts and Letters Award for Poetry und ein Fellowship der Guggenheim Stiftung. Nach einer Dozententätigkeit an der University of California in Berkeley, lehrt er heute an der University of Massachusetts.
Eleanor Taylor lebt nach einem Architekturstudium und einem Spanienaufenthalt mit ihrem Mann, ihrem Sohn und zwei lebhaften Hunden in London. Sie hat bereits zahlreiche Kinderbücher illustriert, darunter Kleine Bären sind soo artig.
Ulla Taylor ist 1968 in Dänemark geboren, als Kind wollte sie immer Schauspielerin werden. Stattdessen schrieb und inszenierte sie fürs Theater. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. Schwester, (liebe) Schwester ist ihr erstes Jugendbuch.
Frederick Taylor hat Neue Geschichte und Germanistik studiert und ist Fellow der Royal Historical Society. Seine Bücher Dresden. Dienstag, 13. Februar 1945 und Die Mauer. 13. August 1961 bis 9. November 1989 wur den in mehrere Sprachen übersetzt und waren internationale Bestseller. Er lebt in Cornwall.
Michael Terry ist ein in England bereits sehr bekannter und beliebter Illustrator von Kinderbüchern. Der besondere Charme seiner Bücher liegt in den wunderbar lebendigen und humorvollen Tiercharakteren. Neben Kleines Hotsch Potsch und The Sulky Vulture illustrierte er u. a. das Kinderbuch Rhino’s Horns, zu dem er auch die Geschichte schrieb. Terry lebt in Hythe, Kent.
Elisabeth von Thadden, 1961 geboren, ist Mutter von zwei Kindern, Literaturwissenschaftlerin und lebt in Hamburg. Nach der Promotion arbeitete sie zunächst für die Wochenpost in Berlin, dann aus familiären Gründen als Kolumnistin für die Berliner Zeitung. Heute ist sie Redakteurin der Zeit.
Dies ist Joseph Theobalds erstes Buch. Er studierte am Falmouth Art College , lebte einige Zeit in Spanien , wo er half , ein Boot zu bauen , und ist nun nach England zurückgekehrt.
Frances Thomas wurde 1943 in Aberdare , South Wales , geboren und zog später nach London , wo sie am Queen Mary College studierte. Sie schreibt Erwachsenen- und Kinderbücher und wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet.
Illustrator: Ross Collins Ross Collins wurde 1972 in Glasgow geboren. Er hat bereits zahlreiche Kinderbücher illustriert , u.a. Die drei Knatschmonster von Tantra Wight ( Bloomsbury K&J 2004 ) und Attila, Loolagax und der Adler ( Bloomsbury K&J 2005 ). 1994 wurde er mit dem McMillan Children´s Book Prize ausgezeichnet.
P. F. Thomése, geboren 1958 in den Niederlanden, hat verschiedene Romane, Novellen und Kurzgeschichten veröffentlicht. Auf Deutsch erschienen bislang der Erzählungsband Über der Erde (1993, BvT 2005), die Romane Heldenjahre (1995, BvT 2006) und Der sechste Akt (1999). Zuletzt erfuhr sein Buch Schattenkind, eine ergreifende Eloge auf ein verstorbenes Kind, große internationale Resonanz.
Kay Thompson wurde 1909 in St. Louis/USA geboren. Sie arbeitete als Sängerin, Tänzerin und Arrangeurin u.a. für die Metro Goldwyn Mayer-Studios, wo sie Stars wie Lena Horne oder Judy Garland Gesangsunterricht erteilte. Judy Garland machte sie zur Patentante ihrer Tochter Liza Minelli, in deren Wohnung sie 1998 starb. Lange Jahre lebte sie im New York Plaza-Hotel.
David Thomson lehrt Filmwissenschaften am Dartmouth College und war im Auswahlkomitee für das New York Film Festival. Er schreibt regelmäßig Filmkritiken für die New York Times und verschiedene Filmzeitschriften. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, unter anderem The New Biographical Dictionary of Film. Der gebürtige Londoner lebt heute in San Francisco.
Judith Thurman erhielt für „Tania Blixen. Ihr Leben und Werk“ den National Book Award, für den auch „Colette“ nominiert wurde. Die Autorin lebt in New York.
Krisztina Tóth, 1967 in Budapest geboren, gehört zu den renommiertesten ungarischen Lyrikerinnen der Gegenwart. Sie erhielt zahlreiche nationale und internationale Preise, zuletzt etwa den Salvatore Quasimodo-Preis 2008. Strichcode ist ihr erster Erzählband. Er wurde in Ungarn mit dem Sándor-Márai-Preis ausgezeichnet.
Miriam Toews wurde in Steinbach geboren, einer Mennonitengemeinde im Staat Manitoba. Sie studierte Geisteswissenschaften und Journalismus und lebt heute als Journalistin und Autorin in Winnipeg. Für ihre bisherigen Arbeiten erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien. So wurde Ein komplizierter Akt der Liebe mit dem renommierten Governor General’s Literary Award ausgezeichnet.
Olga Tokarczuk wurde 1962 in Sulechów geboren. Sie studierte Psychologie in Warschau. Ihr Romandebüt Prodróž ludzi ksiegi (Die Reise der Buchmenschen) erschien 1993 und wurde von der Gesellschaft der polnischen Buchverlage als bestes Prosadebüt der Jahre 1992 und 1993 ausgezeichnet. 1995 erschien der Roman E. E. Ihr dritten Roman Ur und andere Zeiten (Prawiek i inne czasy, 1996) wurde für den NIKE Literaturpreis nominiert. Olga Tocarczuk wohnt heute in Nowa Ruda.
Marije Tolman, geboren 1976, studierte Graphik und Illustration an der Königlichen Kunsthochschule in Den Haag und am Edinburgh College of Art in Schottland. Sie lebt und arbeitet als Illustratorin für Kinderbücher in Den Haag. Ihre Bücher sind bisher in mehr als zehn Ländern erschienen.
www.marijetolman.nl
Ronald Tolman, geboren 1948, arbeitet als Bildhauer, Graphiker und Maler in Beuningen und ist der Vater der Künstlerin.
Su Tong, geboren 1963 in Suzhou, ist einer der wichtigsten Autoren Chinas. Er studierte Chinesische Literatur an der Universität von Bejing. 1991 gewann der Film nach seinem Roman Die rote Laterne den silbernen Löwen beim Filmfestival in Venedig und wurde für den Oscar nominiert. Er lebt in Nanjing, China.
Paul Torday, geboren 1946, studierte Englische Literatur am Pembroke College in Oxford. Seit über dreißig Jahren arbeitet er als freier Unternehmer im Ingenieurwesen. Mit seinem ersten Roman Lachsfischen in Jemen (BV 2007; BvT 2008) erfüllte er sich eine lang gehegte Ambition - zu schreiben. Lachsfischen in Jemen wurde sofort zu einem internationalen Bestseller und gewann den Bollinger Everyman Wodehouse Prize. Paul Torday lebt mit seiner Familie auf einem kleinen Schloss in Nordengland, in der Nähe des Flusses North Tyne.
Barbara Trapido wuchs in Südafrika auf, zog 1963 nach London und lebt heute mit ihrer Familie in Oxford. Ihr erster Roman , Brother of the More Famous Jack , erschien 1982 und wurde mit dem Whitebread Award ausgezeichnet. Im Berlin Verlag erschienen zuvor die Romane Jonglieren ( 1996 ) und Tempel des Entzückens ( 1997 ).
Joanna Trollope ist Autorin zahlreicher Romane, die in Großbritannien
regelmäßig an der Spitze der Bestsellerlisten stehen. Zuletzt sind von
ihr in deutscher Übersetzung die Romane Bruder & Schwester
(Bloomsbury Berlin 2005) und Zweiter Frühling (Bloomsbury Berlin 2006, BvT 2007), Immer Freitags (Bloomsbury Berlin 2008, BvT 2010), Die Zwillingsschwestern (BvT 2009) und Eine ganz normale Affäre (BvT 2010) erschienen. Sie lebt in London.
Jonathan Trouern-Trend studierte an der University of Connecticut Biologie und arbeitet für das Rote Kreuz. Er lebt mit seiner Frau und fünf Kindern in Marlborough, Connecticut.
Sasha Troyan wurde in den Vereinigten Staaten geboren und wuchs in Frankreich auf. Ihr erster Roman, Angels in the Morning, erschien 2003. Sie lebt in New Jersey mit ihrem Mann und zwei Kindern.
Tracey Turner schreibt Sachbücher für Kinder und Erwachsene. Gemeinsam mit Richard Horne hat sie zwei Bände aus der Reihe 101 Dinge (Bloomsbury K & J 2007/2008) veröffentlicht. Sie lebt in Bath, England.
Cordula Tutt ist Journalistin in Berlin. Sie arbeitet als
Politikkorrespondentin der Financial Times Deutschland und beschäftigt
sich seit Jahren mit demographischen Veränderungen und ihren Folgen für
Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Für das Buch forschte sie mit
einem Stipendium der Volkswagen-Stiftung und recherchierte vor Ort bei
Betroffenen. Sie war Redakteurin bei der Financial Times in London und
Korrespondentin für die Agentur Reuters. Ab April 2007 wird sie als
Korrespondentin im Berliner Parlamentsbüro des Nachrichtenmagazins
Focus tätig sein. Das große Schrumpfen ist ihr
erstes Buch.
TOM TYKWER, geboren 1965 in Wuppertal, ist Filmregisseur, Drehbuchautor, Komponist und Produzent. Bereits sein Debüt Die tödliche Maria (1993) und der nachfolgende Film Winterschläfer (1997) erregten Aufsehen. Mit Lola rennt (1998) gelang ihm ein cineastischer Geniestreich, der auch international für Furore sorgte. Es folgten Der Krieger und die Kaiserin (2000), ebenfalls mit Franka Potente, und Heaven (2002), der erste englischsprachige Film Tykwers, nach einem Drehbuch von Krzysztof Kieslowski. Nach jahrelanger Vorbereitung kam 2006 Tykwers Verfilmung von Patrick Süskinds Weltbestseller Das Parfüm in die Kinos und erreichte allein in Deutschland weit mehr als fünf Millionen Zuschauer. Der Polit-Thriller The International, eine weitgehend in Berlin gedrehte Hollywood-Produktion, eröffnete 2009 die Berlinale. Sein neuer Film Drei erlebte seine Uraufführung 2010 bei den Filmfestspielen in Venedig. Für seine Arbeit ist Tykwer mit zahlreichen, auch internationalen Preisen ausgezeichnet worden.
Tina Uebel wurde 1969 in Hamburg geboren und studierte Grafik-Design. Sie ist als Autorin und freie Journalistin tätig und ist Gründungsmitglied sowohl des No-Budget-Verlages Edition 406 als auch der Literaturfusion Macht, das Hamburger Forum für Club- und Off-Literatur. Daneben veranstaltet Tina Uebel den Hamburg ist Slamburg Poetry Slam und andere literarische Events.Das zentrale Motiv ihrer in Zeitschriften und Anthologien veröffentlichten Geschichten bildet Amerika, das sie in diversen Reisen kennen gelernt hatte. Tina Uebel ist davon überzeugt, dass wir alle Amerika kennen, ungeachtet davon, ob wir schon dort waren oder nicht, „denn wir sind ja irgendwie damit groß geworden, mit Amerika, und ein ganzer Batzen unserer Träume ist made in the USA, oder?“
Dubravka Ugrešić wurde 1949 im heutigen Kroatien geboren. Sie schreibt regelmäßig für NRC Handelsblad und Vrij Nederland, DIE ZEIT und Lettre International und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur 1999 und dem Premio Feronio-Città di Fiano in Italien 2004. Auf Deutsch erschienen zuletzt von ihr Das Museum der bedingungslosen Kapitulation (1998) und Lesen verboten (2002). Dubravka Ugrešić lebt als Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin in Amsterdam.
Jane Urquhart wurde 1949 in Geralton, Ontario, geboren, wuchs in Toronto auf und lebt heute wieder in einer Kleinstadt in Ontario. Sie gehört zu den erfolgreichsten kanadischen Schriftstellerinnen der Gegenwart. Im Berlin Verlag erschienen ihre Romane Fort (1995, BvT 2002), Übermalungen (1997), Im Strudel (BvT 2002) und Die Bildhauer (2002,BvT 2004). Mit Die Bildhauer war sie für den Booker Prize nominiert.
Leen Van Durme, geboren in Etterbeek, studierte Kunstgeschichte in Schaarbeek, Graphik und Formgebung an der Königlichen Hochschule der Schönen Künste in Gent. Ihr erstes Bilderbuch erschien 1998.
Der Künstler und Schriftsteller Henk van Woerden, geboren 1947 in Leiden, verbrachte seine Jugend in Kapstadt. Auf den Spuren des Attentäters Demitrios Tsafendas hat er Südafrika erneut bereist. Bisher sind zwei Romane des Niederländers erschienen: "Moenie kyk nie" (1993) und "Tikoes" (1996). "Der Bastard" ist sein erstes ins Deutsche übersetzte Buch.
Lee Vance studierte an der Harvard Business School und war lange Jahre
General Partner bei Goldman Sachs, eine der ältesten und angesehensten
Investmentbanken der Welt. Sein Debüt Die Entschädigung erschien 2008 bei Bloomsbury Berlin (BvT 2010). Er lebt mit seiner Familie in New York.
Lara Vapnyar emigrierte 1994 von Russland nach New York und veröffentlicht ihre Erzählungen seit 2002 in englischer Sprache. Ihr Werk erschien in Open City und im New Yorker. Sie lebt in Staten Island und promoviert zurzeit am CUNY Graduate Center in Vergleichender Literaturwissenschaft. "Großartig ... Vapnyar scheint ihre eigene, sehr weit reichende Freiheit zu etablieren" - so urteilte die New York Times über das Debüt, und Vogue schrieb: "Vapnyars Stil ist von atemberaubender Transparenz und psychologisch präzis nuanciert."
Kathleen Vereecken, geboren 1962, lebt als Journalistin und Schriftstellerin in Antwerpen. Ihr erstes Kinderbuch veröffentlichte sie 1993. Mit Lara und Rebecca erschien 2008 ihr erstes Buch auf Deutsch. Für Ik denk dat het liefde was wurde sie mit dem belgischen »Boekenleeuw« ausgezeichnet.
Lydie Violet, 42 Jahre alt, arbeitete bis zu ihrer Erkrankung im Pariser Verlag Grasset.
Marie Desplechin, 1959 in Roubaix geboren, veröffentlicht seit 1993 Jugendbücher (dt. Endlich Hexe, Liebe, Tim und Marzipan, Ich, Gott und Onkel Frederic), 1998 erschien ihr erster Roman Sans moi (dt. 2000 u. d.T. Bis später, Prinzessin).
Im November 2005 wurde den beiden Autorinnen für Das Leben wagen der „Prix Médicis“ für Essayistik zugesprochen.
Serena Vitale lehrt Slawistik an der Mailänder Universität Sacro Cuore. Als Übersetzerin und engagierte Herausgeberin hat sie dem italienischen Publikum Autoren wie Brodski, Mandelstam und Nabokov nahe gebracht. Sie hat zahlreiche Essays und Monografien veröffentlicht. Ihren bislang größten Publikumserfolg feierte sie mit Puschkins Kopf. Für dieses Buch, das in sechs Sprachen übersetzt wurde, erhielt die Autorin den Premio Viareggio.
Willy Vlautin, geboren 1967 in Reno, Nevada, ist Sänger und Songschreiber der Folkrockband Richmond Fontaine. Ihre Platten, vor allem die letzten vier, Winnemucca (2002), Post to Wire (2004), The Fitzgerald (2005) und Thirteen Cities (2007), wurden von der Kritik begeistert aufgenommen. Vlautin lebt in Portland, Oregon, hat soeben seinen zweiten Roman, Northline, veröffentlicht und tourt mit Richmond Fontaine um die Welt. Das Video zu Motel Life
Heather Vogel Frederick wuchs in New England auf. Sie arbeitet als Journalistin und Schriftstellerin und lebt mit ihrer Famlie und ihrem geliebten Shetland Schäferhund Bonnie in Portland, Oregon.
Fritz von der Schulenburg wurde in Berlin geboren und studierte an der Münchner Akademie. Nach einer Karriere in der Werbebranche spezialisierte er sich zunehmend auf Fotografie, insbesondere im Bereich der Architektur. Seine Leidenschaft fand in den frühen 1980ern Ausdruck in der Gründung der Zeitschrift »The World of Interiors«. Er genießt internationalen Ruf und hat neben seiner Arbeit für Innenarchitektur- und Lifestyle-Magazine weltweit zahlreiche Bücher und Bildbände veröffentlicht.
Ulf von Rauchhaupt, Jahrgang 1964, studierte Physik und Philosophie und promovierte 1997 in Astrophysik. Er war u.a. als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Max-Planck-Instituten für Extraterrestrische Physik in Garching und für Wissenschaftsgeschichte in Berlin tätig. Er ist Redakteur des Wissenschaftsteils der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und lebt in Frankfurt am Main.
Gregor von Rezzori d'Arezzo, 1914 geboren, stammt aus einer sizilianischen Familie, die Mitte des 18. Jahrhunderts über Norditalien nach Wien kam. Rezzoris Großvater arbeitete als Architekt im Dienst der k. u. k. Monarchie. Die Familie lebte ab 1919 in Rumänien. Bis 1940 war Gregor von Rezzori rumänischer, dann russischer Staatsangehöriger. Später lebte er vierzig Jahre lang als Staatenloser.
Rezzori besuchte Gymnasien in Kronstadt (Siebenbürgen), Fürstenfeld (Steiermark) und Wien. In Leoben studierte er Bergbau, in Wien Architektur und Medizin. Er unterbrach diese Studien, um seinen Militärdienst in Rumänien abzuleisten. Anschließend blieb Rezzori vier Jahre lang zeichnend und malend in Bukarest und absolvierte ein Kunststudium in Wien. 1938 kam er nach Berlin und begann zu schreiben.
Mit drei Unterhaltungsromanen - Flamme, die sich verzehrt (1939), Rombachs einsame Jahre (1944) und Rose Manzani (1944) - führte sich Rezzori in den Literaturbetrieb ein. Nach Kriegsende arbeitete er vor allem als Journalist und Hörfunkautor. Bis 1948 war er beim NWDR beschäftigt (später als freier Mitarbeiter) und erzählte für das Nachtprogramm die ersten seiner Maghrebinischen Geschichten. Diese witzigen, mitunter tolldreisten Anekdoten und Legenden aus dem balkanesischen Phantasieland Maghrebinien begründeten Rezzoris Karriere als Schriftsteller. Sie erschienen 1952 in Buchform. Nebenher blieb Rezzori als Drehbuchautor tätig und wirkte in rund einem Dutzend Filmen als passionierter Gelegenheitsschauspieler mit. Rezzori war seit 1958 Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland.
Der Riesenerfolg der Maghrebinischen Geschichten überschattete jahrzehntelang alles, was Rezzori im Anschluß schrieb. Die Fachkritik überging in den 60er Jahren das beachtlich anwachsende Lebenswerk des Autors, der eigenem Bekunden zufolge »die Epiphanie des Balkans« verkörperte (FAZ, 8.1.1988). Dennoch wurden seine Werke wie Der Idiotenführer durch die deutsche Gesellschaft oder das Buch Ödipus siegt bei Stalingrad (1954), das Joachim Kaiser in der Süddeutschen Zeitung (13.5.1994) »einen wahrhaft großen Roman über stolze Selbstbehauptung auch in finsterer Zeit« nannte, viel gelesen.
Literarische Anerkennung erwarb sich Rezzori in den 70er Jahren mit seinen hypothetischen Autobiographien Der Tod meines Bruders Abel (1976) und Greif zur Geige, Frau Vergangenheit (1978) sowie mit der Autobiographie Memoiren eines Antisemiten (1979). »Bestechende Erzählkunst« fand Karl Alfred Wolken (Die Welt, 10.8.1991) in Rezzoris 1991 erschienener Novelle Über dem Kliff vor und attestierte dem Autor mit dieser Geschichte eines gescheiterten Künstlers, der sich in tiefster Depression selbst entmannte, »das Muster der Künstlernovelle entstaubt und revitalisiert« zu haben. Seine genaue Beobachtungsgabe stellte Rezzori nach Kritikermeinung einmal mehr mit seiner Altersbiographie Greisengemurmel unter Beweis, die 1994 erschien. »Einen vergnüglichen, von ihm persönlich illustrierten Essay über seine Wahlheimat Italien« legte Rezzori nach Einschätzung des Der Spiegel (3/1996) 1996 mit dem Band Italien - Vaterland der Legenden, Mutterland der Mythen vor. Mit Frankreich - Gottesland der Frauen und der Phrasen setzte sich Rezzori dann in einem 1997 veröffentlichten Buch auseinander. Zuletzt kam sein autobiographischer Bericht Mir auf der Spur heraus, den Volker Schlöndorff in der Süddeutschen Zeitung (24.2.1998) »uneitel und offen, leicht und unbekümmert« nannte.
Rezzori starb im Alter von 83 Jahren auf seinem Landsitz bei Florenz. Aus seiner ersten Ehe mit Priska von Tiedemann stammen drei Söhne. Eine zweite Ehe mit der Malerin Hanna Axmann wurde nach kurzer Zeit geschieden. 1967 heiratete er Beatrice Monti della Corte, die in Mailand die »Galleria dell'Ariete« zu einer namhaften modernen Kunstgalerie machte. Auch Rezzori befasste sich intensiv mit Kunst. Seine private Sammlung, die auf die Wohnsitze in der Toskana, auf Rhodos und in Mailand verteilt wurde, legte davon Zeugnis ab. Das Feuilleton würdigte Rezzori als »Chronisten einer versunkenen Epoche« (Hamburger Abendblatt, 26.4.1998), der das »Schreiben mit leichter Hand« zur Meisterschaft gebracht hatte.
DAN VYLETA ist der Sohn tschechischer Flüchtlinge, die Ende der sechziger Jahre nach Westdeutschland emigrierten. Er wuchs in Deutschland auf und ging zum Studium nach England. Nach seiner Promotion in Geschichte an der University of Cambridge arbeitete er mehrere Jahre als Universitätsdozent. Heute lebt er in Kanada. Sein erster Roman Pavel & Ich (Bloomsbury Berlin 2009) wurde in acht Sprachen übersetzt.
Keto von Waberer studierte in München und Mexiko. Sie arbeitete als Architektin, Übersetzerin, Journalistin und Schriftstellerin. Seit 2009 hat sie einen Lehrauftrag für Creative Writing an der Hochschule für Film und Fernsehen, München. Ihre Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in München. Im Berlin Verlag erschienen ihr Erzählband Umarmungen (2007) und ihr Roman Schwester (2002; BvT 2004); im Berliner Taschenbuchverlag sind ihre Romane Heuschreckenhügel (BvT 2005) und Blaue Wasser für eine Schlacht (BvT 2002) sowie die Erzählbände Der Schattenfreund (BvT 2004) und Fischwinter (BvT 2003) erschienen.
Jan Wagner, geboren 1971 in Hamburg, lebt seit 1995 in Berlin. Lyriker, Übersetzer englischsprachiger Lyrik, freier Rezensent (Frankfurter Rundschau u.a.) sowie bis 2003 Mitherausgeber der internationalen Literaturschachtel Die Aussenseite des Elementes. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften erschienen im Berlin Verlag die Gedichtbände »Probebohrung im Himmel« (2001) und »Guerickes Sperling« (2004) sowie ein Band mit Übersetzungen ausgewählter Gedichte von James Tate, »Der falsche Weg nach Hause« (2004). Zusammen mit Björn Kuhligk publizierte er die Anthologie »Lyrik von Jetzt. 74 Stimmen« (DuMont Literatur- und Kunstverlag 2003) sowie das Buch »Der Wald im Zimmer. Eine Harzreise« (Berliner Taschenbuch Verlag 2007).
wurde am 3. Februar 1974 Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt) geboren und wuchs in einem kleinen Elbdorf im Fläming auf. Sie studierte deutsche und amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaften in Potsdam und Manchester. Ihre Magisterarbeit schrieb sie über Arbeiten von Gertrude Stein und Ernst Jandl und deren „aktivierende“ Wirkung auf den Leser. Später arbeitete sie als Kellnerin und als Sprecherin fürs Bildungsfernsehen und sprach Sprachlernführer für Deutschlernende ein. Als Sprecherin arbeitet sie auch heute noch hin und wieder. So spricht sie u.a. Audio-Guides für verschiedene Museen und Ausstellungen ein.
Sie schreibt Romane und Erzählungen für Erwachsene und Jugendliche und übersetzt aus dem Englischen. Sie lebt und arbeitet in Potsdam.
Der im August erschienene Thriller Unland ist ihr Start im Jugendbuchbereich.
Würdigung (Auswahl)
2009: Feuergriffel für Kinder- und Jugendliteratur
2009: Esslinger Bahnwärter
2007: Schloss Wiepersdorf
2006: Erfurter Stadtschreiber-Literaturpreis
2004:Klagenfurter Literaturkurs
Werke
Einzelveröffentlichungen
Unland. Roman. Bloomsbury Kinderbücher & Jugendbücher, Berlin 2009
Ein Zimmer im Briefumschlag. Liebesbriefe. Thüringer Allgemeine, Erfurt 2006
Hinter dem Schlaf. Roman. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2003
Die Gärten bist du. Erzählungen. Querverlag, Berlin 2003
Lüge mich. Roman. Querverlag, Berlin 2001
Der gläserne Traum. Roman. Querverlag, Berlin 1999
Konzertante Lesung / Hörbuch
Mottenlicht. Eine musikalisch-literarische Gratwanderung, mit Kompositionen und Improvisationen von Ingo Höricht (Viola und Violine) und Michael Berger (Piano), Konzertante Lesung. Guanako Audio, Wuppertal 2006
Übersetzung
Pat Califia: Frauen und andere Raubtiere, Erotische Erzählungen. (gemeins. mit Manuela Lachmann), Querverlag, Berlin 2009
Anderes
Zahlreiche Beiträge in Anthologien diverser Verlage, u.a. Carlsen, konkursbuchverlag, Knaur, Krug & Schadenberg, Transit u.a. und Literaturzeitschriften, u.a. EDIT, Kontraste, Lettre u.a.
Gabrielle Walker schrieb zunächst für das renommierte Wissenschaftsmagazin Nature, ehe sie zum New Scientist wechselte. Dort befasst sich die promovierte Naturwissenschaftlerin als leitende Redakteurin mit Themen aus allen Bereichen der Wissenschaft und der modernen Technologien. Gabrielle Walker lebt in London.
Peter Wapnewski, geboren 1922 in Kiel, ist Professor der Mediävistischen Germanistik (emer.) und Gründungsrektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Er veröffentlichte Bücher zur deutschen Literatur des Mittelalters (Minnesang, Walther von der Vogelweide, Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach, Nibelungenlied) und zur Literatur und Kultur des 19. und 20. Jahrhunderts. Im Berlin Verlag liegen vor Der traurige Gott und Tristan der Held Richard Wagners (beide 2001) sowie seine zweibändige Autobiographie Mit dem anderen Auge. Erinnerungen 19221959 (2005) und Mit dem anderen Auge. Erinnerungen 19592000 (2006; in einem Band bei BvT 2007).
Etsuko Watanabe wurde in Tokio geboren und studierte Kunst in Frankreich und Japan. Sie hat bereits zahlreiche Bücher, Kinderzeitschriften, CDs und DVDs illustriert.
Andreas Weber, geboren 1967, studierte Biologie und Philosophie in Berlin, Freiburg, Hamburg und Paris. Als freier Autor, Journalist und Redakteur schreibt er regelmäßig Beiträge für große Magazine und Zeitungen, u. a. für GEO. Andreas Weber lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Berlin.
Manfred Weber-Lamberdière, Jahrgang 1965, ist seit zehn Jahren Paris-Korrespondent für das Magazin Focus und hat eine Wine & Food-Kolumne in Focus Online. Das Buch entstand in engem Kontakt und mit aktiver Unterstützung von Ferran Adrià.
Matthias Wegner, geboren 1937 in Hamburg studierte Literatur- und Kunstgeschichte. Nach vielen Jahren als Verleger ist er jetzt freier Publizist. Der Titel seines neuen Buches lautet: Aber die Liebe. Das Leben der Ida Dehmel.
Dr. Andrew Weil ist in den USA mit zahlreichen Veröffentlichungen zum Thema Gesundheit zum Bestseller-Nr.1-Autor avanciert. Auf Deutsch erschien von ihm zuletzt Heilung aus eigener Kraft. Als Absolvent der Harvard Medical School ist er heute Medizinprofessor und Direktor für Integrative Medizin an der Universität von Arizona.
Jessica Weiss, geboren 1986 in Essen, studierte Marketing-Kommunikation in Köln. Ob Plateauschuhe, schwarze Asymmetrie oder Vintagefunde Jessies Lieblinge sind fester Bestandteil ihrer Beiträge über Outfits, die sie fast täglich auf Les Mads schreibt.
Richard von Weizsäcker wurde 1920 in Stuttgart geboren. Er war von 1981 bis 1984 Regierender Bürgermeister von Berlin und von 1984 bis 1994 Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Seine Bücher, darunter die Autobiografie Vier Zeiten, erzielten große Auflagen.
Christian Wernicke schreibt seit 2005 als politischer SZ-Korrespondent aus der US-Hauptstadt. Zuvor hat er als Europa-Korrespondent aus Brüssel berichtet, zuletzt für die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, davor für DIE ZEIT. Für die Wochenzeitung arbeitete er nach dem Mauerfall 1989 als »Wende-Reporter«, später als Redakteur für Nord-Süd-Fragen. Wernicke erhielt mehrere Auszeichnungen, zuletzt den George-Kennan-Kommentarpreis.
Frank Westerman, geboren 1964, arbeitete als Entwicklungshelfer und Journalist. Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet.
Christian Weymayr, geboren 1961, ist promovierter Biologe und arbeitet als Wissenschaftsjournalist mit dem Schwerpunkt Medizin. Er schreibt u. a. für DIE ZEIT und das Magazin brand eins. 2003 erschien von ihm das Sachbuch »Mythos Krebsvorsorge« (gemeinsam mit Klaus Koch).
Julia Wiener, geboren in Moskau, ist eine der bedeutenden Stimmen der russischen Literatur. Sie studierte am Moskauer Filminstitut und wanderte 1971 nach Israel aus. Sie lebt in Jerusalem und arbeitet dort als Autorin und Übersetzerin aus dem Englischen, Französischen und Polnischen. Sie hat Prosa, Essays und Lyrik in russischer Sprache veröffentlicht. Mischas roter Diamant ist ihr erster Roman.
Für Sarah Wieners Mehlspeisen reisen Filmstars um die Welt. Am liebsten verwöhnt sie ihre Gäste mit Topfenstrudel und Marillenknödel oder Szegediner Gulasch. Mit einer Handvoll exotischer Gewürze verleiht sie ihren Gerichten Modernität und Sinnlichkeit. Die Selfmade-Frau, die drei Berliner Lokale unterhält und einen Catering-Service für Filmcrews aufgezogen hat, ist Stammgast in "Kerners Köche", der ZDF-Kochsendung, jeden Freitag abend.
Tamra Wight wurde in Charlton, Massachusetts, geboren. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Poland Spring, Maine, wo sie einen Campingplatz betreiben. Die drei Knatschmonster ist ihr erstes Kinderbuch.
Martina Wildner wurde 1968 im Allgäu geboren. Nach einigen Semestern Islamwissenschaften in Erlangen studierte sie an der Fachhochschule Nürnberg Grafikdesign. 2003 erschienen ihre ersten beiden Jugendbücher Liebe Isolde und Jede Menge Sternschnuppen, für das sie mit dem Peter-Härtling-Preis ausgezeichnet wurde. 2006 erschien bei Bloomsbury K&J ihr Jugendroman Michelles Fehler. Martina Wildner lebt als freie Malerin und Autorin mit ihrer Familie in Berlin.
Stefan Willeke, geboren 1964, studierte Geschichte und Politik in Bochum, 1994 promovierte er im Fach Wirtschaftsgeschichte. Heute ist er Reporter der ZEIT-Redaktion.Willeke wurde für seine Arbeit vielfach ausgezeichnet, in den Jahren 2003 und 2005 mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis für die beste deutschsprachige Reportage, 2006 mit dem Henri-Nannen-Preis für die beste Dokumentation.
Maiya Williams wurde in Corvallis, Oregon, geboren und wuchs in New Haven, Connecticut, und Berkeley, Kalifornien, auf. Sie besuchte die Harvard University, wo sie auch die Satirezeitschrift Harvard Lampoon mit herausgab. Heute lebt sie als Autorin und Produzentin von Fernsehshows mit ihrem Ehemann, drei Kindern, einem Labrador und zahlreichen Fischen in Pacific Palisades. Die goldene Stunde ist ihr erster Roman.
PRECIOUS WILLIAMS arbeitete als freie Redakteurin für die englische Cosmopolitan. Artikel und Interviews von ihr erschienen außerdem in The Times, Guardian, Elle und Marie-Claire. Sie lebt in London. www.precious-williams.net
Robert Williams, Sohn zweier Bibliothekare, verbrachte als Kind viel Zeit in der Stadtbibliothek einer nordenglischen Kleinstadt und las sich durch die Bestände, bis seine Eltern Feierabend hatten. Er arbeitete acht Jahre lang als Buchhändler und lebt heute in Manchester obwohl ihm eine Stadt am Meer eigentlich lieber wäre. Luke und Jon ist sein erster Roman.
Dixe Wills ist Reisejournalist und hat lange als Menschenrechtsaktivist in Guatemala gearbeitet. Mittlerweile lebt er wieder im (relativ) sicheren Osten Londons. Er ist Autor mehrerer ungewöhnlicher Bücher, darunter Places to Hide in England, Scotland and Wales und The Z to Z of Great Britain ein Reiseführer, der ausschließlich Orte enthält, die mit Z beginnen.
Jana Wilsky, geboren 1979 in Potsdam, studierte Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Potsdam. Seit 2008 ist sie freiberuflich tätig im Bereich Graphik, Illustration, Design und Malerei.
Andrew Wilson, 1967 in London geboren, ist Journalist und schreibt regelmäßig für britische Tageszeitungen wie Daily Telegraph, Guardian, Independent on Sunday und Daily Mail. Die Biographie von Patricia Highsmith ist sein erstes Buch.der Autorin und die Wurzeln ihres kreativen Schaffens bis zu ihrem Tode umgaben.
Ron Winkler, geboren 1973, Studium von Germanistik und Geschichte in Jena, lebt in Berlin. Veröffentlichungen in zahlreichen Lyrikzeitschriften. 2004 erscheint sein erster Lyrikband vereinzelt Passanten bei kookbooks, 2005 erhält er den Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt und 2006 den Mondseer Lyrikpreis sowie das Arbeitsstipendium des Landes Berlin.
Winkler trat auch als Herausgeber von Lyrikanthologien hervor: Schwerkraft. Junge amerikanische Lyrik (2007) und Neubuch. Neue junge Lyrik (2008).
Jeanette Winterson wurde 1954 in Lancashire/England geboren. Für ihr literarisches Schaffen wurde sie vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Whitbread Award und dem E. M. Foster Award der American Academy for Arts and Letters. Im Berlin Verlag erschienen Der Leuchtturmwärter (2006), Auf den Körper geschrieben (2006), Das Geschlecht der Kirschen (BvT 2006), Die Last der Welt (2005), Das Powerbook (2001; BvT 2003), Verlangen (BvT 2002), Orangen sind nicht die einzige Frucht (BvT 2002), In dieser Welt und anderswo (2000), Kunst und Lügen (2000) und Das Schwesternuniversum (1998; BvT 2004). Jeanette Winterson lebt als freie Schriftstellerin in London.
William Wise ist der preisgekrönte Autor von über fünfzig Büchern für Kinder und Erwachsene, darunter die Kinderbuch-Bestseller Ten Sly Piranhas und Dinosaurs Forever. Er lebt in den USA.
Prof. Dr. Robert Solomon Wistrich ist einer der international anerkanntesten Antisemitismusforscher. Er ist Lehrstuhlinhaber für Neue Jüdische Geschichte an der Universität in Jerusalem sowie Gastprofessor in Harvard.
Wladimir Woinowitsch wurde 1932 in Duschanbe, Tadschikistan, geboren. Er arbeitete als Hirte, Zimmermann, Flugzeugmechaniker, Eisenbahner und Radioredakteur. 1956 setzt die Veröffentlichung seines umfangreichen Werkes ein, das nahezu alle literarischen Genres umfasst und vielfach ausgezeichnet wurde. Als Reaktion auf seinen Roman Die denkwürdigen Abenteuer des Soldaten Iwan Tschonkin und seiner Unterstützung der Menschenrechtsbewegung wurde er 1974 aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen, 1980 zum Verlassen der Heimat gezwungen und 1981 ausgebürgert. Seither lebt er in München nach seiner offiziellen Rehabilitierung 1990 auch wieder in Moskau. Seine Bücher wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Für Aglaja Rewkinas letzte Liebe erhielt er den russischen Staatspreis.
Tobias Wolff wurde mit seinem autobiographischen Roman This Boy’s Life berühmt. Das Buch wurde mit Leonardo DiCaprio und Robert de Niro verfilmt. Er schrieb drei Short-Story-Bände und gewann 1984 den PEN/Faulkner-Award. Im Berlin Verlag erschienen bisher Alte Schule (BV 2005; BvT 2006), This Boy’s Life. Das Blaue vom Himmel (BvT 2007), In der Armee des Pharaos (BvT 2007), Jäger im Schnee (BvT 2008) und Der Kasernendieb (BvT 2009). Tobias Wolff lebt in Palo Alto, Kalifornien, und lehrt an der Stanford University.
Linda Wolfsgruber, geboren 1961 in Bruneck/Südtirol, wurde an der Kunst schule in St.Ulrich/Gröden und an der Scuola del Libro in Urbino ausgebildet. Seit 1986 arbeitet sie als freischaffende Illustratorin, Schriftsetzerin und Graphikerin zunächst in Florenz und Südtirol, seit 1992 lebt sie in Wien. Ihre Bücher für Kinder und Erwachsene erschienen bei zahlreichen renommierten Verlagen und wurden bislang in 17 Sprachen übersetzt. Sie wurde mehrfach mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet, 2010 erhielt sie zusammen mit Heinz Janisch den Katholischen Kinder- und Jugendbuch preis.
John Wray wurde 1971 in Washington geboren. Sein Vater ist Amerikaner, seine Mutter Österreicherin. Er lebt als freier Schriftsteller in Brooklyn. Die rechte Hand des Schlafes, sein erster Roman, wurde in den USA zu einem großen Erfolg und wurde mit dem Whiting Award 2001 ausgezeichnet. Das Buch wird in viele Sprachen übersetzt.
Rick Yancey arbeitete 12 Jahre lang in den USA als Steuerbeamter. Er hat bereits mehrere Theaterstücke und Romane geschrieben , Die außergewöhnlichen Abenteuer des Alfred Kropp ist sein erstes Jugendbuch.
Jane Yolen, geboren 1939 in New York, ist Autorin zahlreicher Kinderbücher, Bilderbücher, Fantasy- und Science-Fiction-Romane. Sie wurde mit renommierten Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit der Caldecott Medal, dem Jewish Book Award und dem Preis der Association of Jewish Libraries. Jane Yolen hat drei Kinder und mehrere Enkel. Sie lebt in Hatfield, Massachusetts, und St. Andrews, Schottland.
Xu Zechen, geboren 1978 in der Provinz Jiangsu, studierte Chinesische Literatur an der Universität Peking. Im Laufschritt durch Peking wurde 2006 von der chinesischen Prosagesellschaft als einer der besten Kurzromane des Jahres und 2007 mit dem Literaturpreis für Newcomer ausgezeichnet. Xu Zechen lebt in Peking.
Gabrielle Zevin, 1977 in New York geboren, lebt in Manhattan. Im Herbst 2005 erschien ihr Jugendroman Anderswo bei Bloomsbury Kinderbücher & Jugendbücher.
Daniel Zimakoff wurde 1956 geboren und lebt mit seiner Frau und ihren
wilden drei Jungen an der Südküste Dänemarks. Er arbeitete als
Lagerarbeiter, Lastwagenfahrer, Krankenpfleger, Piccolo, Schauspieler,
Bibliothekar und ist heute Schriftsteller.
Gerald Zschorsch, geboren am 25. 12. 1951 in Elsterberg im Vogtland, war zwischen den Jahren 1968 und 1974 zwei Mal in Gefängnissen der DDR inhaftiert. Er wurde in die Bundesrepublik abgeschoben und lebt seit vielen Jahren in Frankfurt am Main.
Sioma Zubicky wurde 1926 als Kind russisch-jüdischer Zirkusartisten in
Berlin geboren. Als Wunderkind am Xylophon trat er mit Edith Piaf in
Paris auf. 1943 wurde Sioma Zubicky nach Auschwitz verschleppt. Anders
als seine Mutter und sein Bruder überlebte er. Sioma Zubicky lebt heute
als Buchautor in Schweden.
Eva Züchner, geboren 1942 in Berlin, wuchs in Kleinmachnow bei Berlin und Barcelona auf. In Berlin studierte sie Vergleichende Literaturwissenschaft und Neuere Geschichte. Sie arbeitete als Ausstellungskuratorin und Archivleiterin am Landesmuseum Berlinische Galerie. Schwerpunkte ihrer bisherigen Publikationen sind die klassische Moderne und Dada Berlin.
Leonid Zypkin wurde 1926 als Sohn russisch-jüdischer Eltern in Minsk
geboren. Nur knapp überlebte er den stalinistischen Schrecken der
dreißiger Jahre und die deutschen Angriffe auf die Sowjetunion im
Zweiten Weltkrieg. Er studierte Medizin und arbeitete als Pathologe in
Moskau. Sein literarisches Werk, das bis zu seinem Tod 1982
unveröffentlicht blieb, umfasst neben Ein Sommer in Baden- Baden
kürzere Erzählungen, Lyrik sowie die autobiographischen Novellen Die Brücke über den Neroch und Norartakir.